Theologie

Sexualpädagogik der Vielfalt

Sexualität berührt den Menschen in seiner Intimsphäre. Deswegen ist die Aufklärung darüber ein besonders sensibler Bereich in der Erziehung und in erster Linie Aufgabe der Eltern. Daneben ist an zweiter Stelle die Schule zuständig. In den Schulen aller Bundesländer hat sich allerdings eine Pädagogik durchgesetzt, die als „Sexualpädagogik der Vielfalt“ zunehmend Konflikte mit Eltern verursacht.

Am 6. Mai veranstaltet die Vereinigung „Demo für Alle“ deshalb in Wiesbaden das „Symposium: Sexualpädagogik der Vielfalt Kritik einer herrschenden Lehre“. Dieses Symposium betrachtet in Vorträgen von Wissenschaftlern und Experten die Wurzeln, Argumente und Methoden dieser Pädagogik und unterzieht sie einer kritischen Prüfung aus juristischer, historischer, philosophisch-theologischer und sexualwissenschaftlicher Perspektive. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Bürger und die Öffentlichkeit. Zwei längere Pausen bieten Gelegenheit zum persönlichen Austausch, Essen und Stöbern an den Informationsständen im Foyer. Im abschließenden zweiten Teil erfolgt die Präsentation alternativer Modelle der Sexualaufklärung sowie eines neuen sexualpädagogischen Studiengangs.

Das Symposium ist – wie zu erwarten – nicht bei allen willkommen. Das Bündnis „Warmes Wiesbaden“ und die Linkspartei haben zu Gegendemos aufgerufen. Sogar der Oberbürgermeister Gerich, der ja eigentlich um Vermittlung bemüht sein sollte, empfiehlt allen Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern im FFH-Gespräch, an einer Gegendemo teilzunehmen. „Wenn seine Zeit es zulasse“, so Gerich, „werde auch er daran teilnehmen“.

Das sind gute Gründe, das Symposium, das übrigens mit hochkarätigen Rednern besetzt ist, erst recht zu besuchen. Hier gibt es einen Flyer und ein Anmeldeformular.

Von der Ungewissheit des Glaubens

Manche Leser des TheoBlogs haben nie einen postmodernen Theologen im O-Ton gehört. Hier gibt es nun die Möglichkeit, diese Erfahrung nachzuholen. Der Fundamentaltheologe Magnus Striet (Universität Freiburg) hat im DLF-Gespräch mit Andreas Main die Ungewissheiten des christlichen Glaubens offengelegt. Das Zuhören ist kein Vergnügen, aber in mancherlei Hinsicht hilfreich. Es zeigt vor allem, dass die universitäre Theologie in Europa nicht tiefer sinken kann. Anti-Theologie. Wir sind im Tal angekommen, es kann – sollte sich noch etwas bewegen – nur bergauf gehen. 

Ein Höhepunkt: Professor Striet erklärt uns – ganz vom Standpunkt des (post)modernen Menschen aus – wie Gott zu sein hat, damit wir es mit ihm aushalten können:

Ich empfehle an dieser Stelle tatsächlich theologische Aufräumarbeit. Nur ein Gott ist akzeptabel für den Menschen, der tatsächlich sich durch Großzügigkeit, Barmherzigkeit und einen Gerechtigkeitswillen auszeichnet. Das bedeutet aber, dieser Gott darf kein verurteilender Gott sein, sondern muss ein Gott sein, der in seiner Liebe dem Menschen so entgegenkommt, dass er tatsächlich zu seiner Geschichte stehen kann – damit meine ich jetzt die Täter der Geschichte.

Wer also mal wissen möchte, was viele Theologen „aus ihrer wissenschaftlichen Perspektive“ heraus so denken, sollte sich die Zeit zum Zuhören nehmen:

VD: DV

Der Evangelikalismus und die Wahrheitsfrage

Molly Worthen’s Artikel „The Evangelical Roots of Our Post-Truth Society“, der kürzlich in der NEW YORK TIMES erschienen ist, enthält kluge Betrachtungen. Insgesamt will er allerdings, so mein Eindruck, den Relativismus unter den konservativen Evangelikalen fördern. Wenn Worthen beobachtet, dass manche Entwicklungen an den evangelikalen Ausbildungsstätten hoffnungsvoll stimmen, da eine wissenschaftliche Sicht auf die Bibel gefördert wird, dann passt das gut ins Bild. Wir erahnen, was damit gemeint ist.

Immerhin hat es Cornelius Van Til wieder einmal geschafft, in der NYT erwähnt zu werden (2007 wurde er von der gleichen Autorin in dem Artikel „Onward Christian Scholars“ genannt). Molly Worthen schreibt:

Der zweite Impuls, derjenige, der das Anliegen der Wissenschaftler, die Bibel herauszufordern, ablehnt, entwickelte sich im frühen 20. Jahrhundert zu einer Denkschule, die als „Voraussetzungsbewusstes Denken“ (engl. presuppositions) bezeichnet wurde. Der Begriff ist ein Zungenbrecher, aber die Idee ist einfach: Wir alle haben Denkvoraussetzungen, die unser Verständnis der Welt gestalten. Cornelius Van Til, ein Theologe, der diese Idee gefördert hat, lehnte die Prämisse ab, dass alle Menschen Zugang zur objektiven Realität haben. „Wir gestehen wirklich nicht zu, dass Sie irgendeine Tatsache in irgendeiner Dimension des Lebens so sehen, wie sie ist“, schrieb er in einer Broschüre, die auf Nichtchristen ausgerichtet war. [Anmerkung: Diese letzte Aussage hätte übrigens auch von I. Kant stammen können. Überhaupt sollte jemand, der Van Til richtig verstehen will, Kants Kritik der reinen Vernunft lesen.]

Es trifft zu, dass die Apologetik nicht zu einer Form des Tribalismus verkommen darf. Wir brauchen als Christen ehrliche Debatten, den Mut zur Selbstkritik und die Bereitschaft, uns „testen“ zu lassen. Wir brauchen aber ebenfalls den Mut (und Fleiß), die Denkvoraussetzungen nicht-christlicher Denkschulen, wie z.B. die des Naturalismus, infrage zu stellen.

Hier der Artikel: www.nytimes.com.

[asa]3944472136[/asa]

Seine Wunden und Leiden sind deine Sünde

Martin Luther (1519):

Dann aber wirfst du deine Sünde von dir auf Christus, wenn du fest glaubst, dass seine Wunden und Leiden deine Sünde seien, damit er sie trage und bezahle, wie es Jes 53 heißt: Gott hat unser aller Sünde auf ihn gelegt, und bei Petrus: Er hat unsere Sünde auf seinem Körper getragen am Holz des Kreuzes. Paulus sagt: Gott hat ihn zu einem Sünder gemacht für uns, auf dass wir durch ihn gerechtfertigt würden. Auf diese und dergleichen Worte musst du dich mit ganzem Mut verlassen, um so viel mehr, je härter dein Gewissen dich martert. Denn wo du das nicht tust, sondern meinst, dein Gewissen durch deine Reue und Genugtuung stillen zu können, wirst du niemals zur Ruhe kommen und zuletzt doch verzweifeln. Denn wenn wir mit unseren Sünden in unserem Gewissen umgehen, sie bei uns bleiben lassen und sie in unserem Herzen ansehen, dann sind sie uns viel zu stark und leben ewig. Aber wenn wir sehen, dass sie auf Christus liegen  und er sie durch seine Auferstehung überwindet, und wir das mutig glauben, so sind sie tot und zunichte geworden. Denn auf Christus können sie nicht bleiben, sie sind durch seine Auferstehung verschlungen. Du siehst jetzt keine Wunden und keine Schmerzen an ihm, das heißt: keine Zeichen der Sünde. Daher spricht Paulus, dass Christus gestorben ist um unserer Sünde willen und auferstanden ist um unserer Gerechtigkeit willen, das heißt: In seinem Leiden macht er Bekanntschaft mit unserer Sünde und tötet sie so, aber durch seine Auferstehung macht er uns gerecht und frei von allen Sünden, wenn wir denn dasselbe glauben.

Zitiert aus: Martin Luther, Ein Sermon von der Betrachtung des Heiligen Leidens Christi, in: J. Schilling, A. Beutel, D. Korsch, N. Slenczka, u. H. Zschoch (Hrsg.), T. Dietz (Übers.), Glaube und Leben: Moderneres Deutsch, Bd. 1, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, 2012, S. 39. Der Band ist übrigens enthalten in der deutschen Ausgabe der Bibelsoftware Logos Gold

Kreuz, Rechtfertigung und Werke

Der Reformator Martin Luther sagt in Thesen für fünf Disputationen über Röm 3,38 (1535–1537), (in: G. Wartenberg, W. Härle, & J. Schilling (Hrsg.), Christusglaube und Rechtfertigung: Deutsche Texte, Bd. 2, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, 2005, S. 405–407):

Die Schrift aber bezeugt, dass unser aller Sünden auf ihn gelegt sind und er für die Sünden des Gottesvolkes durchbohrt wurde und wir durch seine Wunden geheilt sind. Auf diese Weise umsonst gerechtfertigt, tun wir daraufhin Werke, vielmehr tut Christus selbst alles in uns. Denn wenn keine Werke folgen, dann ist es gewiss, dass nicht dieser Glaube an Christus in unserem Herzen wohnt, sondern der tote Glaube, den man als erworbenen Glauben bezeichnet.

Zwar gilt die Predigt des Wortes allen, wie geschrieben steht: „Ihr Schall geht aus in alle Lande.“ Aber dieser Glaube entsteht nicht bei allen, wie geschrieben steht: „Wer hat unserem Predigen geglaubt?“

Alle aber, die verbreiten, dass die Werke vor Gott rechtfertigen, zeigen, dass sie nichts von Christus oder vom Glauben verstehen.

Wir bekennen, dass gute Werke auf den Glauben folgen müssen, vielmehr nicht müssen, sondern ihm von selbst folgen, so wie ein guter Baum nicht gute Früchte bringen muss, sondern von selbst bringt. Und wie gute Früchte nicht den Baum gut machen, so rechtfertigen gute Werke nicht die Person, sondern gute Werke werden von einer Person getan, die schon zuvor durch den Glauben gerechtfertigt ist, so wie gute Früchte von einem Baum kommen, der schon zuvor auf Grund seiner Natur gut ist.

[asa]3374022405[/asa]

Der Prediger von Buchenwald

„Den Namen dürft ihr nicht vergessen, Paul Schneider ist unser erster Märtyrer“, so warnte Dietrich Bonhoeffer eindringlich, als er erfuhr, dass sein Amtsbruder im KZ Buchenwald zu Tode gekommen ist (Bonhoeffer selbst wurde am 9. April vor 72 Jahren im KZ Flossenbürg ermordet).

Die Nazis haben Paul Schneider am 27. November 1937 in das neu errichtete KZ Buchenwald gebracht. Als er bei einem Appell anlässlich des Führergeburtstages am 20. April 1938 den Hitlergruß verweigerte, wurde er mit Stockschlägen bestraft und in eine Einzelzelle des Bunkergebäudes gesperrt. Trotz schwerster Misshandlungen durch Martin Sommer, den Henker von Buchenwald, unterließ er es nicht, aus seinem Gefängnis heraus das Evangelium zu verkündigen. Über ein Jahr wurde der „Prediger von Buchenwald“ in der Einzelzelle gefangen gehalten. Am 18. Juli 1939 hat ihn nach Berichten des Arztschreibers Walter Poller der Lagerarzt Erwin Ding-Schuler durch eine starke Überdosis eines Herzmedikaments ermordet.

IMG 0995Am letzten Wochenende besuchte ich die Gedenkstätte Buchenwald und fand in der Zelle, die an Paul Schneider erinnert, einen Vers aus 2. Korintherbrief 5,20: „So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!“

Nehmen wir uns zu Herzen, was Schneider in einem aus dem Konzentrationslager geschmuggelten Brief geschrieben hat:

Ich vergnüge mich mit Gottes Wort und Liedern, außer dem fast täglichen Reinemachen der Zellen, der Schlaf decken und Matratzen und dem Spazierengehen im Gefängnishof (eine halbe Stunde). So kann ich geistliche Schätze sammeln für neuen Dienst und ist die Zeit auch für mich nicht vergebens. Ich hoffe, sie ist auch für die Gemeinden nicht vergebens; dass doch viele möchten ihre geistliche Trägheit und Verantwortungsscheu überwinden! Dass Gott uns allen auch einen Geist der Buße schenken wolle und den Willen zu einem zuchtvollen Gemeindeleben mitten in dem abgöttischen Geschlecht unserer Tage! Wie vieles habe ich noch versäumt und hätte besser vorbereitet sein müssen für den nun eingetretenen und doch so lange vorausgeahnten Fall!

Das Zitat stammt aus dem Buch:

[asa]3775155503[/asa]

Lektionen von Francis A. Schaeffer

Schaeffer Lektionen TitelIm Jahr 2008 hat Professor Douglas Groothius in Glauben und Denken heute einen Artikel über Francis Schaeffer publiziert. Groothius hat sieben Lektionen aus dem Leben seines Lehrers herausgestellt:

  1. Schaeffer besaß eine große Leidenschaft für Gott und die Wahrheit.
  2. Schaeffer war um die Verlorenheit des modernen Menschen sehr besorgt.
  3. Nichtchristen waren für diesen Mann Gottes keine „Objekte“ sondern Menschen, die das Bild Gottes in sich trugen und die ohne Evangelium von Jesus Christus keine Hoffnung hatten.
  4. Schaeffer war ein kompromissloser Universalist in der Sache Christi. Schaeffer rührte nicht die Werbetrommel in eigener Sache, sondern suchte im Leben und im Dienst vor allem Gott.
  5. Schaeffer liebte Kunst, konnte gute Ästhetik auch in nichtchristlicher (oder antichristlicher) Kunst erkennen und hatte christlichen Künstlern den Auftrag und die Vision für künstlerische Betätigung gegeben.
  6. Schaeffer verfügte über gründliche Fachkenntnisse und hatte ein große Liebe zur Heiligen Schrift.
  7. Für diesen Mann war die Bibel eine lebendige Realität. Schaeffer war „ein Mann der Reformation“, der nichtsdestotrotz mit seinem Calvinismus weder schulmeisterlich noch stolz auftrat.

Der Artikel „Lektionen von Francis A. Schaeffer“ kann hier heruntergeladen werden: Schaeffer_Lektionen.pdf.

„Unser Gott kommt und schweiget nicht“

Durch das Netzwerk Bibel und Bekenntnis bin ich auf ein Thesenpapier von Prof. Dr. Reinhard Slenczka aufmerksam geworden. Das Netzwerk schreibt:

Seine Thesen zum gegenwärtigen 500. Reformationsjubiläum sprechen dabei eine deutliche Sprache. Zunächst verweist er auf das Zeugnis der Heiligen Schrift von sich selbst, gibt dann einige Warnungen und Mahnungen von Martin Luther selbst wieder und schließt dann einige Thesen an. Dabei wirkt auffallend, dass er es nicht bei Mahnungen und (leeren) Aufrufen belässt, sondern auch klar zur Scheidung und Widerspruch auffordert wo Kirche, Theologie oder Gesellschaft sich auf Irrwegen befindet.

Im Thesenpapier selbst heißt es:

Der schlimmste Fehler in kirchlicher Verkündigung und Unterweisung geschieht dann, wenn an die Stelle der Rechtfertigung des Sünders durch Umkehr, Buße und Vergebung eine Rechtfertigung der Sünde durch Umdeutung oder Aufhebung der heiligen, klaren und unverän-derlichen Gebote Gottes tritt. Vom Herrn ist das Auftreten des Antichrists sowie der Irrlehrer und Lügenpropheten als Zeichen der Endzeit angesagt (Mark 13 pp; 2 Tim 3, 1-9). Wir erfahren aber auch (z. B.: Jer 7, 18 ff; 44, 15 ff; Hes 13 u. a.), wie falsche Propheten und Prophetinnen in der Geschichte des Alten Bundes ihr Unwesen treiben, indem sie ihre eigenen Worte und Träume als Gottes Wort ausgeben, indem sie sich den Fruchtbarkeits- und Sexualkulten von Baal und Astarte bis hin zu Menschenopfern der umliegenden Völker anschließen (3 Mos 18; 20, 2-5; 2 Kön 23; Jer 32, 26-35) und vieles anderes mehr, was uns auch in unserer Zeit begegnet. Es ist ein unübersehbares Zeichen für die Wirkung des Wortes Gottes, dass die Schriften des Alten Bundes genau auf die Missstände gerichtet sind, die wir heute vor Augen haben. Durchgehend handelt es sich damals wie heute darum, dass Gottes Wort durch Menschenworte aufgehoben und ersetzt wird.

Die Schrift kann hier heruntergeladen werden: Slenczka-R.-Thesen-zum-Reformationsjubil%C3%A4um-Jan.-2017.pdf.

Voreingenommen vom „Ich“

Bei der Lektüre biblischer Texte setzten wir Aussagen laufend in ein Verhältnis zu uns selbst. Wir fragen etwa oft zu schnell: „Was bedeutet das für mich?“. Randolph Richards und Brandon O’Brien zeigen in ihrem Buch Misreading Scripture with Western Eyes, dass neuzeitliche Denkvoraussetzungen uns häufig den Blick für den eigentlichen Textsinn eintrüben.

Ein Beispiel  (S. 197–198):

Wir glauben, dass die Bibel unsere Vereinnahmung mit uns selbst befürwortet. Wir schließen aus der Schrift, dass Gott uns einzigartig gemacht hat, für jeden von uns einen besonderen Plan hat und daher uns in den Seiten der Schrift etwas zu sagen hat. Gott sagte zu Jeremia: „Bevor ich dich im Mutterleib geformt habe, kannte ich dich, bevor du geboren wurdest, habe ich dich ausgesondert“ (Jer 1,5). Ebenso sprachen Jesaja und Paulus davon, beim Namen gerufen (Jes 49,1) oder im Mutterleib abgesondert (Gal 1,15) worden zu sein. Als „Westler“ finde ich mich selbst als jemand wieder, der denkt: Wenn Gott sie im Mutterleib auswählte, dann musste er mich auch so auserwählt haben. Ich kann sogar Psalm 139,13 als Beweistext heranziehen. Aber die Begründung ist zirkulär; wir gehen davon aus, dass es so zu verstehen ist, weil unsere Kultur uns sagt, dass wir etwas Besonderes sind. Der Punkt, den die Bibel macht, scheint ganz das Gegenteil zu sein: Jeremia, Jesaja und Paulus waren anscheinend eine Ausnahme. Im Gegensatz zu allen anderen wurden sie für ein besonderes Wort und eine besondere Aufgabe vom Herrn auserkoren. Aber in der Art, wie wir es lesen, ist Jeremia in der Weise „besonders“, wie jeder andere es auch ist.

Das Buch Misreading Scripture with Western Eyes gibt es im April 2017 für Anwender der Logos-Software gratis. Hier die Quelle: www.logos.com.

[asa]0830837825[/asa]

Nach oben scrollen
DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner