Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift
Alister McGrath, Brian McLaren und Tim Keller diskutieren über die Chicago-Erklärung:
Alister McGrath, Brian McLaren und Tim Keller diskutieren über die Chicago-Erklärung:
Zwei gute Nachrichten: Noch heute soll die Version 9 der Accordance Bibel Software freigegeben werden. Die Neuerungen der Version 9 werden hier beschrieben.
Johannes hat außerdem Luthers 95 Thesen (1517) und das Augsburger Bekenntnis (1530) für Accordance aufbereitet, so dass diese Texte als Module in der Software implementiert werden können.
Nachtrag vom 16.09.2010: Die Veröffentlichung von Accordance 9 verzögert sich um einige Tage. Johannes hat unter der oben genannten Adresse weitere Module zur Verfügung gestellt.
Der ORF hat einen Beitrag über die Gideons mit dem lieben Franz Seiser ausgestrahlt.
Die ist auch in österreichischen Hotels anzutreffen: die Bibel im Hotelzimmer. Nicht nur Hotels, sondern auch Altersheime, Krankenhäuser und das Bundesheer kostenfrei mit Bibeln auszustatten, das ist das Ziel des überkonfessionellen Gideonbundes. Diese Vereinigung vorwiegend evangelischer oder evangelisch-freikirchlicher Geschäftsleute, gegründet 1899 in den USA, ist seit 1957 in Österreich tätig und verteilt laut eigenen Angaben weltweit rund 80 Millionen Bibeln pro Jahr.
Hier: tvthek.orf.at.
Hans Joachim Iwand schreibt in Glauben und Wissen (Nachgelassene Werke 1, S. 189–190):
Wir werden also zur Kenntnis nehmen müssen, daß wir mit Gott nur so und in der Weise ins Verhältnis treten können, daß Gott selbst ein solches Verhältnis — aus freier Gnade und eben in dem Akt seiner Hinwendung zu uns setzt. Dies Verhältnis ist nicht je schon da. Alles je schon als Verhältnis Daseiende ist von der Art, daß wir zwar von ihm ausgehen können, also etwa davon, daß wir Geschöpfe sind, etwa davon, daß wir in unserem Existenzverständnis uns schlechthin abhängig wissen, etwa davon, daß wir im Gewissen den Ruf Gottes vernehmen, etwa davon, daß im allgemeinen Sittengesetz eine Verantwortung für mein Tun vorliegt, — es gibt viele, immer wieder benutzte religiöse und ethische Aprioris (Anknüpfungspunkte!), von denen man ausgehen kann. Aber deren keines führt in Wahrheit zu Gott. Denn zu Gott führt nur, was von ihm selbst her kommt. Und eben dies ist die besondere, die ausgezeichnete Stellung, die dem Wort zukommt. Das erst heißt an die Offenbarung glauben, daß wir das Wort unter uns haben. Daß wir es als eine Sache sui generis haben, mitten in allem, was wir hier an Religionen und an ethischen Kämpfen und Möglichkeiten in dieser Gigantomachie des Geistes besitzen. Fremd und souverän, nicht von unten, sondern wirklich von oben, immer diese seine Herkunft bezeugend, sich in nichts einordnend, sondern alles Geordnete, weil ohne Gott Geordnete, in Frage stellend, so steht das Wort in unserer Menschheitsgeschichte. Und die Bibel ist die Erzählung von dem Geschehen dieser Fremdlingschaft des Wortes Gottes mitten unter den nationalen und spirituellen Kulten und Religionen des alten und jüngeren Orients. Auf einmal geht da eine Erscheinung auf, wie der Stern von Bethlehem, auf einmal ist das Wort da und es sind ein paar Menschen da, die von daher, die aus der Verheißung leben! Und eben damit ist der Glaube da.
Brilliant!
John Piper erklärt auf unterhaltsame Weise, wie er als Pastor Bibelverse auswendig lernt und bereits erlernte Verse wiederholt:
Dass Luther für die große deutschsprachige Bibelübersetzung verantwortlich ist, wissen auch Gelegenheitsleser. Weniger bekannt ist, dass bereits vor Luther mehr als 70 verschiedene Bibelverdeutscher tätig waren und 18 Drucke vollständiger deutscher Bibeln existierten.
Hier mehr: books.google.de.
Der Evangelische Pressedienst (epd) hat mitgeteilt, dass die Lutherbibel von 1984 überarbeitet werden soll. Geplant ist, heißt es in der Meldung, »die durchgesehene Bibel möglichst vor dem Jahr 2017 der Öffentlichkeit vorzustellen«.
Mehr hier: www.epd.de.
Das schrieb Gerhard Ebeling vor 30 Jahren:
Der Bibelgebrauch ist weithin auf den kirchlich institutionalisierten Umgang mit ihr reduziert. Ihre Rolle als Hausbuch und als privates Andachtsmittel ist stark geschrumpft. Die Zahl derer, die keine oder nur eine ganz verzerrte Vorstellung von ihr haben, ist weiter im Wachsen. Die Bibelkenntnis ist bis in kirchentreue Kreise hinein, sogar bei Theologiestudenten, erschreckend gering. Und selbst bei gutem Willen fühlt man sich dem Dickicht dieses Buches gegenüber hilflos. Auch unter politisch denkbar freiheitlichen Verhältnissen, die den Kirchen sogar noch gewisse Privilegien wie den schulischen Religionsunterricht einräumen, ist diese Entfremdungstendenz anscheinend kaum aufzuhalten. Sie wird vom Sog des Zivilisationsgefälles und seiner vorherrschenden kulturellen Erscheinungen vorangetrieben und zum Teil noch gefördert durch fragwürdige religionsdidaktische Theorien oder auch einfach durch einen desolaten Zustand pädagogischer Praxis.
Was für Worte würde er heute finden?
Wie wäre es denn mit einer regelmäßigen Bibellese im Jahr 2010? Der Crossway Verlag hat 10 Pläne zum Bibellesen herausgegeben. Sie haben unterschiedliche Schwerpunkte und können in verschiedenen Formaten (sogar iCal) aus dem Internet geladen werden.
Hier: www.esv.org.
Vor einigen Wochen ist das Buch Das Neue Testament: Überblick, Hintergrund und Erklärungen meines Kollegen Carsten Friedrich erschienen. Der Born Verlag schreibt dazu:
Die Bücher des Neuen Testaments gehören sicher zu den bekannteren Texten der Bibel. Dennoch braucht man auch hier manches Hintergrundwissen, um die Texte in ihrer jeweiligen Absicht zu verstehen.
Dieses kompakte Buch gibt dem/der Leser/in Hilfen zum Verständnis der einzelnen Bücher, einen Überblick über den Inhalt und stellt charakteristische Verse vor. So wird das Neue Testament begreifbarer und man wird ermutigt, das Gelesene durch eigene Entdeckungen zu vertiefen. Es regt zum persönlichen (Weiter)Lesen und zum Studium der biblischen Bücher an. Dazu dient auch der Bibelleseplan im Anhang des Buches, mit dem man in einem Jahr chronologisch das gesamte Neue Testament lesen kann.
Eine Einführung in die Entstehung des Neuen Testaments rundet das Buch ab.
Gedacht ist das Buch besonders für junge Leute ab 14 Jahre. Einsatzmöglichkeiten ergeben sich in Jugend- und Bibelkreisen, bei der Konfirmandenarbeit oder beim persönlichen Bibelstudium
Hier eine Leseprobe: Leseprobe.pdf.
Das Buch:
kann hier bestellt werden: