E21-Konferenz 2013 in Hamburg eröffnet
Hier erste Fotos von der Eröffnung der E21-Konferenz in Hamburg. Die Konferenz steht heute und morgen auch Gästen offen, die sich nicht registriert haben. Mehr Informationen unter: www.evangelium21.net.


Tipps & Verantstaltungshinweise
Hier erste Fotos von der Eröffnung der E21-Konferenz in Hamburg. Die Konferenz steht heute und morgen auch Gästen offen, die sich nicht registriert haben. Mehr Informationen unter: www.evangelium21.net.


Anlässlich der Vorbereitungen für die 3. E21-Konferenz im April 2013 habe ich mich mit Christian Wegert, Pastor der Arche-Gemeinde, unterhalten. Hier ein Auszug:
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„Ich freu mich auf die E21-Konferenz“
Interview mit Pastor Christian Wegert

Christian, Du bist Pastor der Arche-Gemeinde in Hamburg und hast viel zu tun. Freust Du Dich trotzdem auf die E21-Konferenz im April?
Ja, absolut! Die beiden bisherigen Konferenzen waren für mich und unsere Gemeinde eine sehr große Ermutigung. Wir leben in Zeiten allgemeiner Beliebigkeit. Niemand möchte sich festlegen, sondern offen sein für alles. Aus dem Pool der sogenannten religiösen Vielfalt zimmert sich jeder seinen eigenen Glauben. Da setzt das Netzwerk E21 einen erfrischenden und dringend notwendigen Kontrapunkt, indem es immer wieder auf die unumstößlichen Wahrheiten der Heiligen Schrift hinweist. Weil dies auch mein persönliches Anliegen ist, freue ich mich sehr auf das Treffen in Hamburg. Zudem ist es schön, über die Gemeindegrenzen hinaus alte Freunde zu treffen und neue zu gewinnen.
Welche Erwartungen hast du persönlich im Blick auf die Konferenz?
Zum einen wünsche ich mir ein wachsendes Verständnis dafür, dass die Bibel ein großes übergreifendes Thema beinhaltet, das alle ihre 66 Bücher miteinander verbindet. Dieses Thema ist Jesus Christus. Er selbst hat es den Jüngern auf der Straße nach Emmaus erklärt, indem er ihnen die Schriften auslegte, die sich auf ihn beziehen. Er begann bei Mose, sprach über die Propheten und er schloss auch die Psalmen mit ein (Lukas 24,27 und 44). Er sagte, dass in all diesen Texten von ihm die Rede ist. Die Bibel ist also nicht eine Ansammlung unterschiedlicher Bücher verschiedener Autoren, die lediglich durch zwei Buchdeckel zusammengehalten werden. Sie ist vielmehr von Gott inspiriertes Wort mit einem durchgängig großartigen Thema: Jesus Christus.
Zum anderen erwarte ich, dass die Beschäftigung mit dieser Thematik unsere Herzen in die Anbetung Gottes führt. Denn in der heilsgeschichtlichen Entwicklung wird eines deutlich: Gott ist der Souverän. Er herrscht, Er regiert und Er plant. Nichts überlässt Er dem Zufall. Daher lautet das Thema: „Entfaltung & Erfüllung – Gottes Plan vom Garten Eden bis zur neuen Schöpfung“. Unser Heil in Jesus Christus ist nicht ein Notfallplan der unter Zeitdruck entwickelt wurde, sondern Gottes ewiger Ratschluss, der sich vom Garten Eden bis zur neuen Schöpfung entfaltet und erfüllt.
Spielt das Thema, Biblische Theologie, wirklich so eine große Rolle im Gemeindeleben?
