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Erinnerungen an Edith Schaeffer

Ich bezweifle, dass Rachel Marie Stone die Familiengeschichte von Edith und Francis Schaeffer richtig interpretiert. Ihre Sicht der Dinge hinterfragt die Perspektive von Franky leider kaum. Trotzdem will ich auf ihre „Hommage“ an Edith verweisen.

Still, in Sex, Mom, and God, Frank lets us in on a telling conversation with his mother: „Mom, the only reason I’m a writer is because of all those books you read out loud to me. You were a good mother… You opened the doors to everything I love most.“

Edith was from a different time; a time when people didn’t air dirty laundry and where maintaining outward appearances was considered an important part of being a good „witness for Jesus.“ I will not defend her self-abnegating vision of Christian womanhood (to the point that she seems to have tolerated abuse), nor the fact that she presented a picture of family bliss that was not, according to her children, at all accurate.

But acknowledging her shortcomings doesn’t diminish the fact that this creative and thoughtful woman opened doors not just for Frank but for many of us in the evangelical world, helping us to realize that things like literature, music, dance, good food, and beauty aren’t unspiritual or worldly, but pathways to enjoying God and God’s good gifts, a message we might today take as a given, but one that was, in her time, a spirited rejection of the status quo. And for that energetic conviction, I will remember her with gratitude and admiration.

Die Beerdigung findet übrigens am 19. April um 14.00 Uhr in Gryon (Schweiz) statt.

Hier der Artikel von Rachel: www.christianitytoday.com.

Die ungläubigste Region der Welt

Ein nachhaltiges Erbe der SED: Nirgendwo sonst gibt es so wenige Menschen, die einer Religion angehören, wie auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Wie ist es dazu gekommen? Eine Reise durch den Osten Deutschlands auf der Suche nach Antworten, ist das Titelthema der WELT AM SONNTAG vom 31. März 2013.

Alan Posener schreibt:

Als die Forschungsgruppe „General Social Survey“ im vergangenen Jahr die neuesten Ergebnisse ihrer Langzeitstudie über den Glauben an Gott in verschiedenen Ländern veröffentlichte, waren hierzulande viele schockiert. Während etwa in den Philippinen 94 Prozent und in Westdeutschland 54 Prozent der Befragten angaben, sie hätten immer an Gott geglaubt und würden es weiterhin tun, waren es in der früheren DDR nur 13 Prozent – von denen ja viele offensichtlich nicht an den persönlichen Gott der christlichen Glaubensbekenntnisse glauben, der Gebete erhört und am Leben jedes Einzelnen Anteil nimmt. In Westdeutschland hingegen glauben noch 32 Prozent, also fast die Hälfte der Konfessionsgebundenen, an den persönlichen Gott, den ihre Kirchen verkünden; nur neun Prozent bekennen sich als Atheisten.

Einer, den die Ergebnisse der Studie nicht schockiert haben, ist Professor Gert Pickel, der an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig Religionssoziologie lehrt. „Die Ergebnisse sind nicht neu“, sagt er. „Seit 1981 werden diese Daten erhoben, ich arbeite auch mit ihnen, und sie belegen konstant einen weltweiten Trend, den wir Säkularisierung nennen. Diese Entwicklung ist in Ostdeutschland besonders stark ausgeprägt, aber sie findet fast überall in der Welt statt. Übrigens sind die Ergebnisse für China und Vietnam etwa noch schlimmer.“

Mehr: www.welt.de.

Frohe Ostern

2Kor 5,15:

Und er ist darum für alle gestorben, damit, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferstanden ist.

Europa leidet an einer dissoziativen Identitätsstörung

„Wir wissen nicht, wer wir sind. Unsere Identität ist in Teile zerfallen, und wir haben keine Ahnung von unserer Geschichte“, meint Sophie Dannenberg. Kurz: „Ganz Europa leidet offensichtlich an einer dissoziativen Identitätsstörung.“

Hier das Interview mit Sophie Dannenberg über ihr neues Buch Teufelsberg: www.welt.de.

Gefährlicher Glaube

Das ZDF bringt am Freitag, den 29. März 2013, um 19.30 Uhr eine Terra-X Sendung über Christenverfolgung. Zu den Gästen der Sendung gehören die Professoren Heiner Bielefeldt, Thomas Söding und Thomas Schirrmacher. Das ZDF schreibt:

Brennende Kirchen und flüchtende Menschen: Das sind keine Bilder aus der Vergangenheit, sondern aktuelle Nachrichtenbilder vor allem aus dem Nahen und Mittleren Osten. Gezeigt werden immer häufiger Christen und andere Minderheiten, die ihren Glauben und Überzeugung nicht friedlich ausüben können, ausgegrenzt und verfolgt werden. Die Dokumentation geht zu den Anfängen des Christentums zurück und fragt: Warum sterben seit 2000 Jahren Menschen im Zeichen des Kreuzes? Warum provoziert dieser Glaube immer wieder Gewalt und Gegengewalt? Hat Jesus das gewollt oder zumindest in Kauf genommen? Was führt zu Brutalität und Hass, mit denen damals und heute gegen Christen vorgegangen wird?

