„Christenfeindliche Straftaten in Deutschland stark gestiegen“

Anja Tang vom „Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians in Europe“ (OIDAC) zufolge nehmen christenfeindliche Straftaten in Deutschland stark zu. Der christliche Glaube komme in den Medien ganz allgemein nicht gut weg. 

Zitat aus einem Interview mit Frau Tang: 

Ein Großteil der medialen Öffentlichkeit ist dem Christentum gegenüber tendenziell negativ eingestellt oder zumindest verständnislos gegenüber öffentlicher Präsenz engagierter Christen. Hinzu kommt, dass einflussreiche Agitateure zunehmend christenfeindliche Haltungen verbreiten. Direkte Aufrufe zu Gewalt sind eher selten, aber auch hierfür gibt es Beispiele.

Im Februar wurde bei einer linken Demonstration in Hamm ein Schild mit dem Slogan „Die einzige Kirche, die erleuchtet sei, ist die, die brennt“ geschwenkt – also ein mehr oder weniger unverhohlener Aufruf, Brandanschläge auf Kirchen zu verüben. Es handelte sich um einen Protest gegen ein katholisches Krankenhaus, das aus Gewissensgründen Abtreibungen ablehnt. Solch ein Spruch ist angesichts der Rekordzahl an Brandanschlägen auf deutsche Kirchen nicht nur geschmacklos. Es muss nicht immer einen direkten Zusammenhang zu Gewalthandlungen geben, aber man sieht, dass eine christenfeindliche Rhetorik auch das gesellschaftliche Klima prägt.

Mehr (hinter einer Bezahlschranke): www.welt.de.

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