Feuilleton

Feuilleton & Kunst

Neue deutsch-englische Bibel

51uCRfkOvDL._SL160_.jpgDer Verlag Crossway hat eine Bibel herausgegeben, die die deutsche Lutherübersetzung von 1984 und die English Standard Version im Zwei-Spalten-Satz miteinander vereint. Die Bibelausgabe enthält damit zwei sehr hochwertige Bibelübersetzungen (zur den Übersetzungsprinzipien der ESV siehe hier). Auch die Anmerkungen sind zweisprachig.

  • German-English Parallel Bible-PR-ESV/Luther, Crossway Books, Auflage: Bilingual, 2009, 2432 S.

Für Leute, die Englisch lernen, kann diese Bibelausgabe hilfreich sein (auch wenn sie mit ca. € 65,00 recht teuer ist).

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Die Heiligkeit Gottes

739.jpgDie Ligonier Ministries haben vom 19.–21. März 2009 anlässlich des Calvinjahres eine Konferenz zum Thema »Die Heiligkeit Gottes« in Orlando (U.S.A.) veranstaltet. Zu den Rednern gehörten bekannte Leute wie Thabiti Anyabwile, Alistair Begg, Don Carson, Ligon Duncan, Sinclair Ferguson, Robert Godfrey, Steven J. Lawson, Al Mohler und R.C. Sproul.

Die Vorträge sind teilweise von ausgezeichneter Qualität und zeigen, dass es Calvin vor allem um eins ging: Gott in allem die Ehre zu geben. Das sollte auch unser Anliegen sein.

Freundlicherweise wurden Videoaufzeichnungen von der Konferenz online gestellt (Englisch u. Spanisch): vidego.316networks.com.

30 Jahre »Backmasking«

Benjamin Maack hat für den SPIEGEL einen Artikel über die Rückwärtsbotschaften in der Rockmusik geschrieben.

Mit dem Siegeszug der CD ebbte die Diskussion ab. Das neue Medium ließ sich nicht so leicht Rückwarts abspielen wie eine Schallplatte. Zudem klärten inzwischen immer mehr Studien darüber auf, dass unterschwellige Botschaften in Liedern nicht funktionieren könnten. Eine der Studien stammt von der christlichen Forschungsgruppe Watchman Fellowship. Ihr Leiter James K. Walker zog einen ernüchternden Schluss aus den Ergebnissen: »Man kann ein christliches Loblied nehmen, und wenn man es nur lange genug in unterschiedlichen Geschwindigkeiten rückwärts abspielt, kann man selbst aus diesem Kirchenlied heraushören, was immer man will.«

Den ganzen Artikel und 30 Soundschnipsel mit Beispielen gibt es hier: einestages.spiegel.de.

Das Calvin Handbuch

41eh8n5ihnl_sl160_Die Calvinforschung erlebt derzeit weltweit eine Blütezeit. Der 500. Geburtstag des Reformators gibt der Forschungsarbeit neue Impulse. Mit dem vorliegenden Handbuch soll die Forschung unterstützt und stimuliert werden. Die Beiträger möchten damit neben den Fachgelehrten auch jenen eine verlässliche Information bieten, die sich nicht wissenschaftlich oder von Berufs wegen mit Calvin beschäftigen. Auf der Grundlage jüngster Forschungsergebnisse bietet ein internationales Team von anerkannten Wissenschaftlern eine umfangreiche Übersicht über die Biographie, Theologie und Wirkungsgeschichte Calvins.

Dies macht das Werk zu einem bisher einzigartigen Handbuch der Calvinforschung. Der Band ist zugleich in englischer Sprache bei Eerdmans, in italienischer Sprache bei Claudiana und in niederländischer Sprache bei Kok erschienen.

  • Herman J. Selderhuis: Calvin Handbuch, Mohr Siebeck, 2009, 569 S., € 39,00

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The Pale King

Wieland Freund erklärt in einem Artikel, den er für die DIE WELT geschrieben hat, dass David Foster Wallace vor seinem Suizid den Roman »The Pale King« fertigstellte. THE NEW YORKER hat Fotos des Manuskripts und einen Auszug veröffentlicht.

Lesen Sie »Nach diesem Roman erhängte er sich« hier: www.welt.de.

Die Abschaffung der Zeit

31SDE7X1QfL._SL160_.jpgDie Quantenkosmologie des Kölners Claus Kiefer fasst das Universum als eine einzige, zeitlose und überaus komplexe Wellenfunktion auf. Dabei wird nun auch noch die Zeit beseitigt, entlang der sich die Wellenfunktionen in der »Viele-Welten-Interpretation« ins Unendliche verzweigen. Ulf von Rauchhaupt schreibt über das neue Buch Der Quantenkosmos: »Die universale Funktion wird zu etwas ewig Räumlichem und der Determinismus auf die Spitze getrieben – denn wo es auf fundamentaler Ebene keine Zeit gibt, da gibt es auch keine Zukunft, die auf irgendetwas hin offen sein könnte.» Rauchhaupt weiter:

Kiefer ist so ehrlich, offen zuzugeben, dass er hier von bestimmten metaphysischen Voraussetzungen ausgeht. »Das Vertrauen in die Grundgleichungen und die Einfachheit der Theorie hat sich in der Geschichte der Wissenschaft fast immer bewährt, und zwar mehr als das Festhalten an der Einfachheit der Tatsachen«, schreibt er. Aber abgesehen davon, dass diese Grundgleichungen noch gar nicht gefunden sind – die Quantengravitation steht ja noch aus –, ist es nicht ein sehr hartnäckiges Festhalten an »Tatsachen«, wenn man partout zu der alten und von der Quantenphysik eigentlich ruinierten Vorstellung eines deterministischen Kosmos zurück will, dessen fundamentale Realität wir in Gleichungen einfangen können? Dem kann man entgegnen, dass auch derjenige, der weitergehen will, auf irgendeinem Grund voranschreiten muss. Genau das ist aber der Punkt: Wer wissen will, muss immer auch glauben – sogar als Physiker.

Wie sagte doch Augustinus? »crede, ut intelligas.«

Hier gibt es die Rezension zum Buch:

Festschrift für John Warwick Montgomery

5159yluj0zl_sl160_Endlich ist es da! Für dieses Buch habe ich 2007 und 2008 etliche Manuskripte bearbeitet und insgesamt viel Zeit investiert. Professor John Warwick Montgomery ist einer der großen christlichen Apologeten der letzten Jahrzehnte und hat sich die Festschrift Tough-Minded Christianity wahrlich verdient.

Vorwort und Inhaltsverzeichnis können hier heruntergeladen werden: bhpublishinggroup.com.

Das empfehlenswerte Buch:

  • William Dembski u. Thomas Schirrmacher (Hg.): Tough-Minded Christianity: Legacy of John Warwick Montgomery, B & H Academic 2009, 800 S.

mit Beiträgen von J.I. Packer, Ravi Zacharias, John Ankerberg, Erwin Lutzer, Vernon Grounds, Gary Habermas, Angus J.L. Menuge, I. Howard Marshall, Roger Nicole, Thomas Johnson, Peter Zöller-Greer und vielen anderen gibt es hier: www.amazon.de.

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