August 2019

„Schwangerschaftskommunismus“

Wenn ich in den letzten Jahren mit Freunden und Bekannten über den erweiterten Ehebegriff diskutierte, haben einige unter ihnen mit der Einführung der „Ehe für alle“ (Efa) im Jahr 2017 die Hoffnung verknüpft, dass „das Thema gegessen sei“ und man sich wieder den wichtigen tagespolitischen Themen zuwenden werde. Ich hörte sogar das Argument, bei dem Theater gehe es im Kern darum, den Schutz der Familie zu festigen. Schutz eben unter neuen Bedingungen. Die Gesellschaft entwickele sich weiter. Das „Prinzip Ehe“ solle gerade unter den Wandlungen, die die Spätmoderne mit sich bringt, erhalten werden.

Ich war hingegen immer der Meinung, dass genau diejenigen kulturellen Strömungen, die im Streit um die Efa vor „Familienfreundlichkeit“ strotzen, bei genauer Betrachtung das Anliegen verfolgen, die Familie abzuschaffen. Die Efa war nur ein durchschlagender Etappensieg. Weil – um es mal mit dem Neomarxisten Max Horkheimer zu sagen – Familien die „Keimzelle des Faschismus“ sind, kann erst durch deren Abschaffung Ruhe einkehren und sich der Mensch in herrschaftsfreien Räumen natürlich entfalten (siehe a. hier).

Die Wochenzeitung DIE ZEIT macht uns in einem aktuellen Beitrag mit dem Ideal einer elternlosen Gesellschaft vertraut. Aber nicht nur das. Sie rückt unverhohlen die Verteidiger der Familie in eine rechtsradikale Ecke und schreibt ihnen erhebliche Gewaltbereitschaft zu. So entsteht der Eindruck, Anwälte der traditionellen Familie zwischen einem Mann und einer Frau und biologischen Kindern seien per se Feinde der offenen Gesellschaft.

Mit Rückgriff auf die Arbeiten der Britin Sophie Lewis heißt es etwa:

Lewis stellt sich vor, wie es wäre, wenn wir Familien nicht mehr bräuchten, weil die Gesellschaft ausreichend Fürsorge und Nähe spendete, sie schreibt von „Polymutterschaften“ und „Schwangerschaftskommunismus“. Und ihre Hauptforderung lautet: „Wir müssen Wege finden, um der Exklusivität und Vormachtstellung ‚biologischer‘ Eltern im Leben von Kindern entgegenzuwirken.“

Kern dieser Revolution ist die Überwindung der Familie, eine Forderung, mit der Lewis längst nicht allein ist. Sie bezieht sich auf eine Reihe junger queerer Theoretikerinnen, die dazu forschen und schreiben. Jules Joanne Gleeson und Kate Doyle Griffiths zum Beispiel, die 2015 einen Essay mit dem Titel Kinderkommunismus veröffentlichten, „eine Analyse der Beziehungen zwischen Familie, Gender und der Reproduktion des Kapitalismus“. Oder die in Sydney lehrende Professorin Melinda Cooper, die in ihrem Buch Family Values aufzeigt, wie zentral die „Kernfamilie“ nicht nur für „sozial Konservative“, sondern auch für Neoliberale sei (in der Boston Review erschien ein Essay, der aus dem Buch destilliert war). Im Mittelpunkt beider Ideologien stehe am Ende, wie Cooper erklärt, immer noch die weiße, heterosexuelle Familie, als moralische und ökonomische Norm.

Ich lege aufgeweckten Christen die Lektüre des Artikels sehr ans Herz. Der Text stimmt auf die Kulturkämpfe der nächsten Jahre ein. Jene, die meinen, mit Weltflucht oder Resignation reagieren zu müssen, sollten nicht stolz auf ihre Haltung sein. Unsere Kinder und Enkel müssen es ausbaden. 

Also: Wir brauchen in dieser wichtigen Debatte weder aggressive Kampfschriften noch Gesten der Kapitulation, sondern Mut und Hoffnung, die sich auch darin kundtun, dass wir uns gründlich, vernünftig und praktisch in die Kontroversen einmischen.

Hier der Artikel „Die elternlose Gesellschaft“: www.zeit.de.

„Alle drei Personen sind gleich ewig und gleichartig“

Heinrich Bullinger schrieb 1549 etwas über die Trinität, was angesichts heutiger Debatten über die „Sohnschaft“ als vorzüglich gelten kann (Schriften, Bd. 3, 2006, S. 52–53):

Der Vater wurde von niemand gemacht noch geschaffen noch gezeugt. Der Sohn ist vom Vater allein, nicht gemacht und auch nicht erschaffen, sondern gezeugt; der Heilige Geist ist vom Vater und Sohn, nicht gemacht noch geschaffen noch gezeugt, sondern er geht aus ihnen hervor. Ein Vater also, nicht drei Väter, ein Sohn, nicht drei Söhne, ein Heiliger Geist, nicht drei Heilige Geiste. Und in dieser Dreieinigkeit ist nichts früher oder später, nichts größer oder kleiner, sondern alle drei Personen sind gleich ewig und gleichartig, so dass in allem, wie oben schon gesagt wurde, sowohl die Einheit in der Dreiheit als auch die Dreiheit in der Einheit zu verehren ist. Wer also gerettet werden will, soll so über die Dreieinigkeit denken.

Die Aufgabe der Exegese bei Calvin

Marjus Lange von Ravensburg fasst in seiner Dissertation Augustinus totus noster (Göttingen, 1990, S. 122) Calvins Exegeseverständnis wie folgt zusammen:

Obwohl nur der Heilige Geist allein nach freier Wahl ein wirkliches Verstehen des Wortes für den Menschen zu bewirken und die Schrift als Gottes Wort pro me zu bezeugen vermag, so bleibt doch auch schon die vorfindliche Schrift selber das deutlich sichtbare und klare Gestalt gewordene Wort Gottes. Dieses als solches zugänglich zu machen, es aufzuschließen und zu übersetzen, ja seine ,äußere intelligentia‘ zu bewirken, ist Aufgabe sowohl der Pastoren als auch in besonderem Maße der Doktoren. Offenkundig findet demnach bei Calvin ein zweifaches Verständnis der Schrift Verwendung, eine ,intelligentia externa‘ und ,interna‘. Indem aber die ,Worte‘ der Schrift und die „mens scriptoris scripturae“ auf möglichst klare und durchsichtige Weise verdeutlicht werden, erschließen sich die an einen alttestamentlichen oder neutestamentlichen Zeugen ergangenen und für diesen Zeugen verständlichen Worte Gottes. Exegese ist deshalb nach Calvin ,Verständnishilfe‘, „bonne aide pour entendre“, der an die „ministri verbi Dei“ ergangenen Worte Gottes. Dies erklärt Calvins z.T. leidenschaftliches Interesse an dem in die jeweilige historische Situation hineindiktierten äußeren Wort und dessen genauer Erfassung.

JETZT

Ich habe in der letzten Zeit indirekt mehrere Beiträge zur „Ethischen Nicht-Monogamie“ gepostet. „Ethische Nicht-Monogamie“ ist ein Überbegriff für verschiedene Beziehungsmodelle, darunter Polyamorie, offene Beziehungen, sexuelle Begegnungen mit mehr als zwei Menschen usw. Oberflächlich mögen diese Modelle attraktiv erscheinen. Aber hinter dem bunten Schaufenster lassen sich viel Schmerz, Vertrauensverlust, Aggressionen und selbstredend Erkrankungen finden. 

