Stromberg besucht gern Mal eine Kirche
Weshalb der Schauspieler Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst) ganz gern Mal eine Kirche besucht und fast Priester geworden wäre, erfahren Sie hier: www.welt.de.
Weshalb der Schauspieler Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst) ganz gern Mal eine Kirche besucht und fast Priester geworden wäre, erfahren Sie hier: www.welt.de.
Kevin DeYoung, Pastor an der »University Reformed Church« und Co-Autor des Buches Why We’re Not Emergent, hat einen eigenen Blog eröffnet: www.revkevindeyoung.com.
Das Buch von Kevin DeYoung und Ted Kluck gehört zu den den Top 10 beim Christianity Today Book-Award 2009. Christianity Today schreibt dazu:
DeYoung and Kluck use Scripture carefully and even mix in some humor in this thoughtful critique. They also manage to express what is attractive about the emerging movement in a way an older generation can understand!
Die Literaturangaben zum Buch:
VD: JT
Lee Irons arbeitet gerade an seiner Promotion in Fachbereich Neues Testament am Fuller Theological Seminary. Im Rahmen seiner Studien ist er bei Origenes (185–254 n.Chr.) auf einen Text gestoßen, der Röm 3,21–22 und 10,3 im Lichte von 1Kor 1,30 auslegt. Demnach ist Christus – ganz im Sinne der Alten Paulusperspektive – die Gerechtigkeit Gottes.
Origenes kommentiert Röm 3,12 (Migne, Patrologiae Graecae, Bd. 14, Absatz 944):
We can now see what »righteousness« it is that has been manifested apart from natural law. It is the same which the apostle Paul says concerning Christ, that »he has been made unto us wisdom from God, and righteousness, and sanctification, and redemption.« Therefore, this righteousness of God, which is Christ, has been manifested apart from the natural law, but not apart from the law of Moses or the prophets. Natural law teaches us about equity among men or to know that there is a God. But that Christ is the Son of god, who is able to come to know this by nature? Therefore, apart from that law, the righteousness of God, which is Christ, has been manifested, testified to by the law of Moses and the prophets.
Doch ist Christus nicht nur Gottes Gerechtigkeit. Diese Gerechtigkeit Gottes wird all jenen frei geschenkt, die sich Jesus Christus im Glauben anvertrauen. Auf diese Weise, nicht durch Werke, werden gläubige Juden oder Griechen gerechtfertigt. Origenes (Absatz 945):
There is, he says, no distinction between Jews and Greeks, since all stand equally made under sin, as he had previously made clear, and now the righteousness of God, supported by the testimonies of the law and prophets, through faith in Jesus Christ is equally given to all … For that reason, the righteousness of God through faith in Jesus Christ coming to all who believe, whether they are Jews or Greeks, justifies those who have been purified from their prior crimes and makes them fit for the glory of God; and it makes them such, not by their merits, nor for their works, but freely offers glory to those who believe.
Hier die ganze Geschichte: www.upper-register.com/blog.
VD: JT
Queermergent ist ein Wortspiel, das die Begriffe ›queer‹ und ›emergent‹ miteinander kombiniert. Queermergent steht für ein wachsendes Netzwerk von Christen, die ›emergent‹ und ›LGBTQ‹ zugleich leben möchten (LGBTQ bedeutet: Homosexuelle (G = gay), Lesben (L = lesbian), Bisexuelle (B = bisexual), Transgender-Leute bzw. Transsexuelle (T = transgender/transsexual) sowie Queer-Leute (Q = queer).
Auf einer neuen Internetpräsenz der amerikanischen ›Community‹ heißt es zum Selbstverständnis:
Queermergent ist ein Ort für Leute, die sich als LGBTQ verstehen und einen Platz suchen, an dem sie vernünftig über die Dinge diskutieren können, die die LGBTG-Glaubensgemeinschaft des 21. Jahrhunderts im postmodernen, emergenten/Emerging Church Kontext anbelangen. Queermergent ist außerdem ein Raum für Leute, die selbst nicht zur LGBTQ-Gemeinschaft gehören, diese aber besser verstehen wollen … Queermergent versucht für ALLE Leute offen zu sein, auch für Heterosexuelle.
Hier geht es zur Internetseite: queermergent.wordpress.com.
Gary L.W. Johnson behauptet in seiner Einführung zu dem kürzlich vorgestellten Buch Reforming or Conforming? (Crossway, 2008, ›Introduction‹, S. 15–26), dass zahlreiche post-evangelikale Theologen den erfahrungstheologischen Ansatz Friedrich Schleiermachers aufgenommen haben.
Ich stimme dieser Analyse teilweise zu und stelle zum besseren Verständnis dieses Ansatzes hier einen Auszug aus der Vorlesung über »Apologetik« ein:
Friedrich Schleiermacher (1768–1834) lässt sich bei seinem Versuch, den christlichen Glauben erfahrungstheologisch zu begründen, von apologetischen Interessen leiten. Er stand vor der Aufgabe, nach der von Kant ausgelösten Wende das Christentum auf neue Weise zu begründen. Sein Ansatz wurde von zahlreichen liberalen Theologen, wie z.B. Ritschl (1822–1889), Harnack (1851–1930) oder Troeltsch (1865–1923) – mehr oder weniger – übernommen.
Während offenbarungskritische oder konservative Theologen bisher gleichermaßen an der Vorstellung festhielten, der Glaube setze sich aus bestimmten Lehraussagen zusammen, knüpfte der späte Schleiermacher in seinem dogmatischen Hauptwerk Der christliche Glaube nach den Grundsätzen der evangelischen Kirche im Zusammenhang dargestellt (1. Aufl. 1821/22 u. 2. Aufl. 1830/31) an seine sprachlich besonders demonstrativ in der zweiten Auflage der Reden entwickelte Religionstheorie an. Demnach ist der Glaube wesentlich keine Sache des Verstandes, sondern des Gefühls.
Für Schleiermacher steht das fromme Selbstbewusstsein des Menschen, jenes »Bewusstsein schlechthinniger Abhängigkeit« im Zentrum seiner Theologie. Die Glaubenslehre beruht nach Schleiermacher auf zweierlei, »einmal auf dem Bestreben die Erregung des christlich frommen Gemüthes in Lehre darzustellen, und dann auf dem Bestreben, was als Lehre ausgedrückt ist, in genauen Zusammenhang zu bringen«. An die Stelle der Heiligen Schrift tritt das Erleben des Gläubigen. »Der Mensch war das Subjekt seiner Theologie, Gott das Prädikat.« Jan Rohls schreibt dazu:
Gott ist uns also im Gefühl auf eine ursprüngliche Weise gegeben, so daß das schlechthinnige Abhängigkeitsgefühl nicht erst sekundär aus einem Wissen von Gott entsteht. Das Bewußtsein unserer selbst als in Beziehung zu Gott stehend ist daher ein unmittelbares Selbstbewußtsein, nämlich das Gefühl schlechthinniger Abhängigkeit, das das sich selbst gleiche Wesen der Frömmigkeit ausmacht. Und Gott bedeutet zunächst nur dasjenige, was in diesem Gefühl als das mitbestimmende Woher unseres Soseins mitgesetzt ist.
Während bisher Frömmigkeit verstanden wurde als eine subjektive Reaktion auf objektive Lehrinhalte, dreht Schleiermacher die Ordnung um und setzt beim Gemüt an. Die Menschen verstehen die Welt, in der sie leben, durch den Einsatz ihrer Phantasie oder Intuition besser als durch Wissen. Die Glaubensdogmen sind nicht Ursprung, sondern Folge der Glaubenserfahrung. Sätze des Glaubens sind Ausdruck des frommen Gefühls.
