Januar 2010

Fanatiker des Sports

Shirl James Hoffman meint, dass sich viele Christen der Sportkultur unterworfen haben und mahnt, auch die Versuchungen in der Welt des Leistungssport ernst zu nehmen:

Let Christian athletes, mindful of sport’s temptation to pride, shun victory celebrations and consider whether the gospel’s spread is well served by on-field prayers, religious gestures, and post-game testimonies. Cheap advertisements of the faith embedded in the cheap milieu of big-time sports smack of cheap grace. Let’s scrap the tired images of Christ as coach or Christ as a teammate who is always on our side. It seems to me that hot sporting blood has a much better chance of being leavened when Christ is envisioned as one’s opponent.

Hier der lesenswerte Artikel (der allerdings auf Nordamerika bezogen bleibt): www.christianitytoday.com.

Christus, Reich Gottes und die Kultur

Videomitschnitte der Konferenz »Christ, Kingdom & Culture«, veranstaltet vom Westminster Seminar in Kalifornien (U.S.A.), können inzwischen herunter geladen. Hier die Links zu den Vorträgen:

Gründergestalt des Pietismus: Philipp Jacob Spener

Der Deutschlandfunk hat am 26. Januar 2010 in der Sendung »Tag für Tag« einen hervorragenden Beitrag über Philipp Jacob Spener publiziert. Spener (1635–1705) hat als lutherischer Theologe den Pietismus zentral geprägt. 1694 wirkte er mit an der Gründung der Reformuniversität Halle an der Saale, wo seinem Schüler August Hermann Francke eine ebenfalls herausragende Rolle zukam.

Die Datei kann als Podcast hier herunter geladen werden: dlf_20100126_0941_5f5f0654.mp3.

Keller: Der Gott im Buch »Die Hütte« ist überhaupt nicht Gott

51dhFWnNECL._SL160_.jpgTim Keller hat nun doch noch Die Hütte gelesen und ist ziemlich enttäuscht (Nein, ich will es nicht lesen.):

Anyone who is strongly influenced by the imaginative world of The Shack will be totally unprepared for the far more multi-dimensional and complex God that you actually meet when you read the Bible. In the prophets the reader will find a God who is constantly condemning and vowing judgment on his enemies, while the Persons of the Triune-God of The Shack repeatedly deny that sin is any offense to them. The reader of Psalm 119 is filled with delight at God’s statutes, decrees, and laws, yet the God of The Shack insists that he doesn’t give us any rules or even have any expectations of human beings. All he wants is relationship. The reader of the lives of Abraham, Jacob, Moses, and Isaiah will learn that the holiness of God makes his immediate presence dangerous or fatal to us. Someone may counter (as Young seems to do, on p.192) that because of Jesus, God is now only a God of love, making all talk of holiness, wrath, and law obsolete. But when John, one of Jesus’ closest friends, long after the crucifixion sees the risen Christ in person on the isle of Patmos, John ‘fell at his feet as dead.’ (Rev.1:17.) The Shack effectively deconstructs the holiness and transcendence of God. It is simply not there. In its place is unconditional love, period. The God of The Shack has none of the balance and complexity of the Biblical God. Half a God is not God at all.

Hier seine Eindrücke: thegospelcoalition.org.

Warum der gottlose Honecker in Kirchenasyl kam

Als die SED-Prominentensiedlung in Wandlitz Ende Januar 1990 aufgelöst wurde, waren die Honeckers ein Problem. Der gestürzte Staatschef sollte unbedingt vor dem Volkszorn geschütz werden. Dem gottlosen Honecker gewährte ausgerechnet die Kirche Asyl. Pastor Uwe Hollmer erinnert sich an gemeinsame Spaziergänge.

Honecker stammt aus dem Saarland, war 13 Jahre lang DDR-Staatschef, aber hatte nach einem Aufenthalt im Krankenhaus keine Bleibe mehr. Die Wohnsiedlung von SED-Funktionären in Wandlitz – 20 Kilometer weg – wurde am 1. Februar 1990 aufgelöst.

»Damals ließ der DDR-Rechtsanwalt Wolfgang Vogel bei der Kirche anfragen, ob sie Erich und Margot aufnehmen würde«, erinnert sich der Pastor. »Und warum gerade wir?«, sei seine erste Antwort gewesen. Man dachte, in einem ganzen christlichen Dorf wären die Honeckers sicherer als in einer einzigen Einrichtung, hieß es.

Hier mehr: www.welt.de.

So fühlt sich das iPad von Apple an

Ich habe in den letzten Tagen etliche Artikel über den iPad gelesen. Der Erfahrungsbericht von Thomas Heuzeroth zählt zu den ausgewogensten Beiträgen, kurz und praxisorientiert geschrieben. Die große Frage für viele potentielle Nutzer wird sein, ob das iPad mit seiner Hintergrundbeleuchtung einen wirklichen Book-Reader (z.B. Kindl) ersetzen kann.

Doch taugt das iPad überhaupt zum Lesen elektronischer Bücher? Das Display stellt die Schrift zwar gestochen scharf dar, ist aber hintergrundbeleuchtet. Erfahrungsgemäß ermüden die Augen bei längerem Lesen auf leuchtenden Bildschirmen. E-Reader wie der Kindle sind da im Vorteil, weil sie nur mit dem Umgebungslicht auskommen. Daher halten ihre Akkus auch einen kompletten Urlaub durch. Das schafft das iPad nicht.

Hier der Bericht: www.welt.de.

Ist Google schuld?

Frank Schirrmacher kritisierte am 23. Januar in seinem Kommentar für die FAZ die Macht der digitalen Maschinen:

Wer glaubt, er habe nichts zu verbergen, weiß nicht, dass die Erzähler unserer Leben bald nicht mehr wir selber sind, sondern die Maschinen: sie sagen, wie es mit uns weitergeht und wie die Geschichte endet – und zwar, wie aktuell bei amerikanischen Krankenkassen, mit der Selbstsicherheit, die nur Mathematiker haben. Ob die Systeme leisten, was sie versprechen ist, irrelevant – der Börsencrash hat gezeigt, dass es genügt, wenn die entscheidenden Leute an sie glauben.

Hier mehr: www.faz.net.

CT über EU-Richtlinie zur Gleichbehandlung

Christianity Today informiert über die geplante EU-Richtlinie:

Under an anti-discrimination directive passed by the European Union Parliament in April, Christian churches, schools, and social services in Europe cannot limit their membership to those who share their beliefs. The directive, which the parliament passed by a 360-277 vote, must be passed unanimously by member states for it to become law.

Hier mehr: www.christianitytoday.com.

Nach oben scrollen
DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner