2008

Wespentaillen im Kinder-TV

Immer mehr Trickfilmheldinnen sind extrem sexualisiert und haben längere Beine als Barbie, schreibt Nicole Janz für die TAZ. Solche Körperideale können Magersucht auslösen. Zitat:

Die Medienwirkungsforschung ist zwar immer noch darüber uneins, inwiefern sich Gewalt oder Sex auf Rezipienten auswirken. Studien zeigen jedoch: Schon 6- bis 9-Jährige sehen im Schnitt knapp eineinhalb Stunden pro Tag fern. Wie die Trickfilmheldinnen aussehen, bleibe meist lange im Gedächtnis haften …

Hier der vollständige Beitrag: www.taz.de.

Obama, von »Spin-Doctors gestylt«

Parlament.jpgDer Politikwissenschaftler Heinrich Oberreuter hält den amerikanischen Präsidentschafts-Bewerber Barack Obama als Vorbild für deutsche Politiker für ungeeignet, teilt der Deutsche Bundestag in einer Pressemittelung mit. »Wir brauchen keine Medien-Effekte und keine Kunstprodukte, die von Spin-Doctors und Media-Consultings gestylt sind«, sagte Oberreuter, der Direktor der Akademie für Politische Bildung ist, der Wochenzeitung DAS PARLAMENT. Oberreuter glaubt, dass die Öffentlichkeit gerade deswegen mit den deutschen Parteien im Clinch liegt, weil viel zu viel Symbolik gemacht werde und zu wenig Glaubwürdigkeit da sei. »Da ist Obama keine Rettung. Er ist ein Medienprodukt. Obama musste bei der ersten realen Herausforderung seine Position zum Irak-Krieg revidieren. Das ist kein Glaubwürdigkeitsnachweis. Wir brauchen Politiker, die dem Volk das Gefühl vermitteln, dass sie nah an den Problemen der Menschen sind und mit den Problemen umgehen können und keine symbolischen Inszenierungen betreiben. Die 200.000 Zuschauer von Obama verflüchtigen sich sehr schnell«, vermutet der Wissenschaftler.

Der vollständige Text erscheint am 4. August in DAS PARLAMENT .

Gott, eine Hirnfunktion?

Seit Jahrunderten versuchen Wissenschafter und Philosophen, das Wesen Gottes und der Religion zu erklären. Neue Ergebnisse der Gehirnforschung legen den Gedanken nahe, dass wir von Natur aus zum Glauben programmiert sind. Professor Georg Northoff: »Wir müssen glauben und können nicht anders.«

Lesen die den Artikel, den Georg Northoff in Kantscher Manier für Die Welt geschrieben hat, hier: www.welt.de.

40 von 100 Kindern in Südafrika sind Vergewaltigungsopfer

Für eine in Südafrika geborene Frau ist die Wahrscheinlichkeit, vergewaltigt zu werden, höher als die, lesen und schreiben zu lernen. Dies errechnete der britische Sender BBC aus Zahlenmaterial, das die University of South Africa (UNISA) zur Verfügung gestellt hat. Die TAZ schreibt:

In Südafrika sind nach einer Studie 40 Prozent aller Schüler unter 18 Jahren vergewaltigt worden. Das ist das Ergebnis einer Befragung an 1.200 Schulen des Landes, die am Montag veröffentlicht wurde. Die Forscher Neil Andersson und Ari Ho-Foster vom CIET Trust in Johannesburg hatten die sexuelle Gewalt unter Schülern untersucht. In 20 Prozent aller Fälle gaben die Opfer an, der Täter sei ein Lehrer gewesen.

Hier der vollständige Beitrag: www.taz.de.

Von den Kirchenvätern lernen

Nick Needham hat einen einführenden Aufsatz über Augustinus geschrieben. Der Text ist für all diejenigen gut geeignet, die bisher wenig über den Kirchenvater gelesen haben und die englische Sprache mögen.

Erschienen ist der Text als:

  • Nick Needham, »Augustine of Hippo: The Relevance of His Life and Thought Today«, SBTS, Vol. 12, No. 2, 2008, pp. 38–50.

Sie können den Beitrag hier frei herunter laden: www.sbts.edu.

Der Prozess

Bild3.JPGIm Jahr 2007 wurden drei christliche Missionare in der Türkei von einer Bande türkischer Nationalisten in der ostanatolischen Stadt Malatya erbarmungslos ermordet. Zu den Opfern gehört Necati Aydin, der am Martin Bucer Seminar studierte. Die Mörder drangen bei einem Bibelverlag ein, folterten ihre Opfer und ermordeten sie anschließend, indem sie ihnen die Kehle durchschnitten.

Sieben Monate nach den blutigen Morden eröffnete der Staatsanwalt ein Verfahren gegen die Verbrecher. Die Verteidiger der Täter verstehen es, den Mordprozess von Malatya zur Hexenjagd auf christliche Missionare umzufunktionieren.

Lesen Sie die Eindrücke von Barbara Baker, die den Prozess beobachtet: prozesstuerkei.pdf.

Narnia

logo.pngIch habe den Film, der am 31. Juli anläuft, natürlich noch nicht gesehen. Ich weiß auch nicht, wie das Urteil von C.S. Lewis über die Narnia-Filme ausfallen würde. (Wahrscheinlich würde er empfehlen: »Lest lieber die Bücher!«). Aber die Filmbesprechung »Kirchhof der Kuscheltiere», die David Kleingers für Das Magazin geschrieben hat, ist nicht nur übertrieben polemisch, sie ist leider nichts anderes als Polemik. Das Magazin traut sich nicht in den Risikobereich, es verlässt sich auf seine Stärken.

Wer sich überzeugen möchte: www.spiegel.de.

Bibelarbeiten zum Hebräerbrief

Meine Kollegin Cambron Teupe hat einige Bibelarbeiten zum Hebräerbrief erstellt. Sie schreibt dazu:

Mit dieser kleinen Anleitung, die den Hebräerbrief durch Hinweise auf das Alte Testament aufschlüsseln soll, möchte ich Anregungen und Hilfen für Bibelgruppen anbieten. Die Bibelarbeiten sind über mehrere Jahre entstanden, und mehrere Leute haben daran Anteil genommen: Ich habe vieles sowohl von Dozenten des Martin Bucer Seminars wie auch von meinen Mitstudenten lernen dürfen. Mein Mann hat meine Ideen in die Tat umgesetzt und verfeinert, und mein Hauskreis hat sich nicht nur als Versuchskaninchen geopfert, sondern trug durch eifriges Mitdenken zu neuen Erkenntnissen bei. Ich möchte Sie mit diesem Heft anregen, sich mit den ernsten Worten und den wunderbaren Verheißungen des Hebräerbriefes zu beschäftigen und sich darauf einzulassen …

Die Bibelarbeiten können hier herunter geladen werden: mbstexte088.pdf.

Von der Kunst des Geschichtenerzählens

Sie glauben, Sie könnten als Pastor erfolgreich sein, indem Sie zu einem inhaltlich klar umrissenen Glauben einladen? Sie hoffen, das Wachstum Ihrer Gemeinde zu fördern, indem Sie die Vorzüge des christlichen Glaubens gegenüber anderen Religionen und Weltanschauungen ausführen? Gehören Sie noch zu denen, die es für wichtig halten, auch über die Konsequenzen des Christseins zu sprechen?

Da liegen Sie leider falsch!

Das Geheimnis der Gegenwart lautet »Storytelling«, die Kunst des Geschichtenerzählens. In den USA wird diese Mode sogar allmählich zu einer philosophischen Haltung, zu einem Leben in permanenter Fiktion im Gegensatz zur rationalen Analyse der Wirklichkeit. Geben Sie »Storytelling« bei Google ein, und Sie werden sehen, dass das Thema auf 16 Millionen Seiten aus allen Winkeln beleuchtet wird.

Dass Billy McLaren, Erwinus McManus oder Robby Bell derzeit umjubelt werden und Bestseller produzieren, verdanken sie nicht so sehr ihren Ansichten über biblische Theologie oder das Reich Gottes, sondern vielmehr ihrer Fähigkeit, überall kleine, gut einprägsame Geschichten zu erzählen.

Wenn Sie die vollständige (nicht ganz ernst gemeinte) »Geschichte« lesen wollen, sollten sie dieses Dokument herunter laden: storytelling.pdf.

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