Theologie

Themelios 45 (2/2020)

Themelos2 2020In der aktuellen Ausgabe von Themelios gibt es erneut interessante Artikel und Buchbesprechungen. Ich empfehle besonders den Aufsatz „Is ‚Online Church‘ Really Church? The Church as God’s Temple“ von Ronald L. Giese. Er kommt zu dem Ergebnis: 

Online-Kirche ist keine Kirche. Das ist ein Widerspruch, kein Oxymoron. Einige der Dinge, die eine Kirche tut, kann man sicherlich online durchführen. Vielleicht lassen sich einige Teile in bestimmten Kontexten besser online erledigen als durch persönliche Begegnungen. Andere lassen sich vielleicht am besten in einem hybriden Modell verwirklichen. Der Grund dafür, dass eine Online-Kirche keine Kirche ist, ist mindestens ein doppelter. Erstens sind alle Indikatoren, sowohl die historischen (die vergangenen und zukünftigen Tempel) als auch die bildlichen (die Verzweigungen der Kirche als heutiger Tempel), dass Gottes Wohnung in der Kirche an einem Ort ist. Und die Indikatoren sind, dass sich dieser Ort an einem Ort befindet, nämlich in der Ortsgemeinde.

Der Inhalt: 

  • Pursuing Scholarship in a Pandemic: 227 Reflections on Lewis’s “Learning in War-Time” – Brian J. Tabb
  • Praise and Polemic in Our Global Pandemic – Daniel Strange
  • The Use of Leviticus 18:5 in Galatians 3:12: Redemptive-Historical Reassessment – Jason S. DeRouchie
  • Celebration and Betrayal: Martin Luther King’s Case for Racial Justice and Our Current Dilemma – James S. Spiegel
  • Christ and the Concept of Person – Lydia Jaeger
  • The “Epistle of Straw”: Reflections on Luther and the Epistle of James – Martin Foord
  • Interpreting Faith in the Reformation: Catholic and Protestant Interpretations of Habakkuk 2:4b and Its New Testament Quotations – Mario M.C. Melendez
  • The Resurgence of Two Kingdoms Doctrine: A Survey of the Literature – Michael N. Jacobs
  • Why Not Grandchildren? An Argument against – Reformed Paedobaptism – Gavin Ortlund
  • Is “Online Church” Really Church? The Church as God’s Temple – Ronald L. Giese, Jr.
  • PASTORAL PENSÉES: Text-Criticism and the Pulpit: Should One Preach about the Woman Caught in Adultery? – E. Miller

Hier gibt es die Ausgabe im PDF-Format oder für die Bibelsoftware Logos: themelios.thegospelcoalition.org.

Jay E. Adams 1929–2020

Jay Adams ist am 14. November 2020 in die ewige Ruhe bei seinem Herrn eingetreten. Er wurde 91 Jahre alt.

Adams war vor allem als Begründer der modernen biblischen Beratungsbewegung bekannt, die mit der Veröffentlichung seines bahnbrechenden Buches Competent to Counsel im Jahr 1970 ins Leben gerufen wurde. Er war ein Vorkämpfer für die Sache der biblischen Suffizienz in der Seelsorge und kämpfte gegen das Vordringen der säkularen Psychologie in die Beratungsräume von Pastoren und christlichen Laien an.

In den 80-er Jahren war die Seelsorge nach Adams in Deutschland recht verbreitet, da viele seiner Bücher übersetzt wurden. Seine Seelsorge musste allerdings auch sehr viel Kritik über sich ergehen lassen.

Jay Adams arbeitete zuletzt für das The Institute for Nouthetic Studies. Die Christian Counseling & Educational Foundation (CCEF) hat viele Impulse von Adams aufgenommen und gründlich weiterentwickelt.

Hier ist ein Rückblick auf sein Leben zu finden: nouthetic.blog.

Homosexualität und christlicher Glaube

In dem Beitrag „Der Kreis schließt sich“ habe ich im Juli 2020 die Hoffnung ausgesprochen, dass demnächst Beiträge erscheinen werden, die die offensichtlichen und weniger offensichtlichen Schwachpunkte des Buches Homosexualität und christlicher Glaube: Ein Beziehungsdrama, erörtern. Tatsächlich sind inzwischen mehrere sehr hilfreiche Rezensionen erschienen. Eine Auswahl:

Die meines Erachtens förderlichste Besprechung stammt von Thomas Jeising und erschien ursprünglich in der Zeitschrift Bibel und Gemeinde (4/2020, S. 27–39). Nun ist sie auch als Rezension bei Evangelium21 veröffentlicht worden. Zum Einstieg heißt es:

Es ist beinahe unmöglich, eine gewöhnliche Buchbesprechung zu dem vorliegenden Titel1 abzuliefern. Das hat eine Reihe von Gründen, die ich darlegen werde. Es wäre vielleicht sogar ungerecht, wenn man das Werk nur wie ein Buch beurteilen würde. Denn der Leser bekommt ungefragt auf 96 Seiten eine Therapiestunde bei einem Facharzt für Psychotherapie und Psychosomatik zum Discounterpreis, allerdings wird die Krankenkasse die Kosten nicht übernehmen.

Das Werk ist also irgendwie besonders, anders lassen sich seine Wirkung und die Aufregung darum auch gar nicht deuten. Denn das Buch, das Homosexualität unter Christen als positive Lebensform qualifizieren will, enthält kein einziges neues Argument, keine neue Idee, auch fasst es nicht die jahrzehntelange Diskussion zusammen. Und nicht einmal für den Vorschlag an evangelikale und konservative Gemeinden, eine Trauhandlung für zwei Menschen gleichen Geschlechts einzuführen, die nicht nur treu und verbindlich zusammenleben wollen, sondern auch für eine gegenseitige sexuelle Befriedigung eintreten, kann es ein Copyright beanspruchen.

Na, wenn das nicht neugierig macht. Die vollständige Buchbesprechung gibt es hier: www.evangelium21.net.

Warum „cooles Christentum“ noch nie eine gute Idee war

Brett McCracken, Autor des Buches Hipster Christianity: When Church And Cool Collide, rechnet mit dem progressiven Christentum ab:

Anfang des 21. Jahrhunderts war „Relevanz“ zum wichtigsten Schlagwort der westlichen evangelikalen Christenheit geworden. Pastoren, Gemeindeleiter und andere christliche Schlüsselpersonen empfanden eine neue Dringlichkeit, das Evangelium für die nächste Generation ansprechender zu gestalten – immerhin zeigten Umfragen, dass sich junge Leute in nennenswerter Zahl vom Glauben abwandten. Also versuchte man, dem Glauben ein neues Image zu verpassen. Das war die Zeit, in der das Magazin Relevant [in den USA] ins Leben gerufen wurde, Donald Millers Buch Blue like Jazz erschien und Rob Bell zu einer Art evangelikalem Steve Jobs aufstieg. Karos, Röhrenjeans, Bart und Tattoos wurden zur inoffiziellen Standarduniform eines Pastors. Es ging darum, den Glauben neu zu vermarkten, einen weniger gesetzlichen, dafür kultur-freundlicheren, „emergenten“ Glauben zu propagieren, der anders war als die angestaubte Religion unserer Großeltern.

In meinem vor zehn Jahren erschienenen Buch Hipster Christianity: When Church and Cool Collide habe ich diese problematische Zeit mit großer Genauigkeit nachgezeichnet. In vieler Hinsicht ist dieses Buch inzwischen nur noch ein nostalgisches Relikt – ein Zeitzeuge eines bestimmten Segments des Evangelikalismus an der Schwelle zum neuen Jahrtausend. Doch die Tatsache, dass es sich um ein Buch mit Ablaufdatum handelt, bestätigt den springenden Punkt, auf den ich damals hinwies: dass „cooles Christsein“ – wenn kein Oxymoron – zumindest vergebliche Mühe ist. Ein auf Relevanz ausgerichtetes Christentum sät selbst den Samen dafür, eines Tages überholt zu sein. Statt das Christentum zu retten oder wiederzubeleben, wird es durch Hipster-Glauben auf die Ebene eines Konsumguts reduziert – ebenso schnelllebig und vergänglich wie die Mode der neuesten Laufsteg-Kollektion. Wenn man die Relevanz des Christentums an seiner Fähigkeit festmacht, die Gunst der „Coolen“ zu erlangen – die doch nur die derzeitigen sind in einer langen Geschichte der evangelikalen Vorliebe für Prestige –, dann führt das ernsthaft in die Irre.

Mehr: www.evangelium21.net.

Abraham Kuyper starb vor 100 Jahren

De Ware Jacob 3e jaargang nr 16 16 januari 1904 Tekening van Albert HahnVor 100 Jahren, am 8. November 1920, starb Abraham Kuyper in Den Haag (Niederlande). Der Theologe und Politiker ist in Deutschland nur einer eingefleischten Subkultur vertraut. In den Niederlanden hatte er bereits zu Lebzeiten eine große Gefolgschaft. Dort, sowie in den USA und in Südafrika, gilt er bis heute als einer der bedeutendsten Vertreter einer calvinistischen Theologie, die sich unter den Bedingungen der Moderne bewährt. Sein Todestag bietet eine günstige Gelegenheit, sich mit dem Vater des Neo-Calvinismus und seiner Weltanschauung vertraut zu machen.

Mehr dazu gibt es hier: www.evangelium21.net.

Der Vatikan erklärt die Worte des Papstes

Vor einigen Tagen habe ich darüber berichtet, dass Papst Franziskus in einer Dokumentation die zivilrechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partner befürwortet hat und damit innerkirchlichen Diskussionen ein Steilvorlage gegeben hat (siehe hier). Der Vatikan hat sich inzwischen in die Auseinandersetzung um die richtige Deutung der zitierten Worte eingeschaltet. Er weist laut FAZ darauf hin, „dass es sich um aus dem Zusammenhang gerissene Aussagen aus einem früheren Interview handele“. Die FAZ weiter:

Der Vatikan teilte den Bischöfen nun mit, es handle sich um zwei Aussagen aus einem früheren Interview des Papstes, das er 2019 mit dem mexikanischen Fernsehsender Televisa geführt habe. Die beiden Sätze stammten ursprünglich aus unterschiedlichen Zusammenhängen, seien in dem Dokumentarfilm jedoch zu einer Antwort zusammengefügt worden. Das habe Verwirrung gestiftet.

Der Satz über das Recht auf eine Familie bezieht sich laut vatikanischer Darstellung in seinem ursprünglichen Zusammenhang darauf, dass Homosexuelle von ihrer Familie nicht diskriminiert werden sollten. In diesem Sinne hatte sich Franziskus 2016 auch in seinem Schreiben „Amoris laetitia“ geäußert. Der Satz über die rechtliche Anerkennung fiel demnach in einem anderen Teil des Interviews, in dem es um die Ablehnung eines Gesetzes zur Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe 2010 in Argentinien ging. Der heutige Papst und damalige Erzbischof von Buenos Aires, Jorge Mario Bergoglio, hatte dieses Gesetz damals abgelehnt.

Hier der vollständige Artikel von Thomas Jansen: www.faz.net.

Ist reformatorische Theologie heute noch wichtig?

Matthew Barrett stellt heute, also zum Reformationstag, die Frage, ob wir heute die reformatorische Theologie noch brauchen:

Ist reformatorische Theologie denn heute noch wichtig? Unbedingt. Es ist verlockend, die Reformation lediglich als eine politische oder soziale Bewegung zu betrachten. Aber in Wirklichkeit war die Reformation ein Kampf um das Evangelium. Die Reformatoren zeigten auf, dass das Herzstück des Evangeliums Gottes freie und gnädige Annahme schuldiger Sünder allein aufgrund des Werkes Christi ist. Auch wenn sich der politische und soziale Kontext seit dem 16. Jahrhundert verändert hat, dieses Thema bleibt aktuell. Man könnte viel dazu sagen, aber an dieser Stelle seien zumindest zwei Gründe genannt, weshalb die Reformation immer noch wichtig ist.

