Irrungen der „linken“ Evangelikalen

Chelsen Vicari hat für das Magazin Charisma einen aufrüttelnden Artikel über die Irrungen der „linken“, „postmodernen“ oder „progressiven“ Evangelikalen geschrieben. Darin heißt es:

Popular liberal evangelical writers and preachers tell young evangelicals that if they accept abortion and same-sex marriage, then the media, academia and Hollywood will finally accept Christians. Out of fear of being falsely dubbed „intolerant“ or „uncompassionate,“ many young Christians are buying into theological falsehoods. Instead of standing up as a voice for the innocent unborn or marriage as God intended, millennials are forgoing the authority of Scripture and embracing a couch potato, cafeteria-style Christianity all in the name of tolerance.

This contemporary mindset is what Dietrich Bonhoeffer, the German theologian whose Christian convictions put him at odds with the Nazis and cost him his life, called „cheap grace.“ In his book The Cost of Discipleship Bonhoeffer wrote: „Cheap grace is the preaching of forgiveness without requiring repentance, baptism without church discipline, Communion without confession, absolution without personal confession. Cheap grace is grace without discipleship, grace without the cross, grace without Jesus Christ, living and incarnate.“

Right now cheap grace theology is proliferating around evangelical Bible colleges, seminaries and Christian ministries.

Mehr: www.charismamag.com.

Os Guinness‘ Freundschaft mit Francis Schaeffer

In dem folgenden Vortrag spricht Os Guinness über Francis Schaeffer und den postmodernen Skeptizismus. Diesen Vortrag sollte sich jeder anhören, der sich für Schaeffer interessiert. Vielleicht findet ja sogar jemand die Zeit für eine Übersetzung?

Hier der Vortrag: www.bethinking.org.

Spurgeon-Konferenz 2015

Image001Auch in diesem Jahr wird es am Studienzentrum München des Martin Bucer Seminars wieder eine Spurgeon-Konferenz geben, und zwar in der Zeit vom 05.08.2015 – 08.08.2015.

Die Spurgeon Konferenz benannt nach Charles Haddon Spurgeon, „the Prince of Preachers“, möchte Predigern aufzeigen, wie sie Gottes Wort verstehen, auslegen und predigen können. Die Vorträge sollen ermutigen und herausfordern. In Gruppenarbeiten soll das Erlernte weiter vertieft und praktisch angewandt werden.

Wir freuen uns, dass David Jackman uns auch in diesem Jahr als Redner dienen wird. Nach dem Galaterbrief im letzten Jahr wird er uns dieses Mal mit in den Propheten Jesaja hineinnehmen. Wir wollen dabei das Genre Prophetie und dann eben in besonderer Weise den größten der alttestamentlichen Propheten kennen lernen. Davids Vorträge werden in Englisch gehalten und auf Deutsch übersetzt werden.

Den Flyer und damit auch einen detaillierteren Programmablauf und die Möglichkeit zur Anmeldung werden demnächst angeboten.

Misstraut den Tablets!

Das iPad soll die Schulbildung verbessern. Wenn es doch so einfach wäre! Denn ist es wirklich besser, wenn Kinder von Maschinen lernen, und nicht von Menschen?

Jan Grossarth hat für die FAZ eine überzeugende Gegenrede verfasst:

Weil sie Bilder und Töne übermitteln können und Interaktivität, sind sie für ältere Schüler eine faszinierende Ergänzung zum Schulbuch, zum Fernseher oder zur Tafel, aber man soll sich keinen Quantensprung in der „Qualität der Bildung“ davon versprechen. Der Autor Tomasz Kurianowicz schrieb kürzlich für die „Neue Zürcher Zeitung“, auf dem Spiel stehe letztlich die Empathie: „Natürlich, es kostet Zeit und Mühe, ein Kind zu beschäftigen, sich mit ihm auszutauschen und reale Konversation zu betreiben. Viel einfacher ist es da, ihm ein iPad in die Hand zu drücken und sich der Verantwortung zu entziehen.“ Den Verlust von Empathie und Urteilsvermögen versuchen die Bildungstechnokraten sogar in eine Kompetenz umzudeuten. Doch wenn sich die Lehrer wie Roboter benehmen, müssen sie sich nicht wundern, wenn sie eines Tages ganz von Robotern ersetzt werden.

Mehr: www.faz.net.

Peter O’Brien in München

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Ist Genderpolitik denn nötig?

Birgit Kelle schreibt für das  WaS-Forum:

Das Problem mit der Gender-Politik beginnt schon damit, dass sie auf einer falschen Annahme basiert. Und die lautet: Es gibt keinen Unterschied zwischen Mann und Frau. Alles sei nur Erziehungssache, wir seien alle nur Opfer unserer „gender-unsensiblen“ Erziehung, gefangen in unserer zwangskultivierten Heterosexualität, gefangen in „Rollenstereotypen“, die selbstredend immer zum Nachteil der Frau gereichen und aus denen wir natürlich endlich befreit werden sollen. Eine These, auf deren Beweis wir nun schon über 20 Jahre warten, seit Gender-Mainstreaming bei der UN-Weltfrauenkonferenz in Peking erstmals auf der Tagesordnung stand. Eine Behauptung, die trotz der mehr als 140 Gender-Lehrstühle in Deutschland – Tendenz steigend – nie bewiesen wurde.

Mehr: www.welt.de.

William Philip: Warum wir beten

William Philip, Pfarrer der St. George’s-Tron Gemeinde in Glasgow (Schottland) und Leiter von Cornhill in Schottland, hat ein bereits viel beachtetes Buch über das Gebet veröffentlicht:

  • William Philip: Why we Pray, Wheaton, Illinois: Crossway 2015, S. 110

9781433542862mDavid Jackman, früherer President des Proclamation Trust in London und Hauptredner der Spurgeon-Konferenz, schreibt über das Buch:

„Ein herrlich erfrischendes, biblisch realistisches und persönlich motivierendes Buch. Es macht Schluss mit Stereotypen und Schuldgefühlen im Blick auf das Gebet. Es stellt uns unsere erstaunlichen Privilegien als Kinder Gottes vor Augen. Es wird Ihrem Herzen Gutes tun!“

Hier die Einführung und das Vorwort von Alistair Begg: 9781433542862.pdf.

Vier Lügen über die Liebe

„Liebe“ wird heutzutage oft mit Verständnis oder Romantik verbunden. Zurecht? Tony Merida nimmt sich in einem Beitrag für Evangelium21 einiger Missverständnisse an:

Einige glauben, Liebe sei Toleranz. Natürlich hat Toleranz ihren berechtigten Platz in einer Kultur. Sie ist wichtig in vielerlei Hinsicht. In den Vereinigten Staaten darf deshalb jeder Gott so anbeten, wie er oder sie es möchte.

Allerdings sind einige davon überzeugt, Lieben bedeute, den Standpunkt eines anderen niemals in Frage stellen zu dürfen. Tut man es dennoch, wird man als engstirnig und kleinkariert bezeichnet.

Als Christen dürfen wir aber niemals Toleranz mit Wahrhaftigkeit verwechseln. Niemals hat jemand so geliebt wie Jesus, aber trotzdem war sehr mutig und direkt. Hat er andere respektiert? Auf jeden Fall. War er gnädig zu denen, die ihm nicht glaubte? Ja. Hat er im Namen der Toleranz aufgehört, die Wahrheit zu verkündigen? Nein.

Paulus formulierte es so: „Sprecht die Wahrheit in Liebe.“ Wir lieben die Welt nicht so wie Jesus, wenn wir andere nicht zur Buße aufrufen. Aber wir sollen genau das tun – in einem gebrochenen und bußfertigen Geist. Liebe ist nicht Toleranz.

Hier geht es weiter: www.evangelium21.net.

Butterfield: Buße und Erneuerung

Christen sind nicht aufgerufen, einmal Buße zu tun und dann selbstgefällig weiterzuleben. Vielmehr sind sie aufgefordert, ihr ganzes Leben lang in einer Haltung der Buße zu leben und Christus zu vertrauen. In diesem englischsprachigen Vortrag der „Ligioner Konferenz 2015“ beschreibt Dr. Rosaria Butterfield ihre Bekehrung und spricht über die hoffnungerfüllte Nachfolge Christi in einer dunklen Welt.

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