Nicht die Zahl

Dietrich Bonhoeffer (Nachfolge, 2013, S. 184): Die Jünger sind wenige und werden immer wenige sein. Dies Wort Jesu schneidet ihnen jede falsche Hoffnung auf ihre Wirksamkeit ab. Niemals setze ein Nachfolger Jesu sein Vertrauen auf die Zahl. „Wenige sind ihrer … [Weiterlesen...]

Bonhoeffer: Vom Reichtum der Zusammengehörigkeit in schweren Zeiten

Dietrich Bonhoeffer schrieb am 24. Juni 1943 aus dem Gefängnis (D. Bonhoeffer, Widerstand und Ergebung: Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft, 1983, S. 41): Was für ein Reichtum ist in solchen bedrängten Zeiten eine große, eng miteinander verbundene Familie, … [Weiterlesen...]

Credo 12/2016

Die neue Ausgabe des Magazins Credo hat wieder einmal hervorragende Beiträge zu bieten. Hauptsächlich beschäftigt sich die Dezemberausgabe mit dem Thema „allein die Schrift“. Gavin Ortlund schreibt über das „Sola Scriptura damals und heute“ und der vielleicht … [Weiterlesen...]

Überwindung des Todes heißt Auferstehung

Bonhoeffer schrieb am 27. März 1944: Wie wir mit dem Sterben fertigwerden, ist uns wichtiger, als wie wir den Tod besiegen. Sokrates überwand das Sterben. Christus überwand den Tod als ἔσχατος ἐχθρὸς (1. Kor 15, 26; Anm.: „der letzte Feind“). Mit dem Sterben … [Weiterlesen...]

„Vor seiner Hinrichtung hielt er noch eine Predigt“

Am 9. April jährt sich der Todestag von Dietrich Bonhoeffer zum 70. Mal. Ein Gespräch mit seinem Biografen Ferdinand Schlingensiepen über Todesmut im Konzentrationslager, die Auferstehung und die Gerüchte über Bonhoeffers angebliche Homosexualität. Gelassen … [Weiterlesen...]

Weihnachten in der Gefängniszelle

Dietrich Bonhoeffer wurde am 5. April 1943 verhaftet und in Berliner Gefängnissen festgehalten, bis man ihn am 9. April 1945 im Konzentrationslager Flossenburg umgebrachte. Zu seinem ersten Weihnachtsfest im Gefängnis schrieb er am 17. Dezember 1943 aus der … [Weiterlesen...]

Bonhoeffer-Portal online

Das Dietrich-Bonhoeffer-Portal ist als Kooperation der Internationalen Bonhoeffer-Gesellschaft, deutschsprachige Sektion e.V., mit dem Gütersloher Verlagshaus gegründet und gestaltet worden. Zwei wichtige Partner der Sicherung des Erbes Bonhoeffers in … [Weiterlesen...]

Bonhoeffer über den Zerfall menschlicher Lebensordnungen

Im Kolosserbrief 3,18–19 ist zu lesen: „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie es sich im Herrn geziemt! Ihr Männer, liebt eure Frauen und lasst eure Bitterkeit nicht an ihnen aus!“ Dieser Text über die christliche Familie wird heute selten … [Weiterlesen...]

Dem Bruder zuhören

Dietrich Bonhoeffer (Gemeinsames Leben, 2012, S. 83): Wer aber seinem Bruder nicht mehr zuhören kann, der wird auch bald Gott nicht mehr zuhören, sondern er wird auch vor Gott immer nur reden. Hier fängt der Tod des geistlichen Lebens an, und zuletzt bleibt … [Weiterlesen...]

Befreiende Gemeinschaft

Dietrich Bonhoeffer (Gemeinsames Leben, 2012, S. 75): Hat die Gemeinschaft dazu gedient, den einzelnen frei, stark und mündig zu machen, oder hat sie ihn unselbständig und abhängig gemacht? … [Weiterlesen...]

Die Notwendigkeit des Schriftbeweises

Dietrich Bonhoeffer (Gemeinsames Leben, 2012, S. 47): Wir müssen die heilige Schrift erst wieder kennen lernen wie die Reformatoren, wie unsere Väter sie kannten. Wir dürfen die Zeit und die Arbeit dafür nicht scheuen. Wir müssen die Schrift kennen lernen zu … [Weiterlesen...]

Gott hasst die Träumerei

Dietrich Bonhoeffer (Gemeinsames Leben, 2012, S. 24): „Wer seinen Traum von einer christlichen Gemeinschaft mehr liebt als die christliche Gemeinschaft selbst, der wird zum Zerstörer jeder christlichen Gemeinschaft, und ob er es persönlich noch so ehrlich, … [Weiterlesen...]

Vom Segen der christlichen Gemeinschaft

Dietrich Bonhoeffer (Gemeinsames Leben, 2012, S. 19–20): „Darum braucht der Christ den Christen, der ihm Gottes Wort sagt, er braucht ihn immer wieder, wenn er ungewiss und verzagt wird; denn aus sich selbst kann er sich nicht helfen, ohne sich um die … [Weiterlesen...]

Von der Gnade des Scheiterns

Dietrich Bonhoeffer (Gemeinsames Leben, 2012, S. 23): „Unzählige Male ist eine ganze christliche Gemeinschaft daran zerbrochen, dass sie aus einem Wunschbild heraus lebte. Gerade der ernsthafte Christ, der zum ersten Male in eine christliche … [Weiterlesen...]

Unter Feinden leben

Dietrich Bonhoeffer (Gemeinsames Leben, 2012, S. 15): „Es ist nichts Selbstverständliches für den Christen, dass er unter Christen leben darf. Jesus Christus lebte mitten unter seinen Feinden. Zuletzt verließen ihn alle Jünger. Am Kreuz war er ganz allein, … [Weiterlesen...]

Kein Gott der Gemütserregung

Dietrich Bonhoeffer (Gemeinsames Leben, 2012, S. 23): „Gott ist kein Gott der Gemütserregung, sondern der Wahrheit.“ … [Weiterlesen...]

Bonhoeffer und das Alte Testament

Dietrich Bonhoeffer schrieb 1943 an seinen Freund Eberhard Bethge (Widerstand und Ergebung, 1983, S. 86): „Ich spüre übrigens immer mehr, wie alttestamentlich ich denke und empfinde, so habe ich in den vergangenen Monaten auch viel mehr A.T. als N.T. gelesen. … [Weiterlesen...]

Streit um Dietrich Bonhoeffer

Die Diskussion um Metaxas Bonhoeffer sind inzwischen auch beim NDR angekommen. Daniel Kaiser schreibt: Der fromme Bonhoeffer – das geht manchen Experten zu weit. Sie werfen Metaxas vor, den Theologen gewissermaßen entführt und aus ihm einen evangelikalen … [Weiterlesen...]

Metaxas Bonhoeffer

Immer wieder gehen Anfragen zum Bonhoeffer-Buch von Metaxas bei mir ein. Das erneute Auftreten des Biografen auf dem Willow Creek Deutschland-Kongress in Stuttgart beflügelt das Interesse. Idea meldet: Bei Bonhoeffer könnten Gemeindeleiter lernen, im … [Weiterlesen...]

Bonhoeffer: Von der Bedrohung durch die Organisation

Dietrich Bonhoeffer (Widerstand und Ergebung, 1951, S. 190–191): Natur wurde früher durch die Seele überwunden, bei uns durch technische Organisation aller Art. Das uns unmittelbar Gegebene ist nicht mehr die Natur, sondern die Organisation. Mit diesem Schutz … [Weiterlesen...]