Der ESV Bible Atlas ist da

atlas-300x389.jpgHeute war ich in Koblenz, um beim Zoll eine Postsendung aus den U.S.A. abzuholen (und um bei Ikea einzukaufen). Der vor einigen Wochen bei Amazon bestellte ESV-Atlas ist endlich eingetroffen. Ich musste keine Zollgebühren bezahlen. Die Mehrwertsteuer wurde mir erlassen, da der Betrag unter 5 Euro gelegen hätte.

Der 349-Seiten Atlas wurde von John Currid (RTS, Charlotte) verfasst. Das Kartenmaterial stammt von David Barrett, der auch die Karten für die ESV Study Bibel gestaltet hat. Die Qualität des Materials ist entsprechend hoch.

Der Atlas enthält konkret:

  • 175 farbige Karten;
  • 70 Farbfotos;
  • etliche 3-D-Abbildungen (z.B. Jerusalem oder den Tempel);
  • Indizes;
  • Zeittafeln;
  • viele gute Hintergrundinformationen zu den Karten;
  • eine CD-ROM mit Kartenmaterial und einem Suchindex;
  • und ein Poster mit der Karte von Palästina.

Hier kann der interessierte Leser sich einige Karten anschauen.

Ich bin mit dieser Ausgabe sehr zufrieden und werde wohl im Urlaub öfters mal drin stöbern. Jetzt müsste noch ein Verlag die ESV-Studienbibel und den Atlas in Deutscher Sprache herausgeben. Welche Bibelübersetzung würde der Verlag wohl wählen?

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Jürgen
Jürgen
9 Jahre zuvor

Schon mal bei Verlagen nachgefragt? Ich habe auch schon darüber nachgedacht in der Richtung was anzustoßen? An welche Übersetzung denkst du?

Ewald Keck
Ewald Keck
9 Jahre zuvor

Was hältst Du von der Neuen Züricher Bibel von 2007? Ich finde die Sprache viel treffender als bei der Elberfelder Bibel.

Jürgen
Jürgen
9 Jahre zuvor

@Ron: Ich habe mich schon mal ein wenig schlau gemacht bzgl. der Übersetzung der ESV Studienbibel. Scheint als wäre es kaum zu machen. Aufgrund der größe der Bibel wäre es wohl kaum möglich diese in einem Band auf den Markt zu bringen. Und eine Bibel in AT und NT aufzuteilen würde die Kosten zum explodieren bringen. Man spricht dann von gut und gerne knapp 100 Euro pro 2 bändige Bibel. Somit dürfte sich das Thema eigentlich erledigt haben. Oder aber man bringt ein deutsches Pondon auf den Markt. Man übernimmt die Philosophie der ESV und macht ein deutsches Projekt draus.

Ewald Keck
Ewald Keck
9 Jahre zuvor

@Ron’s Nachtrag: Kann Dir nur zustimmen, dass die Vielfalt der Übersetzungen auch von Nachteil sein kann. Ich versuche immer wieder, Leute für’s Auswendiglernen zu begeistern. Die Umsetzung scheitert aber schon meistens an der Übersetzung. Auch für Neulinge im Glauben sind die Unterschiede oft verwirrend. Ich denke, dass da dem Missverständnis zu wehren ist, dass die Verständlichkeit allein eine Sache der zeitgemäßen Sprache oder der formalen Genauigkeit ist.

Jürgen
Jürgen
9 Jahre zuvor

Eine Übersetzung aus dem Englischen wird in der Regel 15-20% länger, wurde mir gesagt. Da hilft auch das dünnste Papier der Welt nichts, wenn eine einbändige Version ca. 3200 halten soll. Da macht wohl jede Bindemaschine nicht mit. Und irgendwann ist es dann einfach so dick, dass niemand die Bibel mehr kaufen würde. Ein solches Projekt in Deutschland auf den Markt zu bringen, kann ich mir derzeit selbst beim passenden Kleingeld nur schwer vorstellen. Wie du schon gesagt hast. Man muss sich nur mal anschauen wer alles an der ESV mitgearbeitet hat. Eine ähnlich hohe Qualität dürfte man wohl kaum… Weiterlesen »

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