Da sich das religiöse Bewusstsein in jedem Menschen findet, also auch bei Gläubigen anderer Religionen, findet man bei Schleiermacher die traditionelle Spannung zwischen dem Christentum und anderen Glaubenssystemen nicht mehr. Religionen werden also auf ihr Entwicklungsstadium befragt, da sie die notwendige Entfaltung des religiösen Bewusstseins spiegeln. Da alle drei monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum und Islam) derselben höchsten Entwicklungsstufe der Frömmigkeit angehören, können sie sich nur durch ihre Art der Frömmigkeit unterscheiden. Im Christentum kommt nach Schleiermacher die Frömmigkeit zu ihrer »reifsten Erfüllung«.
Auf diese Weise gelang Schleiermacher die intellektuelle Verteidigung des christlichen Glaubens in einem vom kantianischem Spinozismus geprägten Denkklima. Mit Karl Barth können wir sagen:
Das Christentum wird so interpretiert, daß es in dieser Interpretation, in dem als maßgebend vorausgesetzten Denken der Zeitgenossen ohne durch irgendwelche Kanten anzuecken, Raum bekommt. Ob die Leser diesen Raum beziehen, ob sie die ihnen vorgelegte anstoßfreie Darstellung des Christentums als ihren eigenen Gedanken nach- und mitdenken können und wollen, diese Frage bleibt natürlich offen. Aber das Christentum wird ihnen in einer solchen Gestalt bereitgestellt, daß ein grundsätzliches Hindernis gegen solches Beziehen dieses Raumes … nicht mehr bestehen kann.
Freilich war der Preis für diese »Anpassung« sehr hoch, denn seine evangelische Glaubenslehre war durch damals konsensfähige philosophische Voraussetzungen vereinnahmt worden. Schleiermacher hat – und auch hier können wir uns dem Verdacht des Schweizers Karl Barth anschließen, »die Umdeutung der Theologie in ein Stück allgemeiner Geisteswissenschaft vollzogen«. Schleiermacher verneint eine Autorität jenseits der Glaubenserfahrung, ob nun die der Heiligen Schrift oder die von Bekenntnissen. Zurecht hat er erkannt, dass bloßes intellektuelles Fürwahrhalten von Dogmen kein Glaube ist. Aber er ist so weit gegangen, dass er den Glauben auf die Subjektivität reduzierte.
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Der Text kann (inklusive der Literaturangaben und Anmerkungen) hier als PDF-Datei herunter geladen werden: schleiermacher.pdf.
Am 9. Januar verstarb mit Richard John Neuhaus einer der bedeutendsten christlichen Kulturkritiker Nordamerikas. Neuhaus konvertierte 1990 unter anderem wegen des ethischen Relativismus im heutigen Protestantismus vom Luthertum zum Katholizismus und wurde Priester in der Erzdiözese New York. Wie der kürzlich verstorbene Avery Cardinal Dulles (mit dem er eng befreundet war), genoss Neuhaus den Ruf eines brillanten Lehrers und Intellektuellen.
Aufsehen erregte er mit einer Erklärung zum Dialog zwischen der Katholischen Kirche und den Protestanten (Evangelicals and Catholics Together: Toward a Common Mission), die er zusammen mit dem Evangelikalen Charles Colson verantwortete.
Er war Gründer des Journals First Things und Autor verschiedener Bücher, darunter:
Sein letztes Buch American Babylon: Notes of a Christian Exile wird nun posthum im Frühjahr 2009 erscheinen.
Ryan Sayre Patrico hat einige schöne Fotos von John Neuhaus veröffentlicht. Zu sehen ist er dort unter anderem mit Martin Luther King Jr., Peter Berger, Joseph Razinger oder George Weigel. Hier der Link: www.firstthings.com.
Der Crossway Verlag hat im Herbst 2008 ein Buch über die post-konservativen Evangelikalen und die Emerging Church herausgegeben, dass ich empfehlen kann:
Besonders spannend finde ich den Aufsatz »No Easy Task: John R. Franke and the Charakter of Theology« von Paul Helm. Helm zeigt die Defizite der theologische Methode Franke’s deutlich auf und plädiert für das Ideal der Objektivität in der Theologie, auch wenn es derzeit in einigen Kreise populär ist, (objektiv) die Subjektivität aller Erkenntnis zu behaupten.
Unter dem umfangreichen apologetischen Schrifttum des 17. Jahrhunderts ist das Werk Blaise Pascals (1623–1662) herauszuheben. Pascal entdeckte als Naturwissenschaftler die Eigenschaften der Zykloide und das Gesetz der kommunizierenden Röhren. Er erweiterte die Wahrscheinlichkeitsrechnung, baute Rechenmaschinen und wies durch Messungen nach, dass mit steigender Höhe der Luftdruck abnimmt.
Sein weltmännisches Gelehrtenleben wurde 1654 überraschend durch ein ›Bekehrungserlebnis‹ durchbrochen. Im Futter eines Rocks fand sein Diener nach seinem Tod ein Mémorial eingenäht, in dem Blaise Pascals mit erregten Worten sein Leben Jesus Christus anvertraute. So lesen wir dort:
… Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen.
Jesus Christus!
Jesus Christus!
Ich habe mich von ihm getrennt, ich habe ihn geflohen, mich losgesagt von ihm, ihn gekreuzigt. Möge ich nie von ihm geschieden sein. Nur auf den Wegen, die das Evangelium lehrt, kann man ihn bewahren.
Vollkommene und liebevolle Entsagung. Vollkommene und liebevolle Unterwerfung unter Jesus Christus und meinen geistlichen Führer. Ewige Freude für einen Tag geistiger Übung auf Erden …
Pascal zog sich nach dem Erweckungserlebnis in das Kloster Port Royal zurück und widmete sich vornehmlich geistlich-theologischen Themen. Port Royal in der Nähe von Versailles war damals das Zentrum des Jansenismus, der auf den holländischen Bibelexegeten Cornelius Jansenius (1585–1638) zurückgeht. Obwohl eine katholische Bewegung, teilte der Jansenismus die protetantische Augustinusinterpretation, wonach die Erlösung des Menschen rein göttliches Gnadengeschenk ist. Port Royal wurde 1709 auf Geheiß von Ludwig XIV. zerstört. Der Jansenismus wurde 1719 päpstlich verboten.
In seinem Mémorial finden wir den Satz: »Gott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs. Nicht der Philosophen und Gelehrten.« Der Mathematiker erkannte bereits den Zwiespalt von Glaube und neuzeitlichem Wissenschaftsideal und fordert in seiner unvollendeten und nur fragmentarisch überlieferten Apologie Pensées (Gedanken) die Unterwerfung der Vernunft unter die ›Logik des Herzens‹. Pascal verneint die traditionellen Gottesbeweise und betont, dass persönliche Beziehungsaspekte eine beachtliche Rolle spielen, wenn jemand zum Glauben an Jesus Christus kommt.
Pascal entwickelte damit als einer der ersten neuzeitlichen Apologeten so etwas wie einen perspektivialistischen Zugang zur Apologetik. Es geht bei der Apologetik nicht nur um Methoden und Argumente, sondern um Menschen, die oft sehr verschieden sind. Das Argument, dass den einen Zweifler überzeugt, kann einen anderen verwirren. Pascal, der jung im Alter von 39 Jahren verstarb, wollte sowohl Rationalismus als auch Irrationalismus vermeiden.
Boa und Bowman fassen in ihren Buch Faith has its Reasons: An Integrative Approach to Defending Christianity (2005, S. 22) den Ansatz von Pascal wie folgt zusammen:
Gott hat genug Evidenz für die Wahrheit des Christentums gegeben, damit die, welche die Wahrheit kennen möchten, sie sehen können, aber er hat sich nicht in einer Weise gezeigt, dass bei denen Glaube erzwungen wird, die sich nicht dafür interessieren oder nicht glauben wollen.
