Kohlbrügge: Heiligung

201009092051.jpgHermann Friedrich Kohlbrügge (1803–1875) war ein niederländischer Theologe und Pastor an der Niederländisch reformierten Gemeinde in Elberfeld. In einer Predigt über Röm 7,14 wies er auf »die Radikalität der Sünde des Menschen auch und gerade in seinem Bemühen um Heiligung hin und betonte, daß Gott Gottlose und nicht Heilige gerecht macht« (Quelle hier). Über die Heiligung schrieb er einmal (Licht und Recht, Heft 12, S. 55)

Der Heilige Geist kann es nicht lieben, dass man sagt: »Ich bin heilig in Christo Jesu«, und dass man zu gleicher Zeit ein Sklave des Sichtbaren ist und der verborgenen Lust, wer Vater und Mutter, Rind oder Weib, die Welt und das Durchkommen durch die Welt und Ehre bei den Menschen lieber hat als den Herrn, von dem sagt der Herr selbst: »Er ist meiner nicht wert«, und wiederum: »Habe abgehauen, was dich ärgert«. Eben so wenig kann der Heilige Geist es lieben, daß man gleichsam zwischen Himmel und Erde schwebt, um eine Notwendigkeit der Heiligung als Lehrbegriff zu behaupten und dann wiederum solche Notwendigkeit für sich selbst wegzuwerfen und sich vor dem Richterstuhl Gottes hinter die Gerechtigkeit Christi zu verkriechen, als wäre die Heiligung für diese Erde da und die Gerechtigkeit Christi, um in den Himmel zu kommen.

Nun meine Frage: Was meint Kohlbrügge mit »als wäre die Heiligung für diese Erde da und die Gerechtigkeit Christi, um in den Himmel zu kommen«?

Kommentare

  1. Das ist ein interessanter Gedanke.

    Nach meiner Auffassung könnte Kohlbrügge kritisiert damit, dass viele eine Trennung zwischen der Gerechtigkeit die wir durch Jesus haben und der Heiligung machen – Meines Erachtens ist wurzelt die Heiligung in der Gerechtigkeit Christi.

    Allerdings trifft meiner Meinung nach viel Eher zu das er eine Selbstgerechtigkeit unter Christen kritisiert, die nur von Heiligung redet aber weder ihre eigene Sünden erkannten noch Heiligung aus Gottes Kraft und zu Gottes Ehre leben.
    Er könnte damit meinen das man auf der Erde sich für Gerecht und Sündlos ausgibt (zumindest durch das Verhalten) als ob man Jesus nicht nötig hätte, aber sobald man vor Gott kommt sich, anders wie auf der Erde auf Jesus beruft.

    Soweit mal meine Gedanken

  2. @Johannes: Danke für Deine Eindrücke. Ich vermute auch, dass er eine Aufspaltung oder Trennung anspricht. Aber ich bin mir nicht so sicher. Mal sehe, was noch so für Vorschläge kommen.
    Für heute gute Nacht, Ron

  3. In meiner Ausgabe (1899, ohne Auflage) findet sich der Abschnitt auf Seite 58.
    Wer die ganze Predigt lesen möchte:
    http://www.licht-und-recht.de/kohlbruegge/Licht_und_Recht_12.4.pdf

    Auch Gute Nacht,
    Andreas

  4. @Andreas: Auf so eine Reaktion habe ich gehofft. Danke, dass Du uns den Kontext des Zitates lieferst. Ich verstehe den Satz allerdings immer noch nicht.
    Jetzt aber wirklich, gute Nacht, Ron

  5. wenn man es nimmt, wie es dasteht, dann lehnt er den Gedanken „Die Heiligung ist für diese Erde da und die Gerechtigkeit Christi, um in den Himmel zu kommen“ ab.

    Ich kann ihm da zustimmen, denn es ist doch so, daß die Heiligung ausdrücklich dazugehört, um in den Himmel zu kommen (Hebr 12, 14). Andererseits genügt es, an Jesus als den Messias zu glauben und seinen Namen anzurufen (siehe z.B. der Schächer am Kreuz, der keine Zeit mehr für eine langwierige Heiligung hatte).

    Nun könnte ich anfangen, damit Gott gegen sich selber auszuspielen. Oder ich belasse es dabei, und freue mich an beiden Wahrheiten gleichzeitig. Das ziehe ich persönlich vor.

    Zur Auflockerung der akademischen Windungen und Wendungen hier ein persönliches Zeugnis, denn die Predigt von Kohlbrügge hat mich angesprochen.

    Gott hat mir nicht nur mehrfach sondern oft in sehr praktischen Beispielen gezeigt, was es heißt, wenn er uns Segen vorenthält, wenn wir sündigen. Ich konnte den vorenthaltenen Segen sogar konkret sehen. Trotzdem hat er mich nicht fallen lassen, ich gehe immer noch auf seinem Weg und unter seinem Schutz, wenngleich mit mehr Erfahrung und Kenntnissen als am Anfang.

    Im Endeffekt habe ich nach vielen Versuchen und schmerzhaftem Scheitern herausgefunden, daß es gar nichts bringt, wenn ich mich aus meiner eigenen Kraft heiligen möchten. Der schmerzhafte Rückfall ist dann vorprogrammiert. Außerdem wirkt es frömmelnd wenn nicht pharisäisch, jedenfalls schließlich unglaubwürdig.

    Die besten und wirklich überraschendsten Erfolgserlebnisse in Bezug auf Heiligung hatte ich, wenn ich dabei meinen Herrn Jesus persönlich um Hilfe in einer konkreten Versuchung gebeten hatte, die ja bekanntlich der Sünde vorrausgeht. Wenn ich dann in seinem Namen über die Sünde gesiegt hatte, konnte ich den Ärger der Gegenseite förmlich spüren. Auch wenn ich schon ziemlich nahe an die Sünde herangekommen war, der Sieg und die Kenntnis seiner Ursache bestärkt mich, so weiterzumachen.

    Ich habe also sehr schmerzhaft Heiligung erfahren dürfen und trotzdem hat es mir gut getan. Ich möchte den Prozess nicht missen. Ein einigermaßen guter Vergleich wäre vielleicht meine Wehrdienstzeit, aber der Vergleich hinkt, denn meine Heiligung ist weder abgeschlossen noch hat sie wahrscheinlich richtig begonnen. Es wäre vermessen zu sagen, daß ich jetzt – nach zehn Jahren – geheiligt wäre.

    Der Gott, an den ich glaube wartet nicht nur im Himmel auf mich, er ist auch im täglichen Leben für mich da. Schon rein aus praktischen Erfahrungen bin ich mir dessen sicher.

  6. @Martin: Danke, dass Du uns an Deinen Erfahrungen teilhaben lässt. Ich werde demnächst noch einen kleinen Text posten, der genau in diese Richtung geht: nicht der fleischliche Kampf gegen die Sünde hilft uns weiter (wir würden einen kurzen Sieg sowie gleich unserer Heldenhaftigkeit zusprechen), nur das Vertrauen auf Jesus Christus.
    Liebe Grüße, Ron

  7. Hallo Ron,

    ich denke, Johannes hat recht! 😉 Unter anderem am Ende von Punkt 1. wird meines Erachtens deutlich, dass er genau darauf hinaus will: Eine Heiligung, die aus der Gerechtigkeit erwächst. Gleichzeitig könnte „als wäre die Heiligung für diese Erde da“ eine Kritik an den Moralpredigern sein, die „eine Notwendigkeit der Heiligung als Lehrbegriff … behaupten“ und damit letztlich beabsichtigen, mit christlichen Mitteln diese Erde verbessern zu wollen (und sei es in aller Vielfalt), statt nach dem Wohlgefallen Gottes zu streben. Beides, Gerechtigkeit und Heiligung, gibt es nur im Blick auf und durch den wiederkommenden Jesus Christus.

    Herzlichen Gruß, Johannes

  8. Ich habe eben die Predigt in Ruhe gelesen und stelle einen neuen Vorschlag zur Diskussion.

    Kann es sein, Kohlbrügge wollte einfach sagen: als wäre Heiligung für die ganze Welt da (außer für mich) und die Gerechtigkeit von Jesus Christus nur mein „Ticket“ für das Himmelreich?

    Er betonte so: „Die Heiligung hat mit meinen Leben nichts zu tun. Sie ist nur ein theologischer Begriff (den ich lernen und lehren kann) oder etwas für die anderen Leute. Die Hauptsache ist, ich komme in den Himmel.“

    Versteht Ihr, wie ich das meine?

    Liebe Grüße, Ron

  9. Tim-Christian meint:

    Ich würde sagen, Kohlbrügge plädiert hier gewissermaßen dafür, die Heiligung auch sub specie aeternitatis zu betrachten.

    Eine ungute (und somit falsche) Überbetonung des Sola-fide- sowie des Sola-gratia-Grundsatzes kann dazu führen, dass der Heiligungsgedanke sozusagen als eigentlich unnützer Wurmfortsatz betrachtet wird, den es dennoch nicht abzustoßen gilt, weil er eben zufällig auch biblisch ist.

    Mit anderen Worten: Wer die Heiligungslehre nur aus an sich leeren Prinzipiengründen beibehält und gleichzeitig ihre eigentliche Bedeutung und Erlösungsrelevanz (nicht im Sinne des Verdienstes, sondern als sukzessive und zielgerichtete Vorbereitung auf die Herrlichkeit Gottes!) nicht zu würdigen weiß, der degradiert sie zu einem rein irdischen, diesseitigen Phänomen, das jeglicher ewiger Konsequenz entbehrt.

