Francis Schaeffer kritisierte christlichen Antisemitismus

Francis Schaeffer hat im Jahre 1943 einen Artikel publiziert, in dem er den christliche Antisemitismus scharf kritisiert. Er schrieb (The Independent Board Bulletin, October 1943, S. 16–19):

Wir leben in einer Zeit, in der der Antisemitismus eine mächtige Kraft ist. In vielen Ländern hat er zum Tod unzähliger Juden geführt. Sogar in unserem eigenen Land zeigt er sich von Zeit zu Zeit in verschiedenen Erscheinungsformen. Selbst unter denen, die sich als fundamentalistische Christen bezeichnen, finden wir gelegentlich eine Person, die einen großen Teil ihrer Zeit damit verbringt, über die Juden herzufallen.

Wenn man den Antisemitismus betrachtet, ist das Erste, was sich in meinem Denken fixiert, die Tatsache, dass Christus ein Jude war. Wenn wir das Neue Testament bei Matthäus 1,1 öffnen, finden wir als allererste Aussage über Christus, dass er von Abraham abstammt und ein Nachkomme Davids war. Die Bibel sagt nicht, dass Jesus zufällig ein Jude war, sondern das Wort unterstreicht immer wieder, dass er ein Jude war.

Mehr: www.pcahistory.org.

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Markus Jesgarz

Dies ist ein Kommentar zu der Aussage im Beitrag: DER FUNDAMENTALISTISCHE CHRIST UND ANTISEMITISMUS http://www.pcahistory.org/documents/anti-semitism.html von Dr. Francis A. Schaeffer im 9. Absatz am Ende: Deshalb sagt uns das Wort, dass der Tag kommen wird, an dem ganz Israel gerettet wird und die Juden Jesus als ihren wahren Messias ansehen werden, und dass das verheißene Land wieder ihnen gehören wird. Nicht nur für die Vergangenheit, nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für die Zukunft sollten wir, die wir jetzt Christus angehören, die Juden lieben. Meine Meinung ist:  1. Herr Dr. Francis A. Schaeffer geht von einer zukünftigen tausendjährigen Herrschaft Christi auf Erden aus, also einem Millennialismus. Im Beitrag: Francis A. Schaeffer – Historischer Prämillennialist – von Steven R. Cook, M.Div. https://www.youtube.com/watch?v=4hIMMkXiuRY&list=UUu37Fe5myoTNnqDQDsuXqIA&index=36 am 20.12.2014 von Dr. Steven R. Cook steht: Francis A. Schaeffer war ein historischer Prämillennialist. In einigen seiner Schriften heißt es, dass es nach der Entrückung der Kirche, um Christus in der Luft zu begegnen, eine (nicht näher… Weiterlesen »

Markus Jesgarz

Dies ist ein Kommentar zu der Aussage im Beitrag:
DER FUNDAMENTALISTISCHE CHRIST UND ANTISEMITISMUS
http://www.pcahistory.org/documents/anti-semitism.html
von Dr. Francis A. Schaeffer im 9. Absatz am Ende:
Nicht nur für die Vergangenheit, nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für die Zukunft sollten wir, die wir jetzt Christus angehören, die Juden lieben.
Meine Meinung ist: 
1.
Christen müssen die Juden lieben.
Im Kommentar am 13.08.2019 von Markus Jesgarz steht am Ende: 
https://www.facebook.com/israelnetz.nachrichten/posts/2147479672028112?comment_id=2159211934188219&comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22R%22%7D 
Meiner Meinung nach gibt es Indizien, die belegen:
1. Ein Staat Palästina existiert nicht.
2. Den islamischen Feinden der „Siedler“ geht es um die Vernichtung der Juden.
3. Es gibt keine von Israel besetzten Gebiete.
4. Die Juden siedeln nicht völkerrechtswidrig.
2.
Es ist ein Liebesdienst für die Juden die Situation der Juden in Israel sachlich richtig zu beschreiben.

Markus Jesgarz

Dies ist eine Bestätigung zu der Aussage: https://theoblog.de/francis-schaeffer-kritisierte-den-christlichen-antisemitismus/34967/#comment-86802 Ein Staat Palästina existiert nicht. 1. Im Kommentar am 21.02.2020 von Markus Jesgarz steht am Ende:  https://www.facebook.com/notes/israelnetz/palästinensischer-premierminister-fordert-anerkennung-palästinas/2541067292669346/?comment_id=2541971075912301&reply_comment_id=2542057789236963 In dem Wikipedia Beitrag zu dem Begriff „Staat“ steht unter „Merkmale von Staaten“: https://de.wikipedia.org/wiki/Staat#Merkmale_von_Staaten 1. Das klassische Völkerrecht kennt drei Merkmale des Staates: eine Bevölkerung (Staatsvolk), einen geographisch abgrenzbaren Teil der Erdoberfläche (Staatsgebiet), eine stabile Regierung, die effektive Gewalt ausübt (Staatsgewalt). 2. Die so genannte Drei-Elemente-Lehre wurde von dem Staats- und Völkerrechtler Georg Jellinek entwickelt. Sie gilt heute als allgemein anerkannt. Bei Erfüllung der drei Merkmale liegt ein Staat im Sinne des Völkerrechts und damit ein Völkerrechtssubjekt vor. 2. Im Kommentar am 20.02.2020 von Markus Jesgarz steht:  https://www.facebook.com/notes/israelnetz/palästinensischer-premierminister-fordert-anerkennung-palästinas/2541067292669346/?comment_id=2541971075912301&reply_comment_id=2541993859243356 In dem Beitrag: 12 Dinge, die die meisten Menschen nicht über den Israel-Palästinenser-Konflikt wissen https://medium.com/@social_alchemy/12-things-you-probably-didnt-know-about-the-israel-palestinian-conflict-1fa566e79fe9 am 7. August 2016 steht unter „7. fabrizierte Erzählungen“: Das aktuelle Etikett „palästinensisch“, das für die im ehemaligen britischen Palästina lebenden Araber gilt, begann in den 1960er Jahren. Zuvor nannten sich die Araber selbst… Weiterlesen »

Konrad Kugler

Francis Schaeffer hat nicht erkannt, daß der Antisemitismus eine Ideologie ist, die eben auch bei Christen eine quasi Besessenheit auslösen kann. Sie ist auch ganz verschieden vom Antijudaismus, der zwar behauptet wird, aber doch Gründe für sich hat, weil die Juden mit der Christenverfolgung angefangen haben.
Wer sich wirklich informiert, kann Aussagen von Juden finden, die sagen, daß sie überheblich über die Anderen denken.

Helge Beck

Konrad Kugler:

„weil DIE Juden mit DER Christenverfolgung angefangen haben.“

vs

„Wer sich wirklich informiert, ….“

Mein Rat an Sie: Schweigen ist Gold. Sie müssten jetzt genug Zeit haben, sich historisch zu bilden. Ein Tipp wo Sie anfangen können, s.o.: Jesus war/ist Jude.

Markus Jesgarz

Dies ist ein Kommentar zu der Aussage im Beitrag: DER FUNDAMENTALISTISCHE CHRIST UND ANTISEMITISMUS http://www.pcahistory.org/documents/anti-semitism.html von Dr. Francis A. Schaeffer in der 7. Zeile: „Ich werde aus dir eine große Nation machen.“ 1Mo 12,2. Meine Meinung ist:  1. Gott hat die Juden auserwählt und mit den Juden einseitige Bündnisse geschlossen. In der kostenlosen Download-Version des Buches: Epochen der Heilsgeschichte https://clv.de/index.php?cl=details&anid=78f3a6edce14651e0baa0658a07c3fa7&utm_source=verweis&utm_medium=pdf-download von Herbert Briem steht unter „6. Heilsgeschichte und Bündnisse“ und „6.1 Einseitige Bündnisse“ am Ende ab der Seite 22 und der Seite 24 von 146 in der Anzeige: file:///C:/Users/Anwender/AppData/Local/Packages/Microsoft.MicrosoftEdge_8wekyb3d8bbwe/TempState/Downloads/256262%20(1).pdf – Der Bund mit Abraham und seinen Nachkommen (1Mo 15,18 und 17,2-14); die Beschneidung ist das Zeichen a) für die Verheißung des Landes Kanaan und b) für den Segen, der allen Geschlechtern der Erde zuteilwird. Abraham ist der Vater aller Glaubenden; sein Segen ist jetzt schon auf die Gläubigen der Gemeinde gekommen (vgl. Röm 4,12-16; Gal 3,7-9.14). Für das Volk Israel gibt es noch eine zukünftige Erfüllung, wenn der Neue Bund geschlossen und das… Weiterlesen »

Ernst

@Helge Beck

Die Apostelgeschichte ist der beste Beweis für die Richtigkeit von Herrn Kuglers Aussage.

Sie ist die früheste Quelle und sagt genau das.

Markus Jesgarz

Dies ist ein Kommentar zu der Aussage: https://theoblog.de/francis-schaeffer-kritisierte-den-christlichen-antisemitismus/34967/#comment-86804 Francis Schaeffer hat nicht erkannt, daß der Antisemitismus eine Ideologie ist, die eben auch bei Christen eine quasi Besessenheit auslösen kann. Sie ist auch ganz verschieden vom Antijudaismus, der zwar behauptet wird, aber doch Gründe für sich hat, weil die Juden mit der Christenverfolgung angefangen haben. Meine Meinung ist:  1. Der Apostel Paulus lehnte die jüdische Religion nach dem ersten Kommen Jesu Christi als eine Irrlehre ab. 1. In Apostelgeschichte 13,16-41 steht: https://www.bibleserver.com/SLT/Apostelgeschichte13%2C16-41 16 Da stand Paulus auf und gab ein Zeichen mit der Hand und sprach: Ihr israelitischen Männer, und die ihr Gott fürchtet, hört zu! 17 Der Gott dieses Volkes Israel erwählte unsere Väter und erhöhte das Volk, als sie Fremdlinge waren im Land Ägypten; und mit erhobenem Arm führte er sie von dort heraus. 18 Und er ertrug ihre Art etwa 40 Jahre lang in der Wüste; 19 und er vertilgte sieben Heidenvölker im Land Kanaan und teilte unter… Weiterlesen »

Helge Beck

„weil DIE Juden mit DER Christenverfolgung angefangen haben.“ ist eine anachronistische pauschalisierende Aussage die einer differenzierten historischen Analyse nicht standhält.

Gast

Ein Blick in Wikipedia reicht doch schon aus um Helge Beck zu zustimmen! Selbst die Apostelgeschichte unterscheidet doch zwischen Saduzzäern und Pharisäern, die jeweils unterschiedlichen mit den ersten Christen umgingen.

Stephan

Im Johannes-Evangelium finden wir mehr als 70 mal die Formulierung „Die Juden aber …“ . Warum? Der Johannes hat selbst miterlebt, wie die Judenchristen aus den Synagogen verbannt worden waren. Er selbst als Jude wurde von „den Juden“ geächtet, der Frust darüber findet Niederschlag in seinen pauschalen Formulierungen. Messianische Juden machen auch heute noch ähnliche Erfahrungen. Ich werde jetzt nicht darüber sinnieren oder streiten wollen, ob dabei der Begriff „Christenverfolgung“ angebracht ist, nur weil Leute aufgrund ihres Glaubens, der sich von dem der Mehrheit unterscheidet, ausgeschlossen werden. Letztendlich ist es in dem Fall eine Trennung, die mehr vom Judentum forciert wurde und wird als von den messianischen Juden. Und man muss sich vor Augen halten, dass auch jede christliche Gemeinde biblisch angehalten ist, sich von Irrlehrern (tatsächlichen oder vermeintlichen) zu trennen. Darf sich der ausgeschlossene Irrlehrer dann „verfolgt“ nennen? Als bibeltreuer Christ weiß man, dass Israel (also die Juden) Gottes Augapfel sind, und sie werden (siehe biblische Prophezeihungen) auch in… Weiterlesen »

Helge Beck

Eine andere Frage in diesem Kontext: Wieso „war“ Christus eigentlich Jude? Er „ist“ es doch immer noch? Er lebt ja außer Zweifel, und seine menschliche Natur hat sich doch nicht geändert einschließlich seiner jüdischen Identität?

Rolf Eicken

Ich habe schon immer darauf bestanden, dass Jesus natürlich ein Jude war und alle seine Jünger waren auch Juden. Er war darüber hinaus ein strenggläubiger Jude und seine Mission galt ausschließlich seinem, dem auserwählten Volk Gottes, um sie wieder näher an Gott zu binden. Das korreliert auch mit den Aktionen des Johannes d. Täufers. Das Paulus letztlich daraus, aus welchen Gründen auch immer, ein Christentum gemacht hat, ändert an dem sehr konservativen Judentum Jesu gar nichts. Jesu musste so radikal sein, um seine jüdischen Landsleute und nur um diese ging es ihm, wieder auf den rechten Weg zu bringen.

Helge Beck

Immer noch Vergangenheit. Wie langweilig.

Rolf Eicken

Die historische Wahrheit ist nie langweilig, außer dem, der sie nicht versteht.

Helge Beck

Die Wahrheit ist, dass ich noch immer keine Antwort auf die Frage habe, ob Jesus noch Jude IST.

Markus Jesgarz

@Helge Beck: Meine Meinung ist:  1. Jesus ist als der Messias, also als der Sohn Davids, auferstanden. 1. Im Beitrag: DIE AUFERSTEHUNG CHRISTI UND DAS KOMMENDE KÖNIGREICH: PHYSISCH ODER GEISTIG http://normangeisler.com/wp-content/uploads/2019/10/Geisler-1991-Christs-resurrection-and-the-coming-kingdom-physi.pdf im Jahr 1991 von Norman L. Geisler steht 1. ab der Seite 1 von 28 am Ende: DIE ART DER AUFERSTEHUNG Da Jesus die „Erstlingsfrucht“ der Auferstehung ist (1. Kor 15,20) und da die physische Auferstehung der Gläubigen die irdische Herrschaft Christi einleitet (Offb 20,4-6 vgl. Joh 5,25-29), hat das Wesen der Auferstehung einen wichtigen Einfluss auf die Frage, ob das zukünftige Reich physisch oder geistig sein wird. Sowohl die Bibel als auch das christliche Glaubensbekenntnis sprechen eindeutig von der physischen Natur der Auferstehung Christi und der Gläubigen, deren Auferstehung nach seinem Vorbild gestaltet ist (Phil 3,21). 2. auf der Seite 23 von 28 am Ende: Der puritanische Theologe John Guill schrieb klar und deutlich: „Der Körper wird bei der Auferstehung kein neuer Luft- und Himmelskörper sein, wie Origenes… Weiterlesen »

Helge Beck

Na also geht doch. Ist auch meine Meinung. Die Implikationen aber … Ist das eigentlich Thema bei den Evangelikalen? Muss Jesus dann konvertieren wenn er wieder kommt z. B.?

Markus Jesgarz

Meine Meinung ist:  1. Glücklicherweise kritisiert Herr Michael Brown im Jahre 2020 den ‚christlichen‘ Antisemitismus scharf. Im Beitrag: Ein orthodoxer Jude und ein messianischer Jude prangern den ‚christlichen‘ Antisemitismus an https://www.christianpost.com/voice/an-orthodox-jew-and-a-messianic-jew-denounce-christian-anti-semitism.html am 09.04.2020 von Jonathan Feldstein und Michael Brown steht 1. ab dem 7. Absatz: Wiles nahm die uralte antisemitische Blutverleumdung wörtlich und behauptete, dass der Ausbruch von COVID-19 in den Vereinigten Staaten im März auf der AIPAC-Konferenz in Washington „begonnen“ habe. Vielleicht ist Wiles einfach nur verwirrt, denn die ersten Fälle in den Vereinigten Staaten wurden aus dem Bundesstaat Washington gemeldet. Aber das war der ganze Treibstoff, den er für seine konspirativen Theorien brauchte, und um den Schaden noch zu vergrößern, tut er dies alles im Namen von Jesus, der selbst Jude ist. Weit davon entfernt, eine wirklich solide christliche Theologie zu fördern, hat sich Wiles mit einer Geschichte offensichtlicher antisemitischer Verunglimpfungen einen Namen gemacht. Dazu gehören die Beschuldigung der „jüdischen Mafia“, der „jüdischen Lobby“, das Nennen von Juden… Weiterlesen »

Helge Beck

Huh?

PeterG

@Helge

Muss Jesus dann konvertieren wenn er wieder kommt z. B.?

Ist Jesus (noch) Jude?

Nachdem es keine eindeutige Definition gibt, wer oder was ein Jude ist, kann man die Frage auch kaum beantworten. Die orthodoxen Juden würde sagen, dass der Verstorbene bei Gott geborgen ist. Nachdem aber Jesus auch diese Gemeinschaft verlassen hat, kann man nicht davon sprechen, dass er ein Jude ist im Sinne eines Juden. Er wird auch als König und Richter dieser Welt wieder kommen.

Stephen

Ich wage vielleicht einen Versuch, Antworten zu geben. 1. Jesus stammt von der Vätern ab. Er ist leiblich aufgefahren in den Himmel. Dann im Sinne der Abstammung ist er Jude. 2. Ein moderner orthodoxer Jude, der die Argumentation hier von Herrn Eicken vertreten akzeptiert, könnte vielleicht behaupten, Jesus sei noch Jude. 3. Aufgrund solcher Pauluszitate wurde er vielleicht sogar behaupten, Jesus sei noch Jude, und der einzige sogar? Ein wahrer Jude ist der, der es innerlich ist, und die wahre Beschneidung ist die, die am Herzen geschieht. Sie kommt nicht durch die genaue Befolgung der Vorschrift zustande, sondern durch den Geist Gottes. Ein solcher Jude sucht nicht den Beifall von Menschen. Sein Lob kommt von Gott. (Röm 2:29) Ich wurde beschnitten, als ich acht Tage alt war. Von Geburt bin ich ein Israelit aus dem Stamm Benjamin, ein Hebräer reinster Abstammung. Und was das Gesetz betrifft, gehörte ich zur strengen Richtung der Pharisäer. Dem Eifer nach war ich ein unerbittlicher… Weiterlesen »