Ethik

Weißes Haus: Politikwende in ethischen Fragen

Kurz nach der Vereidigung von US-Präsident Barack Obama am 20. Januar hat das Weiße Haus eine Politikwende in ethischen Fragen signalisiert. Erklärungen zur Abtreibung, zur Familienpolitik und zu Rechten von Homo-, Bi- und Transsexuellen wurden auf der Internetseite geändert. Die neue Regierung möchte durch mehrere Maßnahmen besonders einkommensschwache Familien stärken und gleichzeitig die traditionell ausgerichtete zivilrechtliche Politik der abgewählten Regierung korrigieren.

Weitere Informationen hier: www.idea.de.

Queermergent

Queermergent ist ein Wortspiel, das die Begriffe ›queer‹ und ›emergent‹ miteinander kombiniert. Queermergent steht für ein wachsendes Netzwerk von Christen, die ›emergent‹ und ›LGBTQ‹ zugleich leben möchten (LGBTQ bedeutet: Homosexuelle (G = gay), Lesben (L = lesbian), Bisexuelle (B = bisexual), Transgender-Leute bzw. Transsexuelle (T = transgender/transsexual) sowie Queer-Leute (Q = queer).

Auf einer neuen Internetpräsenz der amerikanischen ›Community‹ heißt es zum Selbstverständnis:

Queermergent ist ein Ort für Leute, die sich als LGBTQ verstehen und einen Platz suchen, an dem sie vernünftig über die Dinge diskutieren können, die die LGBTG-Glaubensgemeinschaft des 21. Jahrhunderts im postmodernen, emergenten/Emerging Church Kontext anbelangen. Queermergent ist außerdem ein Raum für Leute, die selbst nicht zur LGBTQ-Gemeinschaft gehören, diese aber besser verstehen wollen … Queermergent versucht für ALLE Leute offen zu sein, auch für Heterosexuelle.

Hier geht es zur Internetseite: queermergent.wordpress.com.

Kind stört Lebensplanung, also …

Im Prozess um den gewaltsamen Tod eines Neugeborenen wurde die Mutter am Montag vom Kasseler Landgericht zu acht Monaten Haft verurteilt.

Die 32-Jährige hatte ihr Baby im Oktober 2007 unter falschem Namen in einem Krankenhaus zur Welt gebracht. Wenige Stunden später war sie mit ihrem Sohn davongeschlichen. Die Mutter wurde vier Tage später in der Wohnung ihrer Eltern gefunden, das Baby lag tot in einem Müllsack im Kofferraum ihres Autos. Laut Gericht hatte die Frau den Säugling erstickt. Zum Hintergrund der Tat gab sie an, sie habe sich durch die bevorstehende Mutterschaft in ihrer Lebensplanung gestört gefühlt.

Aus Sicht der Anklage hatte der Säugling die Frau bei ihren Hobbys gestört und wurde deshalb bewusst erstickt. Nach Einschätzung des Gerichts waren die Indizien dafür jedoch nicht zwingend.

Bei DER ZEIT gibt es weitere Informationen: www.zeit.de.

Homosexualität: Tony Jones bezieht Stellung

Tony Jones, langjähriger Koordinator (bis 2008) von Emergent Village (U.S.A.) und Mitherausgeber des Emergent Manifesto of Hope, teilte am 20. November 2008 in einem Blogbeitrag mit:

Auf jeden Fall bin ich jetzt der Meinung, dass GLBTQ’s [gemeint sind Homosexuelle (G = gay), Lesben (L = lesbian), Bisexuelle (B = bisexual), Transgender-Leute bzw. Transsexuelle (T = transgender/transsexual) sowie Queer-Leute (Q = queer)] im Einklang mit dem biblischen Christentum leben können (mindestens genauso gut wie jeder von uns das kann!) und dass ihre Monogamie von Kirche und Staat geduldet und gesegnet werden sollte.

Hier geht es zur ganzen Geschichte: blog.beliefnet.com.

Menschenrechte für Tiere?

Tierschützer fordern, dass Tiere, die Schmerz empfinden können, rechtlich mit Menschen gleichgestellt werden. Die Tierschützer berufen sich dabei auf die utilitaristische Ethik des umstrittenen Philosophen Peter Singer.

Hier der Artikel: www.welt.de.

Der Homosexuelle

Der homosexuelle Mann muss nicht immer homosexuell bleiben. Keiner ist dazu verpflichtet, schwul zu sein.

Den Artikel »Der homosexuelle Mann« von Elmar Kraushaar können Sie bei der taz lesen: www.taz.de.

Gott, eine Hirnfunktion?

Seit Jahrunderten versuchen Wissenschafter und Philosophen, das Wesen Gottes und der Religion zu erklären. Neue Ergebnisse der Gehirnforschung legen den Gedanken nahe, dass wir von Natur aus zum Glauben programmiert sind. Professor Georg Northoff: »Wir müssen glauben und können nicht anders.«

Lesen die den Artikel, den Georg Northoff in Kantscher Manier für Die Welt geschrieben hat, hier: www.welt.de.

40 von 100 Kindern in Südafrika sind Vergewaltigungsopfer

Für eine in Südafrika geborene Frau ist die Wahrscheinlichkeit, vergewaltigt zu werden, höher als die, lesen und schreiben zu lernen. Dies errechnete der britische Sender BBC aus Zahlenmaterial, das die University of South Africa (UNISA) zur Verfügung gestellt hat. Die TAZ schreibt:

In Südafrika sind nach einer Studie 40 Prozent aller Schüler unter 18 Jahren vergewaltigt worden. Das ist das Ergebnis einer Befragung an 1.200 Schulen des Landes, die am Montag veröffentlicht wurde. Die Forscher Neil Andersson und Ari Ho-Foster vom CIET Trust in Johannesburg hatten die sexuelle Gewalt unter Schülern untersucht. In 20 Prozent aller Fälle gaben die Opfer an, der Täter sei ein Lehrer gewesen.

Hier der vollständige Beitrag: www.taz.de.

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