Tullian Tchividjian: Christen sollten wieder altmodischer werden
Tullian Tchividjian plädiert dafür, dass Christen sich wieder auf das konzentrieren, was sie eigentlich sind, nämlich die Gemeinde des lebendigen Gottes.
Der Journalist Collin Hansen hat kürzlich für CT einen Artikel über den Enkelsohn von Billy Graham verfasst. Tchividjian gibt darin Christen den Rat, der Politik nicht zu viel Aufmerksamkeit zu schenken:
Seit langem bin ich überzeugt, dass das, was in New York (Finanzen), Hollywood (Unterhaltung), Silicon Valley (Technologie) und Miami (Mode) geschieht, einen viel größeren Einfluss auf unsere Kultur hat, als das, was in Washington, D.C geschieht (Politik) … Es ist enorm wichtig für uns zu verstehen, dass die Politik nicht direktiv, sondern reflektierend wirkt. D.h. die politische Arena ist der Platz, wo Leitlinien erstellt werden, welche die Werte der Kultur widerspiegeln …
Zumindest in freien Gesellschaften wird das wohl so sein. Hier der Hinweis auf sein neustes Buch:
- Tullian Tchividjian: Unfashionable: Making a Difference in the World by Being Different , Multnomah Press, 224 S.
Den vollständige Artikel über Tullian Tchividjian gibt es bei CT: www.christianitytoday.com.

Das Nachrichtenmagazin Newsweek macht die Säkularisierung Amerikas zum Top-Thema seiner US-Ausgabe. Jon Meacham schreibt im Artikel »The End of Christian America«:
Für christliche Kirchen wurzelt eine Grundvoraussetzung der Demokratie, die unantastbare Würde des Menschen, in seiner Gottebenbildlichkeit. Daraus erwächst die Verpflichtung, die Demokratie in kritischer Solidarität mitzugestalten.