Gender Mainstream

AGI: Jede Stunde ein anderes Geschlecht

A. Hoffmann berichtet über Menschen, die ihr Geschlecht wöchentlich (und stündlich) wechseln:

Vor wenigen Wochen berichteten Wissenschaftler darüber, auf ein neues menschliches Geschlecht gestoßen zu sein, das weder männlich noch weiblich ist. Es handelt sich dabei um lila Pudel Menschen mit einer sogenannten „alternating gender incongruity (AGI)“. Sie spüren immer wieder, Phantomgenitalien des anderen Geschlechts entwickelt zu haben, weshalb sie spontan vom Mann zur Frau und umgekehrt wechseln können.

Mehr hier: genderama.blogspot.de.

Das entehrte Geschlecht

A. Hoffmann hat Rolf Bönts Buch Das entehrte Geschlecht rezensiert:

boent.jpegWie der Titel des Buches verrät, ist darin die Abwertung des Mannes das vorrangig behandelte Problem. „Die Rolle des Mindermenschen wird ihm zugewiesen“, urteilt Bönt, er gelte als „Wegwerfwesen“, das beispielsweise in Beruf und Krieg leichtfertig geopfert wird, um eine für beide Geschlechter lebenswertere Welt herbeizuführen. Dabei hat sich, wie Bont ausführt, die Verachtung gegenüber Männern bis zur Gegenwart nur noch verstärkt. Ihre Sexualität beispielsweise gelte „in Nachrichten und Unterhaltung entweder als das Lächerliche oder als das Böse schlechthin“. Es entsteht eine Kultur des Dauerverdachts: Väter, die auf Spielplätzen anwesend sind, schildert Bönt am Beispiel eines konkreten Falles, werden als Triebtäter verdächtigt und müssen sich von Polizisten befragen lassen, die von besorgten Frauen alarmiert wurden. Amerikanische Firmen gehen inzwischen so weit, jeden Angestellten schriftlich darauf hinzuweisen, den Fahrstuhl zu verlassen und die Treppe zu nehmen oder auf den nächsten zu warten, wenn er sonst allein mit einer Frau in der Kabine führe.

In Deutschland hingegen glänzt die SPD mit traurigen Slogans wie „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden“. Benachteiligungen von Männern werden kaum gesehen, nicht einmal, dass sie als Folge der „strukturellen, systematischen Gewalt“, die gegen sie verübt wird, um Jahre früher zu Tode kommen. „Kann man benachteiligter sein als in der Lebenserwartung?“ fragt Bönt rhetorisch. Männer bringen sich dreimal so oft um wie Frauen, in der Pubertät acht- bis zehnmal so oft. Krankenkassen finanzieren bei der Krebsvorsorge Frauen ungleich besser als Männer. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sei für einen Mann nicht nur schwierig wie für die Frau, sondern in der Regel unmöglich. Man könnte zahlreiche weitere Benachteiligungen aufzählen. Eng verbunden mit all diesen Diskriminierungen, darin ist Bönt zuzustimmen, ist die merkwürdige Verachtung von Männern und ihren Leistungen in unserer Gesellschaft. Bönt erinnert daran, dass Männer in der Menscheheitsgeschichte immer wieder die gewagtesten Dinge taten, um die Zivilisation voranzutreiben, sich als Wissenschaftler beispielsweise todesmutig mit Kuhpocken infizierten, um zu beweisen, dass dies gegen die fast immer tödlichen Pocken immunisierte. Inzwischen steigt als Folge solcher Courage die menschliche Lebenserwartung um drei Monate pro Jahr. Gedankt wird es Männern nicht, wie Bönt anhand eines Gesprächs mit einem Handwerker aufzeigt, der nach entsprechender Dauerberieselung durch die Medien feministische Sprüche brav nachplappert: „Jetzt sollen mal die Frauen oder die Kinder ein paar Jahre die Welt regieren. Wir Männer hatten unsere Chance und hatten sie nicht genutzt.“

Hier geht’s zum der Freitag: www.freitag.de.


