2019

Alles nur Aberglaube?

David Singer berichtet in der NZZ über seine Erfahrungen mit dem Okkulten und stellt ein Buch des Ethnologen Paul Stoller vor, das gerade in deutscher Sprache erschienen ist. Im Buch von Im Schatten der Zauberer, das sich übrigens in Deutschland glänzend verkauft, beschreibt der Feldforscher, wie er in Niger zum Magier ausgebildet wurde. Fazit für Singer und gewiss viele andere: Was wie ein Spiel beginnt, führt ziemlich schnell in den Bann finsterer Mächte.

Meine ethnologische Feldforschung dauerte von 1997 bis 2000. Inzwischen habe ich mich weit von den damals erlernten Praktiken entfernt. Aber dann stiess ich auf ein Buch, das für mich wie eine Falltüre in eine Vergangenheit war, der ich jahrelang aus dem Weg ging. Ich stürzte erneut in die Abgründe des Okkulten. «Im Schatten der Zauberer» war das erste Buch des renommierten amerikanischen Ethnologen Paul Stoller und sein erstes, das nun auf Deutsch vorliegt. Der inzwischen 72-jährige Stoller gehört zu den Wegbereitern der sogenannten ontologischen Wende in der Ethnologie, und auch im Buch «Im Schatten der Zauberer» geht es um die grundlegende Frage, was überhaupt wirklich ist. In diesem Fall: Gibt es Magie und Hexerei tatsächlich – zumindest bei den Songhai in Niger, wo er in den siebziger und achtziger Jahren forschte?

Im Drama der Hexerei gibt es keine unbeteiligten Zuschauer und nichts Unverbindliches; die Rolle des Forschers, des Zaungastes ist inexistent.

Auch Stoller wurde nach und nach eingeweiht. Unsere Erfahrungen mit Magie, Hexerei und Heilung waren fast deckungsgleich, obwohl wir sie in verschiedenen Ecken Afrikas machten. Die verblüffende Ähnlichkeit zeigt auch, wie weit diese Phänomene in Afrika verbreitet sind, und zwar in ziemlich unterschiedlichen Gesellschaften.

Hier: www.nzz.ch.

VD: FL

Gegenwartsliteratur: Ich will Ich

Daniel Schreiber thematisiert in einem Essay die allgegenwärtige Ich-Perspektive in journalistischen und literarischen Texten. Die Beobachtungen sind interessant. Anders als Schreiber würde ich allerdings sagen, dass derzeit eine große Erzählung wieder die vielen kleinen Erzählungen einfängt, nämlich die von der universellen ökologischen Krise. 

Das erzählte Ich läuft außerdem der Haltung der Objektivität zuwider, mit der uns jahrzehntelang nüchtern, sachlich und manchmal etwas staatstragend die Entwicklungen in Politik, Kultur und Gesellschaft journalistisch auseinandergesetzt wurden. Es ist immer schwierig, Paradigmenwechsel zu diagnostizieren, wenn man sich inmitten eines solchen Paradigmenwechsels befindet. Doch zurzeit macht es den Eindruck, als wäre diese Perspektive des Über-den-Dingen-Stehens dabei, sich zu überleben, Geschichte zu werden, weil sie – im Gegensatz zum ausformulierten und ausformulierenden Ich – ihre eigene Geschichtenhaftigkeit leugnet.

All diesen historischen Zeugnissen ist gemeinsam, dass sie zu Zeiten signifikanter kultureller Umbrüche geschrieben wurden. In Zeiten, in denen Menschen das Gefühl hatten, dass die „großen Erzählungen“ ihrer Gemeinschaften bröckelten. Ich habe den Eindruck, dass wir heute etwas Ähnliches erleben, mit einer teils beängstigenden Intensität.

Die Idee vom „Ende der großen Erzählungen“ stammt vom französischen Philosophen Jean-François Lyotard. Er prägte ihn in seinem vieldiskutierten Buch Das postmoderne Wissen, das im selben Jahr wie Didions Das weiße Album erschien. Lyotard meinte damit keine literarischen Erzählformen, sondern beschrieb einen grundlegenden Glaubwürdigkeitsverlust in der Gesellschaft. Die „Erzählungen“, die er dabei im Auge hatte, waren die Politik und die Philosophie. Keiner dieser Bereiche, so Lyotard könne noch so etwas wie eine verbindliche „Rationalität“ für sich beanspruchen. Theodor W. Adorno und Max Horkheimer hatten bereits etwas Ähnliches angesprochen, als sie die „Selbstzerstörung der Aufklärung“ konstatierten.

Das Ende dieser großen Erzählungen, bei weitem nicht nur eine philosophische Denkfigur, lässt sich seit einigen Jahren in Echtzeit verfolgen. Es schlägt sich in Entwicklungen nieder, von denen einige begrüßenswert und andere bedrohlich sind: Das Ende von patriarchaler Selbstverständlichkeit und starren Auffassungen von Geschlecht. Das Ende der Idee, dass wir dem Klimawandel rational begegnen oder etwas gegen die wachsende soziale Ungleichheit ausrichten können. Das am Horizont auftauchende Ende des Glaubens an die Lösungs- und Krisenkompetenz der Demokratie.

Mehr: www.zeit.de.

Nochmal: War Jesus verheiratet?

2012 wurde ein frühchristliches Fragment bekannt, in dem Jesus von „meiner Frau“ spricht. Während einige Wissenschaftler dem Befund gegenüber skeptisch blieben, waren andere begeistert. Vor allem die feministische Karen Leigh King hat sehr lang für die Echtheit des Fragments plädiert. Die WELT schrieb 2014:

ls die Religionshistorikerin Karen Leigh King im September 2012 ihre Deutung des Papyrus-Fetzens den in Rom versammelten Kollegen vorstellte, wollten nicht wenige sich gar nicht erst mit dem Inhalt beschäftigen. Der Satz „Jesus sagte zu ihnen, ,meine Frau‘“ schien zu sehr aus dem popkulturellen Universum eines Dan Brown („Sakrileg“) zu stammen, der in seinem Bestseller „Sakrileg“ (2003) die These vertreten hatte, Jesus hätte mit Maria Magdalena Kinder gezeugt, deren Nachfahren noch heute die Erde bevölkerten. Es müsse sich bei dem „Beweisstück“ demnach um eine Fälschung handeln, war der Tenor. Bei weniger kritischen Beobachtern machte der Text dagegen bald als „Evangelium von Jesu Frau“ die Runde.

Den Anhängern der Fälschungstheorie kann Karen King, Inhaberin des renommierten Hollis-Lehrstuhls an der Universität Harvard, jetzt mit guten Argumenten widersprechen. Bei dem Papyrus handelt es sich nicht um eine moderne Fälschung, sondern um ein historisches Dokument. Radiokarbontests hätten eindeutig bewiesen, dass das vier mal 7,5 Zentimeter große Bruchstück zwischen 659 und 859 entstanden ist. Auch Schriftbild und Buchstaben passten zu dieser Datierung.

Inzwischen ist viel Wasser den Bach heruntergelaufen (hier eine Zusammenstellung der Entwicklung). Aber was der Journalist Ariel Sabar 2016 ans Licht gebracht hat, liest sich spannender als ein guter Krimi. Auch wenn es nicht mehr ganz aktuell ist:  Wer wissen möchte, was das Jesuspapyrus mit Deutschland zu tun hat, sollte sich die verrückte Geschichte irgendwie erschließen.

Hier: www.theatlantic.com.

Hier gibt es ein kurzes Video dazu:

Heinrich Heine: Meine Erleuchtung

In der Vorrede zur 2. Auflage der Geschichte der Religion und Philosophie gibt der deutsche Dichter Heinrich Heine Auskunft, wie er zu Gott zurückfand. Er wies neugierige Fragen zu seiner Bekehrung ab,  gibt jedoch eine Antwort, die es in sich hat. Er schrieb 1852 in Paris (zitiert aus: W.R. Brauer, Heinrich Heines Heimkehr zur Gott, 1981, S. 32, das Zitat ist auch hier zu finden):

In der Tat, weder eine Vision, noch eine seraphitische Verzückung, noch eine Stimme vom Himmel, auch kein merkwürdiger Traum oder sonst ein Wunderspuk brachte mich auf den Weg des Heils. Ich verdanke meine Erleuchtung ganz einfach der Lektüre eines Buches. — Eines Buches? Ja, und es ist ein altes, schlichtes Buch, bescheiden wie die Natur, auch natürlich wie diese; ein Buch, das werkeltägig und anspruchslos aussieht, wie die Sonne, die segnend und gütig uns anblickt wie eine alte Großmutter, die auch täglich in dem Buche liest, mit den lieben, bebenden Lippen, und mit der Brille auf der Nase — und dieses Buch heißt auch ganz kurzweg das Buch, die Bibel. Mit Fug und Recht nennt man diese auch die Heilige Schrift; wer seinen Gott verloren hat, der kann ihn in diesem Buche wiederfinden, und wer ihn nie gekannt, dem weht hier entgegen der Odem des göttlichen Wortes.

Heinrich Bullinger: Architekt der Reformation

Hanniel Strebel und ich haben vor einigen Jahren den Reformator Heinrich Bullinger entdeckt und schätzen gelernt. Im Sommer 2019 hat Hanniel in Aidlingen einen einführenden Vortrag zu dem Reformator gehalten. Ausgehend von der These, dass Bullinger eigenständig zur Reformation fand, erläutert er einige große Ereignisse und gibt Einblick in die immensen Produktivität Bullingers. Die Leistungen in seiner 44-jährigen Zeit als Antistes der Zürcher Kirche sind so enorm, dass noch immer an der Erschließung seines Werkes gearbeitet wird. 

Freundlicherweise wurde E21 der Mitschnitt zur Verfügung gestellt und so kann der Vortrag dort nachgehört werden: www.evangelium21.net.

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Landesbischof Rentzing tritt zurück

Es ist für mich eine traurige Nachricht. Landesbischof Dr. Rentzing hat heute seinen Rücktritt erklärt. Auf der Seite der Ev.-Lutherischen Landeskirche ist zu lesen:

„Ich bin angetreten mit dem Wunsch, die verschiedenen Positionen innerhalb der Landeskirche wieder einander näher zu bringen. Mein oberstes Ziel war und ist die Einheit der Kirche. Ich muss mit großem Bedauern feststellen, dass die aktuelle Diskussion um meine Person diesem Ziel schadet. Sie ist nicht nur für mich persönlich, sondern auch für die gesamte Kirche derzeit eine Belastung. Um Schaden von meiner Kirche abzuwenden, habe ich mich entschieden, mein Amt zum nächstmöglichen Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen.

Ich stehe für konservative Positionen und Werte, die ich in einem langen Entwicklungsprozess für mich als richtig erkannt habe. Dabei war die Begegnung mit Jesus Christus und mein Glaube für mich prägend. Der Weg in die Kirche hat mich verändert. Positionen, die ich vor 30 Jahren vertreten habe, teile ich heute nicht mehr.

Nun, die Worte sind erklärungsbedürftig. In einigen Wochen wissen wir mehr.

Weiteres: www.evlks.de.

John Piper: Glaube entsteht nicht aus klugen Vorträgen

Vom 3. bis 6. Oktober veranstaltete die Arche zusammen mit Evangelium21 in Hamburg eine gemeinsame Konferenz. Die Nachrichtenagentur IDEA berichtet darüber: 

Die Bibel spielt bei der Gotteserkenntnis die zentrale Rolle. Glaube entsteht nicht aus klugen Vorträgen, er erwächst aus dem Wort Gottes. Das sagte der US-Theologe und Autor Prof. John Piper (Minneapolis/Bundesstaat Minnesota) bei einer Gemeinschaftstagung des Netzwerkes „Evangelium21“ zusammen mit der „Eckstein-Konferenz“ des Gemeinde- und Missionswerks Arche. Sie fand mit 1.800 Besuchern vom 3. bis 6. Oktober in Hamburg statt. Das Treffen stand unter dem Motto „Sehnsucht nach Gott“.

Wie Piper weiter sagte, dürften Predigten deswegen nicht auf Theologien, Traditionen oder gesellschaftlichen Themen basieren, die man in die Bibel hineinlese. Vielmehr müsse die Bibel selbst durch Auslegung die Theologie prägen. Eine solche Auslegung führe zu einer erfüllenden Freude. „Je mehr wir Gott erkennen, desto mehr Liebe haben wir zu ihm und anderen Menschen“, so Piper. Die Folge sei ein Leben in großer Zufriedenheit. Dadurch werde Gott geehrt.

Mehr: www.idea.de.

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Theologiestudium: „Immer muss man sich rechtfertigen“

Mehr und mehr Menschen treten aus der Kirche aus, dagegen steht das Theologiestudium noch relativ gut da. Die Studenten müssen sich allerdings oft bohrende Fragen gefallen lassen und erklären, warum sie ein ziemlich bedeutungsloses Fach studieren. Leon Igel berichtet darüber in seinem FAZ-Blog:

Für immer mehr Menschen spielen Religion und Kirche eine immer geringere Rolle. Die Zahl der Kirchenaustritte ist seit Jahren hoch, allein im letzten Jahr kehrten der evangelischen und katholischen Kirche mehrere Hunderttausend Menschen den Rücken. Bis 2060 werden sich die Mitgliederzahlen halbiert haben, schätzen die Evangelische Kirche in Deutschland und die Deutsche Bischofskonferenz. Keine Frage, die Kirche als Institution verliert an gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. In dieser Stimmung Theologie zu studieren, mag für viele rückwärtsgewandt erscheinen. Doch das stimmt so nicht: Der Trend der Kirchenaustritte lässt sich nicht auf die wissenschaftliche Disziplin der Theologie übertragen.

Zahlenmäßig ist bei den Studenten das Fach, das sich aus der Innenperspektive mit einer Religion beschäftigt, nach wie vor beliebt – oder gleichbleibend unbeliebt. In den vergangenen zwanzig Jahre sind die Studentenzahlen auf einem konstanten Niveau geblieben, in absoluten Zahlen sogar mit einer leichten Tendenz zum Wachstum. Im Wintersemester 1988/89 studierten nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes 20.867 Menschen christliche Theologie und Religionspädagogik, im Wintersemester 2017/18 waren es 21.585. 

Mehr: blogs.faz.net.

Zwei Arten des „Theologischen Liberalismus“

Dan Doriani (Covenant Theological Seminary, Missouri, USA) unterscheidet in seinem Beitrag über den Theologischen Liberalismus zwischen einem feindlichen und einem freundlichen Liberalismus. Der freundliche möchte den Glauben an Gott „retten“, zahlt dafür aber einen hohen Preis.

Jahrhundertelang sind liberale Theologen davon ausgegangen, es sei ihre Aufgabe, das Christentum dem „modernen Menschen“ schmackhaft zu machen. In den meisten Fällen teilt dieser moderne Mensch mit dem Theologen einen sehr ähnlichen Hintergrund und sozialen Status. Das Ziel des liberalen Theologen ist die Rettung des Christentums, die durch das Entfernen der jeweils anstößigsten Lehrsätze bewerkstelligt wird. 

Einmal ist es die Lehre der Sünde, die unakzeptabel ist; ein anderes Mal sind es Wunder; und noch ein anderes Mal ist es die Jungfrauengeburt, die stellvertretende Sühne oder die biblische Sexualmoral. Der Tenor allerdings ist immer derselbe: Um das Christentum glaubwürdig zu machen, müssen gewisse Lehrsätze weichen. 

Die erste Variante, der feindliche Liberalismus, hasst das Christentum und möchte es durch eine bessere Religion ersetzen. Die zweite – um die es in diesem Artikel geht – ist freundlicher. Sie möchte den Glauben retten und seine „kulturellen Verächter“ zurückgewinnen. Leider wird das Christentum in dem Rettungsversuch des freundlichen Liberalen zerstört, da seine Loyalität nicht der Schrift, sondern der Kultur gilt. 

Mehr bei Evangelium21: www.evangelium21.net.

Auf Gottes Einladung antworten

John Stott schreibt in einem Buch Die große Einladung über die Freiheit (Brunnen, 2004, S. 138–139):

Jeder ist auf der Suche nach Ruhe, nach Frieden, nach Freiheit. Und Jesus sagt uns, wo wir sie finden können – indem wir am Kreuz unsere Last abwerfen und indem wir uns der Autorität seiner Lehre unterordnen. Freiheit finden wir in der Tat dadurch, dass wir unsere Last niederlegen; aber wir finden sie ganz bestimmt nicht dadurch, dass wir hinterher auch die Last Christi abwerfen. Das Paradox des christlichen Lebens ist: Unter dem Joch Christi finden wir Ruhe, und in seinem Dienst finden wir Freiheit. Indem wir uns verlieren, finden wir uns selbst, und wenn wir unserer Selbstsucht absterben, fangen wir an zu leben.

Warum also bin ich Christ? Es ist wohl klar geworden, dass es dafür nicht den einen, alles entscheidenden Grund gibt, sondern eher ein Bündel von Gründen. Manche davon haben mit Jesus Christus selbst zu tun – mit den außergewöhnlichen Behauptungen, die er über sich selbst aufstellte und die ich nicht entkräften kann; mit seinem Leiden und seinem Tod, die mir das Problem des Schmerzes erhellen; und mit der Unerbittlichkeit, mit der er, der „himmlische Jagdhund“, mich verfolgte und mich nicht entkommen ließ. Andere Gründe haben mehr mit mir zu tun als mit ihm: Er hilft mir, mich selbst im Paradox meiner menschlichen Natur zu verstehen und Erfüllung für mein grundlegendes menschliches Streben zu finden. Ein weiterer Grund für meine Entscheidung, Christ zu werden, ist die Notwendigkeit, auf Gottes Einladung zu reagieren und zu ihm zu kommen, um Freiheit und Ruhe zu finden.

Um es in einem einzigen Satz zusammenzufassen: Jesus Christus, der von sich sagt, er sei sowohl der Sohn Gottes als auch der Erlöser und Richter der Menschheit, steht nun vor uns und bietet uns Erfüllung, Freiheit und Ruhe an, wenn wir nur zu ihm kommen. Eine solche Einladung von einer solchen Person kann man nicht einfach übergehen. Er wartet geduldig auf unsere Antwort. „U. A. w. g.!“ [Um Antwort wird gebeten!].

Es ist schon viele Jahre her, dass ich Christus damals im Schlafsaal der Schule kniend meine Antwort gegeben habe. Ich habe es nicht bereut. Denn ich habe erfahren, was Lord Reith (der erste Generaldirektor von BBC London) einmal „das Mysterium und die Magie des innewohnenden Christus„ nannte.

Ich frage mich, ob Sie, liebe Leserin und lieber Leser, wohl ebenfalls bereit sind, diesen Schritt zu tun? Wenn ja, dann hilft es Ihnen vielleicht, sich allein irgendwohin zurückzuziehen und das folgende Gebet zu Ihrem eigenen zu machen:

Herr Jesus Christus, ich weiß, dass du schon lange auf verschiedenste Weise auf der Suche nach mir bist. Ich habe gehört, wie du an meine Tür geklopft hast.

Ich glaube, dass deine Behauptungen wahr sind; dass du am Kreuz für meine Sünden gestorben bist, und dass du auferstanden bist und über den Tod triumphiert hast.

Danke für dein liebevolles Angebot der Vergebung, für die Freiheit und für die Erfüllung.

Nun wende ich mich ab von meiner sündigen Selbstsucht.

Ich komme zu dir als meinem Erlöser.

Ich ordne mich dir unter als meinem Herrn. Schenk mir die Kraft, dir für den Rest meines Lebens zu folgen.

Amen.

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