Im Dialog mit Kierkegaard

Mbstexte175 dc387fd861Mein Kollege Prof. Dr. Thomas K. Johnson hat vor einigen Jahren den Text „Dialogue With Kierkegaard in Protestant Theology: Donald Bloesch, Francis Schaeffer, and Helmut Thielicke“ verfasst.

Twentieth century Protestant theology effectively began in 1919 with the publication of Karl Barth’s great Roman’s Commentary. Here Barth effectively declared the otherness of God and the crisis of modern optimistic religion and culture, and Barth did this under the influence of Søren Kierkegaard. Kierekegaardian phrases like “the infinite qualitative difference between time and eternity” echo throughout Barth’s early works, and these themes are an important part of what makes twentieth century theology so different from nineteenth century theology. In his later works Barth did not make so many references to the idiosyncratic Dane, but dialogue with Kierkegaard had begun and was to become a fascinating and many-sided element in the writings of many Protestant theologians after Barth. And this dialogue with Kierkegaard can serve as a kind of red thread that can lead us into some of the distinctive and interesting themes of the theology of the last century. Three theologians of the generation after Barth who carried on extensive dialogues with Kierkegaard were Donald Bloesch, Francis Schaeffer, and Helmut Thielicke. The three represent a variety of intellectual, confessional, and national backgrounds, yet the three have some important things in common. All three saw themselves as followers of the Protestant Reformation, and all three, like Barth, saw a very close connection between theology and Christian preaching. And all three thought the dialogue with Kierkegaard was significant. But there the similarity ends. Each theologian has a distinctive interpretation of and response to our Danish friend.

Der Text kann hier gratis heruntergeladen werden: mbstexte175.pdf.

Der Häretiker Thomas Nagel

41dvfCkcIPL BO2 204 203 200 PIsitb sticker arrow click TopRight 35 76 AA300 SH20 OU03Der ursprünglich aus Belgrad stammende Thomas Nagel gehört zu den renommiertesten Philosophen der Vereinigten Staaten und hat mit Büchern wie Das letzte Wort die Vernunft gegen die Angriffe des Subjektivismus verteidigt. Bei ihm kann man folgende Sätze finden: „Kommt es zu philosophischen Auseinandersetzungen über die Objektivität irgendeiner Form des Denkens, muß das letzte Wort bei einigen uneingeschränkten Gedanken über das Sosein der Dinge liegen – bei Gedanken, die stets dableiben, einerlei, wie sehr wir uns bemühen, aus ihnen herauszutreten oder sie bloß als zufällige psychische Veranlagungen zu betrachten“ (Thomas Nagel, Das letzte Wort, S. 8).

In seinem bisher letzten Buch Mind and Cosmos: Why the Materialist Neo-Darwinian Conception of Nature Is Almost Certainly False hat sich Nagel gegen eine naturalistische Welterklärung ausgesprochen. Der Verlag schreibt:

In Mind and Cosmos Thomas Nagel argues that the widely accepted world view of materialist naturalism is untenable. The mind-body problem cannot be confined to the relation between animal minds and animal bodies. If materialism cannot accommodate consciousness and other mind-related aspects of reality, then we must abandon a purely materialist understanding of nature in general, extending to biology, evolutionary theory, and cosmology. Since minds are features of biological systems that have developed through evolution, the standard materialist version of evolutionary biology is fundamentally incomplete. And the cosmological history that led to the origin of life and the coming into existence of the conditions for evolution cannot be a merely materialist history. An adequate conception of nature would have to explain the appearance in the universe of materially irreducible conscious minds, as such. No such explanation is available, and the physical sciences, including molecular biology, cannot be expected to provide one. The book explores these problems through a general treatment of the obstacles to reductionism, with more specific application to the phenomena of consciousness, cognition, and value. The conclusion is that physics cannot be the theory of everything.

Wie es einem ergeht, wenn er das Getöne des Establishments hinterfragt, zeigt der Artikel „The Heretic: Who is Thomas Nagel and why are so many of his fellow academics condemning him?“ von Andrew Ferguson: www.weeklystandard.com.

 

Rob Bell unterstützt gleichgeschlechtliche Ehe

NewImageWährend einer Werbeveranstaltung für sein neues Buch What We Talk About When We Talk About God erklärte Rob Bell seine Unterstützung für die gleichgeschlechtliche Ehe (Trevin Wax hat das Buch bereits rezensiert).

Zitat:

Ja, ich bin für die Ehe. Ich bin für Treue. Ich bin für die Liebe, ob es ein Mann und eine Frau, eine Frau und eine Frau, ein Mann und ein Mann ist. Ich denke, das Schiff ist losgesegelt und die Kirche muss sich darauf einstellen … das ist die Welt, in der wir leben, und wir müssen die Menschen bejahen, egal wo sie stehen.

Mehr: www.christianpost.com.

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