Die Vergewaltigung der menschlichen Identität

Andreas Späth hat das Buch Vergewaltigung der menschlichen Identität: Über die Irrtümer der Gender-Ideologie herausgegeben. Der Verlag schreibt dazu:

›Gender Mainstreaming‹ – ein Schlagwort ist in aller Munde und doch kaum fassbar. Uneingeweihte meinen, dies sei nichts anderes als die Gleichstellung von Mann und Frau. Der Journalist Volker Zastrow warnte schon 2006, dahinter verberge sich nichts anderes als eine ›politische Geschlechtsumwandlung‹. Worum es tatsächlich geht, will das vorliegende Buch durchleuchten und auf den Punkt bringen. In einer bisher einzigartigen Zusammenschau von Natur- und Geisteswissenschaft zerlegen der Gehirnforscher Manfred Spreng und der Religionsphilosoph Harald Säubert, das Konstrukt des Genfer Mainstreaming in seine Bestandteile. Sie zeigen die geistesgeschichtlich trüben Quellen ebenso auf wie die verheerenden Folgen, denen der Mensch durch die Vergewaltigung seines natürlichen Wesens durch eine Ideologie ausgesetzt ist, die schon seine grundlegenden Anlagen im Gehirn missachtet. Was einst durch die rot-grüne Bundesregierung zur politischen ›Querschnittsaufgabe‹ erklärt wurde, wird als nicht umsetzbar enttarnt. Jenseits ideologischer Flügelkämpfe entfernt das Buch alle Tarnkappen. Zum Vorschein kommen vor allem die Irrationalität und physiologische Unmöglichkeit des Menschen, so zu sein, wie es die Gender-Ideologie postuliert. Wer dieses Buch gelesen hat, erkennt, dass den Gender-Apologeten nicht gefolgt werden darf, wenn der Mensch nicht seiner Identität beraubt werden soll. Denn unter der Gender-Ideologie fällt seine Geschlechtsidentität wie der Kopf auf einer Guillotine.

In einer Buchbesprechung von Rolf-Alexander Thieke heißt es zum Buch:

Ebenso erhellend ist der Gang durch die Religions- und Philosophiegeschichte mit Harald Seubert, seine Analyse und Kritik der verschiedenen Denkansätze der Gender-Konzeptionen: ihre eigenen Prämissen werden dem wissenschaftlichen Diskurs nicht ausgesetzt; Fragen nach dem Wesen von Mann und Frau werden im konstruktivistischen Ansatz apriori eliminiert u.a.m.. Besonderes Interesse dürfte der Exkurs finden: „Christliche Philosophinnen und das Denken der Geschlechterdifferenz“! Harald Seubert betont dazu, dass er es auch selbst als besonderen Gewinn erfahren hat, dass er diesem Thema in der literarischen und der direkten Begegnung mit seiner Kollegin Prof. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz vertiefend nachgehen konnte! Er bilanziert: die Mittel der Wissenschaft erweisen die Unhaltbarkeit der Gender-Ideologie. Es wird erkennbar, „dass weite Teile modischer Diskurse und machtvoller Eingriffe in die Natur des Menschen letztlich einem Popanz folgen und der Kaiser nackt ist. Die Haltlosigkeit steht freilich in einem umgekehrt proportionalen Verhältnis zur Gefährlichkeit der Gender-Ideologie.“

 

 

VD: MG

Geschlecht als soziale Konstruktion?

In der aktuellen Ausgaben der Zeitschrift Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) kritisiert Peter Döge in dem Aufsatz »Anerkennung und Respekt – Geschlechterpolitik jenseits des Gender Trouble« die Ausblendung der Biologie beim Konzept des »Sozialen Geschlechts«. Weshalb kam es zur unkritischen Aneignung von Behauptungen, die aus der behavioristischen Psychologie stammen? Döge schreibt:

Aber nicht nur die Existenz von homogenen Genusgruppen, sondern die Existenz von zwei Geschlechtern überhaupt wird seit Beginn der 1990er Jahre in Zweifel gezogen. Ausgangspunkt für das Konzept der »sozialen Konstruktion von Geschlecht« waren insbesondere die Arbeiten von Judith Butler. Die sich auf Butler berufende sogenannte Queer-Therie geht gegenwärtig sogar soweit, die Zwei-Geschlechtlichkeit als gesellschaftliche Norm insgesamt infrage zu stellen. Ins Blickfeld von Geschlechterpolitik rücken in diesem Zusammenhang vor allem Geschlechtsidentitäten und Geschlechterrollen, wobei angenommen wird, diese beliebig modifizieren zu können. Ihren politischen Niederschlag finden diese Ideen zum Beispiel in Maßnahmen wie dem Girl’s und dem Boy’s Day sowie in all den Programmen zur Veränderung des Berufs- und Studienfachwahlverhaltens von Frauen. Allerdings hat sich dieses in den vergangenen Jahren auf europäischer Ebene ebenso wenig verändert wie die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung oder das geschlechtsspezifische Muster in der Versorgung von kleinen Kindern.

Vor diesem Hintergrund ist es hilfreich, sich die theoretischen Wurzeln des sozial-konstruktivistischen Gender-Konzepts in Erinnerung zu rufen. Diese finden sich in einem psychologischen Ansatz, der in den 1920er Jahren ausgebildet wurde und unter dem Begriff des Behaviorismus eng mit den Namen Budrus F. Skinner und J.B. Watson verbunden ist. Der Behaviorismus geht davon aus, dass menschliches Verhalten in einem Reiz-Reaktions-Muster ausschließlich durch die Umwelt bestimmt wird, wobei gleiche Umweltbedingungen zu ähnlichen Verhaltensmustern führen sollen. Individuelle kognitive Bewusstseinsprozesse als Determinante von Verhalten erkennen die Behavioristen nicht an, jeder Mensch ist bei Geburt eine tabula rasa. Die empirische Grundlage dieser basalen Annahmen der behavioristischen Psychologie bilden dabei im Wesentlichen Experimente mit Tauben, Ratten und Hunden – die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf Menschen bleibt doch eher fraglich. Es ist erstaunlich, dass dieser Aspekt im Queer-Diskurs niemals einer ebensolchen kritischen Reflexion unterzogen worden ist wie die Ergebnisse der Primaten-Forschung oder der Evolutionspsychologie.

Der Behaviorismus verkennt in seiner einseidigen Perspektive auf die Umwelt als Verhaltensdeterminante zudem, dass die soziale Umwelt, die auf die Individuen einwirkt und ein bestimmtes Verhalten evoziert, immer das Produkt der Handlungen eben dieser Individuen, dieser Frauen und dieser Männer, ist. Und dann stellt sich die Frage, wovon das Handeln dieser Individuen bei der Gestaltung der sozialen Strukturen, die wiederum genau das Verhalten hervorbringen, das wir beobachten können, letztendlich bestimmt wird. Bei der Beantwortung dieser Frage wird deutlich, dass der Queer-Diskurs ein bedeutendes Moment des sozialkonstruktivistischen Ansatzes dauerhaft übersieht – nämlich die Biologie des Menschen: »Biologische Fakten beschränken die gesellschaftlichen Möglichkeiten des Einzelnen. Aber die gesellschaftliche Welt, die vor jedem Einzelnen ist, beschränkt auch das, was für den Organismus biologisch möglich wäre.« Soziale Konstruktionsprozesse entwickeln sich Peter Berger und Thomas Luckmann zufolge immer im Spannungsfeld von Natur und Kultur. Ein solcher Blick auf Männer und Frauen als Lebewesen wird von der sozialwissenschaftlichen Geschlechterforschung und der Geschlechterpolitik bedauerlicherweise vorschnell als »biologistisch« abgetan – dies nicht selten ohne ein genaues Verständnis davon, was Biologie eigentlich ist oder in weitgehender Gleichsetzung von Biologie mit genetischem Determinismus. Auf diese Weise wird dann ein Faktum völlig übersehen, das für das Geschlechterverhältnis und für Geschlechterpolitik von zentraler Bedeutung ist: der Aspekt der Reproduktion beziehungsweise der Fortpflanzung.

Die die APuZ-Ausgabe: 6YZJND.pdf.

Schulfach Schwul

Wir haben hier bereits mehrfach darüber diskutiert, ob es zum Auftrag der staatlichen Schulen gehört, Kinder sexuell aufzuklären (z.B. hier). Diese kleinen Debatten über Wahlprogramme hinken der Wirklichkeit weit hinterher. Jenseits des Parteiengezänks und dem (noch) verfassungsmäßig verankerten Schutz der Familie gibt es eine heimlich Übereinkunft: Unsere Kinder sollen umerzogen werden. Sie haben gefälligst so früh als möglich zu lernen, dass ›das Mensch‹ seine sexuelle Identität wählen kann wie eine Partei.

