Gesellschaft

Niederlande: Liberaler empfiehlt orthodoxen Juden Auswanderung

In den Niederlanden wächst der Hass auf Juden und andere Minderheiten. Ein prominenter Politiker rät zur Auswanderung.

Es gibt zahlreiche Anzeichen dafür, dass der Judenhass in Holland zunimmt. Nach Angaben des israelischen Informationszentrums Cidi in Den Haag hat sich die Zahl antisemitischer Delikte im vergangenen Jahr um 55 Prozent auf 167 erhöht. Eine hohe Dunkelziffer wird vermutet. Beim neuen Antisemitismus vermischen sich muslimische und alte europäische Elemente und erreichen gemeinsam den Mainstream …

All diese Entwicklungen haben Frits Bolkestein nun dazu gebracht, einen kontroversen Aufruf zu verfassen. Der ehemalige EU-Kommissar und Kopf der liberalen VVD ruft orthodoxe Juden auf, die Niederlande Richtung Israel oder Amerika zu verlassen. »Für sie gibt es keine Zukunft mehr«, so Bolkestein, der stets als Intellektueller galt.

Ist es wieder so weit? Wie traurig!

Hier: www.welt.de.

China: »Die Kirche hat keine Angst«

Nach Jahren relativer Ruhe scheint sich das Verhältnis zwischen offizieller Kirche und den Untergrundkatholiken in China zu verschlechtern. Die regierungstreuen »Patrioten« versuchen, an Einfluss zu gewinnen.

Till Fähnders, von dem auch ein Beitrag im Buch Märtyrer 2010 enthalten ist, beschreibt für die FAZ die Spannungen unter den katholischen Christen in China.

In der Kulturrevolution der sechziger und siebziger Jahre waren die Christen in China besonders brutalen Verfolgungen ausgesetzt gewesen. Kirchen wurden zerstört oder geschlossen, Priester und Bischöfe kamen in Arbeitslager. Die kleine Nachbarschaftskirche in seiner Heimatstadt Qingdao sei damals zu einer Schuhfabrik umfunktioniert gewesen, berichtet Studiendekan Chen. Seine Familie habe nur in der Nacht gebetet, während andere schliefen. Doch das Christentum habe sich im Geheimen weiterentwickelt. »Die Lehre ist, dass die Kirche keine Angst vor Unterdrückung hat«, sagt der Priester. Seit der Reformpolitik von Deng Xiaoping seien viele neue Kirchen entstanden. In China gebe es heute ein geistiges Vakuum, und das Christentum werde für viele dadurch attraktiver, sagt Chen. Die Situation seit der umstrittenen Bischofsweihe bezeichnet der Dekan aber als »sensibel«. In der derzeitigen Lage müssten beide Seiten zum Dialog bereit sein. Er meint damit wohl den Vatikan und die Regierung Chinas. Die »Patriotische Vereinigung« sieht er dabei nur als Brückenbauer zwischen der Kirche und der Regierung an. »Im Glauben sind wir mit dem Vatikan vereint. In den Bereichen der Wirtschaft, der Politik sind wir auf der Seite der chinesischen Regierung«, sagt er.

Hier der vollständige Artikel: www.faz.net.

Märtyrer 2010: Das Jahrbuch zur Christenverfolgung heute

201012061546.jpgDie idea Dokumentation:

  • Max Klingberg, Thomas Schirrmacher u. Ron Kubsch: Märtyrer 2010: Das Jahrbuch zur Christenverfolgung heute, Bonn: VKW, 2010

ist vor einigen Wochen erschienen.

In der Studie von Brian J. Grim zur Lage der Religionsfreiheit in der Welt heißt es:

Auf dieser Grundlage kommt unsere Studie zu dem Ergebnis, dass 64 Länder, also ungefähr ein Drittel weltweit, hochgradige Beeinträchtigungen von Religion aufweisen, sei es aufgrund von staatlichen Einschränkungen oder aufgrund religionsbezogener sozialer Anfeindungen oder aufgrund von beidem.

Da einige der restriktivsten Länder sehr bevölkerungsreich sind, bedeutet dies jedoch, dass ungefähr 70 Prozent der Weltbevölkerung in Ländern mit hohem oder sehr hohem Grad von Beeinträchtigungen von Religion leben. Dadurch sind häufig die religiösen Minderheiten am stärksten betroffen.

Hier das Inhaltsverzeichnis: maertyrer_2010.pdf.

Geschichte eines Wegwerfmädchens

Die WELT AM SONNTAG hat am 28. November die Geschichte der 15-jährigen Yamina erzählt, die wie Ware als Zwangsprostituierte durch Deutschland geschoben wurde. Ein sehr bewegender Artikel, der nebenbei zeigt, dass die Legalisierung der Prostitution als Dienstleistung vor allem den Zuhältern geholfen hat.

Ein Gesetz, das die rot-grüne Bundesregierung im Jahr 2001 beschloss, hat die Situation in Deutschland kaum verbessert (Den Bericht zu den Auswirkungen des Gesetzes finden Sie hier). Im Oktober 2001 verabschiedete sie mit den Stimmen von FDP und PDS das Gesetz „zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Prostituierten“. Die Parlamentarier meinten es gut. Sie wollten Prostituierten den Zugang zur Sozialversicherung und den Ausstieg aus dem Milieu erleichtern und die Kriminalität in der Szene eindämmen. Frauen sollten ihren Lohn von Freiern einklagen können und ihre Arbeit in Verträgen regeln. Seit 2001 ist Sex gegen Geld keine »gewerbsmäßige Unzucht« mehr, sondern eine »sexuelle Dienstleistung«. So der Plan.

Längst weiß man, dass das Gesetz nicht den Frauen geholfen hat, sondern den Zuhältern. Es hat den Menschenhandel erleichtert, weil es die Vermittler von schnellem Sex legalisiert, es sei denn, ein Zuhälter zwingt Frauen zur Prostitution. Doch so etwas ist kaum nachzuweisen. Schon vor drei Jahren offenbarte eine Studie des Bundesfamilienministeriums, dass die Reform keine der Erwartungen erfüllt hat. Die damalige Familienministerin Ursula von der Leyen, CDU, legte einen Sechs-Punkte-Katalog vor, um »den Schutz von Prostituierten wirksam zu verbessern«. Geschehen ist seither so gut wie nichts.

Der Artikel steht inzwischen online: www.welt.de.

Pakistanische Christin Asia Bibi frei

Die wegen Gotteslästerung zum Tode verurteilte pakistanische Christin Asia Bibi ist aus dem Gefängnis entlassen worden und befindet sich bei ihrer Familie (siehe hier). Die Nachrichtenagentur idea schreibt:

Diese hält sich aus Angst vor Anschlägen muslimischer Extremisten versteckt. Ob Pakistans Staatspräsident Asif Ali Zardari ein Gnadengesuch der zum Tod durch den Strang Verurteilten angenommen hat, ist weiter unklar. Das teilte die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt am Main der Evangelischen Nachrichtenagentur idea am 25. November mit. Die IGFM stützt sich auf Informationen eines katholischen Priesters, der in Kontakt mit der Familie Bibi steht. Der Fall der Christin hat international starkes Aufsehen erregt; unter anderem hat sich Papst Benedikt XVI. für ihre Freilassung eingesetzt.

Zur Verteidigung der religiösen Meinungsfreiheit

In Brasilien wurde  ein Gesetzentwurf (PL 122/2006) zur »Bekämpfung der Homophobie« vorgelegt. Der Entwurf bezeichnet »jede einschüchternde oder erniedrigende Handlung … ethischer, philosophischer oder psychologischer Art« gegenüber Homosexuellen und ihrer Lebensweise als Straftat.

Aufgrund dieses Gesetzentwurfs begannen homosexuelle Aktivisten in Brasilien mit dem aktiven Widerstand gegen christliche Psychologen, die  eine Therapiemöglichkeit für Homosexuelle anbieten, ihre Homosexualität ablegen möchten  (wie im Fall der Diplom-Psychologin Rozangela Justino) sowie gegen Pfarrer, die öffentlich Christen empfehlen, ihre homosexuelle Orientierung abzulehnen.

