Der Sozialdarwinismus des Anders Breivik

Die schrecklichen Ereignisse in Norwegen machen uns zu schaffen. Allein sich vorzustellen, was die Opfer während der Attentate durchgemacht haben, kann den Schlaf rauben. Den Betroffenen und Hinterbliebenen gilt mein tiefes Mitgefühl. Mögen sie in diesen schweren Tagen Trost finden und neue Kraft schöpfen.

Während der Berichterstattungen über die Anschläge in Oslo wurde viel über die Motive des mutmaßlichen Attentäters spekuliert. Dass Anders Breivik in ersten polizeilichen Stellungnahmen als »christlicher Fundamentalist« charakterisiert wurde, erwies sich als unglücklich. Die Ermittlungen zeigten schnell, dass diese Einschätzung im Kern falsch war. Das hasserfüllte Weltbild dieses Mannes hat mit dem christlichen Glauben wenig zu tun (aufschlussreich dazu der Artikel »Fanatische Fantasy« von Reinhard Bingenger, FAZ vom 26.07.2011, S. 3). Einmal mehr zeigte sich, dass die Bemühung des Fundamentalismusbegriffs in solchen Debatten polarisiert aber nicht weiterhilft, zumal »Fundamentalismus« semantisch sehr verschieden interpretierbar ist.

Als wichtige Quelle für die Bewertung der Motive von Breivik gilt inzwischen das Kompendium 2083 – A European Declaration of Independence, das der mutmaßliche Mörder vor seiner grausamen Tat an einige Bekannte per eMail versandte. Ich habe das Dokument kurz überflogen und kann seitdem nachvollziehen, dass es einige Leser dazu verleitete, das faschistoide Weltbild Breiviks mit dem Christentum in Verbindung zu bringen. Der Autor sieht sich als Opfer eines marxistisch-islamischen Jihads und begründet sein Widerstandsrecht seitenweise mit Bibelstellen. Ungefähr so: »Die Bibel sagt uns, dass wir nun alle gute Soldaten Jesu Christi sind« (S. 1330).

Breivik hört jedoch nicht auf die Bibel, sondern missbraucht sie. Er deutet den christlichen Gauben und das Leben als jemand, der in den Tiefen seines Herzens mit einem sozialdarwinistischen Nationalismus sympathisiert. Ein Beispiel: Die sich selbst gestellte Frage, wie er sich ein vollkommenes Europa vorstellt, beantwortet er wie folgt (S. 1386, vgl. S. 350, 1227, 1232):

»Logik« und rationalistisches Denken (eine bestimmtes Größe [engl. degree] des völkischen Darwinismus) sollte das Fundament unserer Gesellschaften sein.

Ein Christ glaubt nicht an die Logik des Stärkeren. Jeder Mensch ist unabhängig von seiner Rasse, seinem Geschlecht oder seiner Performanz Ebenbild Gottes und besitzt somit eine unveräußerliche Würde. Christen halten Mord für eine schwere Sünde und wissen, »dass kein Menschenmörder ewiges Leben als bleibenden Besitz in sich trägt« (1Joh 3,15). Anders Breivik kann sich, das wird jeder eingestehen müssen, der seine Bibel wirklich gelesen hat, nicht auf einen Glauben berufen, der Nächsten- und Feindesliebe fordert und eindringlich davor warnt, das »Schwert« selbst in die Hand zu nehmen. Der listige Versuch, den vielfachen Mord an unschuldigen Menschen mit dem Recht auf Selbstverteidigung zu begründen (vgl. 1329f.), verdient unsere Verachtung.

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Roderich
Gast
Roderich

Er war uebrigens auch Freimaurer 3. Grades. (Offenbar gehoert dazu schon einiges). Das muss auch nicht notwendig etwas gegen Freimaurer sagen, seine Taten passen aber schon wesentlich besser zu manchen Lehren von Freimaurern als zum biblischen Christentum.

Abgesehen davon kann einer auch 100% die richtige Sichtweise haben, aber sich in Methoden vergreifen. Auch wenn bei diesem Herrn wohl beides nicht stimmte.

Michael
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„Der Anwalt des 32-Jährigen Attentäters, Geir Lippestad, hatte gesagt, der gesamte Fall deute darauf hin, dass sein Mandant „verrückt“ sei. Psychiater sollten nun seinen Geisteszustand untersuchen. Die Geheimdienstchefin äußerte sich zu dieser Möglichkeit ablehnend: „Meiner Meinung nach ist er durchaus ein zurechnungsfähiger Mensch“, sagte sie. Er sei konzentriert und berechnend und habe über Jahre hinweg an seinen Plänen gefeilt. All das passe nicht zu einem verrückten Menschen. Breivik sei vielmehr „vollkommen böse“.“ DIE ZEIT (27. Juli 2011): Anschläge in Norwegen. Geheimdienst nennt Breivik „einsamen Wolf“, http://www.zeit.de „Wie kann man sich gegen Anschläge auf die Freiheit schützen, ohne die Freiheit zu… Weiterlesen »

Johannes T.
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Der Täter bezeichnet sich selbst als nicht als Religiös, er schreib in seiner Hassschrift:

„Ich will niemandem vormachen, dass ich sehr religiös bin, das wäre eine Lüge. Ich war immer sehr pragmatisch und wurde von meiner säkularen Umwelt beeinflusst. (…) Religion ist eine Krücke für schwache Menschen, und viele umarmen die Religion aus eigennützigen Gründen, weil sie dadurch geistig gestärkt werden.“
Quelle
http://www.pro-medienmagazin.de/nachrichten.html?&news%5Baction%5D=detail&news%5Bid%5D=4256

trackback

[…] über die Vorkommnisse in Norwegen. Was treibt einen Menschen zu einer solch grauenvollen Tat an? Ron Kubsch schreibt: Dass Anders Breivik in ersten polizeilichen Stellungnahmen als »christlicher […]

Jörg
Gast
Jörg

Mich würde interessieren, ob es große Parallelen zu Hitlers Kriegsreligion gibt. Dass B. Christentumsbegriff weder mit dem historisch-christlichen Glauben noch mit dem historischen Fundamentialismus (the fundamentals) noch – vermute ich – mit der Mehrzahl der Gruppierungen zu tun hat, die sich selbst heute bewusst als christliche Fundamentalisten bezeichnen oder von anderen so bezeichnet werden, zeigt m.E. nach folgendes Zitat von ihm Page 1360 Q: What about atheists and Odinists, can they join the PCCTS, Knights Templar? A: If you want to fight for the cross and die under the “cross of the martyrs” it’s required that you are a practising… Weiterlesen »

Theo
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Theo

Wie nicht anders zu erwarten, ist Breivik für den Spiegel ein gefundenes Fressen.
Ein Herr Volker Weiß schreibt dort allen Ernstes von einer „Talibanisierung der christlichen Rechten“. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,776735,00.html

Weiß‘ diffamierender Artikel zielt vor allem darauf ab, die Berliner Wochenzeitung „Junge Freiheit“ und das gesamte konservative Sprektrum mit dem Gedankengut des Attentäters in Verbindung zu bringen. Weiß unterstellt der JF, dass sie sich zunehmend dem „christlichen Fundamentalismus“ zugewandt habe. Dazu die Entgegnung von JF-Autor Martin Lichtmesz. http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M586d3cb05da.0.html

Roderich
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Roderich

Wenn einer, der sich vage auf „christliche Werte“ beruft, ein Attentat begeht, dann wird wochenlang sein weltanschaulicher Hintergrund in den Medien beleuchtet, diskutiert, analysiert, etc – das ist „Agenda-Setting“ der linken Medien, die wissen: je mehr ueber das Thema diskutiert wird, desto besser. Wer die „Agenda of discussion“ bestimmen kann, kann letztlich das Denken – und damit das Handeln – der Menschen bestimmen. Als etwa Pim Fortuin (niederlaendischer anti-islamistischer Politiker, der vermutlich Premierminister der Niederlande geworden waere) durch einen extrem linken Attentaeter ermordet wurde, wurde die Weltanschauung des Attentaeters durch die linken Medien weitestgehend ignoniert, das Thema wurde schamvoll uebergangen.… Weiterlesen »

Schandor
Gast
Schandor

„Timothy Mc Veigh“ Was Gore Vidal über Timothy McVeigh – mit dem er ja in regem Briefkontakt stand – zu sagen hat, ist auch recht aufschlussreich. Aber warum sollten die Linken einen Irrtum erkennen? So dämlich werden sie nicht sein, dass sie die massive Gefahr der islamistischen Überfremdung nicht sähen. Nein, ich glaube nicht, dass sie darin eine Gefahr sehen, sondern eine „Chance“: In ihrem blindwütigen Hass auf alles, was da „christlich“ heißt, ist es ihnen jenem Affen unter dem Bujubaum lieber, ihren Schatz fest umklammert zu halten, auch wenn sie dann gefressen werden. Und dass sie gefressen werden, ist… Weiterlesen »

Kitty
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Kitty

Andauernd werden angebliche Satanisten verantwortlich gemacht wenn grausame Morde geschehen. Jetzt seit halt ihr Christen mal dran. Ist doch nur fair. Und übrigens: um Freimaurer zu werden (in Norwegen) ist es sogar erforderlich gläubiger Christ zu sein! Des weiteren möchte ich jedem nahe legen, der meint, das Mord und Hass und Gewalt unchristlich seien, doch mal die Bibel zu lesen..

Kitty
Gast
Kitty

zu 1.) http://de.wikipedia.org/wiki/Den_Norske_Frimurerorden Die Großloge folgt seit 1818 dem schwedischen Ritus, wo sich alle Mitglieder klar zum Christentum bekennen müssen. Nach der Tradition können nur Männer Mitglied werden und man muss mindestens 24 Jahre alt sein. Des Weiteren muss man ein Mann von gutem (untadeligem) Ruf sein, eine allgemeine Solvenz besitzen, bereit sein zur Unterstützung des christlichen Glaubens (ohne besondere Anforderungen an eine bestimmte christliche Konfession) und braucht die Empfehlungen von mindestens zwei Mitgliedern der Loge.[1] Ein paar Bibelstellen zum Thema Mord (alle hier zu erwähnen, würde den Rahmen sprengen): Ez 9:5-7 Und ich hörte wie er (Gott) zu den… Weiterlesen »

Johannes
Gast
Johannes

@Kitty: Hallo! Ich möchte nur eine kurze Anmerkung zu den genannten Quellen machen: 1. Nirgends in dem Wikipedia-Artikel steht, dass ein Freimaurer ein gläubiger Christ (im Sinne der Bibel) sein muss. Er muss offenbar christlich sein. Zwischen „christlich sein“ und „Christ sein“ können aber durchaus Welten liegen. 2. Die alttestamentlichen Stellen sprechen wohl weitgehend vom punktuellen Gerichtshandeln Gottes und sind keine unmittelbare Handlungsanweisung für Christen! 3. Lk 14,26 steht, wie jeder Bibelvers, in einem Kontext. Hier macht Jesus der ihm nachlaufenden Masse deutlich, dass jeder, der ihm folgen, bereit sein muss, alles hinter sich zu lassen und ihn an die… Weiterlesen »

Johannes
Gast
Johannes

Erwähnenswert wäre in diesem Zusammenhang 1Joh 3,15 und 4,20, wo ganz deutlich wird, dass Hass nicht mit einem christlichen Leben vereinbar ist … – alle Stellen hier zu erwähnen, die den Christen zur Liebe auffordern würde den Rahmen sprengen 😉 Übrigens, dass die Bibel an vielen Stellen Mord und Totschlag erwähnt, heißt ja noch lange nicht, dass diese Dinge gut geheißen werden.

Schandor
Gast
Schandor

@Johannes

Gut geheißen werden können sie schon, aber gutgeheißen werden nicht 🙂

Johannes
Gast
Johannes

@Schandor: :S (Der ganz Kommentar ist etwas holprig, man sollte so etwas nicht in Eile schreiben!)

Teresa
Gast
Teresa

@Kitty

Ich kann Deine Anmerkungen zu den (überwiegend) alttestamentlichen Bibelstellen sehr gut verstehen. Für jemanden, der sich nicht jeden Tag damit beschäftigt, erschließt sich der Kontext nicht einfach so und ohne Weiteres. Hat Johannes‘ Argumentation Dir geholfen, es besser zu verstehen?

Roderich
Gast
Roderich

Hello Kitty,
Ich empfehle den sehr fundierten Artikel von Thomas Schirrmacher auf thomasschirrmacher.Info zu diesem Thema, der sehr deutlich zeigt, dass Breivik kein Christ war.

Roderich
Gast
Roderich

@Kitty,
Hier noch der Link. http://www.thomasschirrmacher.info/archives/1944

(Gibt es denn Deiner Meinung nur „angebliche“ Satanisten und keine „echten“?)

Kitty
Gast
Kitty

@Roderich danke erst mal für den link, werd ich mir mal durchlesen wenn ich Zeit habe. Na gut, vielleicht muss man das alles im Kontext lesen, aber nichts desto trotz ist es für jede art von Gewalt einen Hintergrund, was nicht heißt das ich das gut finden oder nachvollziehen muss. Bei der Bibel ist es für mich genauso. Davon ausgehend das die Bibel Gottes Wort sein soll, ist die ganze Gewalt, Vergewaltigung, Tipps zum Verkauf seiner Sklaven, etc. nur um so erschreckender. Natürlich gibt es echte Satanisten. Nur gibt es nichts woran man diese festmachen könnte. Anders als in anderen… Weiterlesen »

Roderich
Gast
Roderich

@Kitty, Im Fall von Daniel und Manuela Ruda war es ja nicht die Schuld einer Falschdarstellung durch Medien, sondern die zwei haben sich ja selbst als Satanisten bezeichnet und so aufgeführt vor Gericht – dies dann aber offenbar erst später in ihrem Buch bestritten. Siehe den Wikipedia Artikel zu den beiden. Bei Breivik war’s anders: Medien haben wider besseres Wissen verbreitet, dass Breivik fundamentalistischer Christ sei – siehe den guten Artikel von Prof Schirrmacher. Vergewaltigung wird in der Bibel NIE gutgeheissen. (Es wird faktisch berichtet, wenn es stattfand, da die Bibel die Zustände auf der Erde nicht beschönigen will. Die… Weiterlesen »

