Misstraut der Gnade Gottes nicht

Auf Lebensquellen.de habe ich wieder einmal ein sehr schönes Zitat gefunden. Diesmal eine Paränese von Augustinus:

Ich habe eine große Sünde gesündigt und bin mir vieler Vergehen bewußt; aber ich verzweifle nicht, weil, wo die Vergehungen übergeflossen, auch die Gnade überfließt. Wer an der Vergebung der Sünde verzweifelt, leugnet, daß Gott barmherzig ist; ein großes Unrecht tut er Gott, weil er seiner Gnade mißtraut. So viel an ihm ist, leugnet er die Liebe, Wahrheit und Macht Gottes; meine ganze Hoffnung aber ruhet in der Liebe der Annahme, in der Wahrheit der Verheißung und in der Macht der Erlösung.

Hassverbrecherindustrie

Großbritannien ist das Land mit den meisten Hassverbrechen in Europa. Die Leute sind dort aber gar nicht schlimmer als anderswo. Staatsanwaltschaft und Polizei haben eine Hassverbrecherindustrie etabliert. Jemand, der meint, er sei ein Diskrimnierungsopfer, kann ohne Nennung von Indizien oder Beweisen online eine Anzeige einreichen. Auch anonym. Das kann freilich Leben und Karrieren ruinieren.

Jochen Buchsteiner schreibt für die FAZ:

Dabei ist es nie leichter gewesen, ein Hassverbrechen anzuzeigen – und nie war es vager definiert. Als Staatsanwaltschaft und Polizei vor acht Jahren in der Spätphase der Labour-Ära den Tatbestand neu umrissen, fassten sie darunter „jedes kriminelle Delikt, das vom Opfer oder irgendeiner anderen Person als eines wahrgenommen wird, das von Feindseligkeiten oder Vorurteilen motiviert ist, die auf persönlichen Charakteristika gründen“. Im Leitfaden der Polizei zum Umgang mit Hassverbrechen ist ausdrücklich festgehalten, dass keine Beweise vorliegen müssen, um ein Hassverbrechen zu den Akten zu nehmen. „Das Opfer muss seine Wahrnehmung weder rechtfertigen noch Indizien liefern, und die Polizei darf seine Wahrnehmung nicht unmittelbar anzweifeln.“ Nicht allen leuchten diese Polizeirichtlinien ein. Die Polizei, hieß es in unlängst in der Zeitschrift „The Spectator“, werde „entmutigt“, ihrer eigentlichen Arbeit nachzugehen und zu ermitteln. Beweise würden durch Gefühle ersetzt.

In Deutschland gibt es die von Anne Wizorek gegründete Kampagne #Aufschrei, die sexuelle Hassverbrechen öffentlich, etwa in sozialen Netzwerken, anzeigen sollen. In Großbritannien werden viele solcher Delikte offenbar schon über den Rechtsstaat geklärt.

In einigen Grafschaften registriert die Polizei inzwischen Hassverbrechen, die nicht einmal mehr Rückschlüsse auf die Motivation zulassen. In den Richtlinien der Polizei von Surrey wird das Beispiel eines Mannes erwähnt, der eine Schimpftirade über sich hat ergehen lassen müssen, die „absolut nichts über seine sexuelle Orientierung enthielt“. Wenn dieser Mann das „so wahrnimmt, dass er wegen seines offenen Schwulseins angegriffen wurde“, müsse die Polizei das „als Hassverbrechen registrieren, das auf sexueller Orientierung beruht“. Dabei reicht es nicht mehr, so die Polizeirichtlinien in Manchester, den Vorfall ungerührt zu den Akten zu nehmen. „Gleichgültigkeit“ könnte den Betroffenen „zum zweiten Mal zum Opfer machen.“

Ein Gutteil der Hassverbrechen wird mittlerweile online registriert. Dazu genügt es, eine Website aufzurufen und ein Formular auszufüllen. Das kann anonym geschehen, ohne Angaben zur Person, des Anzeigenden oder des Opfers. O’Sullivan, der noch immer in der Kneipe sitzt, nimmt die Weinkarte in die Hand und klappt sie auf wie einen Laptop. „Sehen Sie, ich könnte jetzt auf die Webpage gehen und berichten, was mir gerade irgendwo schräg vorgekommen ist. Und in alle Felder, die nach Details fragen, tippe ich: Nein, Nein, Nein.“ Er faltet die Weinkarte wieder zusammen. „Das ist reinster Orwell, ein Dienst an der Gedankenpolizei, der Tod des gesunden Menschenverstandes.“

Ich empfehle die Lektüre des FAZ-Artikels mit großem Nachdruck!

Hier: www.faz.net.

VD: JS

7 wichtige Bücher

Preisreduzierung Hengel

Der Verlag Mohr Siebeck hat für sieben theologische Bücher die Preise reduziert, darunter:

  • Martin Hengel / Anna Maria Schwemer: Jesus und das Judentum, 2007;
  • Martin Hengel: Judaica et Hellenistica, Kleine Schriften I, 1996;
  • Antike christliche Apokryphen in deutscher Übersetzung, I. Band in zwei Teilbänden: Evangelien und Verwandtes, 7. Aufl,  2012.

Mehr Informationen auf der Verlagsseite: www.mohr.de.

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Populisten sind immer die anderen

Der Politikwissenschaftler Peter Graf Kielmansegg fragt heute in der FAZ nach der Bedeutung des Begriffs „Populismus“ (13.02.2017, Nr. 37, S. 6):

Populismus – kein Wort unserer politischen Sprache hat in den vergangenen beiden Jahrzehnten eine vergleichbare Karriere gemacht. Es ist in aller Munde. Man gebraucht es mit einer Selbstverständlichkeit, als sei jenseits allen Zweifels klar, worüber man rede und was man von der Sache zu halten habe. Die Politik hat das Wort zu einer Stigmatisierungswaffe gemacht. Es grenzt aus. Mit Populisten redet man nicht, und über ihre Themen redet man am besten möglichst wenig. Wenn man das Wort Populismus durch das Wort Rechtspopulismus ersetzt, wie es weithin geschieht, wird die Sache besonders einfach. Die eine Stigmatisierung bekräftigt die andere. Die Wissenschaft bemüht sich immerhin um einen beschreibenden Begriff. Aber es ist eine Bemühung, bei der oft eine starke Antipathie die Feder führt.

Ein unbefangener Beobachter würde wohl erstaunt darüber sein, dass Populismus im demokratischen Diskurs inzwischen eindeutig negativ konnotiert wird. Was ist Demokratie, könnte er fragen, anderes als institutionalisierter Populismus? Wie kann man für Demokratie und gegen Populismus sein, wenn man es denn ernst meint mit dem Wortsinn hier wie dort? Und er könnte auf die Gefahren hinweisen, die dem demokratischen Diskurs drohen, wenn ein Wort wie Populismus zur Waffe der Stigmatisierung wird. Das Etikett ersetzt das Argument. Man braucht sich auf eine Debatte nicht mehr einzulassen, man brandmarkt. Der Raum demokratischer Auseinandersetzung engt sich ein. Stigmatisierte Stimmen und stigmatisierte Themen haben draußen zu bleiben.

Peter Graf Kielmansegg fügt aber – das sollte nicht unterschlagen werden – hinzu: „Der unbefangene Beobachter würde aber auch zur Kenntnis nehmen, dass gegenwärtig in vielen westlichen Demokratien problematische politische Bewegungen Zulauf haben, die populistisch zu nennen nicht unbegründet ist. Sie nehmen prononciert für sich in Anspruch, für ‚das Volk‘ zu sprechen. Dabei ziehen sie gegen den etablierten demokratischen Betrieb in einer Sprache zu Felde, die man durchaus demagogisch nennen darf.“

Fähig, das Wort zu predigen

David Jackman, mehrfacher Redner auf E21-Konferenzen, hat das zweite Modul in einer Videoserie zur Predigtlehre veröffentlicht. Ich kann beide Module sehr empfehlen. Zur Videoserie schreiben die Herausgeber (nur in englischer Sprache):

The purpose of this series of videos and accompanying manuals is to put resources into the hands of those who long, under God, to train up a new generation of faithful and effective Bible preachers.

Topics include: the nature and necessity of revelation, interpretation and application; apostolic priorities and practice; contemporary challenges in the culture and the church; careful reading and thoughtful analysis of Scripture; watching your life and doctrine; the Word of Christ dwelling in us richly.

This course helps you to train others to acquire and develop the necessary practical tools and skills to expound the Bible’s message. This includes both the preparation of the text and the presentation of the preaching, so as to connect that message to our contemporary cultures. The course seeks also to motivate the preacher to progress and perseverance, through spiritual encouragement, not only to be a skilled workman, but also to be maturing as a humble servant, whom God can use.

The combination of video teaching and downloadable materials for further discussion and practice exercises make this a flexible resource for training groups.

There is a worldwide need for the Word of God to be proclaimed and for Christians to be more deeply rooted in its truth. That is the heartbeat of Equipped to Preach the Word.

Hier der Trailer zum Kurs:

Das Manual für Teilnehmer des Kurses gibt es auch: EPWTraineeManual.pdf. Hier geht es zur Internetseite: proctrust.org.uk.

David Jackmans Booklet „Eine Gemeinde für das 21. Jahrhundert?”kann hier heruntergeladen oder bestellt werden: www.evangelium21.net.

Australischer Bundesstaat bremst Gender-Theorie

Der Bundesstaat New South Wales im Süden von Australien mit Syndey als Hauptstadt hat entschieden, das Lehren der Gender-Theorie an den öffentlichen Schulen zu beenden. Das berichtet die Zeitschrift THE AUSTRALIEN in einem Beitrag mit dem Titel „Gender-Theorie in NSW aus Klassenräumen verbannt“.

Den Lehrern öffentlicher Schulen in New South Wales wurde demnach das Unterrichten der Gender-Theorie im Klassenzimmer nach einer unabhängigen Überprüfung der Staatlichen Unterrichtsmittel zur Sexualität untersagt. Die Schüler werden nicht mehr gelehrt, dass das soziale Geschlecht ein „gesellschaftliches Konstrukt“ sei oder dass Sexualität „nicht binär“, sondern als veränderliches Kontinuum auftrete.

In der Meldung heißt es:

Gender theory, and its creeping influence on government-run education, has been a controversial topic over the past year, having also underpinned the divisive Safe Schools program. The concept of deconstructing gender derives from 1990s “queer” theory and is understood to be highly contested, even within the social sciences. According to the NSW Education Standards Authority’s statement of equity principles, curriculum and support materials should reflect evidence-based ­research.

The document also states, however, that teaching materials should provide “opportunities for students to evaluate and deconstruct gender and sexuality”.

Hier: www.theaustralian.com.au.

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Tipps gegen Einsamkeit

Solche Geschichten liebe ich! Der 90-Jährige Derek Taylor hat seine Angehörigen alle überlebt. Das trieb ihn in die Einsamkeit. Aber er wollte das nicht einfach hinnehmen und sammelte Ideen zur Überwindung der Isolation. Sie funktionieren auch bei jungen Leuten.

Die Tipps lassen sich reduzieren auf: Warte nicht, bis andere auf dich zu kommen, geh auf andere zu und bringe Dich ein!

Zum Beispiel:

  • Überwinde dich, neue Freunde zu finden.
  • Tritt einem Verein bei, der Hobbys unterstützt.
  • Übe eine ehrenamtliche Tätigkeit aus, sofern du fit genug bist.

Hier mehr: www.welt.de.

„Ich habe das Gefühl, dass es okay ist“

Eine junge Frau beschreibt in der ZEIT, wie sie vor drei Jahren ein Kind abgetrieben hat. Keine leichte Lektüre. Phänomenologisch, deutlich. Ich empfehle diesen Artikel trotzdem, weil er zeigt, wie heutzutage viele Menschen „ticken“. Das Letzte, was sie hinterfragen, ist ihr Gefühl. Ungefähr so: „Was ich fühle, das ist stimmig, das ist richtig. Meine ganz persönliche Sicht der Dinge muss recht sein, weil es eben für mich so passt.“

Ein Beispiel:

Ich versuchte, eine Verbindung zu dem aufzubauen, was da in mir war. Für mich war das nicht nur ein Zellhaufen, sondern ein Lebewesen. Trotzdem empfand ich eine Abtreibung nicht als Mord. Manche können das vielleicht nicht verstehen, aber für mich war das so. In Gedanken bat ich um Verzeihung. Schließlich schrieb ich in mein Tagebuch: „Ich habe das Gefühl, dass es okay ist.“

Die Perspektive des Kindes spielt keine Rolle. Ein Kind ist willkommen, wenn es meine Selbstverwirklichung antreibt. Wenn es ihr vermeintlich im Weg steht, „mache ich es weg“. Zurück bleibt eine innere Zerissenheit, der Aufstand des Wirklichen gegen all die Abwehrmechanismen.

Mit dieser Sicht der Dinge geht einher, das derjenige, der so eine Einstellung für falsch hält, im Unrichtigen lebt. Falsch halten darf er nämlich dieses Wegmachen nur im Blick auf sein eigenes Leben. Jemand, der versucht, Wahrheit in das Leben eines anderen hineinzusprechen, muss als hart und lieblos erscheinen (im konkreten Fall der Vater).

Noch etwas: Die Entscheidung fällt längst nicht so einsam und eigenständig, wie es auf den ersten Blick aussieht.  In ihr kristallisiert sich all das, was vorher gehört, gelernt und getan wurde, und der Zeitgeist, der das „Ich“ mit lenkt.

Unsere Welt ist nicht so aufgeklärt, wie sie vorgibt, zu sein.

Hier der Einblick: www.zeit.de.

Die Waldenser und Luther

Der DLF publizierte vor einigen Tagen einen Beitrag über die Waldenser und Martin Luther. Leider fallen dort etliche Dinge unter den Tisch, während auf der anderen Seite die heute überwiegend liberalen Strömungen der Bewegung unkritisch, ja wohlwollend, präsentiert werden. Es fehlt etwa der Hinweis, dass die Waldenser eine Bibelbewegung waren, die die Evangelientexte in den Volkssprachen unter die Leute gebracht hat. Die Waldenser haben außerdem fleißig evangelisiert. Die Katholische Kirche bekommt mehr Raum als Luther. Verschwiegen wird, dass in Italien die Waldenser seit 1979 mit den Methodisten eine gemeinsame Kirche bilden.

Mein früh verstorbener Kollege Peter H. Uhlmann hat vor ca. 17 Jahren das Manuskript „Der Erweckungsprediger und Reformator Pierre Waldes und die Waldenserbewegung“ verfasst, dass ich als Ergänzung zur DLF-Sendung herzlich empfehlen kann. Es führt geneigt in die durchaus ambivalente Bewegung ein. Über die „Kolporteure“ im 19. Jahrhundert schreibt er etwa:

Eine ganz besonders mühsame, aber zugleich segensreiche Arbeit ist die der „Kolporteure“. Es sind reisende Evangelisten, die mit ihrer Last an Bibeln, Neuen Testamenten und Andachtsbüchern von Haustür zu Haustür ziehen. Durch manche Gespräche und den nachfolgenden Bekehrungen von Italienern entstehen da und dort Gemeinden. Wie viele Beleidigungen, Nachstellungen, ja Verfolgungen müssen sie auf sich nehmen! Diese Kolporteure leben auf Taschengeldbasis, weit unter dem Existenzminimum. Doch die Liebe zu Jesus ist größer als alle Widerwärtigkeiten! – Wie viel anders sieht unser Leben zu Beginn des 21. Jh. aus! Wie wenig sind wir doch bereit, um Jesu willen verachtet zu werden und materielle Nachteile auf uns zu nehmen.

Hier das Manuskript: WALDENSER%20Broschu%CC%88re.pdf.

Auf der Suche nach neuen Narrativen

Europa brauche eine neue Erzählung, ein neues Narrativ, wird allenthalben gefordert, um seine Fliehkräfte wieder einzufangen. Doch das ist eine falsche Forderung, meint der Kulturwissenschaftler Daniel Hornuff: In Zeiten von Internet und Social Media gibt es die eine Erzählung schon lange nicht mehr.

Ich stimme Hornuff in vielem zu. Das schließende „Machen wir das Beste draus!“ halte ich allerdings für utopisch und zugleich zynisch. Es geht nicht darum, eine neue große Erzählung zu schaffen, sondern darum, zu entdecken, dass wir Menschen eingebettet sind in die große Geschichte Gottes mit uns Menschen. Ordnung und Freiheit sind langfristig ohne diese Meta-Erzählung nicht zu haben. Vor 13 Jahren habe ich  über die Preisgabe der großen Geschichte geschrieben:

Es mag kühn klingen und ich höre den Aufschrei postmoderner Freunde: Ihre Philosophie erscheint mir wie ein karnevalistischer Reflex auf eine tiefsitzende Verzweiflung. Die antiken, mittelalterlichen oder modernen Philosophen waren sicher nicht besonders glücklich. Die Geschichte der Philosophie ist eine Geschichte voller Niederlagen und Enttäuschungen. Und doch übertrifft die resignative Geisteshaltung des Postmodernismus noch die Hoffnungslosigkeit des Nihilismus. All das Bunte, Schillernde, Grelle und Provozierende scheint nur die Verzweiflung zu verbergen, so wie die Maske die Traurigkeit eines Clowns verdeckt. Dieses Leben ohne Einheit, im unendlichen Widerstreit, das Sein ganz ohne Anker, kann nicht wirklich glückliche Kulturen stiften. Das „Postulat eines unbedingten Optimismus“, der grundlos bleibt (Foucault 1996: 117), dieser Lobpreis auf die Paralogie (Lyotard 1999), das sind nicht die Sprechakte wirklich befreiter Menschen. Hier spricht keine reife Philosophie, die die Trauerarbeit abgeschlossen hat, es spricht eine manische Philosophie. Der absurde Philosoph kämpft noch, er wälzt unablässig seinen Felsblock den Hügel hinauf, auch wenn er weiß, dass er den Gipfel nie erreichen wird. Der postmoderne Philosoph flüchtet sich in die Manie. Kurz: Das Suchen nach Widerstreitendem, nach Übergängen, Diskontinuitäten, dem Chaos, also die Paralogie, jenes Andere, verliert als erkenntnistheoretische Methode sowie als gesellschaftliche Aufgabe mit der Preisgabe von Einheit und Wirklichkeit seinen Sinn, seine Hoffnung und seine Schönheit. Wenn der Postmodernist zu der Erkenntnis kommt, dass zutrifft, was seine Theorie beschreibt, ist eben auch genau das Gegenteil der Fall.

Hier der DEUTSCHLANDRADIO KULTUR-Beitrag „Die Welt ist radikal subjektiv geworden“ von Professor Daniel Hornuff:

 

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