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Sämtliche allgemeinen Beiträge.

Vom Segen der Kolonialisierung

Der Historiker Egon Flaig schreibt in seinem Buch Weltgeschichte der Sklaverei (S. 215–216):

Selbstverständlich wird abgestritten, daß die westliche Kolonialisierung – und nur sie – die Sklaverei in Afrika beendet hat, in mühsamem Kampf gegen die afrikanischen Eliten und Versklaver-Ethnien. Afrikanische Intellektuelle bilden eine Einheitsfront einträchtigen Leugnens, um der westlichen Kultur die Schuld an der Sklaverei zu geben. Inzwischen geht diese Schuldzuweisung mit der Forderung nach Reparationen einher. Groteskerweise sind es großenteils die Angehörige der ehemaligen Versklaver-Ethnien, die heute die Opferrolle spielen. Auf der Durban-Konferenz 2001 forderte Ali Mohamed Osman Yasin Reparationen vom Westen, als Justizminister des Sudan – wo Schwarze seit über 20 Jahren erneut versklavt werden.

Es gibt immer noch Menschen, die nicht glauben wollen, dass wir Menschen Sünder sind. Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich sage nicht, dass die Kolonialisierung nur Segen gebracht hat.

Die Top-Downloads 2009

Die Top-Beiträge 2009

Jesus kam aus dem All

Vor 100 Jahren legte Rudolf Steiner die Grundlagen der Anthroposophie. Seine bizarre Lehre mit zwei Christusfiguren spaltete die freireligiöse Welt – und zieht Anhänger bis heute in seinen Bann. Leider!

Die esoterische Lehre Rudolf Steiners (1861–1925) von angeblichen zwei Jesus-Knaben gehört zum Repertoire anthroposophischer Spiritualität. Die Entstehung dieser Theorie vor genau einem Jahrhundert verdient es, neu beleuchtet zu werden. Ende 1909 widmete sich der Philosoph Rudolf Steiner in einem Vortragszyklus dem Lukas-Evangelium. Er war seit 1902 Generalsekretär der deutschen Sektion der 1875 in New York gegründeten Theosophischen Gesellschaft, einer esoterischen Vereinigung. Erstmals präsentierte Steiner in den Vorträgen die okkult ausstaffierte Vorstellung von den zwei Jesus-Knaben.

Danach soll das »salomonische« Jesus-Kind – so benannt nach der Abstammungslinie Jesu im Matthäus-Evangelium – im Alter von zwölf Jahren gestorben sein. Infolgedessen sei aber das in ihm wohnende Zarathustra-Ich – ein Seelenkern, der aufgrund seiner hochwürdigen Wanderschaft Jesus zum hohen Eingeweihten hatte werden lassen – in den »nathanischen« Jesus übergewechselt, in dem buddhistische Seelentradition lebte. Dessen Bezeichnung leitete Steiner von der anderslautenden Abstammungsliste Jesu im Lukas-Evangelium ab. Steiner will seine »Offenbarungen« in der »Akasha-Chronik« gelesen haben – das ist nach theosophischer Theorie ein übersinnliches »Buch des Lebens«, das in immaterieller Form ein allumfassendes Weltgedächtnis enthält.

Hier der Artikel von Werner Thiede: www.merkur.de.

Eine ESV Study Bible zu verschenken!

Ich möchte mich auch in diesem Jahr bei allen Lesern des Theoblog ganz herzlich für das Interesse an den Beträgen und Disputen bedanken!

In den zurückliegenden Monaten habe ich viele nette Leute kennen und schätzen gelernt. Wenn ich bedenke, dass an so manchen Tagen das Blog über 2500 Mal besucht wurde, weiß ich gar nicht, was ich dazu sagen soll.

Dankbar bin ich natürlich für die ermutigenden Briefe, die ich gelegentlich erhalte. Dankbar bin ich auch für die zahlreichen kritischen Leser und die empfangenen unbequemen Anfragen. Ich bemühe mich, Auseinandersetzungen klar und sachlich aber zugleich respektvoll und fair zu führen. Nicht immer gelingt das. Sollte sich jemand persönlich angegriffen fühlen, bin ich an einer »Aufarbeitung« interessiert.

Übrigens: Etliche Leute haben im vergangenen Jahr Bücher über TheoBlog bei Amazon bestellt und mir auf diese Weise 5 Prozent des Kaufpreises als Werbekostenerstattung zukommen lassen. Herzlichen Dank für diese Form der Unterstützung (mehr dazu hier).

Ich möchte mich auch in diesem Jahr durch eine kleine Aufmerksamkeit erkenntlich zeigen.

esvst2.jpgJeder Blog-Leser hat die Chance, in der Weihnachtszeit ein Päckchen mit der wirklich herausragenden ESV Study Bible zu empfangen (Buch des Jahres 2009, siehe hier).

Um Empfänger dieses Päckchens werden zu können, sind folgende drei Punkte zu beachten:

  1. Sie müssen TheoBlog via RSS oder Atom abonniert haben (Vertrauenssache).
  2. Sie müssen mir über das Kontaktformular Ihre eMailadresse mitteilen (und dabei das Stichwort: »Weihnachtspäckchen« in der Mitteilung erwähnen).
  3. Am 20. Dezember werde ich von meinen Kindern unter allen übersandten Adressen einen Empfänger über ein Losverfahren auswählen lassen und die gewählte Person kontaktieren (Vertrauenssache). Nach Übersendung der Postanschrift schicke ich die Bibel mit einem Päckchen an den Gewinner.

Vielen Dank fürs Mitmachen!

Dawkins‘ Eigentor

w1000.jpgIn Großbritannien haben Atheisten eine Kampagne gegen religiöse Erziehung gestartet. Eltern sollten ihren Kindern nicht mehr den eigenen Glauben weitergeben und ihnen somit keinen religiösen Stempel aufdrücken.

Die beiden glücklichen Kinder, die Richard Dawkins & Co. für ihre neuste Anzeige gewählt haben, stammen allerdings aus einer bekannten christlichen Familie.

Hier mehr: www.timesonline.co.uk.

VD: AW

Politische Korrektheit

312U+rANWmL._SL160_Über das Buch:

  • Jörg Schönbohm: Politische Korrektheit: Das Schlachtfeld der Tugendwächter, Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG; Auflage: 1., Aufl. (13. April 2009), 64 S., 7,80 Euro

schreibt der Verlag:

Politische Korrektheit: Denken in den streng vorgezeichneten Bahnen derer, die in einzelnen gesellschaftlichen Bereichen und zu mehr oder weniger grundlegenden Fragen die Deutungshoheit für sich beanspruchen – und jede Verlautbarung in eine oft abstruse, von schauderhaften Worthülsen strotzende Sprache gießen. Man könnte das mit Erheiterung registrieren, wenn sich dahinter nicht etwas sehr Ernstes verbergen würde. Jörg Schönbohm, eigenwilliger und unbeugsamer Konservativer, zeigt in beklemmender Weise, daß das, was einst sinnvoll als Kampf gegen Minderheitendiskriminierung begonnen hatte, heute immer mehr in eine Dämonisierung und Stigmatisierung von Andersdenkenden mündet. Was die Folgen angeht, die Gefahren für Demokratie und Meinungsfreiheit nämlich, kann er sich zu Recht auf Montesquieu berufen: Dort, wo es keine sichtbaren Konflikte gibt, gibt es auch keine Freiheit.

Das Buch kann hier bestellt werden:

Einkaufsmöglichkeit

Interview mit Justin Taylor

Justin-Taylor-721591-199x300.jpgHinter dem erfolgreichen Projekt ESV Study Bibel steckt natürlich ein großartiges Team. Einer hat sich allerdings besonders engangiert: Der Koordinator für die Herausgabe der Studienbibel Justin Taylor vom Crossway Verlag.

Trevin Wax hat sich mit ihm unterhalten: trevinwax.com.

P.S. Die ESVSB ist ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk (ich jedenfalls habe mich 2008 riesig gefreut) und kann hier bestellt werden: theoblog.de.

Mission im ZDF-»nachtstudio«

Die ZDF-Talksendung »nachtstudio« widmete sich am Sonntagabend dem Thema »Gehet hin in alle Welt… Was heißt Mission heute?« Als Gast war unter anderen eingeladen der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Jürgen Werth. Der Direktor des Evangeliums-Rundfunks (ERF) versuchte, häufige Vorurteile gegenüber »Evangelikalen« zu entkräften. Im Zentrum stünde die Botschaft von Jesus Christus, und nicht so sehr Fragen um Homosexualität und Evolutionstheorie.

Hier der vollständige Bericht des Medienmagazins pro: www.pro-medienmagazin.de.

Der unübliche Ausgang eines Banküberfalls

Heute wurde unweit von unserem Wohnsitz eine Bank überfallen. Der Räuber ist noch auf der Flucht.  Anstoß, auf einen anderen Überfall hinzuweisen, der recht unüblich ausfiel. Gott sei Dank!

Sky News hat darüber wie folgt berichtet: www.youtube.com.

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