Ich denke schon. Da ist zum einen die Kanzel. Es ist ganz entscheidend, wie der Prediger an die Texte der Heiligen Schrift herangeht. Mit dem Werkzeug der biblischen Theologie untersuchen wir, wo sich genau der Text in der Heilsgeschichte einreiht. Wir stellen die Frage: Was drückt der Abschnitt im Lichte des Werkes Jesu Christi am Kreuz aus? Michael Lawrence, der ja auch einer der Hauptredner der Konferenz ist, hat in seinem Buch „Biblische Theologie für die Gemeinde“ Folgendes geschrieben: „Wenn uns erst einmal klar geworden ist, wo unser Text heilsgeschichtlich steht, dann sind wir in der Lage, dessen Thema die ganze Bibel hindurch zu verfolgen. Dies führt uns dazu, dass wir nun über unseren Text als das lehren oder predigen können, was er wirklich ist: Keine einzelne Perle an einer Kette, ohne jede Beziehung zum Rest, sondern als Ausschnitt eines Wandteppichs, der unauflösbar und organisch mit dem Ganzen verbunden ist“ (Michale Lawrence, Biblische Theologie für die Gemeinde, Bethanien Verlag, S. 230).
Neben der Predigt wird die Biblische Theologie auch viele andere Bereiche der Gemeinde prägen. Denken wir zum Beispiel an den Kindergottesdienst. Vielfach wird aus dem biblischen Bericht von David und Goliath eine ethische Predigt für Kinder abgeleitet. Der Mut und die Unerschrockenheit Davids werden hervorgehoben. Den Kindern wird gern gesagt, dass auch sie die Probleme in ihrem Leben besiegen können, wenn sie nur so mutig und tapfer wie David seien. Die Kleinen hören dies und gehen mit gestärktem Selbstbewusstsein nach Hause. Wenn es aber wahr ist, was Jesus den Emmaus-Jüngern sagte, dann müssen wir die Frage stellen: Wo ist in der Geschichte ein Hinweis auf Jesus zu finden? Wir sind doch vielmehr die verzagten Israeliten, die es ablehnten ihrem Gott zu vertrauen. Obwohl Er sie in der Vergangenheit mehrfach aus Todesnot befreit hatte, meinten sie diesmal, die Übermacht der Philister sei zu groß. Daher waren sie vor Furcht gelähmt. Aber Gott brachte ihnen einen Retter. Obwohl sie nach einem Kämpfer mit einem großen Schwert Ausschau hielten, sandte Er ihnen einen einfachen Hirtenjungen, der nur mit einer Schleuder und fünf kleinen Steinen bewaffnet war. Weil auch unser Leben von Unglauben und mangelndem Gottvertrauen gekennzeichnet ist, benötigen wir ebenfalls einen Retter der für uns den Riesen unserer Sünde vernichtet. Auch wenn wir uns noch so sehr anstrengen, wie David zu sein, werden wir es niemals schaffen, uns aus den Klauen des Feindes zu befreien.
David ist die Verheißung auf unseren großen Retter Jesus Christus. Er kam wie David, nicht mit einem Schwert, sondern als ein Hirte. Er gab sein Leben, um unseren größten feindlichen Riesen, die Sünde und den Tod zu besiegen. Das ist das Evangelium schon in alttestamentlichen Texten. Dies müssen auch die Kindern hören.
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Das vollständige Interview gibt es hier: www.evangelium21.net.
Der „Seelsorge Aufbaukurs I“ bietet auch in diesem Jahr interessante Themen an:
Diesmal treffen wir uns in der Nähe von Salzburg. Richard und Andrea Yates kommen übrigens extra aus Nordamerika zur Seminarwoche nach Österreich. Richard studierte Biblische Seelsorge am Westminster Theological Seminary (Philadelphia, USA). Von 1997–2004 arbeitete er als Seelsorger auf den Gebieten Elternberatung und Sexsucht. Gern wird er als Referent von Jugend-, Studenten- und Erwachsenengruppen eingeladen, um über Fragen zur Sexualität zu sprechen. Seine Frau Andrea Yates studierte Seelsorge, Psychologie sowie Bildung und Forschung an der Hofstra University (Long Island, New York, USA). Andrea hat bis zu ihrer Heirat mit Richard als unabhängige christliche Beraterin für Gruppen und Kirchengemeinden gearbeitet. Heute ist sie zusammen mit ihrem Mann als Seelsorgerin im Bereich Sexsucht tätig.
Noch sind einige wenige Plätze frei!
Weiterführende Informationen und eine Möglichkeit zur Anmeldung sind in diesem Folder zu finden: seminar_AufbauI_3_2013_V.1.2.pdf.

Die Heidelberger Konferenz für „Reformierte Theologie“ will reformatorische Christen aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Großbritannien, den USA sowie aus anderen Länder zusammenbringen. Das Thema der Konferenz 2013 ist der Heidelberger Katechismus, der 450 Jahre alt wird. Die Veranstalter haben herausragende Referenten gewinnen können, darunter Michael Horton und Joel Beere (zu Horton siehe auch diesen Beitrag).
Die Konferenz geht vom 18.-21. Juli 2013. Konferenzsprache ist Englisch. Freunde der reformierten Theologie sollten sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen.
Hier geht es zum Programm und zur Anmeldung: www.heidelbergerkonferenz.info.
Esoterische und fernöstliche Denkmuster prägen immer mehr unsere westliche Kultur und Religiosität. Schon lange üben fernöstliche Philosophien einen großen Einfluss auf die westliche Theologie aus.
In der Zeit vom 8.-10. Februar 2013 werden in Krelingen Studientage zum Thema „Neue Spiritualität“ veranstaltet. Der Religionsphilosoph Eugen Schmid (Freiburg) wird mit den Teilnehmern Texte von Anselm Grün, Marilyn Ferguson, Eugen Drewermann, Jürgen Moltmann, Karl Rahner u.a. analysieren und einer biblisch-theologischen Wertung unterziehen.
Hier weitere Informationen: JP-13-S32_33.pdf.
Bei der diesjährigen Konferenz der „Gospel Coalition“ vom 8.–10. April in Orlando (USA) dreht sich sehr viel um das Thema„Jesus im Lukasevangelium“. Zu den Rednern gehören Don Carson, David Platt, John Piper, Stephen Um und andere. Wieder stehen enorm viele Workshops auf dem Programm. So spricht Tim Keller über eine „Theologie der Erweckung“ oder Claire Smith über „Frauen in der Kirche“. Ich selbst würde gern den Workshop „Sühne bei Lukas“ von Prof. Thomas Schreiner besuchen.
Das Programm, mehr Informationen und eine Anmeldemöglichkeit gibt es unter: thegospelcoalition.org. Wer – wie ich – sich die Reise in die USA nicht leisten kann, aber an ähnlichen Themen interessiert ist, sollte einen Blick auf die diesjährige Evangelium21-Konferenz in Hamburg werfen: www.evangelium21.net.
Hier noch ein kurzes Gespräch mit dem Neutestamentler Thomas Schreiner über die Konferenz in Orlando:
Bald beginnen die Olympischen Spiele in London. Viele missionarische Aktivitäten werden unter der Initiative “More Than GOLD“ gebündelt. Wer sich dafür interessiert, finden hier weitere Informationen: www.morethangold.org.uk.
VD: TP
Am Mittwoch bin ich direkt nach einer ersten „Auswertungsrunde“ von der 2. E21-Konferenz aus Hamburg zurückgekehrt. Da ich ziemlich platt war und zudem mit einer Erkrankung zu kämpfen hatte, komme ich erst jetzt dazu, über das Treffen zu reflektieren.
Schon die Konferenz 2011 habe ich als „provozierend, ermutigend und wegweisend“ bezeichnet. Gleiches kann ich über die Konferenz 2012 sagen. Hinzufügen möchte ich für 2012: Überwältigend!
Natürlich hat das etwas mit der großen Teilnehmerzahl zu tun. Wir hatten ungefähr 1000 verbindliche Anmeldungen und insgesamt geschätzte 1500 Teilnehmer. Die meisten kamen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Aber wir hatten auch Gäste aus den USA, England, Dänemark, Australien, Polen, Tschechien, Russland, … Allein mit so vielen Christen geistliche Lieder zu singen und zu beten, ist erhebend.
(Nebenbemerkung: Leider sind ungefähr 100 der Leute, die sich verbindlich angemeldet hatten, nicht erschienen. Die meisten davon haben sich nicht abgemeldet, so dass wir als Veranstalter für die bestellten aber schlussendlich nicht bezahlten Mahlzeiten aufkommen mussten.)
Trotzdem lag „das Überwältigende“ nicht in der hohen Teilnehmerzahl. Die Konferenz lief unter dem Thema: „Gott redet“. Ich glaube nicht, dass ich übertreibe, wenn ich sage: Das Reden Gottes war laut und deutlich zu hören. Paulus schreibt in Röm 10,17: „Also kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber geschieht durch das Wort von Christus.“ Wer daran zweifelt, dass Gott kraftvoll durch das gepredigte Wort von Christus redet, hat m.E. auf der Konferenz einen Gegenbeweis erhalten. Gott spricht auch heute durch sein Wort!
Noch einige persönliche Anmerkungen:
Alles in allem war es also wieder ein ermutigendes Treffen. Viele Christen sind wirklich hungrig, verlangen nach kräftiger geistlicher Nahrung. Im Trägerkreis müssen wir uns nun Gedanken darüber machen, was wir jenseits der Konferenz für Angebote machen können, denn es wird auch auf Nachhaltigkeit ankommen. Fürbitte ist uns da sehr willkommen!
Ich freue mir sehr auf die Konferenz 2013!
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Die nachfolgenden Bilder stammen alle von dem lieben Bruder Alexey Pankevich aus Kaliningrad, den ich auf der Konferenz kennengelernt habe. Die Wiedergabe erfolgt mit freundlicher Genehmigung.








Die Vorträge der diesjährigen Together for the Gospel-Konferenz (10.-12. April) können hier gehört oder heruntergeladen werden: t4g.org.
P.S. Kenner der Szene dürfte es nicht überraschen, dass John Piper Titel und Thema seines Vortrages kurzfristig geändert hat.
Beim „Seelsorge: Vertiefungsseminar II“ (22.–27. April 2012) sind folgende Themen geplant:
Obwohl diese Studienwoche vorrangig für Studierende mit dem Schwerpunkt Seelsorgelehre organisiert wird, sind auch andere Christen eingeladen, die sich für Seelsorge interessieren.
Interessenten finden weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit im Flyer: seminar_april2012.pdf.