    Meine Meinung zu Thema 😉

    Gruß,
    Tim-Christian

  10. Sorry, lieber Ron,

    aber ich weiß nicht, ob meine beiden ersten Versuche nur unabsichtlich nicht mehr vorhanden sind oder ob Du sie gelöscht hast. Darum starte ich noch einmal einen Versuch:

    zu Deinem letzten Ansatz möchte ich gerne den Bibelvers in 2. Chronik 30,19 anführen, um damit Deine Frage zu beantworten, die Du wie folgt formuliert hast:

    „Kann es sein, Kohlbrügge wollte einfach sagen: als wäre Heiligung für die ganze Welt da (außer für mich) und die Gerechtigkeit von Jesus Christus nur mein “Ticket” für das Himmelreich?“.

    Das entscheidende an dieser Frage scheint mir die Ausklammerung „(außer für mich)“ zu sein, so dass auch Dein nachfolgender Satz verstehbar wird:

    „Er betonte so: “Die Heiligung hat mit meinen Leben nichts zu tun. Sie ist nur ein theologischer Begriff (den ich lernen und lehren kann) oder etwas für die anderen Leute. Die Hauptsache ist, ich komme in den Himmel.”“

    Entsprechend der Fürbitte im Sinne von 1. Mose 20,7; 2. Chronik 30,19 und Hiob 42,10 würde ich meinen wollen, dass der Fürbitter vor Gott für andere Menschen um ihr Leben bittet, obwohl eben jene Menschen nicht der Reinheit des Heiligtums entsprechen, jedoch aber ihr Herz darauf gerichtet haben, Gott zu suchen.

    Die Ausklammerung „(außer für mich)“ stellst Du so in Verbindung mit der Aussage “Die Heiligung hat mit meinen Leben nichts zu tun …“, dass man unweigerlich auf den Gewinn der Fürbitte für den Fürbitter kommt, sofern man „die Gerechtigkeit von Jesus Christus“ als ein “Ticket” für das Himmelreich ansehen möchte. Bei Hiob war dies wohl so 😉

    Meines Erachtens entspricht die Heiligung der Reinheit und bei 1. Thessalonicher 4,3-7 hätten wir zumindest eine Erklärung dafür.

    Gnade und Frieden
    in Jesus

    Oliver

  11. @Oliver: Ich habe nichts gelöscht. Keine Ahnung, was da passiert ist. So richtig verstehe ich nicht, was Du meinst. Ist ja auch schon spät.
    Liebe Grüße, Ron

  12. Ich hätte ja nicht gedacht, dass ein Beitrag zum Thema Heiligung so viele Zugriffe erhält. Ich nenne keine Zahl. Aber so viele Zugriffe hat ein Beitrag nur sehr selten. Vielleicht ist es ein gutes Zeichen, dass Christen sich wieder für das Thema interessieren?!

    Ich versuche mal, die vorgeschlagenen Interpretationen zusammenzufassen. Leider habe ich auch heute Olivers Position nicht richtig verstanden. Oliver, falls Du nochmals nachlegen willst, nur zu. Also:

    1. Kritik an der Aufspaltung zwischen der Gerechtigkeit in Christus (iustitia externa) und der Heiligung (Johannes, Johannes u. Ron).

    2. Kritik an der Vorstellung, die Heiligung hätte nichts mit dem Himmel zu tun (Martin, Tim-Christian). So im Sinne: Ohne Heiligung wird keiner den Herrn schauen: Hebr 12,14, vgl. auch J.C. Ryle’s Buch über Heiligung (Martin, Tim-Christian).

    3. Kritik an einem Heiligungskonzept, dass auf Weltverbesserung ausgerichtet ist (Johannes).

    4. Kritik an der Haltung, bei der Heiligung nur ein Lehrpunkt ist und ausschließlich etwas für andere (also: „Für mich reicht aus, dass ich in den Himmel komme.“ (Ron).

    Nachdem ich mich nun mehrmals in das Zitat von Kohlbrügge hineingedacht habe, sympathisiere ich mit Interpretation 2.

    Vielen Dank für Euer Mitdenken!

    Liebe Grüße, Ron

  13. Das von Ron liebevoll aufgeforderte Nachlegen meiner Position kommt hoffentlich jetzt auch verständlich an:

    Ausgangspunkt zu den Aussagen von Ron war die Thematik zu Kohlbrügges Einlassung bzw. Predigt zu Römer 7,14 und hieran möchte ich anknüpfen, denn der gesamte Komplex von Römer 7,11-25 sollte m.E. nicht aus dem Blickfeld genommen werden.

    Mein Ansatzpunkt ist zunächst Römer 7,21, wonach steht: »Ich finde also das Gesetz, dass bei mir, der ich das Gute tun will, (nur) das Böse vorhanden ist«. Danach wäre also erst einmal zu fragen, ob ich überhaupt die Fähigkeit besitze, das Gute (kalos) zu tun. Nach dem Bibelvers wohl nicht, sonst wäre nämlich nicht das Böse vorhanden, sondern das Gute.

    In diesem Zusammenhang stellt sich vor allem die Frage, was denn die Heiligung eigentlich ist. Obwohl Martin zwar etwas weiter oben den Bibelvers in Hebräer 12,14 angesprochen hat, so war dies allerdings nicht vollständig gewesen, denn er hat die Jagd nach dem Frieden vergessen zu erwähnen, die wohl im Sinne des Bibelverses als Bestandteil der Heiligung anzusehen ist. Es ist demnach die weitere Thematik zu behandeln, was der biblische Frieden überhaupt bedeutet.

    Um dies abzukürzen, möchte ich feststellen, dass das griechische Wort für Frieden „eirene“ heißt und von der Wortwurzel »eiro« abstammt, dessen Bedeutung mit „man spricht wieder“ übersetzt bzw. interpretiert wird. Der Frieden würde demnach als das Reden aufgefasst, so dass hier nun die zusätzliche Frage im Raume steht, ob der Mensch fähig ist, von Gott zu reden, um so das Gute (kalos) auszuüben.

    Die Funktion des Gesetzes, aber auch die der Propheten, ist meiner Meinung nach das göttliche Treiben zum Reden (vgl. Apg 7,26-36).

    Die von Johannes, Johannes und Ron vertretende Aussage „Eine Heiligung, die aus der Gerechtigkeit erwächst.“ würde ich somit auch vertreten wollen. Allerdings besprechen wir ja hier den Kontext einer Aussage von Hermann Friedrich Kohlbrügge, so dass wir erst dessen Verständnis von Römer 7,14 ins Verhältnis zur biblischen Heiligung setzen müssen, um die ganze Aussagkraft zu erfassen. Kohlbrügge sagt also aus: »die Radikalität der Sünde des Menschen auch und gerade in seinem Bemühen um Heiligung hin und betonte, daß Gott Gottlose und nicht Heilige gerecht macht« und meint wohl damit, dass das Bemühen des Menschen nach Heiligung eine Sünde sei. Allerdings sieht wohl Kohlbrügge hierzu eine doppelte Verbindung zu Römer 7,14, wonach einerseits der geistliche Charakter des Gesetzes den Menschen unfähig macht, das Gute zu reden (vgl. Vers 15) und andererseits aber die Heiligung als irdische Sache ansieht, zumal die Worte Gottes in den Mund des Menschen gelegt werden, damit derjenige die Vergebung der Sünden bekommt (vgl. Römer 11,27 mit Jesaja 59,21 und Psalm 119,43) und so auch die Gerechtigkeit Christi.

    Dass Gott nur Gottlose gerecht macht, ist richtig, denn Heilige sollten per Definition hoffentlich schon gerecht sein.

    In diesem Gesamtzusammenhang stellt sich aber die Frage, was denn den Heiligen noch fehlen könnte. Man könnte meinen, dass dies das ewige Leben sei, denn Hiob bekam ja nun nach seiner Fürbitte für seine Freunde das Doppelte, was er vorher hatte. Was hatte aber Hiob nur vorher aus der Perspektive Gottes? Ein irdisches Leben! Und jetzt doppelt? Nein, denn das zweite Leben, was Gott ihm geschenkt hat, war das ewige Leben. (vgl. Mt 13,52; 2. Kor 2,17).

    »(…) Wir reden vor Gott in Christus, alles aber, Geliebte, zu eurer Erbauung« (2. Korinther 12,19)

    Soweit ich das Prinzip des »Christus in Dir« richtig verstehe, so geht es nicht mehr um das etwas andere Reden als die weltlichen Menschen, sondern dass das Reden überhaupt ganz anders ist. Denn »wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe Neues ist geworden« (2. Korinther 5,17).

    Römer 8,16.17 bekräftigt dies noch einmal ganz ausdrücklich, dass wir Kinder Gottes sind und Erben werden, »sofern wir wirklich mitleiden«, um unsere Gerechtigkeit vor Gott zu bekräftigen, »damit wir auch mitverherrlicht werden«. In Galater 4,19 beschreibt nämlich hierzu Paulus die Geburtswehen, die er »abermals« erleidet, »bis Christus in euch Gestalt gewonnen hat.«

    Wenn also Kohlbrügge davon ausgeht, dass die Heiligung mit seinem Leben nichts zu tun hat, so möchte er damit aussagen, dass er vielmehr die Heiligung bei anderen Menschen mit Hilfe des Heiligen Geistes bewirken möchte, damit er selber in den Himmel kommt. Dies ist Fürbitte ! Abgesehen davon ist dies eine Jagd nach der Gottesfurcht (vgl. 1. Timotheus 4,8).

    Gnade und Frieden
    In Jesus

    Oliver

  14. @Oliver: Danke, dass Du Dich nochmals positioniert hast. Ich verstehe Dich jetzt besser. Allerdings glaube ich, dass der Glaube „Ich habe mit Heiligung nichts zu tun!“ für Kohlbrügge eher ein Übel ist. Er will m.E. sagen: Leute, die das meinen, haben ein Problem. Sie haben nicht verstanden, dass Christus in uns einen Prozess in Gang setzt, den wir mit fleischlichen Mitteln zwar nicht gewinnen können, der aber geschieht, wenn wir uns der Sünde für Tod halten und in der Kraft des Heiligen Geistes leben.

    Wenn ich Dich wieder nicht verstanden habe, nur zu! 😉

    Liebe Grüße, Ron

  15. Lieber Ron,

    meine Rede war gut und Deine auch 😉

    Vielen Dank für den Hinweis zu Römer 6,11. Ich sehe dort zudem den Kontrast zwischen
    nekrous und zoontas – d.h. zwischen geistlich tot und geistlich lebend.

    Es ist richtig, wenn Kohlbrügge auf die Schwachheit des Fleisches hinweisen will, dies tust Du ja auch – nehme ich an – denn Paulus redet ja auch auf menschliche Weise um der Schwachheit unseres Fleisches willen.

    Allerdings bedarf es der Fähigkeit, die Glieder in den Dienst der Gerechtigkeit gemäß Römer 6,12.13 zu stellen, welche nach meiner Auffassung aber kein Mensch hat.

    Für mich persönlich kommt nun eher Hebräer 6,1 in Betracht, „nicht wieder einen Grund zu legen mit der Buße von toten (nekros) Werken. so dass ich mich der vollen Reife zuwende, die auf die Vollkommenheit abzielt, welche für mich bedeutet, dem Frieden im Sinne von Hebräer 12,14 nachzujagen, damit mir die Frucht der Gerechtigkeit in Frieden gesät wird, weil ich Frieden stifte (vgl. Jakobus 3,18; Jesaja 32,17). Dazu bemerke ich aber auch in Philipper 3,3, dass das Dienen hier meint, dem Geist Gottes zu dienen, so dass das Auf-den-Geist-säen im Sinne von Galater 6,8 nicht mein Verdienst ist. Insbesondere scheint das gehörte Wort keinen Nutzen zu bringen, sofern sich das Hören des Wortes nicht mit dem Glauben verbindet (Hebräer 4,2). Obwohl wir nun Täter des Wortes sein sollen (vgl. Jakobus 1,25; 2,12), so müsste dies jedoch auch mit dem Glauben verbunden sein, damit das eigene Reden des Wortes Gottes in den Geist hinein gesät wird. Allgemein stellt sich hier wohl die Frage, wie man überhaupt ein eigenes Bleiben in Jesus (vgl. Johannes 8,31.32.36; Jakobus 1,25) bewerkstelligen kann. Meiner Meinung nach geht dies nur durch den Heiligen Geist (vgl. 1. Johannes 4,7-21).

    Ansonsten stimme ich Dir in diesem Fall zu !

    Gnade und Frieden
    in Jesus

    Oliver

  16. Leute, bin ich denn der einzige in dem Kreis, der praktische Erfahrungen mit der Heiligung hat? Die Positionen 1., 3. und 4. kann ich zwar theoretisch nachvollziehen, aber in meinem konkreten Leben mit Gott (noch) nicht in Einklang bringen. Für Beispiele aus dem täglichen Leben wäre ich dankbar.

  17. @Martin
    Beherzige doch Deinen vorgestellten Bibelvers mit Hebräer 12,14 vollständig und jage dem Frieden nach, allerdings ohne körperliche Übungen zu verrichten und strebe nach der Gottesfurcht im Sinne von 1. Timotheus 4,7.8.

    Gnade und Frieden
    in Jesus

    Oliver

  18. @OllyRau: Wie beherzt man einen Bibelvers vollständig?

  19. @ Immanuel Scheerer

    Dies ist eine gute Frage, denn Fragen nach dem »Wie« zu stellen, sind immer sehr sinnvoll, auch im Glaubensleben 😉

    Anbei einige Bibelverse, die Dir vielleicht helfen werden:

    1.) Wie lesen?
    Lukas 10,26

    2.) Wie hören?
    Lukas 8,18

    3.) Wie erkennen?
    1.Korinther 8,2; Galater 6,3; 1. Korinther 3,18

    4.) Wie von Gott reden?
    Kolosser 4,3.4; Epheser 6,20; 1. Korinther 2,13;
    2. Korinther 2,17; 12,19; 1. Petrus 4,11

    5.) Wie alles zusammen tun?
    2. Samuel 23,2-4; Johannes 7,18; Philipper 2,21

    Gnade und Frieden
    in Jesus

    Oliver

  20. @OllyRau

    Wenn jemand meint, er habe etwas erkannt, der hat noch nicht erkannt, wie man erkennen soll. (1. Korinther 8, 2)

    Wie soll man denn dann erkennen, wenn man nicht meinen sollte, etwas erkannt zu haben?

    Eine Antwort in deinen eigenen Worten würde ich sehr bevorzugen, weil sonst jede Frage wesentlich mehr als nur weitere Frage nach sich zieht.

  21. … weil sonst jede Frage wesentlich mehr als nur eine weitere Frage nach sich zieht.

  22. Hallo zusammen, entschuldigt, ich habe nicht alle Kommentare dazu gelesen, möchte aber noch meinen Eindruck hier reinstellen.

