Gesellschaft

Landgericht Köln verbietet Judentum

Der Arzt, der die Beschneidung vornahm, wurde vom Vorwurf der Körperverletzung zwar freigesprochen. Doch nach dem Urteil des Landgerichts Köln sind Beschneidungen von Kindern aus religiösen Gründen künftig strafbar. Die FAZ berichtet über den Rechtsstreit:

Ein vom Gericht bestellter medizinischer Gutachter kam zu dem Schluss, es gebe „jedenfalls in Mitteleuropa keine Notwendigkeit, Beschneidungen vorbeugend zur Gesundheitsvorsorge vorzunehmen“. Entscheidend aber ist, dass das Landgericht eine Beschneidung, die ein Arzt nach Einwilligung der Eltern ordnungsgemäß an einem „nicht einwilligungsfähigen Knaben“ vornimmt, als Körperverletzung wertet. Anders als das Amtsgericht kommt das Landgericht zu dem Ergebnis, dass das Grundrecht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit die Grundrechte der Eltern überwiege.

Die Beschneidung sei insbesondere nicht durch die Einwilligung der Eltern gerechtfertigt, weil sie „weder unter dem Blickwinkel der Vermeidung einer Ausgrenzung innerhalb des jeweiligen religiös gesellschaftlichen Umfelds noch unter dem des elterlichen Erziehungsrechts“ dem Wohl des Kindes entspreche. Der Körper des Kindes werde durch die Beschneidung dauerhaft und irreparabel verändert. „Diese Veränderung läuft dem Interesse des Kindes, später selbst über seine Religionszugehörigkeit entscheiden zu können, zuwider. Umgekehrt wird das Erziehungsrecht der Eltern nicht unzumutbar beeinträchtigt, wenn sie gehalten sind abzuwarten, ob sich der Knabe später, wenn er mündig ist, selbst für die Beschneidung als sichtbares Zeichen der Zugehörigkeit zum Islam entscheidet.“

Hier der vollständigen FAZ-Beitrag zum Beschneidungsverbot: www.faz.net.

Der katholische Philosoph Josef Bordat macht in einem Kommentar darauf aufmerksam, dass der Entscheid des Landgerichts für Juden einem Religionsausübungsverbot gleichkommt (VD: TL):

Wer sich nicht beschneiden lässt bzw. wer nicht dafür sorgt, dass seine männlichen Nachkommen nach Gen 17, 12 ordnungsgemäß beschnitten werden, hat – nach jüdischem Verständnis – den Bund mit Gott gebrochen und wird für andere Juden untragbar. Damit kommt das Beschneidungsverbot für Juden einem vollständigen Religionsausübungsverbot gleich, denn die jüdische Religion ist ohne „Bund mit Gott“ und ohne die Identifikation mit dem „Stammesverband“ nicht denkbar. In der Konsequenz stellt das Landgericht Köln also nicht die Beschneidung als traditionelles, im Grunde aber lässliches „Ritual“ unter Strafe, sondern einen ganz wesentlichen Aspekt der jüdischen Identität, ohne den es schlicht und einfach nicht möglich ist, Jude zu sein. Das Landgericht Köln verbietet mit seinem Urteil in letzter Konsequenz das Judentum selbst. In Deutschland. Das sollte man wissen, bevor man das Urteil „fortschrittlich“ nennt.

Die marxistische Transformation

Schon mehrmals habe ich hier im Blog eine Renaissance des marxistischen Denkens angedeutet (z.B. hier). Nun lese ich ausgerechnet im Hochschulanzeiger der FAZ (Was bekannte Frank Schirrmacher?: „Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat.“), dass der Literaturprofessor Mark Greif nicht mehr nur nach postmodernen Romanen, sondern ebenso nach marxistischen Ideen greift. Der Gründer der Occupy-Gazette beschreibt uns im Interview die Zukunftsvision einer Protestbewegung, die sich zwar nicht auf Kapitalismuskritik reduzieren lässt, aber eben doch den Kapitalismus für die Verschuldungsmisere verantwortlich macht.

Beim harten Kern der Bewegung geht die Tendenz zur radikalen Transformation. Kapitalismus ist für sie der Feind, sie wünschen sich, wie der Soziologe David Graeber, von dem die Formel der „99 Prozent“ stammt, einen gewaltfreien Anarchismus. Dann gibt es die Gruppe von Teilzeitprotestierern, diejenigen, die wie ich an bestimmten Tagen kommen, nach der Arbeit zum Beispiel. Sie haben eine ganz andere Haltung. Ich sah eine Frau, die Geschäftsleute vor der Börse ansprach: „Ich bin nicht gegen Kapitalismus“, sagte sie. „Ich glaube an die Idee von vergüteter Arbeit, aber ich habe so viele Krankenhausschulden, dass es egal ist, wie viel ich arbeite, ich werde das nie abbezahlen können.“ Für sie ist nicht der Kapitalismus das Problem, im Gegenteil – sie möchte ein Teil des Systems sein. Das Problem ist ein Kapitalismus, der es selbst denjenigen, die nach seinen Regeln spielen, unmöglich macht, ein ordentliches Mittelklasseleben zu führen.

Hier mehr: hochschulanzeiger.faz.net.

Die Kosten der Selbstverwirklichung

Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage durch psychische Erkrankungen hat sich in Deutschland den neuesten Zahlen zufolge seit dem Jahr 2000 nahezu verdoppelt. Einer der wichtigsten Gründe: Druck zur Selbstverwirklichung – beruflich wie privat. Jan Grossarth schreibt für die FAZ:

Für den Anstieg psychischer Erkrankungen werden viele Gründe genannt. Der BPtK-Präsident Rainer Richter nannte als wichtige Gründe für den Anstieg etwa den „Druck zur Selbstverwirklichung“, beruflich wie privat. Vor Jahrzehnten, als die alten gesellschaftlichen Normen noch galten, seien neurotische Verhaltensauffälligkeiten die häufigsten gewesen, die Freiheit eines jeden, Individualität und Identität heute selbst zu finden, führe dagegen öfter zu Erschöpfung. Daher genügten eine gesunde Ernährung und viel Bewegung längst nicht als Vorbeugung.

Mehr: www.faz.net.

VD: JS

Die Gleichberechtigungsfalle

201206130815.jpgIm Mai 2011 wurde Monika Ebeling aus ihrem Amt der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Goslar abberufen, weil sie sich in ihrer Gleichstellungsarbeit auch für Männer engagiert hatte. Im Buch Die Gleichberechtigungsfalle erzählt Monika Ebeling nicht nur die Geschichte ihrer Abberufung. Bruno Köhler hat seine Rezension des Buches freundlicherweise online gestellt. Er schreibt:

Sie hat die Antworten auf ihre Fragen für sich gefunden. Eine wahre, nachhaltige Geschlechterdemokratie kann nur dort entstehen, wo sich Männer und Frauen im geschlechterpolitischen Diskurs auf gleicher Augenhöhe gegenüber stehen, wo die objektive Berücksichtigung der Anliegen beider Geschlechter eine Selbstverständlichkeit ist, wo man sich vom Geschlechterkriegsdenken mit den Stereotypen der ausschließlich männlichen Täter und ausschließlich weiblichen Opfer verabschiedet hat. Monika Ebeling will diese Erkenntnisse mit ihrem eindrucksvollen und bewegenden Buch anhand ihrer eigenen Geschichte aber auch in grundlegenden Erörterungen dem Leser nahebringen. Gerade, weil die Geschlechterpolitik in Deutschland und auch in der EU eben genau das Gegenteil von dieser Vision ist. Monika Ebeling will, dass sich das ändert.

Das Buch ist absolut empfehlenswert. Wer einen tiefen Einblick in die rücksichtslose Realität von Gleichstellungspolitik in der Praxis, fernab vom uns täglich einlullenden Euphemismus der Geschlechterpolitiker/innen, bekommen möchte, oder wer einfach wissen will, wie hegemoniale Gleichstellungspolitik funktioniert, für den ist dieses Buch ein alternativloses Muss. Eines der besten Bücher über das, was schon Katharina Rutschky als den „real existierenden Feminismus“ bezeichnete.

Hier die vollständige Rezension: cuncti.net.

 

 

VD: AH

Hirndoping

Experten gehen davon aus, dass in Deutschland bereits 100.000 Studierende ihrem Leistungsvermögen durch Medikamente und Drogen auf die Sprünge helfen. Welcher Schüler oder Studenten wünscht sich nicht ein Wundermittel, das bei Prüfungen hilft, die Leistungsfähigkeit zu steigern.

Hier ein aufrüttelnder und geglückter Bericht über den Trend zum Hirndoping:

Transformationskongress

Vom 8. bis 9. Juni 2012 veranstalteten der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Deutsche Naturschutzring und Einrichtungen der Evangelischen Kirche in Deutschland einen Kongress zu den politischen und wirtschaftlichen Umbrüchen unserer Zeit, den so genannten Transformationskongress.

Wer sich die Mühe macht, die Beiträge der EKD-Vertreter zu lesen, stößt schnell auf Formulierungen, die an die messianisch-marxistischen Agitationen der Diesseits-Eschatologen erinnern. Gerhard Wegner, Leiter des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland, solidarisiert sich mit dem politischen Programm der „große Transformation“: „Es braucht dringend eine Gesamtstrategie. Sie wird nur dann erfolgreich sein, wenn es gelingt, eine grundlegende Transformation des die Welt beherrschenden Wirtschafts- und Gesellschaftsystems zu erreichen, das sich immer noch am besten mit dem Begriff Kapitalismus erfassen lässt.“ „Die Menschen“, so Wegner, „wehren sich gegen die Reduzierung ihres Selbst auf die beliebig handelbare Ware Arbeitskraft.“ Die angestrebte Transformation – und beim Lesen dieser Zielbeschreibung fühlte ich mich dann doch sehr an meinen Marxismus-Unterricht erinnert –, sieht so aus:

Wir brauchen, heißt es im Vortrag „Gesellschaft im Umbruch: Transformation wohin? Kapitalismus 4.0“:

  • die konsequente Aufwertung der Rolle des Staates durch die Stärkung der Demokratie,
  • die Indienstnahme der Finanzmärkte: „Banking has to be boring again!“,
  • die Umstellung der Ökonomie in Richtung ökologischer Nachhaltigkeit,
  • die Schaffung umfassend inklusiver, nachhaltiger und demokratischer Arbeitswelten, um Teilhabe aller zu verwirklichen.

In eine ganz ähnliche Richtung argumentiert auch der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider. Alles, was er fordert, könnte man ohne Bezug auf den christlichen Glauben (besser) formulieren. Aber da es sich für einen Kirchenvertreter gut macht, den Reichtum der biblischen Bildersprache zu nutzen, wird gleich das Pfingstfest bemüht:

Die Transformations-Aufgabe und dieser Transformationskongress sind sehr wohl auch eine Aufgabe der Kirche. Als Christinnen und Christen sind wir überzeugt: Es gibt immer Alternativen, auch wenn sie oft nur von wenigen gedacht, geträumt, erhofft, erstritten und erarbeitet werden. Wir können uns und wir können unsere Welt verändern. Gottes Geist kann unser Denken und Handeln erneuern. Und wir sind überzeugt, dass dieser Geist des Lebens nicht nur in der Kirche wirkt. Wir wollen mit allen zusammenarbeiten, die unterwegs sind zu sozialer Gerechtigkeit, nachhaltiger Wirtschaft, Bewahrung der Schöpfung und lebendiger Demokratie. Das ist möglich, auch wenn wir aus ganz verschedenen Traditionen und Kulturen kommen und in gewisser Weise verschiedene Sprachen sprechen. Diese Erfahrung haben wir vor kurzem mit dem Pfingstfest gefeiert.

Für so eine Transformation braucht man Jesus Christus nicht.

Elternparanoia

Kinder müssen spielen, toben, Wagnisse eingehen – und sich manchmal blaue Flecken holen. Nur so können sie sich psychisch und körperlich gesund entwickeln. Deshalb sollten Eltern ihre Kinder nicht in Watte packen.

Die Gehirn & Geist-Autorin Verena Ahne schreibt für den SPIEGEL:

Fürchten wir heute in den westlichen Nationen also zu sehr um unseren Nachwuchs? Der britische Soziologe Frank Furedi glaubt, ja – und prägte dafür den Begriff „Elternparanoia“. Das Bild vom Kind, so die These des emeritierten Professors von der University of Kent, habe sich im letzten Jahrhundert stark gewandelt. Kinder wurden früher als robust und belastbar angesehen, Risiko als positiv. Heute gelten sie als zerbrechlich und sollen von Anfang an vor Schäden jeglicher Art, seelischen wie körperlichen, bewahrt werden.

Von den verunsicherten Eltern profitiert ein riesiger Ratgebermarkt, der die Angst aber nur noch weiter anheizt. Hinzu kommt der Einfluss der Medien, die meist ein Zerrbild der Lebensrealität wiedergeben.

Mehr: www.spiegel.de.

Verbot islamkritischer Äußerungen heißt Kapitulation

Deutsche Politiker dürften sich nicht von radikal-islamischen Salafisten in die Selbstzensur treiben lassen. Der Islamwissenschaftler Carsten Polanz warnt davor, das Zeigen von islamkritischen Karikaturen verbieten zu lassen. Andernfalls bestimmten gewaltbereite Islamisten immer stärker, wer wann und wo welche Meinung äußern darf.

Idea meldet:

Auch Medien stehen laut Polanz in der Gefahr, vor islamistischer Gewalt zu kapitulieren und sich eine islamisch definierte Selbstzensur aufzuerlegen. So habe sich der Generaldirektor der britischen Rundfunkgesellschaft BBC, Mark Thompson, 2008 dafür ausgesprochen, angesichts möglicher gewaltsamer Bedrohungen über den Islam anders zu berichten als über andere Religionen. Seine Begründung: Muslime werteten Angriffe auf ihre Religion als eine Form des Rassismus. Polanz zufolge lässt man sich damit auf die Argumentation von Islamisten ein. Sie erklärten die Unterlassung jeglicher Kritik am Islam zur Voraussetzung gesellschaftlichen Friedens. Damit entstehe die paradoxe Situation, dass ein Sender die vollkommene Friedfertigkeit einer Religion betone, sich aber zugleich vor der Gewaltbereitschaft ihrer Anhänger fürchte.

Hier die vollständige Pressemeldung: PM067.pdf.

Kratzer am Krippen-Lack

Bei Günther Jauch wurde die Frage nach der Qualität der Krippen zum unfreiwilligen Argument für die Wahlfreiheit und das Betreuungsgeld. Die FAZ schreibt in der TV-Kritik:

Unerwartete Entscheidungshilfe bei „Günther Jauch“: Wer bisher noch schwankte, ob er sein ein- oder zweijähriges Kind in eine Krippe geben oder lieber privat betreuen soll, konnte gestern abend zum Krippen-Skeptiker werden. Denn in der Jauch-Runde zum Zankapfel Betreuungsgeld ging es neben dem Austausch bekannter Argumente immer wieder auch um die Frage der Qualität unserer Krippen, gerade im Blick auf die erwartete Klagewelle, wenn es von August 2013 an den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz geben wird.

Und es entstand ein Szenario von Personalmangel, frühpädagogisch unqualifizierten Aushilfskräften, Tohuwabohu-Beschäftigungstherapie. Eine im Publikum sitzende Berliner Kita-Leiterin unterstrich die dramatische Lage und wurde ihrerseits durch hunderte von Mails bestätigt, die während der Sendung von überforderten Kita-Mitarbeitern eingingen – Günther Jauch sagte, so viele Mails habe er noch nie während seiner Sendung erhalten.

Treiben wir also auf eine Situation zu, in der es auf der einen Seite den einklagbaren Krippenplatz für alle geben wird, auf der anderen Seite wegen dessen unzureichender Ausstattung eine „Kindeswohlgefährdung“droht, wie Stefan Sell meinte, Professor für Volkswirtschaft und eigentlich ein Krippen-Verfechter?

Quelle: www.faz.net.

VD: JS

Die Eltern wollen nur noch überleben

Oft sind es Kinder, die heute den Mittelpunkt der Familie bilden. Aber Prinzen und Prinzessinnen brauchen Aufmerksamkeit, lassen sich wenig sagen und kosten viel Energie. Die Anzeichen mehren sich, dass ein Wunderland mit Königskindern und beruflich eingespannten Eltern besonders in den Städten mehr Kraft einfordert, als Eltern aufbringen können. Erschöpft, verzweifelt: Magazine für Eltern sprechen immer offener von dem Kraftakt, Kinder zu haben.

Es lohnt sich, den FAZ-Artikel über neue Trends in den Familienmagazinen zu lesen (Hervorgehbung von mir).

Radikaler als „Brigitte Mom“ aber greift niemand diese Stimmung auf. Reisereportagen heißen hier „Einer heult immer“ und die Redaktionsleiterin beschreibt den für sie perfekten Urlaub so: Sie bringt die Kinder in die Kita, lässt sie vom Vater abholen und taucht drei Tage lang in der eigenen Stadt ab, wo sie sich ein Hotelzimmer nimmt, in den „alten Lieblingscafés“ sitzt und mal richtig ausschläft. „Brigitte Mom“, wie „Balance“ und „Woman“ ein Ableger der Frauenzeitschrift „Brigitte“, war im vergangenen Herbst zunächst als „one-shot“ einmalig erschienen. Nachdem innerhalb weniger Wochen 70000 Exemplare verkauft waren, entschied man bei Gruner+Jahr, das Magazin solle regelmäßig erscheinen; Anfang Mai kam die zweite Ausgabe heraus. In der Titelgeschichte geht es um „die geheimen Muttergefühle“ – das sind dem Artikel zufolge „Langeweile, Hass, Erschöpfung, Verzweiflung, Aggression, Widerwillen, Hysterie, Neid, Überdruss“. Ein ganzes Magazin lässt sich offenbar mit dem Trend bestreiten, Stress und Überforderung offen zu thematisieren. Erziehungstipps oder Reportagen über Einzelschicksale – etwa ein Leben mit behindertem Kind – fehlen. In einer Pressemitteilung des Verlags heißt es, man wolle in „Brigitte Mom“ auch künftig auf solche „problemorientierten Ratgeber“ vollständig verzichten. Statt individuelle Schwierigkeiten von Kindern – Schulversagen, Ängste, Krankheiten – in den Blick zu nehmen, wie es Elternmagazine traditionell taten, ist jetzt das bloße Vorhandensein von Familie das Problem.

Hier der vollständige Artikel: www.faz.net.

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