Was ist der Gräuel der Verwüstung?
Wir lesen in Mt 24,15-16 folgende Worte Jesu:
„Und dieses Evangelium vom Reich wird auf dem ganzen Erdkreis verkündigt werden als ein Zeichen für alle Völker, und dann wird das Ende kommen. Wenn ihr nun den Greuel der Verwüstung, von dem der Prophet Daniel gesprochen hat, an heiliger Stätte stehen seht — wer es liest, merke auf! —, dann sollen die in Judäa in die Berge fliehen. Wer auf dem Dach ist, steige nicht hinab, um seine Habe aus dem Haus zu holen; und wer auf dem Feld ist, kehre nicht zurück, um seinen Mantel zu holen. Wehe aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! Betet, dass eure Flucht nicht im Winter geschehe oder an einem Sabbat. Denn es wird dann eine Bedrängnis geben, wie es noch keine gegeben hat vom Anfang der Welt bis jetzt und wie auch keine mehr sein wird. Und würden jene Tage nicht verkürzt, es würde kein Mensch gerettet werden; um der Erwählten willen aber werden jene Tage verkürzt werden.“
Kein einfacher Text. Was ist hier mit Greuel der Verwüstung gemeint? Der Exeget Dan Doriani, Dozent am Covenant Seminary (USA), hat die Stelle untersucht. Seine Antwort gibt es auf der Internetseite von Evangelium21: www.evangelium21.net.
In dem Vortrag „Die Autorität und Beständigkeit des Wortes Gottes sowie die Notwendigkeit der biblischen Auslegung“ legte David Jackman aus London die Grundlage für seinen Ausführungen zur Predigtlehre. Wer einmal John Sott zu dem Thema sprechen hörte, wird spüren, dass er Jackman in dieser Frage (und in einigen anderen) geprägt hat.
Im Jahr 2014 wird wieder eine reformationshistorische Tagung an der STH Basel stattfinden. Nach der Calvin-Tagung (2009) und der Tagung „Basel als Zentrum des geistigen Austausches in der frühen Reformationszeit“ (2012) wird es diesmal um das Thema „Bibelauslegung und -hermeneutik in der Reformationszeit“ gehen. Vorbereitet wird das Ereignis von Johann Anselm Steiger (Hamburg), Christine Christ-von Wedel (Basel) und Sven Grosse, mit Beratung durch Berndt Hamm (Erlangen/Ulm).
Seit einigen Jahren ist Siegfried Zimmer Stammgast bei den Evangelikalen. Beispielsweise trat er als Redner bei dem Spring Festival 2013 auf oder ist im Programmangebot des ERFs zu finden. Zimmer, ein begabter Denker, sympathischer Zeitgenosse und fesselnder Redner, erinnert mich mit seinen existentialistischen Zuspitzungen (irgendwie) sowohl an Rudolf Bultmann wie auch an Eugen Drewermann (