Der Mensch sei Gott

Martin Luther (Disputation gegen die scholastische Theologie, These 17–18:

Der Mensch kann von Natur aus nicht wollen, dass Gott Gott ist. Vielmehr wollte er, er sei Gott und Gott sei nicht Gott.

Kommentare

  1. Die Scholastik in Luthers Zeit ist ja teilweise wirklich zum Haare ausraufen.
    Der oben zitierte Satz zeugt ja von der Präpotenz des Verfassers. Kaum zu glauben.

    Es zeigt sich wieder, was ja in meinen Kommentaren immer wieder vorkommt, dass Jesus die Kirche in die Hände auch von Schwachen gelegt hat. Diese können seine Botschaft nicht zerstören.

    Iimmer wieder tauchen als Reaktion dann Menschen auf, die den Weg in die gute Richtung weisn.

  2. Schandor meint:

    @Rudolf

    Martin Luther hat das, was in der Bibel steht, destilliert und mit diesem Satz auf den Punkt gebracht. Das ist also nicht Präpotenz, sondern Wahrheit, und nicht nur zu glauben, sondern dringend anzunehmen.

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