J.K. Rowling unter Druck
Auch wenn ich mich wiederhole und damit einige Leute langweile: Es ist bedrückend, mit welchen Methoden die neuen Toleranten Andersdenkende diffamieren und mitunter kriminalisieren. Dies lässt sich an den jüngsten Ereignissen rund um die Autorin Joanne K. Rowling zeigen. Die Frau, die Harry Potter erfunden hat, bricht ein Tabu, indem sie darauf besteht, dass es wirklich Frauen und Männer gibt. Sie pocht darauf, dass Frauen als Frauen bezeichnet werden, nicht als „Personen, die menstruieren“. All das passt der Transgender-Lobby überhaupt nicht. Nun gibt es sogar in ihrem Verlag Hachette Probleme.
Die FAZ berichtet:
Erst wenden sich die Schauspieler gegen Joanne K. Rowling, denen sie mit ihren „Harry Potter“-Büchern eine Weltkarriere ermöglicht hat, nun britische Mitarbeiter der Verlagsgruppe, der sie immer wieder ein kräftiges Umsatzplus beschert hat und in der ihr nächstes Kinderbuch „The Ickabog“ erscheinen soll: Bei Hachette, so berichtet die „Daily Mail“, weigern sich junge, politisch linksliberal und „woke“ eingestellte Angestellte, weiter an der Print-Publikation der von Rowling angekündigten, in Teilen als Pandemie-Trost schon online erschienenen Geschichte mitzuarbeiten – als Zeichen des Protests gegen die als vermeintlich transphob gebrandmarkten Äußerungen der Autorin.
Das hat alles mit Diskursen und dem Ringen um Wahrheit und den richtigen Weg nichts mehr zu tun. Dieser Aktivismus der „pressure groups“ treibt einen Keil zwischen die Menschen, die trotz ihrer unterschiedlichen Meinungen friedlich und ganz gut miteinander auskommen könnten.
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In der neuen Ausgabe von Themelios gibt es wieder interessante Artikel und Buchbesprechungen. Ich empfehle besondern die Rezension zum Buch von Kenneth J. Barnes: