2020

Weihnachtsaktion 2020

Wir nähern uns Weihnachten 2020. Ich möchte mich auch in diesem Jahr bei allen TheoBlog-Lesern für das Interesse, persönliche Gespräche und anregende Kommentare bedanken!

Einige Besucher haben wieder Bücher oder andere Dinge über TheoBlog bei Amazon bestellt (mehr dazu hier). Zudem habe ich einige Spenden zur Unterstützung des Blogs erhalten. Herzlichen Dank! Das ist eine Ermutigung dafür, weiterzumachen!

Falls jemand mit einer Spende der Arbeit unter die Arme greifen möchte, steht eine Bankverbindung oder ein Paypal-Formular zur Verfügung. Vielen Dank!

Erneut möchte ich mich durch eine Aufmerksamkeit erkenntlich zeigen. Der Softwarehersteller Faithlife ermöglicht in diesem Jahr eine Verlosung der phantastischen Bibelsoftware Logos 9 in der Edition Silber.

Aktion: Logos 8 Silber

Logos ist eine führende Bibelsoftware und im deutschsprachigen Raum der größte Anbieter für digitale Literatur aus dem Bereich Theologie. Ich selbst arbeite seit vielen Jahren intensiv mit Logos und bin außerordentlich zufrieden (siehe hier).

Die Bibliothek der Edition Silber enthält unglaublich viele Ressourcen wie etwa das Lexikon zur Bibel, die Biblia Hebraica Stuttgartensia oder die Biblische Dogmatik und vieles mehr.

Das Paket eignet sich ideal für Bibelschüler, Älteste oder Laienprediger. Die Funktionen von Logos 9 Silber umfassen Studienhilfen, das Faktenbuch, einen Atlas, und vieles mehr. Die Software ist verfügbar unter Windows, Mac, Android, iOS und kann auch im Internet genutzt werden. Weitere Informationen über das Paket gibt es hier.

Falls ein Teilnehmer gewinnt, der die Logos 9 Silber Edition bereits besitzt, wird die Firma Faithlife großzügigerweise einen Gegenwert für das Nutzerkonto anrechnen.

Ich danke dem Produktmanagement von Faithlife Deutschland an dieser Stelle für ihre hervorragend Arbeit mit Logos und für die Unterstützung dieser Weihnachtsaktion! Ihr macht eine klasse Arbeit!

Jeder Blog-Leser hat die Chance, das Softwarepaket zu erhalten. Um Empfänger von Logos 9 Silber werden zu können, sind folgende drei Punkte zu beachten:

  • Sie müssen TheoBlog regelmäßig lesen (Vertrauenssache).
  • Sie müssen mir über das Kontaktformular Ihre E-Mail-Adresse mitteilen (und dabei unbedingt das Stichwort: „Weihnachtspäckchen“ in der Mitteilung erwähnen).
  • Am 20. Dezember werde ich von meiner jüngsten Tochter unter allen übersandten Adressen einen Empfänger über ein Losverfahren auswählen lassen und die gewählte Person kontaktieren (Vertrauenssache). Nach Übersendung der Postanschrift stelle ich den Kontakt zur Firma Faithlife her, die dann die Software „freischalten“ wird.

Vielen Dank!

Augustinus: Stell dich auf die Menschen ein

Aurelius Augustinus schreibt über „Taufgespräche“ (Vom ersten katechetischen Unterricht, 1985, S. 31–32):

Nachdrücklich muß ich dich aber auf folgende Tatsache hinweisen: Wenn ein in den freien Wissenschaften Gebildeter in deinen Einführungsunterricht kommt, der sich schon fest entschlossen hat, Christ zu werden, der also nur noch kommt, um diesen Schritt zu vollziehen, wird er mit größter Sicherheit große Teile unserer biblischen Bücher und unseres kirchlichen Schrifttums bereits kennen, und – ausgerüstet mit diesen Kenntnissen – nur gerade erscheinen, um an den Aufnahmezeremonien teilzunehmen. Leute dieser Art pflegen nämlich nicht erst in der Stunde, in der sie Christen werden, sondern schon vorher alle Fragen sorgsam zu prüfen und ihre innern Beweggründe mit möglichst vielen Gesprächspartnern gemeinsam zu erörtern. Bei ihnen sollte man sich also kurz fassen, ihnen nicht pedantisch eintrichtern wollen, was sie bereits wissen, sondern dies nur behutsam streifen, etwa mit den Worten, daß sie das und das vermutlich schon wissen. Auf diese Weise zählen wir im Vorbeigehen alles auf, was wir den Ungeschulten und Ungebildeten mühsam einprägen müssen. So bekommt jener Gebildete nicht im Schulmeisterton zu hören, was er bereits weiß; falls er aber etwas noch nicht kennt, kann er es zur Kenntnis nehmen, während wir es ihm als sicher bekannt kurz erwähnen. Gewiß ist es nicht unnütz, auch ihn nach den Beweggründen zu fragen, die in ihm den Willen aufkommen ließen, Christ zu sein. Wenn du den Eindruck gewinnst, daß er von den kanonischen Büchern oder auch von Werken empfehlenswerter kirchlicher Autoren dazu veranlaßt wurde, sprich zuerst kurz von diesen Büchern, lobe sie aufgrund ihrer unterschiedlichen Vorzüge, einerseits wegen ihrer kanonischen Autorität, andererseits wegen des Scharfsinns und der Sorgfalt ihrer Verfasser. Bei den kanonischen Schriften weise besonders darauf hin, wie hier ein Inhalt von bewundernswerter Tiefe in einen bescheidenen Stil eingekleidet ist, der aber für das Heil sehr förderlich ist; bei jenen anderen Schriften lege das Hauptaugenmerk auf den wohlklingenden, gleichsam gedrechselten Sprachstil, der sich – je nach Fähigkeit des einzelnen Schriftstellers – besonders für Personen eignet, die stolz auf ihre Bildung sind und gerade deswegen dafür eine Schwäche haben.

Der „Fall Know­land“

Ich treffe immer wieder Leute, die meinen, die Meinungsfreiheit sei im Westen in jeder Hinsicht gewährleistet. Leider stimmt das nicht. Schon kleinste Verstöße gegen den Sprach- und Gedankenkodex des Mainstream können heute Gespräche sowie Karrieren beenden. Der sehr angesehene Philosoph Roger Scruton wurde zum Beispiel kurz vor seinem Tod als Chef einer Regierungskommission abgesetzt, weil er in einem Essay Heterosexualität als die Normalität bezeichnet hatte. Mit anderen Worten: So etwas darf man nicht mehr sagen, wenn man für die Regierung arbeitet.

Ist das Meinungsfreiheit? Wirklich?

Über einen aktuellen Fall berichtet nun die FAZ (01.12.2020, Nr. 280, S. 3). Will Knowland, seit neun Jahren Lehrer am berühmten Eton College, wurde von seinem Dienst suspendiert, weil er einen Vortrag online gestellt hat, in dem er einschlägige Gendertheorien referiert. Zum Verhängnis wurde ihm die Behauptung, dass sich Männer und Frauen unterscheiden und diese Unterschiede nicht nur sozial konstruiert sind. Heute so etwas zu sagen, sei für männliche Jugendliche gefährlich, lautet der Vorwurf.

Jochen Buchsteiner berichtet aus London:

Der Lehrer hatte den Vortrag online gestellt, nach dem die Schulleitung verboten hatte, ihn im Klassenraum vor den älteren Jahrgängen zu halten. Inzwischen haben mehr als 1500 Eton-Schüler und -Eltern in einer Petiton die Wiedereinstellung des Lehrers verlangt, was den Fall nicht nur zu einem Thema nationaler Zeitungen machte, sondern zeigt, dass der Kulturkampf um „Wokeness“ und „Cancel Culture“ nun auch Einzug in Englands Vorzeigeschule gehalten hat.

Er habe seine Schüler lediglich mit den „verschiedenen Sichtweisen auf die aktuelle radikalfeministische Orthodoxie“ vertraut machen wollen, schrieb Knowland an die Eton-Community. Der Schulleiter, so Knowland weiter, sei aber der Meinung gewesen, „dass einige der Gedanken im Vortrag – etwa der, dass sich Männer und Frauen unter scheiden und nicht alle Unterschiede sozial konstruiert sind – zu gefährlich sind, um die Jungen damit zu konfrontieren“ [Hervorhebung nicht im Original]. Knowlands Vortrag lässt sich unter heutigen Vorzeichen nicht durchweg als neutral beschreiben.

Es sollte uns Mut machen, dass verantwortliche Schüler und Eltern protestieren und die Wiedereinstellung des Lehrers fordern. Genau das ist derzeit angesagt. Wir dürfen diese Entwicklung nicht einfach passiv hinnehmen, sondern sollen aufstehen und widerstehen (auch für Leute, die etwas behaupten, was uns persönlich vielleicht nicht gefällt). Denn irgendwann wird uns sonst das geistige Klima, das sich derzeit über Schulen und Hochschulen ausbreitet, die Freiheit zum Denken und die Luft zum Atmen nehmen.

Eine neue Generation Hexen

Hexen werden auch heutzutage mit groben Vorurteilen bekämpft, erklärt ein kurzer Artikel in der Welt. Das Christentum war etwas für alte, weiße Männer. Die Zukunft gehört den Feministinnen. Die Lieben Zauberei und Kontrolle:

Und doch haben die gemeinsamen Aktionen dazu beigetragen, dass der Hexenkult nicht mehr nur als seltsames Hobby einer Gruppe Esoterikfans gesehen wird, sondern als feministische Waffe selbstbewusster Frauen, die sich gegen den konservativen Männermainstream auflehnen. Eben so, wie es Frauen schon Jahrhunderte vor ihnen getan haben. „Männer, die katholische Kirche und der von Weißen geprägte Mainstream haben Zauberkraft stets verteufelt. Aber sie überlebt bis heute“, sagt Frankie.

„Die alten Hexen lebten stets in der Angst davor, entdeckt zu werden, ihre Arbeit zu verlieren oder vor Freunden und Familie für verrückt gehalten zu werden“, sagt sie. Dass nun jeder einen so direkten und unkomplizierten Zugang zum Erfahrungsschatz der Hexen hat, beobachtet sie mit Vorsicht.

Mehr: www.welt.de.

Einsamkeit, mein treuer Begleiter

„Sünde hat Einsamkeit hervorgerufen, aber wir müssen erkennen, dass Einsamkeit an sich keine Sünde ist“, meint Steve DeWitt. Er schreibt:

Wir müssen Einsamkeit spiegelverkehrt betrachten und richtig auf sie reagieren, wenn wir weise werden wollen. In den paar Jahrzehnten, in denen ich alleine lebte, war mir meine Einsamkeit nicht wie ein Freund, sondern wie ein Feind. Sie diente dazu, mich an meine früheren Beziehungsversagen zu erinnern – Beziehungen, von denen ich mir erhofft hatte, dass sie mir dieses schmerzliche Gefühl wegnehmen würden. Hierin liegt die lauernde Gefahr von Einsamkeit: wenn sie nicht dein Freund ist, ist sie aller Wahrscheinlichkeit nach ein vernichtender Gegner in deinem Leben. Wir alle kennen Menschen, deren Bewältigungsmechanismus Selbstisolation ist, welche entweder auf ein Fehlen von Beziehungen oder auf Kummer bezüglich Beziehungen zurückzuführen ist (Spr 18,1). Für diese Menschen wird Einsamkeit eher zu einer Schlucht, in der sie leben, anstatt zu einem Tal, das sie durchqueren.

Mehr: www.evangelium21.net.

Ein glattes Fehlurteil

Das Amtsgericht Bremen hat den Pastor Olaf Latzel wegen Volksverhetzung verurteilt. Die Strafe beträgt drei Monate Haft, umgewandelt in eine Geldstrafe zu 90 Tagessätzen à 90 Euro (siehe dazu hier und hier).

