Nigeria: Massaker an christlichen Studenten

Mehrere Quellen haben bestätigt, dass etwa 25 bis 30 christliche College-Studenten an einer Universität im Nordosten Nigerias am späten Montagabend massakriert wurden. Über die Motive für das Massaker wird derzeit noch spekuliert. Als sicher gilt, dass die islamistische Gruppe „Boko Haram“ für die Tat verantwortlich ist.

Das Verbrechen hat eine internationale Gebetsinitiative angestoßen. Wie Emily Fuentes von dem Hilfswerk „Open Doors“ gegenüber der Presseagentur Christian Post äußerte, sei es sehr wichtig, für die betroffenen Christen in Nigeria zu beten.

Wir sollten auch für die Täter beten. Ein Terrorist von „Boko Haram“ – so Open Doors – habe bereits zum Glauben an Jesus Christus gefunden.

Mehr zu diesem Vorfall hier: www.christianpost.com.

Am 11. November ist übrigens der „Weltweite Gebetstag für verfolgte Christen“. Eine Broschüre dazu kann hier heruntergeladen werden: IDOP-2012-04.pdf.

Facebook: Du bist nicht allein

Manchmal kann Kulturhermeneutik helfen. Dieses Werbevideo präsentiert uns eine Welt, in der Facebook selbstverständlich ist wie ein Stuhl. Das Netzwerk ermöglicht Kommunikation, Freundschaften, Sport, kurz: Es gibt dir einen Platz, an dem du sein kannst und nie allein bist. Das ist fast ein religiöses Angebot.

VD: DG

Francis Schaeffer zum 100. Geburtstag

Das Magazin Credo hat die Oktober-Ausgabe Francis Schaeffer (1912–1984)  gewidmet. Dabei sind Artikel von Bruce Little, William Edgar, Bryan A. Follis und Stephen Wellum.

The year 2012 is the 100th anniversary of the birth of Francis Schaeffer (1912–1984). It is difficult to think of an evangelical figure in the 20th century who so seriously engaged the philosophies and ideologies of the secular world and set them over against the Christian worldview than Francis Schaeffer.

But Schaeffer was no ordinary evangelical. The man wore knickers and knee high socks when he lectured, sporting not only long hair but a goat’s-chin beard! Most importantly, Schaeffer did not fear man, but feared God. Not only did he engage secular worldviews, but he confronted his fellow evangelicals, even rebuking them for doctrinal concession and compromise.

As many have observed, it is not an overstatement to say that the Schaeffers transformed, reshaped, and in many ways reformed American evangelicalism. Those writing in this new issue of Credo Magazine are proof, each writer bearing testimony to how Francis Schaeffer has made a monumental impact on how we understand and articulate the Christian faith and life in the world of ideas. Contributors include Bruce Little, William Edgar, Bryan Follis, and Stephen Wellum, and many others.

Hier gibt es einen Download gratis: www.credomag.com.

Os Guinness: Weshalb Freiheit so wichtig ist

51xQleaXJwL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_AA300_SH20_OU03_.jpgOs Guisnness diagnostiziert in seinem neuen Buch A Free People’s Suicide: Sustainable Freedom and the American Future einen bedenklichen Verlust gesellschaftlicher Freiheit. Mit CT hat er über seine Ansichten gesprochen:

Jewish and Christian freedom has a number of very striking features. It’s derived, not self-created. It’s relational; it has to be done in community. It’s not atomistic and individualistic. And it has a framework of truth—“The truth will set you free.“ And it’s not boundless.

On the other hand, you have the philosophical revolution that comes out of the Renaissance that humans are capable of creating themselves. You tie that with the scientific revolution, which imagines we can through science create ourselves. And then there is the consumer revolution, where everything is possible through the market and you can be whoever you want to be. You can see how these things have created this incredible sense of infinite possibility. You have profoundly anti-Christian views on freedom underlying so many of the discussions.

Mehr: www.christianitytoday.com.

Geschlossene Gesellschaften

51bCQxviOeL._SL500_AA300_.jpgTomas van Houtryve liefert in dem Bildband Geschlossene Gesellschaften. Eine Fotografische Reise durch kommunistische Länder (Benteli Verlag Bern, 288 S., 46 Euro) überwältigend düstere Bilder aus Kuba, Vietnam, China, Laos, Nepal, Nordkorea und Moldawien.

Der Verlag schreibt:

Nach Ende des Kalten Krieges warfen die meisten kommunistischen Staaten ihre marxistischen Prinzipien über Bord und etablierten ein neues Regierungssystem. Doch es gab einige wenige Länder, in denen es der kommunistischen Partei gelang, an der Macht zu bleiben. Genau diese Staaten bereiste der amerikanische Fotograf Tomas van Houtryve in den vergangenen sieben Jahren, wobei er bisweilen viele Hürden zu überwinden hatte, um an sein jeweiliges Ziel zu kommen. In Nordkorea zeigt sich der Kommunismus von seiner rigidesten und besonders grotesken Seite. In Moldawien und Kuba befindet er sich in der Auflösung, durchdringt aber immer noch das reaktionäre System. In China, Vietnam und Laos bemüht sich die kommunistische Regierung um eine Annährung an die westliche Marktwirtschaft. In Nepal hingegen herrscht eine völlig andere Situation: Statt sich vom Kommunismus zu lösen, strebt dieses Land nach seiner Einführung! Van Houtryves Fotografien zeigen deutlich den Unterschied zwischen vielversprechender kommunistischer Theorie und gelebter Praxis, der oft an die Grenzen des Menschlichen führt.

