Gottes Kicker

DAS MAGAZIN hat wieder kräftig zugeschlagen und knüpft sich diesmal Fußballspieler vor, die sich öffentlich zum Glauben an Jesus Christus bekennen.

Hier der Artikel von Cathrin Gilbert: www.spiegel.de. Für notwendige Richtigstellungen und konstruktive Anmerkungen ist Frau Gilbert bestimmt dankbar.

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4 Kommentare
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walter

Hallo,

Also vielleicht stehe ich voll auf dem Schlauch, aber das ist der mit Abstand differenzierteste Artikel, den ich in diesem Magazin jemals über „die Evangelikalen“ gelesen habe. Klar ist, dass die Autorin vorallem zwischen den Zeilen nicht gerade für den Glauben Werbung macht. Was soll man auch anderes von einem säkularen Magazin erwarten, aber dennoch sehe ich nicht viele entscheidende Aussagen, die eine Richtigstellung erfordern würden.

Wenn ich als Christ einen Artikel über die brasilianischen Fußballer schreiben würde, würde ich das in einem anderen Ton und aus einer anderen Perspektive tun, aber darum nicht unkritisch. Das „Prosperity Gospel“, die extremen pfingstlerischen Tendenzen, die eher an den Schamanismus als irgendwie ans Christentum erinnern und alles was damit zusammenhängt sollten uns als reformatorische Christen sehr besorgt machen…
Oder etwa nicht?

walter

Lieber Ron,

Erstmal möchte ich klar stellen, dass ich niemals auch nur andeuten wollte, dass du ein Vetreter des Wohlstandsevangeliums sein könntest. Ich kann eigentlich fast allem was du so schreibst von Herzen zustimmen und bin sehr dankbar für deine Artikel. Die Frage war rhetorisch gemeint (wenn auch vielleicht ein bisschen zu provokativ)…

Zweitens kann ich deiner Antwort eigentlich nur zustimmen. Ich möchte und kann eben auch nicht über die Fußballer urteilen. Wenn du einige persönlich von ihnen kennst, hast du da wahrscheinlich den viel besseren Einblick. Aber ist es nicht so, dass in vielen Pfingstgemeinden gerade in Südamerika „Teufelsaustreibungen“ und das Wohlstandsevangelium sehr verbreitet sind?

Liebe Grüße,
Walter