Warum ich als „Gay“ nichts von der gleichgeschlechtlichen Ehe halte

Doug Mainwaring empfindet seit seiner Kindheit homosexuell. Trotzdem heiratete er eine Frau und adoptierte zusammen mit ihr zwei Kinder. Die Ehe scheiterte und Doug zog die Kinder allein auf. Er schreibt über diese Erfahrung:

Anfangs fühlte ich mich befreit. Ich traf einige großartige Jungs, war in ein paar langfristigen Beziehungen. Nach einigen Jahren leitete mich die intellektuelle Redlichkeit jedoch zu einigen unerwarteten Ergebnissen: (1) Das Gründen einer Familie mit einem anderen Mann ist nicht ganz das Gleiche wie die Gründung einer Familie mit einer Frau.  (2) Den Kinder Eltern beiderlei Geschlechts zu Hause zu verweigern ist ein objektives Übel. Kinder brauchen und sehnen sich nach beiden Geschlechtern.

Deshalb, so Doug: „Die Ehe ist kein dehnbarer Begriff. Sie ist unveränderlich. Sie bietet das Beste für Kinder und die Gesellschaft. Wir sollten die Definition der Ehe nicht verfälschen oder entstellen und damit ihre Reichtümer für jetzige und künftige Generationen verleugnen.“

Was Doug Mainwaring über die Pan-Sexualisierung unserer Gesellschaft schreibt, ist ebenfalls lesenswert.

Die „Philia“- Liebe zwischen Männern ist viel besser, viel stärker und viel erfüllender als erotische Liebe jemals sein kann. Aber die Gesellschaft fördert zur Zeit die niedrigste Form der Liebe zwischen Männern, während sie die höheren Formen sabotiert. Die Kultur der Homosexuellen umwirbt die Sexualisierung aller (und sie sehen sich und andere Männer in erster Linie als sexuelle Wesen), während sie sich fast als ruinös erweist, wenn es um die Förderung anderer Aspekte der Beziehungen zwischen Mann und Frau geht.

Hier die ganze Geschichte: www.thepublicdiscourse.com.

P.S: Völlig anders als Doug Meinwaring sieht das übrigens Peer Steinbrück in seinem Plädoyer für Regenbogenfamilien:

VD: DB

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Theo
Gast
Theo

Die SPD ist für Christen nicht wählbar.

Schandor
Gast
Schandor

Die SPÖ auch nicht.

Jonas
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Für mich auch nicht @Theo, aber da stellt sich mal wieder die Frage, woran man die Wählbarkeit festmacht. Und die Antwort auf jene Frage muss jeder letzten Endes mit seinem Gewissen selbst ausmachen. Und da kann ich schon verstehen, dass es halt trotzdem welche gibt, die das anders sehen als wir beide. Aber ein kurzer Exkurs in Sachen Wählbarkeit und deren Bestimmung wäre durchaus mal interessant und auch sinnvoll. Wie geht man als Christ mit seiner Stimme um? Nutzt man sie, um kleine Splitterparteien zu ermutigen? Nutzt man sie überhaupt? Nutzt man sie dort, wo sie was bewirken könnte, namlich… Weiterlesen »

Waldemar
Gast

@Jonas: Folgender Beitrag von Thomas Schirrmacher (inklusive Kommentare) geht dieser Frage nach und gibt eine Antwort.
http://www.thomasschirrmacher.info/archives/2549

"Moruti" Lutz
Gast
"Moruti" Lutz

Es ist ja schoen, wenn Doug Mainwaring das so erlebt hat und so leben kann. Problematisch finde ich nur, wenn man jetzt daraus ableitet, wie es bitte fuer andere gefaelligst auch zu sein habe.
Ich kenne auch solche, die als „gays“ in gleichgeschlechtlichen Beziehungen leben oder gelebt haben, bei denen die „philia“ durchaus eine Rolle zu spielen scheint. Ich denke, man(n) kann da nicht verallgemeinern.

Viermama
Gast
Viermama

Sie, „Moruti“ Lutz haben etwas ganz entscheidendes in ihrem Beitrag geschrieben, und zwar …….bei denen die „philia“ durchaus eine Rolle zu spielen scheint! Das ist das Stichwort, „scheint“ – sind diese Menschen wirklich ehrlich? Ist es vielleicht doch nur „Sex“ der zusammenhält? Wenn man zurückblickt, warum wir so erschaffen wurden, dann steht fest Frau und Mann werden eins und bringen Leben zur Welt – dienen unserem Schöpfer durch Nachkommen! Adam hat in den Tieren keines gleichen gefunden, deshalb formte Gott aus seiner Rippe eine Frau und sie wurden eins! Gott formte keinen Mann für Adam auch nicht beides, damit er… Weiterlesen »

heavy pete
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Die Annahme die hier gemacht wird dass die kleinbürgerliche Familie, Vater, Mutter und Kind immer die Norm gewesen ist, ist hier falsch. Familie hat immer schon der Zeitgeist bestimmt. Auch die biblischen Urväter wie Abraham entsprachen diesem Ideal nicht. In der Bibel wird immer vom ganzen Haus gesprochen wenn Familie gemeint ist. Zumindest im alten Testament ist das der Fall. Damit sind der Hausherr, seine Frauen, Kinder und Sklaven gemeint. Das der Begriff der kleinbürgerlichen Familie jetzt auch auf Homosexuelle über die eingetragene Partnerschaft oder „Homoehe“ übertragen wird wertet das Ideal der Familie eher auf. Dieses Familienideal ist mittlerweile kaum… Weiterlesen »

Jules
Gast
Jules

@Viermama: Adam und Eva bekamen 30 Söhne und 30 Töchter. Diese wiederum zeugten Kinder (Inzest!). Wenn das der Wirklichkeit entspricht, warum hat die Menschheit dann nicht ausschließlich das Aussehen eines Mitteleuropäers? Wo kommen die Afrikaner und Asiaten her? Fragen über Fragen!

Peter Geerds
Gast
Peter Geerds

@Jules:
„Fragen über Fragen“ Die Antworten dazu findest du in der Bibel. Um deine zu beantworten, brauchst du nur die ersten sechs Kapitel lesen.

Markus
Gast
Markus

@heavy pete
Ich glaube nicht, dass wir die Definition von „Familie“ dem Zeitgeist überlassen brauchen. Schon gar nicht wir Christen. Denn auch wenn es z.B. polygame Familien im AT gab, a) ist ein Grundmerkmal, dass Familie auf einer lebenslangen Fortpflanzungsgemeinschaft beruht und b) sind solche Entwicklungen im Gesamtzeugnis der Schrift als Abweichungen von Gottes Norm erkennbar.
Dass durch das Sprengen des biblisch vorgegebenen Rahmens die Familie „aufgewertet“ wird, ist daher nicht nur unbegründet, sondern auch im Widerspruch zur christlichen Sichtweise.

Jules
Gast
Jules

@Peter Geerdes: Hab ich gerade nochmal gelesen. (Der zeugte den und der lebte soundso lange usw.) Vielleicht bin ich ja nicht so schlau, aber mir erschließt sich daraus das mit den asiatischem und afrikanischem Aussehen nicht. Bitte erhelle meinen Geist! (Klingt grad sarkastisch, ich meine es aber durchaus ernst!) Liebe Grüße!

Markus
Gast
Markus

@Jonas „Und da kann ich schon verstehen, dass es halt trotzdem welche gibt, die das anders sehen als wir beide.“ Natürlich gibt es immer welche, die es anders sehen. In wohl fast allen Fragen. Aber was bedeutet das? Rein gar nichts. Denn wenn man danach ginge, wäre nichts mehr wirklich falsch oder wahr. Nein. Ein rationaler Mensch fragt nach Gründen und orientiert sich danach. Es gibt mehrere, von einander unabhängige und m.E. sehr starke Gründe, dass Christen nicht SPD oder auch Grüne wählen können. Ja, es ist sogar ein starkes Indiz, wenn ein halbwegs informierter Mensch diese Parteien wählt, dass… Weiterlesen »

PeterG
Gast
PeterG

@Jules
Nur ganz kurz:
Nachkommen Sems: Semiten
Nachkommen Hams: Hamiten
Nachkommen Japhets: Japhetiden
Diese kannst du über die drei Kontinente Europa, Afrika und Asien verteilen.

Jörg
Gast
Jörg

@heavy pete „Der Forschungsstand, dass die uns vertraute Kleinfamilie sich erst durch die Industrialisierung entwickelt habe, ist überholt. In der aktuellen Fachliteratur erfährt man, dass bereits in der griechisch-römischen Antike „die meisten Menschen in einer Kleinfamilie“ aus Vater und Mutter und deren Kindern gelebt haben. Das gilt auch für die jüdische Kultur, in der Jesus wirkte: „Großfamilien [= „Häuser“, Jörg] mit verheirateten Söhnen, deren Frauen u[nd] Kindern, einer Vielzahl von Knechten u[nd] Mägden samt deren Angehörigen dürften die seltene Ausnahme gewesen sein. Im Regelfall bildeten Eltern u[nd] Kinder die Familie“ (Armin Baum, Vorehelicher Geschlechtsverkehr in der Antike und der Bibel:… Weiterlesen »

Roderich
Gast
Roderich

@Jules, das mit den asiatischem und afrikanischem Aussehen Eventuell hilft da das Grundtypenmodell von Wort und Wissen weiter; ich kann es hier nur grob aus dem Gedächtnis (und vielleicht etwas verfälscht) wiedergeben: es gibt den Grundtypen „Mensch“, in dem ein gewisse genetische „Möglichkeiten“ angelegt sind (dazu gehören afrikanische, asiatische, indo-europäische Aspekte des Aussehens); es könnten dann – irgendwann (vermutlich recht früh in der Menschheitsgeschichte; wohl nach der Sintflut irgendwann) – gewisse genetische „Schalter“ „umgelegt“ worden sein, so dass sich eine bestimmte Ausprägung ab dann nicht mehr ändert. Das mag wie eine „just-so-story“ klingen, aber solche „just-so-stories“ werden ja auch ständig… Weiterlesen »

Jules
Gast
Jules

@ Peter @Roderich: Vielen Dank! 🙂