Das ist alles andere als Aufklärung. Den Kindern wird nämlich eine bestimmte Theorie des Geschlechtlichen aufgedrängt. Die Theorie ist keinesfalls plausibel. Sie setzt voraus, dass zwischen »gender« und »sex« zu unterscheiden sei. Der Begriff »gender« stammt aus der Sexualpsychologie. Er entsprang dem Anliegen, sprachlich mit der leidvollen Selbstwahrnehmung mancher Menschen, dem anderen Geschlecht anzugehören, also in einem falschen Körper zu stecken (Transsexualität), umzugehen (siehe hier). Daraus entwickelte sich die Behauptung eines vom biologischen Geschlecht (sex) gelösten sozial konstruierten Geschlechts (gender). Dahinter steckt die Grundannahme, dass Menschen bei der Geburt ein Geschlecht aufgrund von biologischen Merkmalen sprachlich zugewiesen wird. Gender entwickelte sich so zur Sammelbezeichnung für das »soziale Geschlecht«. Geschlecht ist ideologische Hypothese und gesellschaftspolitische Konstruktion. Konsequent weitergedacht bedeutet dies, dass wir Menschen zwischen unsereren Genderidentitäten losgelöst vom biologischen Geschlecht »hin und herspringen«, also latent bisexexuell oder multisexuell sind. Die Einschränkung auf ein vorgegebenes biologisches Geschlecht entspricht der Einfaltung unserer Idendität, also einer Form der Unterdrückung (Zwangsheterosexualität).

Ein Mensch kann, unabhängig vom biologischen Geschlecht, sein soziales Geschlecht frei wählen. Die Gesellschaft wird darauf verpflichtet, diese individuelle Wahl anzuerkennen und zu fördern. Der Körper wird zum passiven Objekt des Selbstentwurfs. Raum für die Erziehung im Sinne dieser »foucaultschen Überschreitung« wird in Zukunft die Grundschule sein.

Die Berliner Zeitung berichtet:

Die ersten Wörter schreiben, plus und minus rechnen, sexuelle Vielfalt kennenlernen – Unterrichtsstoff unserer Erstklässler! Konkreter: Der König heiratet einen König, Onkel Tommy küsst einen Mann, Emily hat zwei Mamis, der Rabe mit dem goldenen Federkleid ist vermutlich transsexuell …

Montag startet Bildungssenator Jürgen Zöllner (65, SPD) eine neue Aufklärungskampagne, die sich an Schüler verschiedener Altersklassen, Eltern und Lehrer richtet. Bestandteil: ein Themen-Koffer mit 25 Bilderbüchern und einem Memory-Spiel, gedacht für Grundschulkinder ab fünf Jahren.

In den Märchen und Geschichten wird Anderssein, Brechen mit Rollen-Klischees, unkonventionelles Zusammenleben thematisiert. Im Mittelpunkt: Kinder, die in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften aufwachsen, deren Eltern Grufties sind oder die von Oma und Opa großgezogen werden.

»Wir zeigen alles, was heute Realität ist«, sagt Conny Kempe-Schälicke (45), Leiterin der Initiative. Sie betont: »Homosexualität soll dabei nicht herausgestellt werden. Vielmehr geht es um Vielfalt. Weg von der klassischen Vater-Mutter-Kind-Familie, hin zu Modellen, in denen Kindern auch glücklich sein können. Denn das Einzige, was wichtig ist, ist eine liebevolle Umgebung.«

Die Botschaft der Kampagne: Jede Lebensform soll wertgeschätzt werden! »Das muss man Kindern in diesem frühen Alter beibringen, wenn sie gerade lernen, wie Gesellschaft funktioniert«, so Kempe-Schälicke.

Kinder sollten sich Gedanken darüber machen, »wie es ist, wenn man nicht genau weiß, ob man männlich oder weiblich ist. Als Jugendliche können sie sich dann bewusst für eine sexuelle Identität entscheiden, so wie für eine Religion«.

VD: EP

Geschlechtergerechtigkeit

Christoph Zimmer hat einen gewürzten sprachanalytischen Text zum Thema »Gleichstellung durch Genderpolitik« verfasst. Der kurze Aufsatz liest sich nicht ganz einfach, hat aber meinen Humor voll getroffen und wird hoffentlich auch den Verstand vieler anstoßen. Fazit:

Wie kann man Frauen und Männer sprachlich gleichstellen? Gar nicht. Das ist Unfug. Die Frage verrät die Intention, auch noch mit Frauenrechten begründet. Man belügt die Frau, sie würde gewinnen, wenn Wörter verboten, andere vorgeschrieben werden. Gleichschaltung gibt nicht, sie nimmt, ist Zeichen degenerierender Gesellschaft. Weniger Freiheit entspringen nicht mehr Rechte für Frauen.

Hier: Geschlecht.pdf.

»Männer werden benachteiligt«

Monika Ebeling hat ihren Job als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar verloren, weil sie sich zu sehr für Männer einsetzte. Doch die Zeiten der Frauenförderung mit »feministischen Scheuklappen« seien vorbei, meint sie. In der SZ sagt sie:

Die Linke ist noch immer sehr im Feminismus verhaftet, die Grünen ebenso. Die Frauen dieser Parteien sind nicht damit einverstanden, dass ich eine etwas liberalere Haltung zur Gleichstellungsarbeit habe. Ich habe mich für beide Geschlechter eingesetzt, so wie es der Gesetzgeber vorsieht.

Hier mehr: www.sueddeutsche.de.

NIV Bibel Update

Die überarbeitete Übersetzung der NIV Bibel sollte viele Probleme mit der ›geschlechtergerechten Sprache‹ lösen. Überzeugt das Ergebnis? Christian Post schreibt:

A new report by a leading critic of the TNIV finds that 75 percent of gender-related problems in the now-defunct version are retained in the updated NIV Bible.

The Committee on Biblical Manhood and Womanhood this week published a full critical evaluation of the new NIV Bible, concluding that the latest translation »cannot be considered sufficiently trustworthy in its translation of gender language.« The findings were consistent with the group’s November statement that refused to commend the 2011 NIV (actually copyrighted 2010) due to »gender-related« language problems it previously identified in the TNIV.

Hier die CBMW-Stellungnahme: www.cbmw.org.

Ideologisierung des Sexuellen

Die Grünen, lesen wir, seien mit der Baden-Württemberg-Wahl in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Partie propagiert jedoch im Namen falsch verstandener Gleichberechtigung auch Lebensstile und Weltanschauungen kleiner gesellschaftlicher Gruppen. Besonders in den Schulen wollen die Grünen in Zukunft neue Schwerpunkte setzen. Die Basisschule soll sich zu einem »Ort der gelebten Demokratie entwickeln«, in der Oberstufe soll die Individualisierung vorangetrieben werden, gemäß der sich die Schulen »den Neigungen und Leistungen der SchülerInnen« weiter anzupassen haben. Natürlich werden auch moderne (vornehmlich französische) Gendertheorien zentral platziert. Alexander Kissler hat das Wahlprogramm der Grünen in Baden-Württemberg gelesen und dabei entdeckt, dass in Zukunft in allen Unterrichtsfächern vermittelt werden soll, dass »unterschiedliche sexuelle Identitäten als etwas Selbstverständliches« anzusehen seien. Im Wahlprogramm heißt es dazu:

Ein vielfältiges und respektvolles Miteinander muss bereits in den Bildungseinrichtungen des Landes seinen Platz haben. Baden-württembergische Schulen sind angehalten, unterschiedliche sexuelle Identitäten als etwas Selbstverständliches zu vermitteln und wertneutral zu behandeln. Diese Aufgabe muss in den Bildungsstandards sowie in der Lehrerbildung verbindlich verankert werden. Dabei denken wir nicht nur an den Aufklärungsunterricht im Fach Biologie, sondern an alle Unterrichtsfächer. In diesem Zusammenhang sollten im Fach Gemeinschaftskunde z.B. soziologische Fragen thematisiert werden, in den Fächern Religion und Ethik Aspekte der Lebensgestaltung, und in Sprach- und Mathematiklehrbüchern ist der Alltag verschiedener Familienformen (also auch von Regenbogenfamilien) abzubilden.

Kissler sieht darin – zurecht – den Versuch, den Staat als pansexuellen Wächterrat zu inthronisieren. Hier sein Kommentar: www.theeuropean.de.

Der neue Mensch

In einem neuen Handbuch für Studierende der Politikwissenschaft und der Philosophie (Politische Theorie und Politische Philosophie, C.H. Beck Verlag, 2011) ist der aufschlussreiche Satz zu finden:

Während die Bereiche von Politik und Ökonomie einen Prozess der Entfamiliarisierung und Entpersonalisierung, der Anonymisierung und Artifizialisierung durchlaufen, erfährt die Institution der Familie infolge des Verlusts ihrer politischen und wirtschaftlichen Funktionen zugleich mit ihrer gesellschaftlichen Marginalisierung einen Prozess der Privatisierung im Sinne von Intimisierung, Sentimentalisierung und Naturalisierung.

Mehr dazu in einer »unkorrekten« Kolumne von Alexander Kissler: www.theeuropean.de.

VD: EP

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