Kitty
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Kitty

Dann frage ich mich allerdings, was ist mit all den Ländern in denen das Christentum nicht die vorherrschende Religion ist, bzw. die ihn bis vor wenigen jahren nicht mal kannten (China, Japan z. B.). Laut deiner Aussage wären diese also nicht humanistisch, da sie ja nicht vom Christentum beeinflusst wurden. Was ist aber z. B. mit Levitikus 15:19-23, 1. Brief an die Korinther 14:33b-35, Levitikus 12:2-5. Es gab da auch noch ein Zitat, irgendwas über, wenn eine Frau Vergewaltigt wird und sie nicht schreit, soll sie dafür getötet werden. Finde die genaue Bibelstelle jetzt leider nicht. Also nochmal, als Zeitgeschichtliches… Weiterlesen »

Kitty
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Kitty

Wollte noch anmerken, das mir durchaus klar ist, das die Kirche das heute natürlich nicht mehr so sieht (sehen DARF). Aber der springende Punkt ist doch, das Gott selbst gesagt hat, das die Bibel sein Wort ist, und das sein Wort unveränderlich ist. Wie also passt das dann zusammen?

Roderich
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Roderich

@Kitty: China hat u.a. durch Herrn Mao TseTung den Sozialismus eingefuehrt – und der ist bekanntlich eine Abart oder Ausformung / ein zu Ende gedachtet Humanismus, da der Sozialismus den Menschen in den Mittelpunkt setzt. Und im Moment nimmt in China das Christentum stark zu; manche Funktionäre der kommunistischen Partei sind schon (z.T. heimlich) Christen; es wird z.T. Nachgedacht, dass das Christentum die beste Religion sei, weil die westliche Welt ihren Fortschritt dem Christentum verdankt. Recht haben sie…! Vorher gab es in China ein Gemisch aus Buddhismus, Konfuzianismus, und was sonst so aus Nachbarländern oder der westlichen Welt hinübergeschwappt war.… Weiterlesen »

mark.us
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mark.us

Ich finde auch, dass es viel an der Kirche/den Kirchen auszusetzen gibt. Man findet unheimlich viel „Dreck“, wenn man unter den frommen Teppich schaut. Auf der anderen Seite: Wenn man das gesamte Bild der jeweiligen Epoche sieht, wird man feststellen, dass positive Veränderungen ihre Ursachen umso mehr in christlichen Kreisen haben. Da die Sklaverei angesprochen wurde, nehme ich diese mal als Beispiel. Wenn man da schon die Bibel ins Spiel bringt, dann sollte man auch Stellen wie diese einbeziehen: 4.Mose/Numeri 24,7: „Wenn ein Mann dabei ertappt wird, wie er einen seiner Brüder, einen Israeliten, entführt, ihn als Sklaven kennzeichnet und… Weiterlesen »

Roderich
Gast
Roderich

@ Kitty, sorry, ich hatte den zweiten Teil der Frage noch nicht beantwortet. Levitikus 15,19-23 (eine Frau, die Blutfluss hat, soll 7 Tage unrein gelten) kann man als Reinheitsgebot bzw. hygienische Vorschrift betrachten. Der Herr war also medizinisch bewandert. 😉 Im Ernst, wenn ein Volk diese und andere Gebote aus Levitikus einhält, wird es länger leben… Damals gab es noch keine Mikroskope, man konnte also noch keine Keime und Bazillen sehen. Und doch wusste die Bibel es schon. 1. Kor. 14, 34-36: Das Gebot, das Frauen schweigen sollten in der Gemeindeversammlung: Ich bin kein Fachmann, aber das kann damit zu… Weiterlesen »

Sylvia
Gast
Sylvia

@ Kitty,
zum Thema Okkultismus bzw. Satanismus hier noch ein recht guter Erlebnisbericht: Susanne Reddig: „Die Geister, die ich rief“. Daran wirst Du sehen, dass der Satan durchaus ganz real ist, und man den Satanismus nie und nimmer auf die leichte Schulter nehmen kann.
Natürlich sollte man alle Aussagen, so auch die aus diesem Buch, anhand der Bibel prüfen. Aber das Buch ist aus meiner Sicht sehr lohnend. Und danach empfehle ich Dir die Bibel! 🙂
Gottes Segen!
http://www.amazon.de/Die-Geister-rief-Mein-Okkultismus/dp/3894379588/ref=cm_cr-mr-title