Erstens ist nach Luther die Rechtfertigung aus Glauben allein der Artikel, mit dem die Kirche steht oder fällt. Heute stellen jedoch viele die zentrale Bedeutung der Rechtfertigung in Frage oder lehnen sie völlig ab. So meint beispielsweise der verstorbene Clark Pinnock, die Fixierung Luthers und der Protestanten auf die Rechtfertigung beruhe auf ihrer Angst vor einem zornigen Gott. Konsequenterweise behauptet Pinnock, dass „die juristische Dimension unser Denken über die Erlösung dominiert hat“ (Flame of Love, S. 155). Auch wenn diese juristische Dimension wichtig sei, so sei sie doch „nicht unbedingt das zentrale Motiv“. Rechtfertigung sei lediglich ein Schritt auf dem Weg zur Veränderung. Daher sei sie „nicht das Hauptstück aller christlichen Lehre, wie Luther das meinte“. Was bietet Pinnock als Alternative an? „Gerettet werden ist eher so, wie sich in Gott zu verlieben.“ Tatsächlich behauptet Pinnock, „juristisches Denken und die Lehre der Rechtfertigung sind in der Bibel nicht so prominent, wie wir sie gemacht haben“. Und dann kommt der springende Punkt: „Luthers Wiederentdeckung der Rechtfertigung war für ihn selbst und die Reformen des 16. Jahrhunderts wichtig, aber für uns ist sie nicht gleichermaßen zentral, und noch nicht einmal für eine clevere Interpretation der Theologie des Paulus.“ Aber: Gottes Rechtfertigung der Gottlosen steht mitten im Zentrum von Paulus’ Theologie (Röm 4,5). Deshalb ist das Evangelium eine solch gute Nachricht! Die Nachricht ist deswegen so gut, weil Christus nicht nur gestorben und auferstanden ist (Apg 2,22–36), sondern weil wir jetzt die Vergebung der Sünden haben können (Apg 2,38). Kein Wunder, dass Paulus sagen kann, das Evangelium sei Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen, denn „es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: ‚Der Gerechte wird aus Glauben leben‘“ (Röm 1,17). Daher war Luthers Erweckung, nachdem er Römer 1,17 gelesen hatte, im Kern Evangeliums-Erweckung. Die Rechtfertigung vom Evangelium abzutrennen bedeutet, unser grundlegendes menschliches Dilemma zu ignorieren: Wer sind wir, die wir doch schuldige Sünder sind, dass wir Gunst vor einem heiligen Gott finden sollten? Offensichtlich steht Paulus diese Frage vor Augen, wenn er folgert: „Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus“ (Röm 5,1).

Mehr: www.evangelium21.net.

After Evangelicalism

In einer Q-Session-Diskussion mit dem Moderator und Gründer von Q Ideas, Gabe Lyons, erklärte Tim Keller vor einigen Monaten, dass die säkulare Kultur in Amerika jetzt an einem Punkt angelangt sei, an dem „die einzige Sünde darin besteht, den Menschen zu sagen, dass sie sündigen“. Keller sagte:

Das bedeutet, dass wir die erste Kultur sind, die nicht nur nicht glaubt, dass es hier draussen eine Wahrheit gibt, es ist alles subjektiv. Es ist auch die erste Kultur, die nicht nur glaubt, dass die Christen falsch liegen, sondern dass sie das Problem sind, erklärte er.

Den Eindruck, dass Christen, die ihren Glauben sehr ernst nehmen, ein Problem sind, vermittelt auch der DLF-Beitrag „Evangelikale Front bröckelt“ von Katja Ridderbusch, der sich den Narrativ der progressiven Evangelikalen oder Postevangelikalen aneignet. Demnach erfahren Christen eine tiefe Befreiung, wenn sie sich von einer sklavischen Bindung an die Heilige Schrift lösen. Eingeräumt wird sogar, dass das Exil aus der Welt der Evangelikalen letztlich im Atheismus enden könne. So wie bei Amy Hayes:

Ihr Glaube sei ihr wichtig, sagt Hayes, immer noch. Aber einer Konfession oder Kirche fühlt sie sich heute nicht mehr zugehörig. Sie würde sich am ehesten bezeichnen als Post-Evangelikale bezeichnen, auf der Suche nach Spiritualität. Ihre Mutter fürchte manchmal, dass sie während ihres Studiums zur Atheistin werde. Eine Sorge, die nicht ganz unberechtigt sei, sagt Hayes, lacht hinter ihrer lindgrünen Stoffmaske und zuckt mit den Schultern.

Grayson Hester, der in dem Beitrag ebenfalls interviewt wird, will hingegen Christ bleiben. Allerdings grenzt auch er sich von einer Bekenntnisorientierung ab:

Ich identifiziere mich als Christ, als queerer Christ. Und als Baptist, aber mit Einschränkungen. Ich mag einige Prinzipien der Baptisten, die strikte Trennung von Kirche und Staat oder die Unabhängigkeit der lokalen Kirchengemeinde. Und ich halte die Bibel sehr hoch, nicht als absolute und alleinige Richtschnur, aber als Autorität. Einige Elemente meines Glaubens sind klassisch evangelikal, aber mit der politischen Bedeutung, die der Begriff angenommen hat, identifiziere ich mich in keiner Weise.

Natürlich kommt auch David Gushees, der Autor des Buches After Evangelicalism, reichlich zur Wort. Er stellt einen Nexus zwischen Donald Trump und dem Evangelikalismus her. Beide verbinde eine gewisse toxische Wirkung, die Amerika und die Welt auch dann noch ertragen müssten, falls Trump die Wahl verliere:

Es gibt noch immer viele von ihnen und sie sind hochmotiviert. Die meisten weißen konservativen Evangelikalen sind mittlerweile komplett vom Geist des Trumpismus durchsetzt – von Gemeinheit und Bösartigkeit. Das wird noch lange nach Trump zu spüren sein, und es wird dauern, die politische und die religiöse Kultur in den USA zu entgiften.

Um nicht missverstanden zu werden: Donald Trump darf kritisiert werden und ich kritisiere ihn. Eine Politisierung des Glaubens ist meines Erachtens in einem sehr grundsätzlichen Sinn problematisch. Ich kann deshalb zum Beispiel nicht verstehen, warum MacArthur sagen kann, dass jeder „wahre Gläubige“ Donald Trump wählen wird. Will MacArthur wirklich jemanden, der nicht wählt oder die Demokraten wählt, aus der Gemeinde ausschließen? Ich hoffe nicht!

Hier also der Beitrag, der den Evangelikalismus letztlich einfältig mit dem Trump-Lager verknüpft und folglich in ihm auch eine Gefahr sieht, der man sich entziehen kann, wenn man sich „theologisch weiterentwickelt“. Queere Mission, wenn mal so will:

Logos 9 ist da

Die Bibel-Software Logos ist in der Version 9 erschienen. Es gibt einige neue Funktionen und weitere Werke für die deutschsprachige Bibliothek, etwa das RGG4. Vieler User werden sich darüber freuen, dass ein Dark Mode implementiert wurde (also ein dunkler Bildschirm). Ich selbst bezweifle, dass der Dark Mode die Bildschirmarbeit angenehmer macht, wenn viel mit Texten gearbeitet wird (vgl. dazu Was der Dark Mode wirklich bringt).

Die neuen Funktionen und Module werden hier vorgestellt. Hilfreich ist auch ein kurzer Blogbeitrag von Benjamin Misja, indem Neuerungen erwähnt werden, die besonders für Pastoren und Prediger hilfreich sein dürften.

Neu ist übrigens auch der Seelsorge-Assistent. Die Vorstellung, dass ich in Seelsorgesprächen auf Logos zugreife und nach Antworten suche, weckt bei mir freilich nicht gerade angenehme Assoziationen.

Hier noch ein Video von Jason Mayfield, in dem die neuen Features vorgestellt werden (eventuell ist die Art, wie er das macht, für manche Leute etwas gewöhnungsbedürftig):

Nach oben scrollen
DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner