Taufe für Tiger Woods

Für evangelikale Christen gibt es in den USA eine eigene Medienindustrie. Sie soll vor dem Kontakt mit Pornographie, Homosexualität und Evolutionslehre schützen. Aber nicht vor der Krise.

Hier geht es zum Artikel »Taufe für Tiger Woods«, den Roman Deininger für die Süddeutsche Zeitung geschrieben hat: www.sueddeutsche.de.

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4 Kommentare
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Andreas

Gibt es das? Ein Bericht über Evangelikale, noch dazu in der SZ, wo nicht alles in einen Topf geworfen wird, sondern man tatsächlich auch differenzierte Aussagen findet? 😉 ‚“Neue Evangelikale“ nennt man diese Gruppe in den USA. Ihre Angehörigen sind liberaler, sie kämpfen nicht mehr militant gegen Abtreibung, sondern für Umweltschutz. Vor allem aber sind sie: selbstsicher in ihrem Glauben. Sie müssen nicht mehr beschützt werden vor der Verkommenheit der Welt. Sie filtern ihre Informationen selbst, sie sind auf gottgefällige Medien nicht mehr angewiesen. Moderne evangelikale Frauen lesen Cosmopolitan und entwickeln trotzdem kein Bedürfnis nach Promiskuität. Moderne Evangelikale gucken sogar Avatar – und vergeben Hollywood, dass es offenbar nicht den gleichen Respekt vor dem Namen des Herrn hat wie sie.‘ Nichts gegen christliche Medien etc. an sich, aber aus dem Ghetto zu kommen, in das einen eine „christlich-only“-Haltung führen kann und u.a. in den USA auch teilweise führt – vom christlichen Friseur bis zum christlichen Shampoo und darüber hinaus –… Weiterlesen »

[…] Dass sich Brit Hume von Fox News unbeliebt gemacht hat, als er Tiger Woods vorschlug, Christ zu werden, hat sich sogar in Deutschland herumgesprochen (wie dieser Artikel der Süddeutschen Zeitung belegt). […]

Andreas

Da hast Du recht! Dass der Artikel noch immer nicht ein Vorbild an Fairness und Differenzierungsvermögen ist, steht außer Frage. Ich habe auch mit Bedacht geschrieben: „nicht alles in einen Topf“ und „AUCH differenzierte Aussagen“.