John Stott: Nicht durch Macht

Im Jahr 2000 hat John Stott eine Rede über die schädliche Sucht nach Macht gehalten. Seine Aussagen sind immer noch relevant. Nicht nur in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, sondern auch in Bezug auf Entwicklungen innerhalb der Kirche. Machkonzentration ist an vielen Stellen angesagt. Und manche „Superapostel“ nehmen für ihre Expansionssucht sogar den Heiligen Geist in Anspruch.

John Stott zeigt anhand von 1 Korinterbrief 1, dass Gott das Machtprinzip aufbricht (oder sogar umkehrt) und sich durch Menschen verherrlicht, die um ihre Schwachheit wissen und aus der Abhängigkeit von Gott leben. 

Hier die Predigt:

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2 Kommentare
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20 Tage zuvor

Es gibt ja verschiedene Formen der Machtausübung in der Kirche.

Ich bin Mitglied der Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin und hatte zweckgebundene Spenden entrichtet. Nachdem ich rechtswidrige Handlungen in dieser Gemeinde festgestellt hatte (auch vom kirchlichen Verwaltungsgericht: Gemeinsames Verwaltungsgericht der Union Evangelischer Kirchen in der EKD…, bestätigt), verlangte ich einen Nachweis über die Ausgaben meiner zweckgebundenen Spenden. Dieser Nachweis wurde mir verweigert (Schreiben vom 1. Juli 2003, Tgb-Nr.: 085/2003/Ku).

Meine Devise lautet: Nicht austreten, sondern auftreten! Die Bibel fordert zum Ermahnen auf (2. Timotheus 4, 2)!

Auch habe ich mehrere Prozesse erfolgreich vor dem Gemeinsamen Verwaltungsgericht der Union Evangelischer Kirchen in der EKD geführt. Da ich auch Jura studiert hatte, ließ ich mich nicht durch einen Rechtsanwalt vertreten.

Kommentator
19 Tage zuvor

Das passt zu dem Referat, das Herr Hardmeier kürzlich auf Danieloption veröffentlich hat, wo er regelmäßig die Krise des „erwecklichen Protestantismus“ gerade nicht mit dem Machtstreben (frei)kirchlicher Funktionäre erklärt. Dabei wurden gegenüber dem Publikum einer Tagung der Bundesleitungen der Freien Evangelischen Gemeinden – ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt – zwei Arten von Glaubensäußerungen definiert: die legitimen und die illegitimen. Im Spektrum der legitimen Glaubensäußerungen befindet sich die gruppenspezifische soziale Norm: der sonntägliche Gang in die freie evangelische Gemeinde, die Teilnahme an gemeindlichen Kleingruppen nebst regelmäßigem Erwerb „christlicher“ Medien aus den angeschlossenen Verlagen, und natürlich die formelle Mitgliedschaft samt finanziellem Opfer an die Freikirche und angeschlossene Funktionäre. Zum Spektrum der illegitimen Glaubensäußerungen gehören die verschiedenen Arten von „Ausstiegen“ aus der Gruppe, einschließlich dem sog. „privaten Ausstieg“, wo der Glauben fortan nur noch im Privaten praktiziert wird, also ohne dass „erweckliche Protestanten“ noch mitbestimmen dürfen. Das entspricht ungefähr der Reaktion des Katholizismus auf die Reformation oder auch der Reaktion der Staatskirchen auf die… Weiterlesen »

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