Ich finde es dennoch interessant, wie aggressiv diese Beziehungsmodelle propagiert werden. 2017 hatte ich auf den Einfluss des GEZ-finanzierten Jugendsender Funk hingewiesen, der sehr einseitig informierte. Das Format „Fick dich!“, das besonders provokativ ausstrahlte, scheint inzwischen wegen vieler Proteste abgesetzt worden zu sein (siehe auch hier). Bei den Recherchen bin ich nun noch auf die Online-Plattform JETZT gestoßen, die zur SÜDDEUTSCHE ZEITUNG (SZ) gehört und sich vor allem an 18- bis 30-Jährige richtet. Das Portal ist im Jahr 2006 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet worden. Zur Begründung heißt es unter anderem:

jetzt.de ist das Jugend-Magazin der Süddeutschen Zeitung im Internet. Ausgewählte Artikel werden dem Infopool der Redaktion der Süddeutschen Zeitung entnommen, neu sortiert und ergänzt. Daraus entsteht eine neue Nomenklatur, die nicht mehr der Struktur einer Zeitung, sondern der Erwartungshaltung ihrer Adressaten folgt. Die Site weist eine hohe Tagesaktualität auf, die dem Rezeptionsverhalten der Nutzer entsprechend aufbereitet ist und von ihnen maßgeblich mitgestaltet wird.

Diese Form eines „partizipativen Online-Magazins“ motiviert die Nutzer und eliminiert die Kluft zwischen dem passiven Nachrichtenkonsum einerseits und einer Selbstbeteiligung andererseits, sei es in Form einer Kommentierung von Nachrichten, der Platzierung von eigenen News oder durch zahlreiche Blogs. Informationen werden den Themen Macht, Pop, Sex, Job, Kultur, Technik, Leben zugeordnet und durch eine eigene Redaktion ergänzt.

Wer aber hofft, JETZT sei eine Plattform für übergreifende politische oder kulturelle Diskurse, wird enttäuscht werden. Es braucht nicht viel Erfahrung, um zu entdecken, dass progressive, kulturmarxistische Interessen bedient werden. Immerhin findet man hier und da das Bekenntnis, dass andere Meinungen ausgehalten werden müssen (siehe z.B.: „Der linke Diskurs ist kaputt“). Das ist ja schon was.

Große Aufmerksamkeit bekommen – wahrscheinlich wegen der Zielgruppen – Beziehungsfragen und Sex. Wir finden unter den insgesamt 22 Rubriken die Themen: Sex, Trennungskolumne, Coming-out-Kolumne, Liebe und Beziehungen, Gender, Jungsfrage, Mädchenfrage. Es lohnt sich – gerade auch für Jugendpastoren, Eltern, Pädagogen – genauer hinzuschauen, was JETZT im Blick auf Beziehungsmodelle für Ratschläge erteilt. Ich nenne hier nur mal eine Auswahl von Artikelüberschriften:

  • Lass sie labern, Online-Dating ist toll!: Unser schwuler Autor schreibt Briefe an sein jüngeres Ich. Thema dieses Mal: Die Grindr-Offenbarung.
  • „Die Leute sollen sich nicht schuldig fühlen, wenn sie masturbieren.“: Michael und Thomas haben ein Sextoy für Männer entwickelt, das Frauen nicht zum Objekt machen soll.
  • Jemanden zu lieben bedeutet nicht, ihm treu zu sein: Seit unsere Autorin und ihr Mann mit anderen schlafen, heißt es oft: „Das ist doch keine richtige Beziehung!“ Zeit für eine Begriffsklärung.
  • Ein Dreier im Namen der Aufklärung: Das Videoprojekt „Sex School“ will junge Erwachsene aufklären – Anschauungsmaterial inklusive.
  • „Morgen schlafe ich mit einem anderen, okay?“: Jede offene Beziehung hat ihre eigenen Regeln. Aber wie findet man heraus, welche das sind?
  • Danke, dass du meinen Mann gevögelt hast! Das Abenteuer „Offene Beziehung“ begann für unsere Autorin mit einem lauten Knall. 
  • „Nicht einfach Riesenbrüste, Riesenpenis, fertig“: Kira und Leon haben einen feministischen Porno gedreht. Und der ist ziemlich heiß.
  • Jungs, was ist euer Problem mit Sexspielzeug für Männer?: Dass Frauen Sextoys nutzen, ist im Mainstream angekommen. Warum seid ihr da so verklemmt?
  • Frauen, macht es euch selbst!: Männer masturbieren schließlich auch regelmäßig.
  • Stefan erledigt als Haussklave Dienste in Frauen-WGs: Dabei putzt er unter anderem in Dessous und mit pinker Perücke.
  • Swingerpartys sind was für alte Leute: Dachte ich mal. Dann bin ich auf eine U40-Swingerparty gegangen.
  • Auch wer sich nicht für homophob hält, ist es oft: Das erlebt unser Autor immer wieder, vor allem im Job.

Das alles wird natürlich im Namen von Aufklärung, Freiheit, Emanzipation und Fortschritt gepostet. Vielleicht finde ich mal die Zeit, ein paar grundsätzliche Gedanken dazu zu formulieren. Jetzt bleibt es beim dem Hinweis, dass das die Dinge sind, die viele junge Leute an den Schulen und den Unis zu hören bekommen. Ob wir mit ihnen darüber reden oder nicht. 

Ethische Nicht-Monogamie

Durch ein halbes Jahrhundert sexueller Umwälzungen galt im Westen die Monogamie als Fels in der Brandung verschiedenster Beziehungsmodelle. Die Tradition, gleichzeitig nur einen Partner zu haben, bröckelt zunehmend. Die NEW YORK TIMES berichtet darüber, dass an den meisten Wochenenden in New York Veranstaltungen angeboten werden, die einen nicht-monogamen Lebensstil favorisieren. Es gibt Vortragsreihen, Workshops und Diskussionsrunden und natürlich Partys. Im Trend ist die „Ethische Nicht-Monogamie“. Das ist ein Überbegriff, der verschiedene Beziehungsmodelle umfasst, darunter Polyamorie, offene Beziehungen, sexuelle Begegnungen mit mehr als zwei Menschen und das Swingen.

Nehmen wir als Beispiel Tyomi Morgan, die „die Freiheit“ für sich entdeckt hat und nun andere Leute ausbildet. 

Frau Morgan ist aufgewachsene Baptistin und arbeitet heute als Sexualberaterin; sie betrachtet die Aufklärung über Nicht-Monogamie als Teil einer geistlichen Mission. „Innerhalb der schwarzen Gemeinschaft gibt es viele Menschen, die an einer Denkweise festhalten, dass es böse ist, so zu leben“, sagte sie. „Wir denken, dass Gott Liebe ist.“

Hier der Artikel, leider nur in englischer Sprache: www.nytimes.com.

VD: WH

Der Lügendetektor

Pastor Gottfried Martens hat tausend Iraner und Afghanen getauft. Nun prüfen Richter, ob sie wirklich fromm sind – oder nur ihre Chancen im Asylverfahren verbessern wollen. Doch wie soll man Religiosität beweisen? Ein heißen Thema. DIE ZEIT hat sich damit beschäftigt:

Martens’ Dreieinigkeits-Gemeinde gilt als eine der Gemeinden Deutschlands mit dem größten Anteil an Flüchtlingen, die nach ihrer Ankunft hier zum Christentum übergetreten sind. Aber die Fälle der nachträglichen Konversion beschäftigen die Verwaltungsgerichte in ganz Deutschland. Wie viele Fälle es genau sind, das weiß man auch beim Bamf in Nürnberg nicht. Hierzu würden keine Zahlen erfasst, teilt man auf Anfrage von Christ&Welt mit. Martens schätzt, dass es sich um eine vierstellige Zahl an Fällen handelt, allein in seiner Gemeinde gebe es Hunderte Gerichtsfälle.

Hier: www.zeit.de.

Lustvolle Befreiung?

Auf dem Sender ARTE lief kürzlich eine umfangreiche Dokumentation über die Sexuelle Revolution unter dem Titel „Lustvolle Befreiung“ (zwei Teile, in der Mediathek noch abrufbar). Ich habe nur einige Minuten hineingeschaut, da mich das Thema langweilt. Aber schon in den ersten Minuten gibt es einträgliche Aussagen. Zwei Beobachtungen möchte ich kurz mitteilen.

1. Der Historiker Carl Marklund, der in der Dokumentation zu Wort kommt, deutet an, dass mit der Sexuellen Revolution die christliche Moral überschrieben wurde. Es ging um eine Entledigung von nichtnatürlichen Moralvorstellungen. Statt Menschen ein bestimmtes Sexualverhalten aufzuzwingen, sollen sie die natürlichen Bedürfnissen ausleben: „Nicht das Verhalten, die Moral gehört infrage gestellt.“ Alain Giami, der ebenfalls zu Wort kommt, spricht von einer Änderung des wissenschaftlichen Diskurses. Der Diskurs „verließ die Ebene der christlichen Moral hin zu einem Plädoyer für die Natürlichkeit sexueller Lust; für eine biologische, fast animalische Natürlichkeit sexuellen Vergnügens“ (ab ca. Minute 5:00 im Teil 1). Anders gesagt: Es ging um eine „Repaganisierung“ des Sexuellen.

Das ist insofern aufschlussreich, da heute ja postevangelikale Christen gern darauf verweisen, dass die spätmoderne Sexualmoral mit der christlichen vereinbar sei. Die Behauptung ist historisch schlichtweg falsch. (Nebenbei sollten wir einmal überlegen, was es bedeuten würde, die Gesetze konsequent dem Begehren von Menschen anzupassen.)

2. Eine Schlüsselfunktion bei der Neuformatierung der Sexualmoral kommt Alfred Charles Kinsey und seinen Berichten zu (1948 u. 1954). Darauf verweist die Dokumentation sehr klar (besonders ab Minute 7:00). Die vornehmliche Stellung von Kinsey ist auch allgemein unbestritten. Was allerdings in der Dokumentation völlig unter den Tisch fällt, ist eine kritische Aufarbeitung von Kinseys Forschungsarbeiten. Ich habe hier schon darauf hingewiesen, dass Kinsey seine Statistiken nachweislich auf perverse und verlogene Weise zustande kommen ließ (siehe dazu hier). Die Biografie von James Jones, die all das thematisiert, wurde bisher leider nicht in die deutsche Sprache übersetzt.

DIE WELT schrieb immerhin:

James Jones und andere Forscher kritisieren Kinseys methodische Fehler; zu viele männliche Häftlinge und Schwule etwa verzerrten die Zahlen über homoerotisches Verhalten. Der widersprüchliche Pionier, als menschenscheuer „Kontrollfreak“, (T. C. Boyle), verrückter Professor und dirty old man beschrieben, war weder als Wissenschaftler noch als Mann ohne Tadel. Nur deshalb wuchs er zu einem „Riesen unter Pygmäen“, nur so spürte der „Bluthund der Begierden“, wie man Vergangenheit von Menschen „kannibalisiert“. So beschreibt ihn die Kunstfigur John Milk in Boyles Kinsey-Roman „The Inner Circle“ (der im Frühjahr unter dem Titel „Dr. Sex“ bei Hanser erscheint). Und bewundert die Reinheit der Wissenschaft.

Missbrauch, Falschdarstellungen, Überinterpretationen haben maßgeblich zur Sexuellen Revolution beigetragen. Das aber scheint nur wenige zu interessieren. The Show must go on.

Nach oben scrollen
DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner