Sex für alle Klassenstufen
Der Hannoveraner Landtag hat beschlossen, dass künftig in allen Jahrgängen und allen Fächern „geschlechtliche Identitäten“ behandelt werden müssen. Doch was als Fortschritt erscheint, ist ein Rückfall in die Zensur und die staatliche Bevormundung – auf dem Rücken der Kinder.
Alexander Kessler schreibt für CICERO:
Es liegt so vieles im Argen an unseren deutschen staatlichen Schulen. Die Klassen, hört man, sind zu groß, die Leistungsunterschiede der Schüler sind es nicht minder. Adenauer und Honecker auseinander zu halten, gelingt nicht jedem Gymnasiasten, warum und ob da eine Mauer in Berlin stand, entzieht sich mancher Kenntnis, und generell müsse man froh sein, wenn die Hochschulreife ausreicht, eine Bewerbung als Mechatroniker oder Hair-Stylist eigenhändig aufzusetzen. Ganz zu schweigen von den Herausforderungen an Gesamt- und Hauptschulen, wo Erziehung oftmals Betreuung und Umgangsformentraining bedeutet.
Die niedersächsische Landesregierung hat vor diesem Hintergrund messerscharf geschlossen: Wir müssen über Sex reden. Und zwar viel mehr und viel öfter als bisher. Das Geschlechterwissen soll die neue Schlüsselqualifikation an unseren Schulen werden. Wer kann dagegen etwas sagen? Tatsächlich boomt die Körperindustrie in nie gekanntem Ausmaß, da mögen sich schon die Kleinsten beizeiten in den richtigen Termini rüsten. Wer zu welchen Zwecken unter welchen Bedingungen mit wem in die Kiste steigt: Darauf lässt sich ein Karriereplan gründen. Es lockt sowohl das darstellende wie auch das betreuende Gewerbe, die Sozial- ebenso wie die Sexindustrie. Und ist es nicht herrlich emanzipatorisch, wenn auch an niedersächsischen Grundschulen nun endlich „Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität (…) verbindlich thematisiert werden“ müssen?
So steht es im gestern von den Regierungsparteien SPD und Grüne und der Oppositionspartei FDP im Hannoveraner Landtag durchgewunkenen Entschließungsantrag 17/2348. In „allen Fächern“ und „allen Klassenstufen“ muss nun die „Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten und gleichgeschlechtlicher Lebensweisen“ angemessen behandelt und abgebildet werden.
Hier mehr: www.cicero.de.
Es war Frühling 1990, meine Frau und ich waren auf der Suche nach einem familientauglichen Auto, da wir unser erstes Kind erwarteten. Dem Fahrzeughändler, dem wir gegenüberstanden, ein großer Mann mit dickem Bauch und feinrandiger Brille, hielt einen schwarzen Plastikklotz geheimnisvoll in seiner rechten Hand. Es war eines der ersten Motorola Handys der Natel C Generation (
Das Acton Institute, das ich sehr schätze, verweist auf den zweiten „Globalen Sklaverei-Atlas 2014“, der von „Walk Free Foundation„ herausgegeben wird.
Das Buch ist ein händeringendes Plädoyer und „Beknien“ des Lesers: Lass dir die Augen öffnen über die fatale Neudefinition des Toleranzbegriffs. Werde dir bewusst, was dieser Wandel für die Christen bedeutet. Insofern passt das letzte Kapitel mit acht inhaltlichen Denk- und Handlungsempfehlungen überein. Es ist eine Aufgabe des Christen, auf die Fallen des neuen Toleranzverständnisses hinzuweisen. Eine Massnahme ist eben das Schreiben dieser Buchbesprechung. Ich werde mich künftig noch besser auf einzelne Pressemeldungen aus europäischen Zeitungen achten, um entsprechende hiesige Belege zu sammeln. Carson ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass die Aufklärungsarbeit jedoch nicht das prioritäre Ziel des Christen darstellt. Vielmehr geht es darum, mutig hinzustehen und das Evangelium zu verkündigen. Wie soll das geschehen? Durch Debatte und Abwägen von Argumenten, ohne Druck, aber mit viel Entschiedenheit. Wer nämlich wirklich tolerant sein will, der muss selbst über feste Überzeugungen verfügen.