Gutes Töten kann es nicht geben

Ist die Sterbehilfe, die in immer mehr Ländern legalisiert wird, ein Meilenstein im Projekt der Moderne? Die Ärzte Gerrit Hohendorf und Fuat Oduncu und der Philosoph Robert Spaemann argumentieren in ihrem Buch Vom guten Sterben für ein Verbot der abrufbaren Suizidhilfe.

51PeVgGDHbL SX303 BO1 204 203 200Stephan Sahm schreibt in seiner Rezension:

Eine Klarstellung der Begriffe stellen die Autoren, die mit der Wirklichkeit in Kliniken vertraut sind, voran. Zudem machen sie den Leser mit den Ergebnissen aktueller Erhebungen zur Praxis der Hilfe beim Suizid in den Ländern bekannt, in denen sie rechtlich und gesellschaftlich akzeptiert ist. Die Zahl der Suizide nimmt dort ausnahmslos zu.

In fünf abschließenden Thesen sprechen sich die Autoren gegen die institutionalisierte Hilfe bei der Selbsttötung aus. Ihre Überlegungen zum Umgang mit Suizidalität in der medizinischen Praxis lohnen die Lektüre auch für diejenigen, die darüber anders denken. Wer sich daranmacht, die Praxis der Medizin nachhaltig zu verändern, sollte wissen, was ansteht.

Wenn etwa Ärzte, wie manche vorschlagen, Patienten in fortgeschrittener Krankheit bei der Selbsttötung sollen helfen dürfen, dann sind sie niemals nur ausführendes Organ des selbstbestimmten Subjekts. Die Umsetzung des Suizidwunsches ist immer, wie die Autoren zu berichten wissen, ein „sozialer Aushandlungsprozess“: Die Ärzte stecken mittendrin, müssen den Suizid gutheißen.

Mehr: www.faz.net.

VD: JS

Interview mit William Lane Craig

Wie hier im TheoBlog mehrfach berichtet, hat der amerikanische Religionsphilosoph Prof. Dr. William Lane Craig vor einigen Tagen in München und in Österreich Vorträge zum christlichen Glauben gehalten und mit dem Philosophen Professor Ansgar Beckermann über die Gottesfrage debattiert.

Freundlicherweise hat Johannes B. während der Tour durch Österreich für den TheoBlog einige Fragen stellen können, die William Lane Craig gern beantwortet hat.

Intellektuellen Herausforderungen begegnen

Ein Interview mit dem Religionsphilosophen Prof. Dr. William Lane Craig


TheoBlog: Darf ich mit einer persönlichen Frage anfangen? Haben Sie gute Erinnerungen an Ihre Studienzeit in München?Bildschirmfoto 2015 03 19 um 22 49 17

Prof. Dr. Craig: Ich habe einige gute Erinnerungen und einige schlechte. Meine schlechten Erinnerungen habe ich in meinem Aufsatz „Scheitern“ beschrieben. Obwohl ich diese Erfahrung nicht freiwillig wiederholen wollte, bin ich dennoch froh über dieses Erlebnis des Scheiterns, denn dadurch habe ich Dinge gelernt, die ich in Zeiten des Erfolgs nie gelernt hätte. Davon abgesehen haben meine Frau und ich unter anderem wunderbare Erinnerungen an Tagesausflüge in Süddeutschland zu verschiedenen schönen und interessanten Sehenswürdigkeiten.

TheoBlog: Sind Sie mit dem Ausgang der Craig-Beckermann Debatte am 29. Oktober 2015 in München zufrieden?

Prof. Dr. Craig: Ja, sehr. Ich denke, eine Auswertung der Abschriften der Debatte wird erweisen, dass meine Argumente seinen Kritikpunkten standhalten konnten und er nicht gezeigt hat, dass Gott keine hinreichenden moralischen Gründe gehabt haben könnte, das Böse in der Welt zuzulassen.

TheoBlog: Sie haben in Ihrer Debatte mit A. Beckermann darauf hingewiesen, dass es in Nordamerika ein großes Interesse an der Religionsphilosophie gibt und viele Christen daran beteiligt sind. In Deutschland gibt es diesen Trend bisher nicht. Könnte es an dem immer noch großen Einfluss Immanuel Kants (1724-1804) hierzulande liegen?

Prof. Dr. Craig: Ja, das ist fraglos auch ein Faktor, aber ich vermute, dass soziologische Einflüsse eine weitaus wichtigere Rolle für die gegenwärtige Säkularisierung in Deutschland spielen.

TheoBlog: Sie verteidigen auch den ontologischen Gottesbeweis. Was bringen Sie gegen die Kritik Kants an diesem Beweis vor?

Prof. Dr. Craig: Kant sagte, Existenz sei kein Prädikat. Aber die modernen modallogischen Versionen des ontologischen Gottesbeweises unterstellen in ihren Prämissen gar nicht, dass Existenz ein Prädikat sei, sondern dass Notwendigkeit ein Prädikat ist. Daher sind die modernen modallogischen Versionen des ontologischen Gottesbeweises schlichtweg immun gegen Kants Kritik.

TheoBlog: Welche Voraussetzungen sollte ein junger Christ erfüllen, der in Deutschland an der Uni Philosophie studieren möchte.

Prof. Dr. Craig: Nun, in erster Linie sollte er über eine sehr solide biblische und theologische Grundlage verfügen, denn er wird großen intellektuellen Herausforderungen für seinen Glauben begegnen. Ich denke, er sollte fließend Englisch können, denn dann hat er Zugang zu einer ungeheuren Menge an Ressourcen, die auf Deutsch noch nicht verfügbar sind. Und diese Ressourcen werden ihm eine ganz andere und sehr notwendige Perspektive auf die philosophischen Fragen bieten, die sich während seines Studiums ergeben werden. Ich würde ihm auch raten, die grundlegenden Regeln der Logik so gründlich zu erlernen, bis er sie beherrscht, und eher analytische Philosophie zu studieren, sich also nicht auf kontinentale sondern auf analytische Philosophie zu spezialisieren, die viel klarer, einfacher zu verstehen und gewinnbringender ist.

TheoBlog: Welchen philosophischen Teilgebieten sollte er besonders viel Aufmerksamkeit schenken?

Prof. Dr. Craig: Als Christ sollte er sich vertraut machen mit den Fragestellungen, die in der Religionsphilosophie diskutiert werden. Darüber hinaus sollte er sich von seinen eigenen persönlichen Interessen leiten lassen, auf welchen Bereich der Philosophie er sich spezialisieren möchte. Es ist wichtig, dass er einen Schwerpunkt wählt, der ihn leidenschaftlich interessiert, sei es Metaphysik, Ethik, Philosophie des Geistes, Wissenschaftstheorie oder was auch immer.

TheoBlog: Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben! 

– – –

Die Fragen stellte Ron Kubsch. Das Interview darf mit Verweis auf die Quelle weiterverbreitet werden.

An dieser Stelle herzlichen Dank an den CVMD für die Einladung von Prof. Craig sowie die großartige Organisation der Veranstaltungen in München sowie die Veröffentlichung des Buches On Guard.

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Hat das Leben einen Sinn?

„Wenn das Leben keinen Sinn hat, gibt es nur eines, was man damit tun sollte: alles genießen was man nur genießen kann”, sagte sich der in der Schweiz lebende Skandinavier Benedikt Peters. Doch auf einem Trip durch Indien erlebt er im Traum etwas, das ihn dazu bringt, umzukehren. Er macht sich auf, um von Indien in die Schweiz zurück zu trampen. Auf vielen verschlungenen Pfaden kommt es dann schließlich zu einer Begegnung mit Jesus Christus in der Heiligen Schrift. Gott schenkt neues, erfülltes Leben.

Hier sein Zeugnis:

VD: AR

Pascal: Alles durch Christus betrachten

Das nachfolgende Zitat könnte auch von Bonhoeffer stammen. Geschrieben hat es aber der Mathematiker Blaise Pascal 1648 in einem Brief. Er schrieb über den Mittler Jesus Christus:

… denn in den Menschen ist alles abscheulich, und da Gott die Menschen nur durch den Mittler Jesus Christus ansieht, sollten auch die Menschen die anderen und sich selbst nur durch die Vermittlung Jesu Christi betrachten; wenn wir nämlich nicht diesen Mittelweg beschreiten, finden wir in uns nur wahres Unglück oder abscheuliche Lüste; wenn wir aber alle Dinge in Jesus Christus betrachten, finden wir allen Trost, alle Genugtuung und alle Erbauung.

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Religionsfreiheit in Nordkorea

Mit exorbitanter Weltfremdheit kann der Weltkirchenrat hin und wieder überraschen. Zitat aus einer aktuellen EKD-Pressemitteilung:

„In kommunistischen Nordkorea können Christen nach Aussage des Internationalen Direktors des Weltkirchenrates, Peter Prove, ihren Glauben ausüben. Es sei nicht richtig zu behaupten, dass in Nordkorea keine Religionsfreiheit existiere, sagte Prove dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Genf.“

Unfassbar! Gut, dass einige Werke bereits reagiert haben, darunter die IGFM. Die Nachrichtenagentur idea schreibt:

Nach Einschätzung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM/Frankfurt am Main) schockiert Prove mit „grenzenloser, nicht zu überbietender Naivität“. Er mache sich zum „Handlanger, schlimmer, zum Kasper des brutalsten Folterregimes der Gegenwart“, sagte Vorstandssprecher Martin Lessenthin idea. „Theaterveranstaltungen“ sollten die internationale Öffentlichkeit täuschen. Während des Dritten Reiches hätten die Nationalsozialisten ausländische Delegationen durch Vorzeige-Konzentrationslager geführt, um ihre Verbrechen zu verschleiern. Laut Lessenthin hätte sich Prove ohne Schwierigkeiten ein realistischeres Bild von der Situation in Nordkorea machen können.

Mehr: www.idea.de.

Jesus ist das Erlassjahr

Greg Gilbert und Kevin DeYoung schreiben in ihrem Buch: Was ist er Missions-Auftrag der Gemeinde Jesu? (Waldems: 3L Verlag, 2015, S. S159):

Als Jesus in Lukas 4 aus der Jesaja-Schriftrolle vorlas, lautete seine Botschaft im Prinzip ganz einfach: „Ich bin das Erlassjahr.“ Er entwarf keinen Plan für Sozialreformen. Stattdessen sagte er ganz nüchtern: „Heute ist diese Schrift erfüllt vor euren Ohren!“ (Lk 4,21). Alles, worauf das Erlassjahr hindeutete, und noch mehr war erfüllt, als Jesus sich in Nazareth offenbarte. Die beste Botschaft von 3. Mose 25 fand ihren vollkommensten Ausdruck in der Guten Nachricht von Jesus Christus.

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Vom Kult der Selbstinszenierung

Essens O’Neil hat Jahre damit verbracht, sich selbst im Internet zu inszenieren. Bis zur Erschöpfung veröffentlichte sie Fotos, die so aussahen, als seien sie rein zufällig entstanden. Tatsächlich waren die Bilder „gestellt“ und enthielten oft versteckte Botschaften. Botschaften, für die eine finanzkräftige Werbebranche genug zahlte. Jetzt ist sie ausgestiegen und erzählt die Geschichte ihrer Abkehr auf der Internetseite: www.letsbegamechangers.com.  Hoffen wir, dass es kein virtueller Ausstieg ist und sie zu dem findet, der/was wichtig ist.

