Warum Hollywood Elliot Page bejubelt

Als die Schauspielerin Ellen Page die Öffentlichkeit darüber informierte, ab jetzt ein Mann sein zu wollen, wurde sie dafür medial bejubelt. Als Becket Cook erklärte, dass er nicht länger als schwuler Mann identifiziert werden möchte, weil er Jesus nachfolgt, hat das einen Sturm der Entrüstung entfacht und seine Karriere in Hollywood beendet. In dem Artikel „Warum Hollywood Elliot Page bejubelt und mich ächtet“ erklärt Cook die Doppelmoral und auch, warum er die öffentlichen Ausgrenzung erneut auf sich nehmen würde, um vor Gott authentisch zu leben. 

Ich hatte eine sehr erfolgreiche Karriere als Produktionsdesigner in der Modewelt gemacht und lebte als engagierter schwuler Mann in Hollywood. Ich hatte im Laufe der Jahre viele Freunde, nahm an Pride Parades in Los Angeles, San Francisco und New York teil und marschierte bei unzähligen Kundgebungen für die Gleichstellung der Homo-Ehe mit. Meine Identität als schwuler Mann war unveränderlich, zumindest dachte ich das.

Im Jahr 2009 erlebte ich jedoch etwas Außergewöhnliches: Ich hatte eine radikale Begegnung mit Jesus Christus, als ich zum ersten Mal eine evangelikale Kirchengemeinde in Hollywood besuchte. Ich war von einem Fremden eingeladen worden, den ich in der Woche zuvor in einem Café kennengelernt hatte. Ich betrat die Kirche als schwuler Atheist und verließ sie zwei Stunden später als wiedergeborener Christ, verliebt in Jesus. Ich war völlig verblüfft von dieser Lebenswende. Seitdem identifiziere ich mich nicht mehr als schwul, sondern entscheide mich dafür, zölibatär zu leben, weil ich glaube, dass Gottes Plan und Absicht – offenbart in der Bibel – maßgebend, wahr und gut ist.

Es war nicht einfach, meine Sexualität Gott hinzugeben. Ich kämpfe zwar immer noch mit Anflügen gleichgeschlechtlicher Anziehung, es ist mir aber eine Ehre, mich selbst zu verleugnen, mein Kreuz auf mich zu nehmen und Jesus zu folgen. Alle Kämpfe, die ich erlebe, verblassen im Vergleich zu der Freude über die persönliche Beziehung zu dem, der mich geschaffen hat und meinem Leben einen Sinn gibt. Meine Identität liegt nicht mehr in meiner Sexualität, sondern in Jesus.

Als ich mich bei meinen Freunden in Los Angeles und New York als Christ outete, bin ich auf Skepsis und in einigen Fällen sogar auf offene Feindseligkeit gestoßen. Aber erst als ich 2019 meine Memoiren veröffentlichte, brach wirklich die Hölle los. Meine engsten, lebenslangen Freunde verließen mich alle, und meine Produktions- und Designagentur in Hollywood ließ mich unter schwammigsten und dümmsten Vorwänden wie eine heiße Kartoffel fallen – und das, obwohl ich einer ihrer Top-Künstler war und ihnen über die Jahre eine Menge Geld eingebracht hatte. Hätte ich dagegen in meinen Memoiren meine schwule Identität gefeiert, hätten mir Werbeagenturen und Redaktionen mit Jobangeboten die Tür eingerannt.

Im krassen Gegensatz zu Elliot Page, der nur die Zustimmung und Gunst von Prominenten und Politikern bekam, verlor ich sowohl liebe Freunde als auch meinen Lebensunterhalt.

Mehr hier: www.evangelium21.net.

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3 Kommentare
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Jutta

Grossartig, und mutmachend, welches Zeugnis dieser Mann ablegt. Hollywood war es, das Homosexualität salonfähig gemacht hat, das Medium Film ist brandgefaehrlich, weil die Lügen so schön verpackt sind und die Agenda unter die Menschen bri gt. Auch hier in Europa ziehen sie nach, mit diesen Outings und bald wird man sich dafür entschuldigen, dass man sogenannt normal ist. Und warum? Weil die meisten Menschen feige sind, und die Homolobby reich und einflussreich ist, wie auch immer das gekommen sein mag. Denn:die Akzeptanz in der Bevölkerung ist gar nicht so groß, wie immer getan wird und deshalb muss man das „hypen“. Es gibt aber auch Blogs mit homosexuellen Christen, wie philosophia perennis von D Berger – katholisch. Da wird dann alles vermischt, Theologie mit Politik und Philosophie. Das verwirrt dann zusätzlich, da die meisten ja gar nicht sich die Mühe machen, die Bibel zu lesen. Und das Leben insgesamt ist so anstrengend geworden, mit all diesen Trends, Psychologien, Anmaßungen… dass die… Weiterlesen »