    Für mich sieht es so aus, als ob er gegen die Auffassung streitet:
    Heiligung muss gelehrt werden, weil sie in der Bibel zu finden ist – aber es ist letztlich eine Angelegenheit des Diesseits und im Vergleich mit dem Jenseits minderwertig, vernachlässigbar, letztlich nicht ausschlaggebend. Mit anderen Worten, es ist notwendig davon zu wissen, aber nicht notwendig sich im diesseitigen Leben große Gedanken zu machen.

    Mir fällt aber auch auf, dass er nicht nur gegen die Vernachlässigung streitet, sondern auch gegen eine „Selbstheiligung“.

    Besonders aufschlussreich vielleicht das Zitat am Ende der PDF:
    „Übrigens ist es mit dem
    Stück der Gerechtigkeit und der Heiligung wie mit dem Stück des Glaubens und der Werke. Das
    Leben aus Gott wird sich wohl von selbst äußern in Leben nach Gott hin. Wer nun die Heiligung
    nicht liebt, treibt die Gerechtigkeit; wer die Gerechtigkeit nicht liebt, treibt die Heiligung; wer sich
    unverrückt an Christus und seiner Gerechtigkeit hält, der stellt auch seine Glieder in den Dienst solcher
    Gnade; er kann sie Christus nicht vorenthalten. Er glaubt die Heiligung auch der Glieder durch
    Christi Geist, darum sucht er für seine Glieder keinen Schmuck nach Regeln, Sätzen und Vorschriften,
    sondern er hält sich mit den sündigenden Gliedern an den rechten Mann, durch dessen Berührung
    alles rein ist.“

    Hier drängt sich der Vergleich mit dem Jakobusbrief auf. Wer die Werke (Heiligung) nicht liebt, treibt den toten Glauben (Selbstgerechtigkeit), wer den lebendigen Glauben (Gerechtigkeit) nicht liebt, treibt die Werke (Selbstheiligung).

    Wichtig für mich dieses Zitat:
    „Die Kinder Israel wurden gereinigt und geheiligt und gerechtfertigt in dem Blut der Lämmer,
    und wurden so versöhnt und rein erklärt; wie vielmehr wird die Gerechtigkeit, worin ihr in Christus
    Jesus vor Gott hingestellt seid, diese Frucht hervorbringen, daß eure Glieder sich bewegen werden
    gemäß diesem seligen Zustand des Dienstes Gottes, worin ihr aufgenommen seid in Christus Jesus,
    unserem Herrn.
    Wenn wir so das Wort Gerechtigkeit hier gut verstehen, und von derselben die Heiligung erwarten,
    so leuchtet es uns um so mehr ein, was ich bewiesen habe, daß die Ermahnung des Apostels
    nicht auf ein Gesetz zurückführt, das wir zu vollbringen haben, sondern rein evangelisch ist. Es versteht
    sich wohl von selbst, daß sie rein evangelisch ist; aber ich habe sie deshalb so benannt, weil
    wir seine Ermahnung gewöhnlich anders auffassen.“

    Es gibt auch Auffassungen, die meinen, Heiligung wäre ein Prozess, der erst im Diesseits verwirklicht werden muss. Damit ist letztlich das Heil nicht mehr außerhalb vom Menschen vollständig. Das kann ich aber an den Ausführungen Kohlbrügges nicht festmachen.

    Sondern er stellt die Frage:
    „Eine wahrheitliebende Seele hingegen
    kann sich mit Lehrbegriffen an und für sich nicht abgeben, sondern sie fragt: Ist es Wahrheit bei
    mir, was ich da lese? Sie richtet sich selbst und läßt sich durch das Wort richten.“

    Vermutlich sieht er die Heiligung als zwangsläufige Frucht und könnte mit der Anspielung auf „Halbwesen“ auch gut umgangssprachlich einen „halben Baum“ meinen.
    „Ich liebe die richtigen Lehrbegriffe, aber der Heilige Geist wendet sich ab von der schrecklichen
    Gleichgültigkeit des Menschen, welche sich in den Dingen der Seligkeit mit einem Halbwesen zufrieden
    geben kann, nach welchem das, was heute notwendig sein soll, morgen als etwas betrachtet
    wird, ohne das man auch hindurch kommt.“

    Hier spricht er doch davon, dass die Glieder nicht ausgenommen sind vom „Einfluss (Herrschaft) des Christus“ bzw. vom „Einfluss (Herrschaft) der Gnade“.
    „Wie ihr euch selbst Christus und der Gnade ergebt, so ergebt Christus
    und der Gnade auch eure Glieder. Sagt zu den Gliedern: „Dennoch seid ihr unseres Herrn, der euch
    sich erkauft hat“.
    Bei dem Gesetz kann man mit seinen Gliedern nicht tun, was man will, sondern da sündigen die
    Glieder immer voran, um dem Gesetz Gewalt anzutun.
    Bei der Gerechtigkeit, welche aus Gott ist durch den Glauben Jesu Christi, müssen die Glieder
    tun, was sie nicht wollen; sie können nicht sündigen, wie sie wollen, denn die Gnade heiligt sie für
    den Dienst der Gerechtigkeit.“

    Also in der Weise würde ich ihn anhand der PDF verstehen.

    Liebe Grüße Lutz

  23. Johannes Strehle meint:

    Ich habe die Predigt über Röm. 6, 19, aus der das Zitat stammt (um das es geht, zweimal gelesen), die Predigt über 7, 14 garnicht.
    Ich finde es erfreulich, dass Kohlbrügge im ersten Absatz kurz und bündig „seine“ Position sehr deutlich markiert (Hervorhebungen von mir):
    „Ist die Rechtfertigung aus Glauben allein genug,
    oder muss auch noch die Heiligung dazu kommen,
    um selig zu werden? …
    Dogmatisch ist die Frage insofern erledigt, als man m i t R e c h t behauptet,
    … dass die Heiligung zu der Rechtfertigung hinzukommen m u s s ;
    die Lehre aber, … dass einem Menschen die Heiligung nicht nottue,
    ist von jeher m i t R e c h t a l s K e t z e r e i v e r w o r f e n worden.“

    Die ganze Predigt muss also in diesem Sinn verstanden werden.
    Kohlbrügge predigt die Notwendigkeit von (praktischer, für andere – insbesondere die Nächsten – wahrnehmbarer) Heiligung; er predigt auf Grund des Predigttextes den richtigen Weg und warnt vor verschiedenen weitverbreiteten Irrwegen und Missverständnissen, die zwangsläufig viel Schaden anrichten.

    Im Sinne des ersten Absatzes und der ganzen Predigt halte ich ebenfalls Interpretation 2 für richtig:
    „Kritik an der Vorstellung, die Heiligung hätte nichts mit dem Himmel zu tun.“

    Übrigens finde ich: Nicht nur Rons Ausgangszitat, sondern die ganze Predigt zeichnet sich nicht gerade durch (Allgemein-) Verständlichkeit aus. Mich würde interessieren, ob sie für die Hörer damals verständlich war; ob es also der Stil der Zeit war, sich auf diese Weise verständlich zu machen, oder ob die Predigt durch den Mangel an Allgemeinverständlichkeit geprägt ist, der deutsche Akademiker bekanntlich im Gegensatz zu angelsächsischen auszeichnet. Martin spricht von „akademischen Windungen und Wendungen“. Da Kohlbrügge Niederländer war: Neigen die niederländischen Akademiker auch zum Mangel an Allgemeinverständlichkeit oder zog es Kohlbrügge deshalb nach Deutschland?
    Eine Predigt soll helfen, die Bibel zu verstehen. Sie verfehlt also ihren Zweck, wenn sie von Hörern und Lesern nur mit großer Mühe verstanden wird. Das andere Extrem ist, Verständlichkeit auf Kosten der Substanz zu erreichen.

  24. @OllyRau: Noch da? Hab ich was falsch gemacht?

  25. @ Immanuel Scheerer

    Vielleicht solltest Du meine Aussagen nicht zerstückeln, sondern in der Gesamtheit ihres Vorliegens lesen 😉

    Deine Frage bezieht sich also zu dem Punkt 3 meines letzten Postings und dabei vergisst Du aber Punkt 5 mit in Deiner Beurteilung hineinzunehmen:

    3.) Wie erkennen?
    1.Korinther 8,2; Galater 6,3; 1. Korinther 3,18

    5.) Wie alles zusammen tun?
    2. Samuel 23,2-4; Johannes 7,18; Philipper 2,21

    Gnade und Frieden
    in Jesus

    Oliver

  26. @OllyRau: Da offensichtlich sowohl du als auch alle anderen, die unsere Kommentare gelesen haben, anhand der von dir angegebenen Bibelstellen verstehen, wie man einen Bibelvers vollständig beherzt, und mir dies nicht gelingt, bleibt nur eine Schlussfolgerung:

    Ich habe wohl im Sinne der evangelikalen Christen nicht den Heiligen Geist (und damit auch gemäß der Ewigen Errettung diesen nie gehabt), den ansonsten könnte ich ja die Bibel so wie ihr verstehen. Insofern scheine ich nicht zur Zielgruppe dieses Blogs zu gehören, weil ich den Diskussionen dazu nicht folgen kann. Und da wir uns aufgrund des mir fehlenden Heiligen Geistes auch nicht im Himmel wieder sehen werden, wünsche ich dir unbekannterweise alles Gute weiterhin.

    Schönen Gruß,

    Immanuel

  27. @ Immanuel

    Im Leben kommt es immer anders als man denkt,
    insbesondere bei Gott und seinem ewigen Leben 😉

    Deine vorstehende Schlussfolgerung ist als Deine
    menschliche Antwort zu verstehen, die Du mit
    Deinem Verstand getätigt hast.

    Vielleicht solltest Du mehr auf Sprüche 3,5-7 achten:

    „Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen
    und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
    Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
    dann ebnet er selbst deine Pfade!
    Sei nicht weise in deinen Augen,
    fürchte den HERRN und weiche vom Bösen!“

    Es geht hier nicht um Rechthaberei oder Deine oder
    meine Auffassung von einer Sache uns schon gar nicht
    möchte ich Dir persönlich irgendetwas absprechen.
    Dein Glaube ist Dein Glaube !

    Vielleicht solltest Du aber dennoch darauf achten,
    wie Du etwas schreibst, denn in Hiob 15,6 steht:

    „Dein Mund verdammt dich und nicht ich;
    und deine Lippen sagen gegen dich aus.“

    Der Herr Jesus möge trotzdem mit Dir sein !

    Gnade und Frieden
    in Jesus

    Oliver

  28. 😯

  29. zunächst mal rein formal, da ich gerad die Predigt auf http://www.licht-und-recht.de lese: was das „Zitat“ H.F. Kohlbrügges betrifft:
    da steht KIND und nicht Rind (ich mußte zuerst lachen, als ich das las, zumal da doch ein wesentlicher und gewaltiger, beziehungsreicher, beziehungsvoller, beziehungs“weiser“ Unterschied besteht, ob man sagt Rind und Weib (ich sag das jetzt nicht ohne Humor), (und bitte, jede Frau, isha, Männin, Weib („weichundlieb“, so sie denn so ist und sei), die das liest, möge das auch mit Humor nehmen) – eine jede Frau in allen Ehren! – – – wohl verstanden, IN CHRISTUS JESUS unserm Herrn und Gott unserm Vater und seiner Gnade und seinem Frieden – und – in – seiner Gnade und Wahrheit, in seiner Gerechtigkeit und Rechtfertigung, in SEINER VERGEBUNG unserer Sünden, in seiner Weisheit und Gerechtigkeit und Heiligung und Erlösung, s1Kor1,30-31vvff. ———– oder „Kind und Weib“ s. http://www.licht-und-recht.de/kohlbruegge/Licht_und_Recht_12.4.pdf S.1 (ich selber habe weder das eine noch die andere) (m.E. „leider“) – vielleicht kann man für einen Mann in Not auch mal bitten – jedenfalls kann ich mir bei einem Kohlbrügge als Prediger auch nicht vorstellen, daß er so (ge)redet (hat), —— s. aber auch 2.Petrus 2,12 vvff. ——— nach allem, was ich auch nur so von ihm lesen kann, s. vor allem http://www.licht-und-recht.de, aber auch zB. http://www.books.google.de – (und der Herr Jesus, unser Herr Jesus Christus, Jesus Christus unser Herr, hat gesagt und sagt: Tut Buße, meta-noiete, denkt um, sinnt um, denkt um, mit, nach (in durch aus mit unter Jesus Christus unserm Herrn – Kyrie – Vokativ! – „Rufe mich an!“ – „Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du wirst mich preisen!“ – s. Psalm 50 – und Gott unserm Vater, Abba, lieber Vater) und glaubt an das Evangelium DIE G U T E Botschaft und folget mir nach) (s. Die Ganze Heilige Schrift).

    – jedenfalls, auch nur rein formal:
    das „Zitat“ in der kleinen Notiz bzw. „Vorrede“ am Anfang ist kein wörtliches Zitat von H.F. Kohlbrügge selbst, wie es in einem Commentar auch anscheinend mißverstanden wurde, sondern ein Zitat aus einer „Beschreibung“ eben aus http://www.bautz.de bzw. http://www.kirchenlexikon.de wie als „Quelle“ angegeben, so man denn dann mal dort nachliest: http://www.bautz.de/bbkl/k/Kohlbruegge.shtml — der eifrige Kommentator hat sich denn dann auch leider nicht die Mühe oder die Freude gemacht, dort nachzulesen, bzw. das eine und das andere auseinanderzuhalten und zu unterscheiden —

    die Predigt selber kann man denn dann auch hier bitte lesen:
    Das siebente Kapitel des Briefes Pauli an die Römer in ausführlicher Umschreibung
    http://www.licht-und-recht.de/kohlbruegge/Roemer_7_in_ausfuehrlicher_Umschreibung.pdf

    ich würde denn dann auch mal alle bitten: eingedenk zu sein, daß der HErr UNser GOtt gesagt und geboten hat: Du sollst (und du wirst) nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. Von anderen Geboten nicht zu schweigen, vielmehr zu reden, zu singen und zu sagen.
    Halt im Gedächtnis Jesum Christ, Jesus Christus, unsern Herrn, Retter/Heiland und Erlöser. Gottes Sohn. Wahr Mensch und wahrer Gott. Rett‘ uns von unsern Sünden.
    hilft uns aus allem Leide, rettet von Sünd und Tod.

Trackbacks/ Pingbacks

  1. […] fand ich das Kohlbrügge-Zitat, dass vor einigen Tage einen regen Austausch auslöste (siehe auch hier). Die nächsten Blog-Beiträge werden einige Zitate aus der Ethik von de Quervain enthalten. Ihr […]

  2. […] habe vor ein paar Tagen meinen voraussichtlich letzten Kommentar auf Theoblog.de geschrieben. Ich hatte schon mit einer Antwort gerechnet, die mich nicht […]

Ihre Meinung ist uns wichtig

*