Dienstanweisung für einen Unterteufel

31DHKbomzhL SX314 BO1 204 203 200Millionen Leser weltweit haben schon gebannt C.S. Lewis fiktiven Briefwechsel Dienstanweisung für einen Unterteufel studiert. Verarbeitet werden dort Themen wie Alltagskonflikte, Verrat, Sex, Genusssucht und psychische Grausamkeiten. Joseph Kohm hat für Evangelium21 das Buch rezensiert und schreibt:

Lewis machte von der höchst wirksamen Mischung des Nützlichen mit dem Unterhaltsamen Gebrauch. So schuf er ein Buch, das sowohl Lehrreiches für das alltägliche Leben als Nachfolger Christi enthält als auch den Leser durch die aufgeblasene und prahlerische Persönlichkeit Screwtapes zum Schmunzeln bringt.

Bevor sie als Buch erschien, wurde Dienstanweisung für einen Unterteufel als 31-teilige Serie in der wöchentlich erscheinenden religiösen Zeitschrift The Guardian (die nichts zu tun hat mit der modernen britischen Tageszeitung gleichen Namens) veröffentlicht. Der erste Brief erschien am 2. Mai 1941. Der Gesamtband mit allen 31 Briefen kam dann im Februar 1942 heraus.

Obwohl Dienstanweisung für einen Unterteufel von Anfang an gut bei den Lesern ankam, verstanden einige das zugrundeliegende Konzept nicht wirklich. Ein Landpfarrer bestellte sein Abonnement ab, weil er die Ratschläge Screwtapes an Wormwood „nicht nur irreführend, sondern schlichtweg diabolisch“ fand. Aber ungeachtet der Verwirrung dieses Geistlichen glaubte Lewis, der Erfolg des Buches beruhe darauf, „dass es den gewöhnlichen Leser unter dem Vorwand, eine Art Scherz zu sein, zu ernsthafter Selbsterkenntnis lockt.“

Das Buch Briefwechsel Dienstanweisung für einen Unterteufel ist übrigens 2022 in einer neuen deutschsprachigen Übersetzung erschienen. Die vollständige Rezension von Joseph Kohm gibt es hier: www.evangelium21.net.

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Bettina Klix
24 Tage zuvor

Tausend Dank, lieber Ron, für den Hinweis auf dieses augenöffnende Buch, das ein Crashkurs zur Unterscheidung der Geister ist, für die Gewissenserforschung und das Beibehalten der Spur, die Erkenntnis vom Wesen der Lüge… und und und…. Wer es aufschlägt, wird nie wieder derselbe sein. Danke für den Link auf die schöne Rezension!

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