Tatsächlich schwappt die Kultur der Selbstinszenierung leider auch in die christlichen Gemeinden hinein. Erik Raymond hilft uns dabei, diesen Trend wahrzunehmen und „Selfie“-Prediger zu durchschauen:

Es gibt jedoch einiges, was uns Sorgen bereiten sollte in unserem fotografierwütigen Zeitalter. Das eine ist die Häufigkeit. Eine Studie hat festgestellt, dass junge Frauen durchschnittlich eine Stunde pro Tag damit verbringen, sich selbst zu fotografieren. Das weist auf eine ungesunde Beschäftigung mit sich selbst hin. Eine andere Sache ist, dass man sich mehr und mehr in eine Scheinwelt flüchtet. Selfies scheinen die Macht zu haben, eine neue Realität für den zu schaffen, der sich hinter der Kamera befindet. Sie haben die Verantwortung dafür und auch die Macht darüber, was andere sehen. Es geht nur noch darum, eine Sichtweise zu kreieren, die uns im besten Licht darstellt, so dass wir davon profitieren. Wir umgehen die reale Welt. In der realen Welt sieht man auch unsere Fehler und wir werden mit fortschreitendem Alter auch immer weniger fotogen.

Mir geht es in diesem Artikel aber nicht in erster Linie um Selfie-machende Teenager. Ich mache mir vor allem um die Selfie-Kultur auf unseren Kanzeln Sorgen. Der Apostel Paulus fordert uns auf, sich nicht dieser Welt gleichzustellen (Röm 12,2). Wenn es ein Wort gibt, das zusammenfasst, was mit unserer Welt nicht in Ordnung ist, dann ist es wohl Egoismus. Stolz ist die Mutter jeder Sünde. Deshalb müssen wir gerade in Bezug auf unsere Persönlichkeit darauf achten, dass wir uns nicht der Welt gleichstellen. Und gerade in den Ohren von Predigern sollte die Warnung vor Selbstbezogenheit immer wieder laut erschallen. Ich möchte mich vor dem „Selfie-Prediger“ in Acht nehmen.

Mehr bei Evangelium21: www.evangelium21.net.

J.I. Packer

Das Video sollte sich jeder anschauen, der sich für gute Theologie interessiert:

U. Eibach: Menschenwürde und Lebensschutz

Prof. Ulrich Eibach (Bonn) zeigt in einem kurzen Beitrag, dass der Begriff „Menschenwürde“ zunehmend von seinem Ursprung abgekoppelt wird. Die moderne Lesart der Menschenwürde als empirisch feststellbare Qualität begünstigt die Rechtfertigung der Tötung menschlichen Lebens am seinem Anfang und an seinem Ende. Eibach:

Dieses Verständnis von der Würde des Menschen, das die Väter des GG’es leitete, ist maßgeblich durch die jüdisch-christliche Lehre von der Gottebenbildlichkeit aller Menschen bestimmt. Die Würde, Mensch und zugleich Person zu sein, gründet danach nicht in empirisch feststellbaren Qualitäten, sondern darin, dass Gott den Menschen zu seinem Ebenbild bestimmt hat. Kein Mensch wird dieser Bestimmung im irdischen Leben voll gerecht. Die Gottebenbildlichkeit wird letztlich erst im Reich Gottes, im Sein bei Gott vollendet. Diese letztlich zukünftige Würde ist jedoch dem irdischen Leben von Gott her bereits unverlierbar zugesprochen. Person ist der Mensch allein durch das, was Gott an ihm und für ihn tut. Der Mensch konstituiert weder sein Leben noch seine Würde selbst, sondern er empfängt sie von Gott her. Die MW ist also eine „transzendente Größe“, die von Gott her dem „Lebensträger“ (= Leiblichkeit) zugleich mit dem Gegebensein von Leben, also dem gesamten menschlichen Leben unverlierbar vom Beginn bis zum Tod zugeordnet ist und bleibt, daher nicht in Verlust geraten kann, wie versehrt auch immer Körper, Seele und Geist sein mögen. Es gibt also kein „würdeloses“ und „lebensunwertes“, bloß biologisch menschliches Leben. Im Unterschied zur Person können wir das, wozu der Mensch durch andere Menschen (Erziehung) und sich selbst wird, als Persönlichkeit bezeichnen. Sie ist in der Tat eine empirische Größe, die durch Krankheit abgebaut und zerstört werden kann. Identifiziert man die Person mit der Persönlichkeit, so wird zugleich das Leben mit der Krankheit bzw. der Behinderung gleichgesetzt, der Mensch wird dann durch sie definiert, er ist Behinderter, Pflegefall usw. Man schließt dann zuletzt aus der Zerrüttung der Persönlichkeit, dass es sich um „minderwertiges“, wenn nicht gar „menschenunwürdiges“, „würdeloses“, bloß „vegetatives“ Leben handele, das man um seiner selbst wie auch um der Last willen, die es für andere darstellt, besser von seinem Dasein „erlösen“ solle.

Die idealistische und auch die empiristische Philosophie stellen die Autonomie in den Mittelpunkt ihres Menschenbildes, sie betrachten das Angewiesensein auf andere Menschen als eine minderwertige Form des Menschseins. Nach christlicher Sicht ist Leben immer verdanktes, sich anderen verdankendes Leben. Der Mensch ist, um überhaupt leben zu können – nicht nur im Kindesalter, sondern bleibend das ganze Leben hindurch -, auf Beziehungen zu anderen Menschen angewiesen, nicht nur als Säugling und als behinderter und alter, sondern auch als gesunder und sich „autonom“ wähnender Mensch. Er lebt in und aus diesen Beziehungen und nicht aus sich selber, er verdankt ihnen und damit in erster Linie anderen und nicht sich selbst sein Leben. Daher ist das „Mit-Sein“ (Miteinandersein) Bedingung der Möglichkeit des Selbstseins, hat seinsmäßigen Vorrang vor dem Selbstsein. Diesem Angewiesensein entspricht das Für-Sein der Anderen, ohne das Leben nicht sein, wenigstens aber nicht wirklich gelingen kann. Dies ist auch bei mündigen Menschen der Fall. Es tritt jedoch bei schwer kranken, behinderten und pflegebedürftigen Menschen am deutlichsten hervor, weil bei ihnen das „Aus-sich-selbst-leben-können“ am wenigsten möglich ist.

Mehr bei iDAF: www.i-daf.org.

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„Die evangelische Volkskirche geht kaputt“

Der Pfarrer Bernhard Rothen zeichnete bei einem Interview mit dem Schweizer Tagesanzeiger im Frühjahr 2015 ein düsteres Bild der protestantischen Kirchen: Sie hätten ihre Gestaltungskraft verloren, würden Gemeinplätze vertreten und nicht mehr wahrgenommen.

Zitate:

Heute überwiegt das Persönliche die ­inhaltliche Auseinandersetzung, und zwar überall, auch im Journalismus. Im Kirchenleben konzentriert sich seit dem ­romantischen Theologen Friedrich Schleiermacher alles auf die Frage des Genius des einzelnen Menschen: Ist der Pfarrer nun eine charismatische Person oder nicht? Als Pfarrer muss ich argumentieren und handeln können, und zwar aufgrund der Bibel, welche die ­lebendige Autorität ist.

Die Kirche vertritt fast nur Gemeinplätze, sie betätigt sich als ­religiöses Megafon für die moralischen Forderungen der Zeit und tut niemandem weh. Im Moment ist sie noch gegen Sterbehilfe, irgendwann wird sie nicht mehr dagegen sein. Die Kirche passt sich an und wird irrelevant.

Mehr: www.tagesanzeiger.ch.

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