Der idea-Redakteur David Wengenroth, promovierter Jurist und Prädikant der Evangelischen Kirche von Westfalen, erkennt in dem Richterspruch des Amtsgerichts Bremen ein klares Fehlurteil:

Das Urteil des Amtsgerichts Bremen gegen Olaf Latzel ist ein glattes Fehlurteil. Die Urteilsbegründung, die Richterin Ellen Best am 25. November in dem Konzertsaal „Die Glocke“ ablieferte, strotzte von juristisch-handwerklichen Fehlern, falschen Behauptungen und logischen Widersprüchen. So sagte Best gleich zu Beginn ihrer Ausführungen, die Entscheidung sei „nicht einfach“ gewesen, weil es „kaum obergerichtliche Rechtsprechung“ gebe, an der sie sich hätte orientieren können. Das ist, mit Verlaub, Quatsch. Mit den Urteilen verschiedener Ober- und Bundesgerichte zum Tatbestand der Volksverhetzung, kann man Regalmeter füllen. Wie wenig Latzels Äußerungen in die Reihe der „volksverhetzenden“ Äußerungen passen, wäre ihr klar geworden, wenn sie sich auch nur eine Handvoll davon angesehen hätte. Tat sie aber nicht.

Ich folge der Einschätzung von David Wengenroth und hoffe sehr, dass ein höheres Gericht angerufen wird und es zu einem fairen Urteil kommt.

Hier der ganze Artikel: www.idea.de.

„Für Freiheit in Forschung und Lehre“ und die Ideologien der Ungleichwertigkeit

Sandra Kostner hat eine brillante Analyse der Stellungnahme „Für Freiheit und Forschung in der Lehre“ vorgelegt  (FAZ vom 25.11.2020, Nr. 275, S. N4). Worum geht es? Die Forschungsstelle für Interkulturelle Studien (FiSt) der Universität Köln veröffentlichte im Sommer ein Positionspapier, indem vordergründig mehr Freiheit in Forschung und Lehre eingeklagt wird. Es heißt dort etwa:

An Universitäten und Hochschulen gilt die Freiheit von Forschung und Lehre. Auf dieser Basis haben wir als Professor*innen oder Dozent*innen das Recht und die Pflicht, unsere Schwerpunkte in Forschung und Lehre frei zu wählen, Forschung und Lehre im Sinne guter wissenschaftlicher Praxis zu gestalten und im Rahmen wissenschaftlich fundierter Debatten Meinungen, die Ideologien der Ungleichwertigkeit beinhalten, zu widersprechen. 

Das klingt vordergründig zunächst ganz gut, so wie auch der folgende Auszug:  

Die Geschichte der Meinungsfreiheit zeigt, wie sich unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit Rassismus artikulieren und in Institutionen einschreiben konnte, der dazu beigetragen hat, bestimmte Sichtweisen und Menschen systematisch auszuschließen. Meinungsfreiheit ist eine Freiheit, die historisch hart erkämpft wurde und um die auch heute immer wieder neu gerungen werden muss.

Erstaunlich dabei ist, dass genau die Stellungnahme, die für mehr Freiheit in Forschung und Lehre eintritt, den Ausschluss bestimmter Sichtweisen fordert.

Wie geht das? Dies geht, indem bestimmte Positionen unter Ideologieverdacht gestellt werden. Das Dokument lässt beispielsweise vermuten, dass aus der Perspektive der „Initiator*innen“ bereits diejenigen Ideologen sind, die eine strenge gendergerechte Sprache z.B. aus ästhetischen, philosophischen oder ökonomischen Gründen meiden. Tatsächlich geht es den fünfzehn Strategen nämlich darum: Argumente, Thesen und Meinungen, die im Widerspruch zu ihrer eigenen Weltanschauung stehen, sollen aus dem Raum der universitären Diskurse herausgedrängt werden. Methodisch lässt sich diese Ziel dadurch erreichen, dass bestimmte Auffassungen als „rassistisch“, „rechtsextrem“ oder „menschenverachtend“ eingeordnet werden. Auf diese Weise wird im Namen der Toleranz die Freiheit Andersdenkender beschnitten. So lässt sich sehr schön zeigen, dass die Neue Toleranz doktrinär ist.

Sandra Kostner schreibt: 

Die in Anschlag gebrachte Begründung lautet: Grenzen der Freiheit sind notwendig, um Diskriminierung und menschen verachten de Äußerungen zu bekämpfen und dergestalt die Menschen- und Grundrechte zu verteidigen. Konkrete Beispiele für „diskriminierende bzw. menschenverachtende Äußerungen“ werden nur an einer Stelle genannt. Umso aussagekräftiger legen die angeführten Beispiele die Weltanschauung und Ziele der Autorengruppe offen. Die Beispielsätze lauten „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ und „Das Kopftuch ist ein Zeichen der Unterdrückung“. 

Mit Diskriminierung und Menschenverachtung werden schwere juristische und ethisch-moralische Geschütze aufgefahren, um inopportune Äußerungen als nicht unter den Schutz der Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit fallend zu delegitimieren. Die Autorengruppe geht aber noch einen Schritt weiter und versucht sich an einer aktivistisch motivierten Instrumentalisierung der Grundrechte. Wie viele andere Antirassismus-Aktivisten nehmen sie Artikel 1 und Artikel 3 des Grundgesetzes ins Visier. So legen sie nahe, dass ein Satz wie „Das Kopftuch ist ein Zeichen der Unterdrückung“ eine Verletzung der in Artikel 1 verankerten Würde des Menschen sowie einen Verstoß gegen die in Artikel 3 festgeschriebene Gleichberechtigung der Geschlechter und gegen das Benachteiligungsverbot aufgrund der Religion darstelle. 

Mit dieser Vorgehensweise ist es sehr leicht möglich, bestimmte Akteure daran zu hindern, überhaupt Teilhaber kommunikativen Handels an den Hochschulen zu werden. Vielleicht deshalb, weil sie sachlich nicht widerlegt werden können? Wissenschaft muss offen bleiben für Anfragen, die nicht mit der eigenen Weltanschauung im Einklang stehen.

[asa]3941988565[/asa]

Suzanne Moore verlässt Guardian

Der Guardian sieht sich selbst als eine der liberalsten Zeitungen der Welt. Doch vor allem junge Mitarbeiter haben die sehr erfahrene Journalistin Suzanne Moore so lange unter Druck gesetzt, bis sie schließlich hingeschmissen hat. Der Grund für das Mobbing: Sie hat in Artikel das Konzept der Transsexualität infrage gestellt:

Moore argumentierte in ihrem Beitrag zu dem Thema, dass es bedenklich sei, wenn Frauen zum Schweigen gebracht würden. Dann schrieb sie, dass das Geschlecht biologisch bestimmt und nicht nur ein „Gefühl“ sei. Wörtlich heißt es: „Weiblich ist eine biologische Klassifikation, die für alle lebenden Arten gilt… Selbst wenn sie ein Frosch sind.“

Der Konflikt wird sich meiner Meinung nach in den nächsten Jahren massiv verschärfen. Die EU hat etwa gerade unter der Federführung von Frau Ursula von der Leyen die LGBTIQ Equality Strategy 2020–2025 veröffentlicht. Ein Blick in das Dokument lohnt sich. Die Partei der Grünen hat zudem erst am letzten Wochenende das queerste Parteiprogramm überhaupt verabschiedet. Möglicherweise zählen bald diejenigen, die es anders sehen als der politischen und kulturelle Mainstream, zu den am stärksten unter Druck gesetzten Leuten.

Ich empfehle die Lektüre dieses Welt-Artikels: www.welt.de.

„Stimme sein und stärken“

Das Netzwerk Evangelium21 stellt sich hinter das „Kasseler Memorandum“, das Bibel und Bekenntnis in Kassel auf der letzten Konsultation verabschiedet wurde (siehe hier). Wer wissen möchte, was für Fragen und Perspektiven auf dem Online-Treffen erörtert wurden, sollte sich z.B. den Vortag von Markus Till anhören:

Nach oben scrollen
DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner