Während sich die Katholische Kirche in der Diskussion zur Kanditatur von Frauke Brosius-Gersdorf immerhin vereinzelt geäußert hat, fehlen Stellungnahmen aus den Reihen der Evangelischen Kirche (und m.W. auch aus den Reihen der DEA). Dass die EKD schweigt, hat laut David Wengenroth tiefere Gründe: „In ihrer Denkschrift ‚Schwangerschaftsabbruch‘ bediente sie sich dabei einer Argumentation, die sich nur vordergründig von Brosius-Gersdorfs Konzept unterscheidet. Mehr noch: Die EKD sprach nicht einmal mehr von abgestufter Menschenwürde, sondern nur noch von einem ‚Anspruch, zur Welt gebracht zu werden, der vom beginnenden Leben ausgeht‘, der hinter ‚anderen unabweisbar empfundenen Ansprüchen‘ der Schwangeren zurückstehen müsse.
Deshalb müssen wir leider zur Kenntnis nehmen:
Letztlich geht es der gescheiterten Kandidatin ebenso wie der EKD darum, das Lebensrecht des ungeborenen Kindes zu einer Verfügungsmasse zu machen, die zu nichts mehr verpflichtet. Wer so argumentiert, macht eine verhängnisvolle Entwertung des menschlichen Lebens salonfähig. Die Aussicht auf eine Gesellschaft, in der Lebensrecht und Menschenwürde nur abgestuft gelten und regelmäßig hinter „anderen unabweisbar empfundenen Ansprüchen“ zurückstehen müssen, ist zum Fürchten. Im Fall der gescheiterten Richterkandidatin Brosius-Gersdorf hat die öffentliche Diskussion diese fatale Konsequenz bloßgelegt. Wenn die Öffentlichkeit bei der EKD-Position irgendwann einmal ebenso kritisch hinschaut, wird es ihr genauso gehen.
Mehr: www.idea.de.
Meine Meinung ist:
1.
Leider hat Frau Frauke Brosius-Gersdorf große Probleme mit der Idee aus der Präambel des Grundgesetzes: „In Verantwortung vor Gott und den Menschen.
http://www.facebook.com/markus.jesgarz.3/posts/pfbid0eirfDNkSH6gUCbajKkHW1PfAvG8oVh64oFTeeo4shrQXkeJyeEEw7TPi26gGS1hml
2.
Die Kirchen müssen Wert darauf legen, dass das Deutsche Volk und jeder Einzelne gegenüber Gott verantwortlich ist.
Meine Meinung ist: Einer verhängnisvollen Entwertung des menschlichen Lebens muss entschieden entgegengewirkt werden. https://www.realclearpolitics.com/video/2026/04/16/justice_clarence_thomas_progressivism_seeks_to_replace_the_basic_premises_of_our_form_of_government.html In Gottes Augen sind wir gleich. Wir alle sind gleichermaßen nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen. Uns allen sind die natürlichen Rechte auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gegeben. Unsere Rechte und unsere Würde sind uns inhärent. Sie stammen weder von anderen Menschen noch vom Staat. Vielmehr leitet jede Regierung ihre Legitimität und ihre Autorität aus unserer Zustimmung ab. Wir beziehen unsere Rechte nicht vom Staat. Der Vorrang unserer Rechte gegenüber der Regierung ist entscheidend, um die unvergänglichen Worte der Unabhängigkeitserklärung mit unserer Verfassung und unserer Geschichte in Einklang zu bringen. Keines unserer Rechte kommt vom Staat. Alle staatliche Autorität beruht auf unserer Zustimmung. Die Aufgabe und die begrenzte Rolle der Regierung bestehen darin sicherzustellen, dass sie weder die Befugnisse überschreitet, denen wir zugestimmt haben, noch in unsere natürlichen Rechte eingreift. Die Verfassung ist das Mittel des Regierens. Die Unabhängigkeitserklärung hingegen benennt das… Weiterlesen »