 

 

Werden Christen in Europa verfolgt?

„Christen in Europa steht die Verfolgung bevor“, meldete das Online-Portal The Parlament am 2. Oktober 2012. Der Titel ist zu reißerisch, geklagt wird auf zu hohem Niveau. Dennoch ist die Beobachtung richtig, dass Menschen, die sich zu einer einer christlichen Ethik bekennen, in Europa mit wachsender Intoleranz konfrontiert werden:

Several speakers, including MEPs, said Christians in countries like the UK faced „increasing levels of intolerance“ because they had „dared“ to be critical of Islam and homosexuality. EPP member Anna Zaborska went even further, saying Christians were being „persecuted for their beliefs“. She cited an example of „intolerance“ the „difficulties“ some workers have in wearing the Christian cross while at work. Zaborska said she was referring to two British Christians– British Airways check-in clerk Nadia Eweida and NHS hospital nurse Shirley Chaplin – who were refused the legal right to wear a cross at work and are now asking the European Court of Human Rights in Strasbourg to overturn the British judgments. Lawyers briefed by the UK coalition are expected to tell the court that Christians in Britain should not expect to be allowed to wear a cross at work or with a uniform. Zaborska, a Hungarian MEP, said the EU had a role to play in „defending freedom of speech“, adding, „This is all about respect of human rights. „This is a universal right and, in cases where it is being abuse, the EU has a right to speak out in the defence of it.“ The deputy was one of the keynote speakers at a high-profile seminar organised by the ECR group in parliament on „discrimination“ against Christians in Europe.

Mehr: www.theparliament.com.

VD: MG

In Rom ändert sich das Bild von Luther

Vor rund 500 Jahren verurteilte der Vatikan die Lehren Martin Luthers und belegte den Wittenberger mit dem Kirchen-Bann. Seither ist der deutsche Reformator ein Stolperstein bei der Suche nach Einheit zwischen den getrennten Kirchen. Doch in letzter Zeit verändert sich in Rom die Stimmung.

Hier ein DLF-Beitrag:

J24

Jonas hat in seinem Blog auf ein frisches Blog mit dem Namen Jesus24.de verwiesen:

Es enthält sehr viele gute Beiträge, die uns im Leben als Christen herausfordern. So zum Beispiel eine achtteilige Serie über die Bedeutung und den Wert der verbindlichen Gemeindemitgliedschaft oder eine bisher(?) zweiteilige Serie über die Glaubwürdigkeit der Bibel. Da sich viele von Euch für das Evangelium interessieren, wie meine Statistik zeigt, empfehle ich auch herzlich den Blogpost bei J24 zur verändernden Kraft des Evangeliums.

Der Autor, Waldemar Justus, stellt sich in seinem Blog vor: „Meine Leidenschaft und Sehnsucht ist es, meinen Gott und Retter — Jesus Christus — zu verherrlichen. Sein Blut macht mich frei und lässt mich in Seiner Gegenwart aufatmen. Durch seine souveräne Gnade reinigt er mich von jeglicher Schuld und gibt mir überwältigende Freude in seinem Geist. Komm, und sieh selbst!
Soli Deo Gloria — Waldemar Justus“

Ich schließe mich Jonas an: Reinschnuppern!

Erstarrte Dogmen?

Michael hat sich in seinem Blog „Auf der Suche nach Wahrheit“ mit der esoterischen Dogmenkritik Ken Wilbers befasst und kommt zu dem Ergebnis:

Beurteilt am Maßstab der Heiligen Schrift nennt die klassisch-reformierte Theologie Ken Wilber zu Recht einen „Irrlehrer“, vor welchen bereits Petrus warnte, dass sie: „…verderbliche Irrlehren einführen und verleugnen den Herrn, der sie erkauft hat …“ Nicht „die christliche Kirche erstarrt … in den mythologischen Dogmen und zu regressiver Unterwerfung im Sinne eines Machterhalts…“ sondern vielmehr sind wir Menschen erstarrt in unausgesprochenen Annahmen und Rebellion gegen die persönliche Umkehr von unserem gottlosen Leben – hin zu dem realen, uns über alles liebenden, personalen Gott.

Hier: wahrheit-suchen.blogspot.de.

Schuld und Schulden

Sinkende Löhne, Arbeitslosigkeit und Vermögensverluste: Die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise sind verheerend. Wer ist daran Schuld? Und welche Auswirkungen hat die Krise auf unsere Zukunft? Ursache ist in hohem Maße Verantwortungslosigkeit, meint der Verleger und Betriebswirt Dr. Ingo Resch aus Gräfelfing bei München. Er behauptet provokant: „Wir sind in Europa dabei, die Realität zu verdrängen!“

Hier ein 5-Minuten langer Zusammenschnitt seines Vortrags: www.mehr-glauben-leben.com.

Der vollständige Mittschnitt kann für 8 Euro inkl. Versand auf CD beim ERF Austria bestellt werden.

VD: RN

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