Auf die Stimmung kommt es an
Wozu Inhalte, wenn die Stimmung passt (vgl. 1Kor 14,19):
VD: DG
Sämtliche allgemeinen Beiträge.
Bei E21 ist ein Artikel von Peter Krol über studentische Produktivität erschienen:
Viele Studierende beschweren sich darüber, wie beschäftigt sie sind. Teilweise liegt das daran, dass zu wenige von ihnen ihr Studium so betrachten, wie sie ihre Arbeitsstelle betrachten würden. Gegen diese Tendenz kannst du angehen. Du identifizierst dich vielleicht primär als „Student“, aber das bedeutet nicht, dass dein Studium dein Leben bestimmen soll – genauso wenig wie deine künftige Karriere dein Leben bestimmen soll. Wenn du vorhast, Zeit für Hobbies, persönliches Wachstum, Mitarbeit in der Gemeinde und Familie im späteren Leben einzuplanen, dann solltest du jetzt schon damit anfangen.
In meinem letzten Post zum Thema Semesterende habe ich vorgeschlagen, eine Arbeitswoche mit höchstens 60 Stunden festzulegen. Als ich Student war, erstreckten sich meine Arbeitsstunden montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr von (mit einer Stunde Mittagspause) und samstags von 9 bis 15 Uhr. Stunden, die um 8 Uhr anfingen, mied ich wie die Pest. In einigen Semestern waren Abendkurse vorgeschrieben, und dann passte ich meine Arbeitsstunden entsprechend an, um Zeit für mich rückzugewinnen.
Das Festlegen von Arbeitsstunden ist jedoch der leichte Teil. Der schwierige Teil besteht darin, sie konsequent auch als Arbeitsstunden zu behandeln. Das heißt: Wenn du solche Stunden hast, sollst du auch arbeiten. Schalte alle Ablenkungen aus. Finde gute Orte, wo du studieren kannst. Beschäftige dich immer mit der nächsten Arbeit, auch wenn sie nicht sofort eingereicht werden muss. Widerstehe dem Drang, herumzugurken, wenn nichts da ist, was deine Aufmerksamkeit beansprucht.
Wenn du eine um 9 Uhr eine Vorlesung und die nächste um 11 Uhr hast, verschwende nicht die Stunde dazwischen. Suche einen ruhigen Freizeitraum oder einen nicht benutzten Raum und nutze die Stunde aus. Eines Tages, wenn deine Zeit einmal vielfach beansprucht wird und deine Kinder dich ständig unterbrechen, wirst du es schätzen, dir die Fähigkeit, das Leben aus deinen unregelmäßigen freien Zeiten herauszuquetschen, angeeignet zu haben.
Und das Schönste daran, festgelegte Arbeitsstunden zu haben: Wenn sie vorbei sind, hast du für den Tag keine Arbeit mehr. Ohne Schuldgefühle kannst du die Studienarbeiten beiseitelegen und das tun, was dir Spaß macht. Verbringe Zeit mit anderen. Lerne deine Mitbewohner im Wohnheim kennen. Besuche oder leite eine Bibelstunde. Schließe dich einer Kleingruppe in deiner Gemeinde an. Werde in Vereinen aktiv. Lese etwas einfach zum Spaß. Oder gehe eine Runde joggen.
Mehr: www.evangelium21.net.
Andreas Köstenberger hat in einer kurzen Untersuchung zur Begegnung Jesu mit der Samariterin (Johannes 4) einige hilfreiche Einsichten herausgearbeitet. Es geht um Fragen wie:
Im Dialog mit der Frau zeigt Jesus eine dreifache evangelistische Strategie: (1) er weckt eine Sehnsucht (7-16); (2) er weckt ein Gefühl der Sündhaftigkeit (17-18.); und (3) zeigt er auf sich als Retter (19-26).
Hier mehr: www.biblicalfoundations.org.