Eine günstige Ausgabe der Pensées stammt übrigens von Reclam (568 S., € 11,60).
D.A. Carson hat einen Vortrag über die »Emerging Church« gehalten, der auf der Website des Carl F. H. Henry Center for Theological Understanding bei der Trinity Evangelical Divinity School (Deerfield, U.S.A.) als Stream zur Verfügung gestellt wird. Achtung: D.A. Carson redet meist sehr schnell, so auch bei diesem Vortrag.
Hier der Link: www.henrycenter.org.

Athanasius von Alexandria (ca. 298–373 n.Chr.) war Bischof von Alexandria in Ägypten und ist als ein bedeutender Verteidiger des christlichen Glaubens in die Kirchengeschichte eingegangen. Schon zu seinen Lebzeiten wurde er als Säule der Kirche und Vater der Orthodoxie bezeichnet. Wegen seiner kleinen Gestalt und der dunklen Hautfarbe haben ihn seine Gegner den »kleinen schwarzen Zwerg« genannt.
Athanasius genoss eine exzellente griechische Erziehung, studierte Plato, Homer, Aristoteles, den Neuplatonismus und ganz besonders die Heilige Schrift. Seine profunde Bibelkenntnis und die auch seine Gegner beeindruckende Selbstdisziplin kamen ihm bei der Bewältigung seiner Lebensaufgabe – der Verteidigung der Gottheit von Jesus Christus gegen die Lehre der Arianer – sehr zugute. Während dieser Streitigkeiten wurde Athanasius mindestens fünf Mal auf Betreiben seiner Gegner verband und verbrachte ungefähr siebzehn Jahre in der Fremde (unter anderem wurde er in das heutige Trier verbannt).
Athanasius hat der Kirche bedeutende theologische Schriften und Dokumente hinterlassen. Bereits vor Ausbruch des Arianischen Streites verfasste er die Schriften »Gegen die Heiden« und »Über die Inkarnation des Logos«. In seinem Osterbrief aus dem Jahre 367 n.Chr. werden erstmals alle 27 Bücher des Neuen Testamentes als kanonisch bezeichnet. In seinen »Vier Reden gegen die Arianer« verteidigt er die Göttlichkeit des Sohnes. Neben diesen theologischen Werken verfasste Athanasius auch erbauliche Schriften, so beispielsweise eine Biographie über Antonius den Großen, die binnen kurzer Zeit eine beeindruckende Verbreitung fand.
Aus seinen erbaulichen Werken ragt sein »Brief an Marcellinus« heraus. Der weise Mönchsvater, dem im Brief die Psalmenunterweisung zugeschrieben wird, ist wahrscheinlich Athanasius selbst.
Obwohl im 4. und im 5. Jahrhundert Pslamenhomilien sehr beliebt waren, nimmt dieser Brief eine besondere Stellung ein, da er nicht die Textauslegung, sondern den praktischen Umgang mit dem Psalter thematisiert. Athanasius empfiehlt das Nachsprechen, Beten und Singen der Psalmen, da sie auf diese Weise einen tiefen Eindruck in der Seele hinterlassen und ihre heilsame und auferbauende Wirkung entfalten. Josef Fisch schrieb 1875 in seinen einleitenden Notizen:
Die Psalmen haben nämlich das Eigentümliche, dass der, welcher sie hört oder liest, sie auf sich beziehen, sie in seinem eigenen Rahmen vortragen kann und die Bewegungen seiner eigenen Seele ausgedrückt findet.
So ist die Erklärung der Psalmen von Athanasius insbesondere auch für Christen in der Verbannung oder Verfolgung eine Anleitung dafür, Trost und Ermutigung durch das Lesen, Singen und Beten der Psalmen zu finden.
Ich werde in den nächsten Tage einige Abschnitte aus diesem Brief hier publizieren.