Oktober 2017

Ein Leben mit einer Mission

Tim Challies hat in einem Artikel die christliche Arbeitsethik skizziert. Das Blog vom HEROLD SEINES KOMMENS hat den Artikel übersetzt. Ein Auszug:

Im ersten Thessalonicherbrief geht Paulus auf einige Fragen ein, die ihm die Gläubigen der Gemeinde in Thessalonich gestellt hatten. Und eine dieser Fragen lautete vermutlich ungefähr so: „Wie können wir ein Leben führen, das Gott gefällt?“ (vgl. 1 Thess 4,1-12). Die Gläubigen hatten erfahren, dass sie in Gottes Ebenbild erschaffen waren und dass Gott dem Menschen den Auftrag gegeben hatte, über die Schöpfung zu herrschen und sie zu bewahren. Sie hatten auch von Jesu Missionsbefehl gehört, der seine Jünger damit beauftragt hatte, das Evangelium bis ans Ende der Erde zu bringen, damit Menschen aus der Finsternis ins Licht kommen, und dass sie ihnen alles beibringen sollten, was Christus sie gelehrt hatte. Die Gemeinde in Thessalonich kannte diese beiden großen Aufträge Gottes, und nun erwarteten sie von Paulus genauere Anweisungen. Wie können gewöhnliche Menschen an gewöhnlichen Orten zu gewöhnlichen Zeiten die beiden großen Befehle ihres Schöpfers und Herrn befolgen? Müssten sie sich nicht vollzeitlich in seinen Dienst stellen, um das zu bewältigen? Müssten sie eigentlich nicht bis ans Ende der Erde gehen, um gehorsam zu sein? Wie muss ein Leben aussehen, damit es Gott gefällt?

Mehr: herold-blog.com.

Gott zieht uns aus dem Zweifel

Philipp Melanchthon, (Von Wittenberg nach Europa, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, LOGOS GOLD, Bd. 3, S. 51).

Wie kann das Herz bei Gott Hilfe suchen, wenn es Gott andichtet, er habe nichts mit seinen Geschöpfen zu tun, er wirke nicht, lasse die Kreaturen laufen, wie sie laufen. Gegen die Blindheit muss man ernsthaft streiten und das klare Zeugnis der göttlichen Schrift dagegenhalten. Denn das menschliche Herz hat sich sehr weit von Gott entfernt und steckt in tiefem Zweifel. Um uns aus den Zweifeln herauszureißen, hat sich Gott in großen Wundern immer wieder klar offenbart. Er hat allen sichtbar seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt, der von den Toten auferstanden ist und selbst viele Tote erweckt und wieder lebendig gemacht hat. Dieses alles soll unseren Glauben stärken, damit wir wissen, dass Gott nicht müßig ist, sondern den Menschen zuliebe immer wieder Gutes wirkt. Daran sollen wir seine unaussprechliche Liebe zu uns erkennen.

Der Mensch sei Gott

Martin Luther (Disputation gegen die scholastische Theologie, These 17–18:

Der Mensch kann von Natur aus nicht wollen, dass Gott Gott ist. Vielmehr wollte er, er sei Gott und Gott sei nicht Gott.

Was tun im Streit?

Philipp Melanchthon, (Von Wittenberg nach Europa, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, LOGOS GOLD, Bd. 3, S. 20).

Wir geben aber zu bedenken, dass, wenn die Streitigkeiten nicht ordentlich und recht gemäß dem Wort Gottes verhandelt werden, noch größerer Schaden und größere Unruhe in der Kirche entstehen werden.

Jenseits der Gleichheit

Hans Ulrich Gumbrecht, Albert-Guérard-Professor für Literatur an der Stanford University, meint, dass die Gleichmacherei in der Geschlechterdebatte die Welt nicht gerechter macht, sondern Feindseligkeiten puscht. Das merkt jeder, der sich den Dynamiken der kollektiven Intelligenz widersetzt und es wagt, selbst zu denken. Er wird Zeit, über die Blindheit der Gender-Ideologie nachzusinnen:

Die Durchsetzung absoluter Gleichheitspostulate im täglichen Verhalten, darin stimmen jedenfalls zahlreiche soziologische Theorien überein, hat ein Anwachsen kollektiven Ressentiments zur Folge und mithin ein wachsendes Risiko von Gewalt. Genau so mag der angeblich allgegenwärtige Populismus unserer Gegenwart entstanden sein. Es ist jedenfalls höchste Zeit, die Ideologie der Geschlechtergleichheit auf Reflexion umzustellen.

Mehr bei der NZZ: www.nzz.ch.

Leben im performativen Widerspruch

Philipp Melanchthon, (Von Wittenberg nach Europa, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, LOGOS GOLD, Bd. 3, S. 44).

Es rühmen sich wohl viele damit, dass sie Gott erkennen; weil sie aber ihr Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten, sondern Gottes Wort verachten, bezeugen ihre eigenen Werke das Gegenteil, nämlich, dass sie in ihrem Herzen, wenn sie es auch nicht aussprechen, denken und sagen: Es ist kein Gott.

 

Die Dummheit der Bilder

Der Schriftsteller Martin Ahrends kommentiert im Politischen Feuilleton des DEUTSCHLANDFUNKS KULTUR das Infotainment und die Zwangsbebilderung im Fernsehen:

Wir haben uns daran gewöhnt, dass wir Politiker aus Limousinen steigen und hinter Hoteltüren verschwinden sehen, während wir die Nachrichten des Tages hören. An Zwischenschnitte der immergleichen Art, die nur von der Unbeholfenheit des Bildmediums erzählen, wenn es Texte, aber keine dazu gehörigen Bilder gibt. Das Fernsehen tut so, als sei es immer und überall dabei und könne uns mitnehmen zu allen möglichen exotischen Orten, auch in alle denkbaren Vergangenheiten.

Eine wunderbare Wortmeldung, die nur ins Radio passt und in einer Dokumentation von Guido Knopp & Co. so nie erwähnt werden wird.

Hier:

 

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Sophistische Kompromisse

Philipp Melanchthon, (Von Wittenberg nach Europa, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, LOGOS GOLD, Bd. 3, S. 29).

Es werden vielleicht nach dieser Zeit neue sophistische Kompromisse aufkommen, in denen die alten Irrtümer unter neuem Gewand wiederhergestellt werden, und diese Kompromisse werden die Reinheit der Lehre, die jetzt überliefert wird, verderben.

Klarheit der Schrift

Markus Till hat ein paar wichtige Aspekte zur Klarheit der Schrift zusammengetragen und geht dabei auf einen Vortrag ein, den Kevin DeYoung auf einer E21-Konferenz 2016 gehalten hat:

Deshalb, ihr lieben „Laien“ und ganz gewöhnlichen Christen: Lasst Euch nicht verwirren und nicht entmutigen! Die Bibel ist Gottes Wort. Und sie ist so einfach und klar geschrieben, dass alles Wesentliche vom JEDEM verstanden werden kann, der die Bibel mit einem hörenden Herzen studiert und dabei vertraut, dass Gott durch dieses Buch zu uns spricht. Gebt Eure Erkenntnisse, die Ihr in Eurem persönlichen Bibelstudium gewinnt, mutig weiter in Euren Gruppen, Kreisen und Treffen! Tragt mit dazu bei, dass das Wort Christi reichlich unter uns wohnt (Kol. 3, 16)! Nicht immer werden unsere Auslegungen zu 100 % stimmen, aber das ist bei studierten Theologen und Wissenschaftlern auch nicht anders. Wir haben einen Vater im Himmel, der Wohlgefallen daran hat, Dinge den Weisen und Klugen zu verbergen und es den Unmündigen zu offenbaren (Lukas 10, 21). Gerade im Jahr des Reformationsjubiläums dürfen wir die zentrale reformatorische Errungenschaft der „Bibel für Alle“ neu mutig in Anspruch nehmen.

Mehr: blog.aigg.de.

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