Es ist die Meldung des Tages:
„Die Idee entstand durch einen kuriosen Zufall“, erläutert der Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. „Ich wollte mir gerade das Programm des aktuellen Kirchentages vornehmen, griff aber versehentlich zum Parteitagsprogramm der Grünen, das aus irgendwelchen Gründen direkt daneben lag. Aber erst nach etwa einer halben Stunde bemerkte ich, dass ich das falsche Heft in der Hand hatte.“ Der Unterschied sei aufgefallen, weil in dem Parteiprogramm etwas von Trennung von Kirche und Staat stand, womit das Oberhaupt einer aus Steuern finanzierten Vereinigung selbstverständlich wenig anfangen kann.
Auch die grüne Partei denkt schon seit längerem über einen Zusammenschluss mit der EKD nach.
…
Vorsicht! Satire der Internetseite: Messe in Moll.
Viele islamistische Attentäter bekommen bescheinigt, dass sich ihre Gewaltbereitschaft mit einer psychischen Erkrankung paart und deshalb ihr religiöser Eifer nicht oder nur bedingt ins Kalkül gezogen werden darf. Demzufolge haben die mörderischen Attentate nichts mit dem Islam zu tun.
Aber helfen uns diese Diagnosen weiter? Schon Anfang Juni hat die Jüdische Rundschau zu diesem Phänomen einen Beitrag veröffentlicht und dabei das epidemische Auftreten eines Vorwandes hinterfragt.
Deutsche Behörden, genau wie ihre amerikanischen, russischen, europäischen und australischen Gegenstücke, wollen sich nicht mit der moslemischen Einwanderung beschäftigen. Es ist viel leichter mehr Geld in Psychatrien zu schaufeln.
Und was ist eine „psychische Krankheit“ überhaupt? Im Westen wird die Überzeugung, dass Sie Menschen töten müssen, um 72 Jungfrauen im Paradies zu bekommen, als eine psychische Erkrankung angesehen. Im Islam hingegen ist das ein Mainstream-Gedanke. 89 % der Pakistanis glauben an Geister, die auch in den islamischen Schriften vorkommen. 89 % der Tunesier glauben an Zauberei. 72 % der Iraker glauben an den „bösen Blick“. 20 % der Afghanen haben einem Exorzismus beigewohnt. Die saudi-arabische Religionspolizei hat extra eine Anti-Hexerei-Einheit und es gibt wirklich Hexen-Prozesse. Ideen und Verhaltensformen, die im Westen mit „psychischer Erkrankung“ verbunden werden, sind Mainstream in Teilen der moslemischen Welt, wo sich ein prä-rationales mittelalterliches Universum auftut.
Die Maßstäbe westlicher Psychiater zählen nicht viel in der moslemischen Welt, wo Hexerei ein großes Problem ist, wo Verschwörungstheorien zu Juden gedeihen und wo Geister für Geisteskrankheiten verantwortlich sind. Deine Tochter zu töten oder eben auch Nicht-Moslems, ist ein gesellschaftlich akzeptiertes Verhalten. Die moslemische Welt hat fundamental andere soziale Normen als wir. Das beinhaltet auch unterschiedliche Ansichten zum Thema (geistige) Gesundheit.
Moslemischen Terrorismus als Wahnsinn zu betiteln ist gemütlich, aber nutzlos. Es ist eine Möglichkeit den schwierigen Fragen, die uns der Islam stellt, aus dem Weg zu gehen. Aber dieses dauernde Ausweichen ist auch eine Art Krankheit.
Mehr: juedischerundschau.de.
Eine segensreiche E21-Regionalkonferenz mir vielen herausfordernden Vorträgen und Workshops sowie ermutigenden Begegnungen liegt hinter uns. Wir sind dankbar für alle Teilnehmer, Mitarbeiter und Unterstützer. Ein großes Dankeschön auch an die gastgebende Gemeinde, die Musiker sowie Fotografen!
Nachfolgend einige unkommentierte Stimmungsbilder:














Mehr Bilder und Informationen bei www.evangelium21.net.

In zwei Wochen startet die erste E21-Regionalkonferenz in Bonn (1. bis 2. Juli 2016). Hauptredner wird Pete Woodcock aus England sein, der mit 19 Jahren ein Nachfolger Jesu wurde und viel in Großbritannien unterwegs ist.
In diesem Video erklärt Pete, was ein Evangelist ist (deutsche Untertitel können über das Untertitel- oder CC-Symbol im Player aktiviert und deaktiviert werden):
Michael Martens wird ebenfalls einen Hauptvortrag halten. Er hat Theologie an der FTH (Gießen) studiert und war danach in einer Gemeindegründungsarbeit tätig. Anschließend ging er für ein Studium im Bereich Seelsorge nach Philadelphia/USA (CCEF/Westminster Theological Seminary). Er ist Pastor der FeG Syke bei Bremen und unterrichtet an verschiedenen Bibelschulen. Außerdem gehört er zur Leitung des Netzwerks Biblische Seelsorge (NBS) und zum Vorstand von Evangelium21.
Geplant sind außerdem einige interessante Workshops:
Der Pastor und Liederdichter Rudi Tissen wird übrigens nicht nur einen Workshop halten, sondern gemeinsam mit einigen Musikern die Konferenz musikalisch gestalten (ein Interview mit Rudi zum Workshop gibt es hier). Judith Hickel, die eine besondere Liebe zu Kindern hat und gemeinsam mit ihrem Mann in der „Leipzig English Church“ arbeitet, hat ebenfalls in einem Gespräch ihren Workshop vorgestellt.
Weitere Informationen und das genaue Konferenzprogramm ist dem Flyer (PDF) zu entnehmen.
Das Anmeldeformular gibt es hier: www.evangelium21.net.
Hoffentlich sehen wir uns in Bonn!
Lukas überliefert in seinem Evangelium die Totenauferweckung zu Nain. Jesus kam in diese Kleinstadt, als der einzige Sohn einer Witwe beerdigt werden sollte. Lesen wir den Abschnitt (Lk 7,11–17):
Und es begab sich danach, dass er in eine Stadt mit Namen Nain ging; und seine Jünger gingen mit ihm und eine große Menge. Als er aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der der einzige Sohn seiner Mutter war, und sie war eine Witwe; und eine große Menge aus der Stadt ging mit ihr. Und als sie der Herr sah, jammerte sie ihn und er sprach zu ihr: Weine nicht! Und trat hinzu und berührte den Sarg, und die Träger blieben stehen. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, steh auf! Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden, und Jesus gab ihn seiner Mutter. Und Furcht ergriff sie alle, und sie priesen Gott und sprachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden, und: Gott hat sein Volk besucht. Und diese Kunde von ihm erscholl in ganz Judäa und im ganzen umliegenden Land.
Was ist die Botschaft dieser Geschichte? Anselm Grün hat kürzlich eine Auslegung vorgelegt und meint, die Erzählung zeigt, wie aus einer krankhaften Beziehung eine neue Beziehung von zwei erwachsenen Menschen entstanden ist. Jesus gibt der Mutter den Sohn zurück, der aus seiner Identität als Muttersohn auferstanden ist; der nun endlich wagt, er selbst zu sein (A. Grün, „Damit beide leben können“, Christ in der Gegenwart, 68. Jg. vom 05.06.2016, S. 1–2).
Schauen wir uns zunächst an, wie Grün zu dieser Deutung gekommen ist. Ich fasse die wesentlichen Gedanken zusammen.
Auslegen heißt für ihn, „dass wir das eigene Leben mit dem Text in einen Dialog bringen“. Da zum Leben auch Mutter-Sohn-Beziehungen gehören, lässt sich diese Erzählung als Beziehungsgeschichte auslegen. Die Beziehung zwischen der Witwe und ihrem einzigen Sohn ist sehr eng. Dem Sohn wurde es zu eng. Er konnte darin nicht mehr leben und starb schließlich.
Grün lässt offen, wie der Sohn starb. Wir dürfen vermuten, dass er an der überbordenden Beziehung erstickt ist. Dass eine große Menschenmenge ihn auf einer Leichenbahre aus der Stadt trägt, signalisiert: Er wird aus dem mütterlichen Einflussbereich herausgetragen.
Weshalb spricht Jesus dann die harten Worte: „Weine nicht!“ zur Mutter? Jesus will ihr sagen: „Lass deinen Sohn ziehen. Er muss seinen Weg gehen. Schau da sind viele Menschen, die dich begleiten. Du bist nicht allein.“ Jesus sagt dem Sohn: „Das ist nicht der richtige Ort, an dem du bist. Du kannst dich nicht dein Leben lang auf Händen tragen lassen, Ich befehle dir, stehe auf.“
Der Sohn braucht einen männlichen Beistand, um sich aus dem Einflussbereich der Mutter herauszubewegen und sich auf eigene Füße zu stellen. Denn: „Das griechische Wort egerthete kann beides bedeuten: „Steh auf, aber auch: Wach auf! Mach endlich die Augen auf: Du lebst im mütterlichen Bereich wie in einem Schlafzustand“. Weil Jesus dem Sohn wie ein Vater den Rücken stärkt, kommt er mit seiner eigenen Kraft in Berührung und kann sich gegen seine Existenz auf der Bahre auflehnen. Er spürt jetzt, was ihn bewegt und spricht es an.
So gibt Jesus einer Mutter ihren Sohn zurück. Das ist laut Anselm Grün nicht als Regression zu denken. Der Sohn braucht die Wurzel der Mutter. Er kann sie nicht einfach abschneiden, sonst schneidet er sich selbst vom Leben ab. Jetzt hat er jedoch seine neue Identität gefunden. Wir sehen die gesunde Beziehung zweier erwachsener Menschen.
Warum lohnt es sich, diese phantasievolle Ausdeutung genauer zu betrachten? Ich glaube, wir finden in ihr bei genauer Betrachtung drei typische Bestandteile von Verführung.
In 2. Timotheus 4,3 lesen wir: „Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt.“ Mit anderen Worten: Menschen wollen das Evangelium nicht mehr hören. Sie laden sich Leute ein, deren Lehren für die Ohren angenehm zu hören sind. Sie wollen hören, was das Wort verdreht und für ihr selbstsüchtiges Sehnen passend macht. Denn, so schreibt Paulus im nächsten Vers (4,4), man will der Wahrheit nicht mehr Gehör zu schenken, sondern sich erfundenen Fabeln (griech. mythous) zuwenden.
Erstens rechtfertigt Anselm Grün die Auslegung mit dem Hinweis, dass Bibeltexte auf verschiedene Weise ausgelegt werden dürfen. Nun will er damit nicht etwa sagen, dass Bibeltexte unterschiedlich interpretiert werden. Wir wissen alle, dass das so ist. Grün will sagen: Diese Texte wollen unterschiedlich ausgelegt werden und jede einzelne Auslegung hat ihre Berechtigung. Da die Bibeltexte keine objektive Bedeutung haben, stehen unterschiedliche Auslegungsmöglichkeiten gleichberechtigt nebeneinander. Jede Auslegung ist auf ihre eigene Weise wahr.
Das bringt uns zum zweiten Punkt, der sehr eng mit ersten zusammenhängt. Die Wahrheit einer Auslegung wird hergestellt, indem das eigene Leben in ein Gespräch mit dem Bibeltext eintritt. Verstehen wir Bibelauslegung so, erlangen wir eine Geltungsumkehr. Der Bibeltext wird nämlich im Lichte der eigenen Erfahrung gedeutet. Es ist nicht das Wort Gottes, das Licht in unser Leben bringt, sondern es ist umgekehrt: Wir schreiben dem Wort Gottes einen Sinn zu; wir tränken die Bibel in den Farben unserer eigenen Lebenserfahrung. Die Erfahrung bekommt größere Geltung als der Bibeltext. Wir zwingen den Text in die Knie.
Ein beliebter Trick dafür ist die semantische Neubesetzung von Begriffen oder Aussagen. Wir lesen Dinge hinein, die dort gar nicht stehen, etwa hier die viel zu enge Beziehung zwischen Mutter und Sohn oder die Flucht aus dieser Beziehung durch den Tod. Einzelne Wörter kann man schöpferisch mit Bedeutungen belegen, die sie im Kontext ihrer Verwendung gar nicht tragen. Grün klärt uns zum Beispiel darüber auf, dass das griechische Verb lalein ein Sprechen meint, das aus dem Herzen kommt. Deshalb ist dem Text entnehmbar: Der Sohn spricht nach seiner Auferweckung endlich aus, was er in seinem Herzen spürt.
Es lohnt sich, derartige Beteuerungen zu prüfen. Lukas verwendet das Wort lalein fernerhin in Kapitel 22,60. Während Petrus dort redet (griech. lalountos), kräht der Hahn. Das, was Petrus sagt, ist das Gegenteil von dem, was er im Herzen trägt. Er verleugnet die Wahrheit und weiß es. In einem exegetischen Wörterbuch zum Neuen Testament heißt es: „Im NT findet sich [lalein] nur in der Bedeutung sprechen, reden, wobei die Bedeutungsnuance reden können für eine Reihe von Stellen charakteristisch ist“ (EWNT, Bd. 2, Sp. 828). Genau dieses reden können ist in Lukas 7,15 gemeint. Der Sohn lebt, er kann wieder sprechen!
Das bringt uns zu einen dritten Punkt. Das Sinnzentrum der Erzählung wird verschoben. In den Mittelpunkt rückt, was Jesus den Menschen bringt. Jesus schafft die Heilung, ein Wunder, die Auferweckung, die wiederhergestellte Beziehung.
Wo aber liegt das Sinnzentrum dieser Geschichte? Es steht da (Lk 7,16-17): „Alle aber ergriff Furcht; und sie verherrlichten Gott und sprachen: Ein großer Prophet ist unter uns erweckt worden, und Gott hat sein Volk besucht.“
Ein Mensch kann Tote nicht zum Leben erwecken. Es gibt auch im Alten Testament keine Totenauferweckungen aus menschlicher Kraft. So etwas kann nur Gott. Die Menschenmenge, die das Wunder miterlebt, weiß das. Sie lobt Gott, denn er besucht sein Volk. Dieser Jesus ist ein großer Prophet. Dass Jesus nicht nur mit der Autorität Gottes handelt, sondern selbst Gott ist, bleibt ihnen freilich noch verschlossen. Doch genau darum geht es in dieser Geschichte.
Leider sind tiefenpsychologische Auslegungen heute in den Predigten öfter zu hören, als wir es uns wünschen können. Sie haben etwas betörend Angenehmes. Sie rücken den Menschen mit seinen Ängsten, Sehnsüchten und unersättlichen Wünschen ins Zentrum. Das tut gut. Das ist es, was unsere Ohren kitzelt.
Doch die Antworten und Lösungen, die uns diese Auslegungen bieten, sind allzu menschlich. Sie helfen nur für den Augenblick.
Wenn wir hören wollen, was Gott zur Not des Menschen sagt, müssen wir genau hinhören, die Texte gründlich studieren und ihnen das Recht einräumen, unser Leben auszudeuten. Was wir dann bekommen, mag manchmal weh tun. Doch es trägt uns zu Christus. Er kann den Durst unseres Lebens stillen und tut das auch. Wer von dem Wasser trinkt, das Jesus gibt, „den wird in Ewigkeit nicht dürsten, es wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt (vgl. Joh 4,13).
Marinela Potor ist digitale Nomadin, also immer unterwegs, natürlich mit ihrem Notebook. Wie sie es ohne feste Arbeitszeiten und trotz der vielen Ablenkungen schafft, konzentriert zu arbeiten, hat sie kürzlich für Basic thinking beschrieben.
Hier einige hilfreiche Tipps für die konzentrierte und produktive Arbeit unterwegs (und auch sonst):
Ganz wichtig:
Gerade wenn ihr dazu neigt, besonders oft Taskswitching zu betreiben, gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit, um konzentriert zu arbeiten: Alles ab- und ausschalten. Damit meine ich euer Handy (jeder Whatsapp-Piepser zu einer neuen Nachricht ist eine Ablenkung), eure Emails im Browser (jedes Mal wenn eine neue Mail eintrudelt, wollen wir diese checken) und alle Social Media Plattformen, die ihr üblicherweise im Browserfenster geöffnet habt.
Denn häufiges Taskswitching bedeutet nicht nur einige verlorene Minuten, jedes Mal, wenn ihr euch einer anderen Aufgabe widmet, braucht euer Gehirn ganze 20 Minuten, um sich wieder auf die vorige Aufgabe konzentrieren zu können. So verschwendet ihr mal eben ganze STUNDEN produktiver Arbeit.
Ich checke zum Beispiel meine Emails nur drei Mal am Tag, genau so meine Social Media Feeds und wenn ich arbeite, dann tue ich das ganz ohne Ablenkung.
Hier der vollständige Artikel: www.basicthinking.de.

Jesus sagt zu seinen Jüngern: „Folgt mir nach“ (Mk 1,17). Das ist unsere Identität als Christen: Wir sind Nachfolger unseres Herrn. Wie das konkret aussieht, was für Herausforderungen damit verbunden sind und was unser Auftrag ist, das wollen wir gemeinsam auf der E21-Regionalkonferenz in Bonn vom 1. bis 2. Juli 2016 entdecken.

Hauptredner ist Pete Woodcock aus England: Pete wurde mit 19 Jahren ein Nachfolger Jesu und hat ihm seitdem in vielen verschiedenen Bereichen gedient. Er ist viel in Großbritannien unterwegs gewesen, hat bei Missionsveranstaltungen auf dem europäischen Festland und in Indonesien mitgewirkt und kehrt auch immer mal wieder nach Australien zurück. Er hat Contagious, eine Bibelkonferenz für junge Leute, gegründet, die mittlerweile an 6 Orten mit über 1000 jungen Menschen stattfindet. Pete ist zurzeit als Hauptpastor der Cornerstone Church in Kingston tätig, die er selbst vor 13 Jahren mit gegründet hat.
Wie wichtig Pete die Gemeinde ist, erklärt er in dem Artikel „Warum Engel über die Gemeinde staunen“. Wir leben in einer Zeit, in der die Selbstverwirklichung ganz groß geschrieben wird. Viele Menschen, auch Christen, leben „Ich“-orientiert. Pete glaubt, dass Gott uns von einem selbstbezogenen Lebensstil befreien will. Die Gemeinde ist der Ort, wo Gemeinschaft eingeübt und erlebt werden kann:
„Unter dem Einfluss des Zeitgeistes neigen wir zu der Meinung, im Christentum gehe es um „Jesus und mich“. Nach dem Motto: „Ich folge Jesus. Warum brauche ich eine Gemeinde?“ Doch dieses Denken findet sich nicht im Neuen Testament. In der Apostelgeschichte wird ständig daran erinnert, dass die Geretteten „hinzugetan“ wurden, d. h. dass sie sich der Gemeinde anschlossen.“
Michael Martens wird ebenfalls einen Hauptvortrag halten. Er hat Theologie an der FTH (Gießen) studiert und war danach in einer Gemeindegründungsarbeit tätig. Anschließend ging er für ein Studium im Bereich Seelsorge nach Philadelphia/USA (CCEF/Westminster Theological Seminary). Er ist Pastor der FeG Syke bei Bremen und unterrichtet an verschiedenen Bibelschulen. Außerdem gehört er zur Leitung des Netzwerks Biblische Seelsorge (NBS).
Geplant sind außerdem einige sehr interessante Workshops:
Weitere Informationen, u.a. das genaue Konferenzprogramm, entnehmen Sie bitte dem Flyer (PDF) Das Anmeldeformular gibt es hier: www.evangelium21.net.