Im Jahr 2007 äußerten evangelische Christen und Christen anderer Strömungen, dass sich künftig strafbar mache, wer Homosexualität öffentlich als Sünde bezeichne, falls dieses Gesetz in Kraft trete. Dies sei mit der in der brasilianischen Verfassung verankerten Freiheit der religiösen Meinungsäußerung nicht vereinbar. So veröffentlichte die Universidade Presbiteriana Mackenzie auf ihrer Internetseite Teile einer Stellungnahme der Presbyterianischen Kirche Brasiliens zu diesem Thema. Die hundertjährige Hochschule mit mehr als 45.000 Studenten steht in Trägerschaft der presbyterianischen Kirche Brasiliens. Verantwortlich für den Beitrag zeichnete Rev. Dr. Augustus Nicodemus Gomes Lopes als Vertreter des Universitätsträgers.

Seit einiger Zeit bezichtigen die Schwulenbewegungen – mit breiter Unterstützung der Medien – den Text und die Universitätseinrichtung der Homophobie. Dabei wird fälschlicherweise die Meinung vertreten, dass es Anliegen der Hochschule sei, das Recht auf homophobes Verhalten zu fördern.

In verschiedenen Internetauftritten der homosexuellen Gemeinschaft findet sich nun das  Foto von Rev. Lopes, begleitet von Hassreden und üblen Kommentaren gegen ihn, evangelische Christen und die Heilige Schrift. Angesichts dieser Entwicklungen beschlossen brasilianische Christen die gemeinsame Herausgabe eines Manifestes, das ich hier wiedergebe (danke Cris):

– – –

Manifest

Wir, Angehörige verschiedener christlicher Denominationen in Brasilien, bekunden unsere Solidarität mit der Presbyterianischen Kirche, mit der Universität Mackenzie und mit ihrem Vertreter des Trägers.

Wir sind gegen die undifferenzierte Verwendung des Ausdruckes »Homophobie«. Dieser Ausdruck wird im Zusammenhang mit Mördern, Aggressoren und Verächtern von Homosexuellen ebenso verwendet wie im Zusammenhang mit christlichen Leitern, die aufgrund der Heiligen Schrift Homosexualität als Sünde bezeichnen.

Unser Recht auf Gewissens- und Ausdrucksfreiheit darf uns nicht vorenthalten und mit der Anwendung von Gewalt verwechselt werden.

Wir vertreten die Auffassung, dass die Nennung von Sünde ein wichtiger Bestandteil der Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi ist, um die Menschen zur freiwilligen Umkehr aufzurufen. Keinerlei Hass darf sich in die Verkündigung der Liebe und der Gnade Gottes hineindrängen.

Als Christen befolgen wir das biblische Gebot, allen Menschen das Evangelium des Heils anzubieten. Jesus Christus starb, um Menschen mit Gott zu versöhnen. Wir glauben gemäß der Heiligen Schrift dass »alle gesündigt haben und der Herrlichkeit Gottes ermangeln« (Römer 3,23).

Wir alle sind Sünder. Eine Trennung zwischen »Sündern« und »Nicht-Sündern« existiert nicht. Die Bibel enthält lange Listen, die Sünden aufzeigen und lässt uns wissen, dass ohne Gottes Vergebung der Mensch bereits verloren und verdammt ist. Wir wissen, dass »Unzucht, Verdorbenheit und Ausschweifung; Götzenanbetung und magische Praktiken, Feindschaft, Streit und Rivalität, Wutausbrüche, Intrigen, Uneinigkeit und Spaltungen, Neid, Trunk und Fresssucht und noch vieles dergleichen« Sünde ist (Galaterbrief 5,19–20). Entsprechend ihrer überlieferten und geschichtlichen Auslegung bezeichnen die jüdisch-christlichen Schriften homosexuelles Verhalten als Sünde, wie die  biblischen Texte Leviticus 18,22, 1. Korinther 6,9–10, Römer 1,18–32 u.a. darlegen.

Wenn wir die Umkehr und die Bekehrung der Verlorenen wollen, müssen wir auch die Sünde der praktizierten Homosexualität benennen. Wir wünschen nicht die Änderung des Verhaltens durch die Kraft des Gesetzes, sondern durch die Bekehrung des Herzens. Die Bekehrung des Herzens geschieht nicht durch äußeren Druck, sondern durch das gnädige und überzeugende Handeln des Heiligen Geistes Gottes, welcher, wie der Herr Jesus Christus lehrte, »den Menschen zeigen wird, was Sünde, was Gerechtigkeit und was Gericht ist« (Johannesevangelium 16,8).

Wir möchten uns vergewissern, dass die eventuelle Einführung sogenannter Anti-Homophobie-Gesetze uns nicht daran hindern wird, in aller Freiheit diese Einladung des Evangeliums an alle zu richten, eine Einladung, die auch abgelehnt werden kann. Wir sind gegen jede Art von Gesetz, die das homosexuelle Verhalten verbietet. So sind wir auch gegen jedes Gesetz, das die Gewissensfreiheit, ein wertvolles Gut der gesamten brasilianischen Gesellschaft, einschränken sollte. Die Bundesverfassung (Artikel 5) versichert uns, dass wir alle vor dem Gesetz gleich sind. Sie sieht vor, dass die Gewissens- und Glaubensfreiheit unantastbar sind und dass niemandem aufgrund  religiösen Glaubens oder aufgrund  philosophischer oder politischer Überzeugung Rechte vorenthalten werden.

Wir sind ebenfalls gegen jede äußere Gewalt, Einschüchterung, Bedrohung, Aggression in Wort und Tat, die auf Veränderung der Einstellungen abzielen.

Die Kriminalisierung einer Meinung akzeptieren wir nicht als Instrument sozialer Veränderungen. Sie wäre verfassungswidrig und würde nicht wünschenswerte und endlose Kettenreaktionen von Gewaltherrschaft auslösen, würde die Grundlagen der Demokratie verletzen.

Die Toleranz ist ein für alle verbindliches Prinzip.

Wir versuchen nicht homosexuelles Verhalten unter Anwendung von Zwangsmaßnahmen zu unterdrücken und erwarten, dass diese Maßnahmen ebenso wenig dazu eingesetzt werden, unsere Verkündigung unseres Glaubens zu unterdrücken.

Wir wollen, dass unsere Freiheit, die Umkehr zu und die Vergebung von Gott öffentlich zu verkündigen, erhalten bleibt.

Wir wollen, dass unser Recht erhalten bleibt, konfessionelle Ausbildungsstätten zu gründen, welche die christliche Weltanschauung vertreten. Wir wollen, dass den Religionsgemeinschaften die Freiheit garantiert wird, sich zu allen gesellschaftlich relevanten Themen zu äußern.

Daher erklären wir unsere vollständige Unterstützung für die Verlautbarung der Presbyterianischen Kirche von Brasilien, wie sie auf der Internetseite der Universidade Presbiteriana Mackenzie wiedergegeben wurde.

Homosexuelle Aktivisten, welche die Haltung der Universidade Presbiteriana Mackenzie kriminalisieren wollen, müssen sich darauf einstellen, damit die Presbyterianische Kirche von Brasilien, die evangelischen Kirchen des gesamten Landes, die Katholische Kirche und die Jüdische Gemeinde von Brasilien, anzugreifen sowie, in letzter Konsequenz, die jüdisch-christlichen Schriften zu zensieren. Einzelpersonen, Religionsgemeinschaften und Institutionen haben die gesetzliche Zusicherung, ihr Bekenntnis und ihre Gewissensüberzeugungen, die sie dem Wort Gottes unterstellen, zum Ausdruck bringen zu dürfen. Wir positionieren uns mit aller Entschlossenheit, damit uns diese Freiheit nicht genommen wird.

Die Kranken selbst sollen eliminiert werden

Constantin Magnis hat für Cicero mit dem Philosophen Robert Spaemann über die Präimplantationsdiagnostik (PID) gesprochen:

Wie beurteilen sie als Moralphilosoph grundsätzlich die Haltung unserer Gesellschaft zum Leben?

Es geht uns zunehmend gar nicht mehr ums Leben selbst, sondern um Wohlbefinden. Das oberste Gesetz unserer Gesellschaft ist heute: Wohlbefinden vermehren, Leiden vermeiden. Aber wenn dies unser oberstes Prinzip ist, hat das ganz brutale Folgen. Und sie betreffen nicht nur unseren Umgang mit Embryonen, sondern auch mit dem Thema Sterbehilfe. In Holland werden heute schon Leute ohne ihre Zustimmung zu Tode befördert. Man muss sich klar machen, in welche Richtung sich das entwickeln kann. Goebbels hat damals sein Euthanasieprogramm mit »Ich klage an« vorbereitet, einem Film, der übrigens nur mit Mitleid operiert: Eine kranke Frau bittet darum getötet zu werden und ihr barmherziger Mann tut das schließlich. Am Ende wird er vor Gericht angeklagt, der Sinn des Filmes war es, das Gesetz anzuprangern, das Sterbehilfe unter Strafe stellt. Goebbels wollte damit freie Bahn für die Massentötung schaffen. Aber es begann mit dem hedonistischen Argument, mit Mitleid.

Für uns ist der Sinn des Lebens heute, Träger angenehmer Gefühle zu sein. Wenn es das nicht mehr ist, dann hat es zu verschwinden. Man versucht dem Leidenden zu helfen, aber wenn das nicht mehr gelingt, dann beseitigt man ihn.

Hier: cicero.de.

VD: EP

Todesstrafe für Christin nach Mohammed-Kritik

Weil eine Frau sich über den Propheten Mohammed despektierlich geäußert hat, soll eine Christin in Pakistan am Galgen sterben. DIE WELT schreibt:

Im islamischen Pakistan gibt es unter den gut 184 Millionen Einwohnern geschätzt drei Millionen Christen. Diese sind regelmäßig Opfer von Diskriminierungen und Schikanen. Wie der britische „Telegraph“ (hier) berichtet, will sich die fünffache Mutter Asia Bibi jetzt an ein Appellationsgericht wenden, das das Todesurteil durch ein örtliches Gericht in Sheikhupura aufheben könnte. Frau Bibi sitzt seit dem Juni vergangenen Jahres im Gefängnis. Sie war von der lokalen Polizei zunächst in eine Art Schutzhaft genommen worden, nachdem ein Mob, darunter auch islamische Geistliche, ihren Tod gefordert hatte. Vorangegangen war, laut »Telegraph«, einige Tage zuvor ein Zwischenfall bei der gemeinsamen Feldarbeit mit anderen Frauen. Bibi war losgegangen, um Wasser zu holen. Mehrere Frauen weigerten sich, laut dem Bericht des Telegraph, das Wasser zu trinken, weil es aus den Händen einer Christin komme und somit »unrein« sei. Der Vorfall sei bereits fast vergessen gewesen, bis einige Tage später der Mob auftauchte.

Hier mehr: www.welt.de.

Christen als Hassobjekt für Islamisten und Kriminelle

Von einer Million auf 200.000 – die Anzahl der Christen im Irak schrumpft. Ihr Verhalten war immer sehr friedlich. Trotzdem werden sie verfolgt. DIE WELT schreibt:

Vor allem radikale Islamisten, aber auch reine Kriminellenbanden machten schnell deutlich, dass sie die Existenz der auf provozierende Weise friedlichen Christen nicht dulden würden.

Viele gezielte Morde und Massaker später ist die Zahl der Christen im Irak drastisch geschrumpft – es sind, wenn es hochkommt, noch etwa 200.000. Der Exodus der Christen wird bald abgeschlossen sein. Dann wird das Christentum nur noch in einem historischen Sinne zum Irak gehören. Und es sieht leider nicht so aus, als würde das die deutsche Öffentlichkeit sonderlich betrüben oder gar schmerzen.

Hier: www.welt.de.

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