Theologie

Die am Kreuz geborene Liebe

Wir kennen sie, unsere lieben christlichen Autoren, die uns in ihren vielen Büchern erzählen, wie schön und wertvoll wir alle sind. Du bist ein so wunderbarer Mensch, dass Gott sich aufgemacht hat, dich zu suchen! Weißt du nicht, wie schön du bist?

Was für eine erbärmliche und kraftlose Botschaft! Wer die Güter, die Gott angenehm stimmen, in sich selbst sucht, hat nichts begriffen.

Wie wunderbar heilsam ist dagegen, was Martin Luther uns zu sagen hat (HD, XXIV):

[Gottes Liebe, wenn sie am Menschen lebendig wirksam ist, liebt] „Sündige, Böse, Törichte und Schwache, um sie zu Gerechten, Guten, Klugen und Starken zu machen und so strömt sie heraus und teilt Gutes aus. Denn die Sünder sind deshalb schön, weil sie geliebt werden, sie werden nicht deshalb geliebt, weil sie schön sind. Menschliche Liebe flieht daher die Sünder als Böse. So sagt Christus: ‚Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu suchen, sondern Sünder‘ (Matth. 9, 13). Das aber ist die am Kreuz geborene Liebe des Kreuzes, die sich nicht dorthin wendet, wo sie Gutes findet, um es für ihre eigenen Zwecke zu gebrauchen, sondern dorthin, wo sie den Bösen und Armen Gutes bringen kann.

„Logik der Integration“

Der Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Guido Pozzo, diagnostizierte kürzlich eine klare Willensbekundung des Papstes, „den Weg zur vollen und dauerhaften kanonischen Anerkennung [der Piusbruderschaft] zu fördern.“ Christian Geyer kommentiert die hinter dem Vorgang stehende „Logik der Integration“ bissig:

Just zu den Dokumenten des Zweiten Vatikanischen Konzils, die diese beiden Themen behandeln, verweigern die Piusbrüder bis heute ihre Zustimmung. Für Franziskus offenbar kein Grund, schwarz-weiß zu malen. Verwirklichen die Piusbrüder Europas Werte nicht „zumindest teilweise und analog“, wie man in Anlehnung an das antinormative Argumentationsmuster des jüngsten päpstlichen Schreibens „Amoris laetitia“ fragen könnte? Warum „kleinlich“ und „unerbittlich“ auf der Anerkennung von abstrakten Zivilisationsgesetzen bestehen, wenn die Piusbrüder nun einmal „nicht in der Lage sind, die objektiven Anforderungen des Gesetzes zu verstehen, zu schätzen oder ganz zu erfüllen“?

Entscheidend ist laut „Amoris laetitia“ die „Logik der Integration“, ohne dass diese Logik mit belastbaren Kriterien ausgestattet werden bräuchte: „Es geht darum, alle einzugliedern.“ Auf die Piusbrüder gewendet heißt das: Maßgeblich sind die guten Absichten und mildernden Umstände, unter denen das Meta-Lehramt der Bruderschaft zustande kam, nicht sein objektiver Gehalt. Wenn die Piusbrüder deshalb nach entsprechender Gewissensprüfung zu dem Ergebnis kommen, die Religionsfreiheit theologisch ablehnen zu müssen, dann sollen sie selbst entscheiden dürfen, wie katholisch das ist, welche Dokumente des Zweiten Vatikanums sie anerkennen möchten und welche lieber nicht.

Tatsächlich geht es auf dem Weg zur kirchenrechtlichen Anerkennung der Piusbrüder genau darum: Die wichtigen Texte zum Judentum und zur Religionsfreiheit sind, so wünscht es der Vatikan, in ihrer bloß relativen Normativität darzustellen, so dass von ihrer Anerkennung nicht länger die kanonische Anerkennung der Piusbrüder abhängen soll. Das Vorgehen entspricht präzise dem eklektischen, sich um den Zusammenhang der Lehre weiter nicht scherenden Stil des Papstes der „Barmherzigkeit“, welcher heute diese und morgen jene Regel – nein, nicht für unerheblich erklärt, aber sie so zur Anwendung bringt, dass sie für die Beurteilung einer „Situation“ (der Begriff hat unterm aktuellen Pontifikat beinahe schon Fetisch-Charakter) nicht länger den Ausschlag gibt, sondern als regulative Idee in den Hintergrund tritt.

Mehr: www.faz.net.

William Taylor: Die Genugsamkeit Seines Wortes

Im dritten Vortrag der E21-Konferenz 2016 sprach William Taylor über die Genugsamkeit des göttlichen Wortes. Taylor zeigt anhand von Johannes 14,8–21, dass derjenige, der mehr als das biblische Wort Gottes haben möchte, einen schwachen Glauben hat.

Sterbehilfe: Ihr Wille geschehe

Anne ist 36 Jahre alt und will keine Halbwaise sein. Doch der Entschluss der Mutter steht fest: „Ich mag nicht mehr!“ Am Ende bleiben Wut und eine grosse Frage: Wem gehört das eigene Leben? Die NZZ erzählt einen Fall der Sterbehilfe und die damit verbundenen Nöte:

Als die letzte Stunde ihrer Mutter anbricht, zieht Anne ihren Mantel an und macht sich auf den Weg zum Bahnhof. In Kyoto wartet sie auf den Zug. Die Digitalanzeige am Gleis zeigt 17:34, die Uhr tickt. Um kurz nach sechs beginnt Annes Unterricht in der Shakuhachi-Flöte.

In einem kleinen Dorf am östlichen Rand der Schweiz, viele Flugstunden entfernt, liegt ihre Mutter Dora, die 75 Jahre alt ist, auf dem Sofa im Wohnzimmer. Zuvor hat sie ihren Sterbewunsch bekräftigt, eine Frau von der Sterbehilfeorganisation Exit filmte. Seit dem Aufstehen am Morgen ist Dora blendender Laune. Noch tags zuvor hat sie den Kühlschrank mit Lebensmitteln aufgefüllt. Es ist Kaffee und auch genug Kuchen da. Lange hat sie sich auf diesen Tag gefreut. 8 Uhr 30 Schweizer Zeit – sie telefoniert ein letztes Mal mit Anne, bei der es schon fast Abend ist. «Lustig, wie das schneit», sagt Dora. «Das gefällt mir. Genau so habe ich mir das vorgestellt.» Anne fühlt sich starr. Eigentlich will sie der Mutter noch alles sagen, was sie ihr die letzten Jahre nicht gesagt hat. Sie will nachher nicht bereuen, irgendetwas vergessen zu haben. Doch in ihr drin schreit es: «Das kann doch alles nicht sein!» Sie bleibt still. «Also dann, tschau», sagt Dora und hängt den Hörer auf. Anne mag nicht einfach nur dasitzen und der Zeit zuschauen. Wenig später steigt sie in den Zug. Der ist voller Menschen, einige sind in heiterer Stimmung, andere müde. Anne ist das heute alles egal. Gedanken an den baldigen Tod ihrer Mutter quälen sie.

Jetzt liegt sie wahrscheinlich schon auf dem Sofa. Sie wird es sich bestimmt nicht nochmals überlegen! Sie war schon immer eine starke Person – und stur. Der Zug hält, die Anzeige zeigt 17:44. Fast vergisst Anne auszusteigen. Sie geht durch eine dunkle Gasse. Noch acht Minuten bis zum Termin um sechs. Nieselregen, alles ist düster. Dann zeigt die Uhr 18:02 – ob es schon vorbei ist? Tränen strömen über ihr Gesicht, endlich kann sie weinen. Als sie beim Haus des Flötenlehrers ankommt, fällt ihr das Atmen schwer.

Es ist 18:10, und ihre Mutter ist tot.

Mehr: www.nzz.ch.

VD: FL

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Über die neuen Familienformen

Familie ist heute mehr als Vater, Mutter, Kind. So gibt es neben Patchwork- und Regenbogenfamilien Frauen, die ein Kind gebären, ohne leibliche Mutter zu sein. Noch ist nicht alles möglich, aber bald. Dann braucht es zum Elternwerden keinen Sex mehr. Freia Peters schreibt für DIE WELT:

Die Entwicklung auf dem Feld der neuen, alternativen oder nicht konventionellen Familienformen, wie die Forschung es nennt, ist rasant. Familie ist längst mehr als Vater, Mutter, Kind. Es gibt Stieffamilien, Adoptivfamilien, Pflegefamilien, Patchworkfamilien, Regenbogenfamilien, Kinder, die durch künstliche Befruchtung gezeugt wurden, etwa vier Millionen weltweit. Nicht jedes von ihnen lebt bei seinen leiblichen Eltern.

Es gibt das Modell des Co-Parenting, in dem sich Erwachsene zusammentun, die gemeinsam ein Kind bekommen und erziehen, obwohl sie keine Liebesbeziehung verbindet – unter ihnen Homo- und Heterosexuelle. Es gibt „Living-apart-together-Beziehungen“, von Eltern, die in getrennten Wohnungen leben.

Und in Deutschland gibt es eben seit Kurzem auch Frauen, die ein Kind geboren haben, obwohl sie nicht die leibliche Mutter sind: wenn ihr Baby durch eine Embryonenspende oder mit einer Eizellspende aus dem Ausland gezeugt wurde. Die Entkopplung von Zeugung und Empfängnis ist Realität geworden. Früher schliefen eine Frau und ein Mann miteinander, und manchmal entstand dabei ein Kind. Heute braucht man Sexualität nicht mehr.

Mehr: www.welt.de.

Event-Gottesdienste: „Gott, Sex und sowas“

Die westlichen Kirchen experimentieren mit neuen Gottesdienstformen, um Sinnsucher und kirchenferne Milieus anzusprechen. Ob Starwars oder Orgasmus – alle Themen sind kanzeltauglich geworden. Und Shakira singt dazu.

Was sagte einst Kurt Tucholsky über die Kirchen? „Atemlos jappend laufen sie hinter der Zeit her, auf dass ihnen niemand entwische.“

Hier der DLF-Bericht über den Versuch der Kirchen, Menschen durch Niedrigschwelligkeit entgegenzukommen:

 

Robert Spaemann kritisiert „Amoris Laetitia“

Der katholische Philosoph Robert Spaemann kritisiert das päpstliche Schreiben „Amoris Laetitia“ (dt. Freude der Liebe) scharf und beschwört sogar die Gefahr einer Spaltung der Katholischen Kirche herauf. Wie schon zuvor Christian Geyer von der FAZ, beanstandet auch Spaemann die fehlende Klarheit. Zudem diagnostiziert er den Bruch mit der kirchlichen Lehrtradition und eine Öffnung zur Situationsethik.

Nach Nachrichtenagentur kath.net meldet:

Es sei jetzt schon eine „Verunsicherung und Verwirrung von den Bischofskonferenzen bis zum kleinen Pfarrer im Urwald“ abzusehen. „Nach den entsprechenden Textstellen von `amoris laetitia´ … (könnten) bei … nicht weiter definierten `mildernden Umständen´ nicht nur die Wiederverheiratet Geschiedenen, sondern alle, die in irgendeiner `irregulären Situation´ leben, ohne das Bemühen ihre sexuellen Verhaltensweisen hinter sich zu lassen, d.h. ohne Beichte und Umkehr, zur Beichte andrer Sünden und zur Kommunion zugelassen werden“. Bischöfe und Priester, die sich an die bisher geltende Sakramentenordnung hielten, könnten gar nicht erst ernannt oder unter Druck gesetzt werden. Durch mangelnde Eindeutigkeit im Bereich Glaube und Moral sei mit einem „Säkularisierungsschub und Rückgang der Priesterzahlen in weiten Teilen der Welt“ zu rechnen. Kardinälen, Bischöfen und Priestern empfiehlt Spaemann in ihrem „Zuständigkeitsbereich die katholische Sakramentenordnung aufrecht zu erhalten und sich öffentlich zu ihr zu bekennen“. „Falls der Papst nicht dazu bereit … (sei) Korrekturen vorzunehmen, … (bleibe) es einem späteren Pontifikat vorbehalten, die Dinge offiziell wieder ins Lot zu bringen“.

Mehr: kath.net.

Interview mit Martyn Lloyd-Jones

Im Dezember 1970 hat die säkulare Journalistin Joan Bakewell Dr. Martyn Lloyd-Jones interviewt. Ich habe die Aufnahmen kürzlich bei Youtube gefunden und war über drei Dinge erstaunt.

Zum einen finde ich beeindruckend, wie gut die Journalistin sich im Vorfeld informiert hatte und das sie in der Lage war, in fairer Weise die richtigen Fragen zu stellen.

Es mag zweitens schon damals erstaunlich gewesen sein, wie klar Lloyd-Jones geantwortet hat. Er spricht beispielsweise davon, dass der christliche Glaube dogmatisch und exklusive ist. Er lässt sich nicht in die Position eines alles tolerierenden Kirchenmanns drängen. Er spricht mit großer Deutlichkeit über Sünde. Dürfen wir heute noch auf so klare Antworten hoffen? Ob wohl Verkündiger und Theologen, z.B. im christlichen TV oder Radio, die Fragen noch eindeutig beantworteten?

Schon damals wurde Martyn Lloyd-Jones mit dem Vorwurf konfrontiert, die Evangelikalen kümmerten sich nur darum, wie Christen in den Himmel kommen. Der große Prediger stellt mit wenigen Sätzen klar, dass so eine Art des Evangelikalismus unbiblisch ist und Christen selbstverständlich eine soziale Verantwortung auf Erden haben.

An einer Stelle stimme ich übrigens nicht mit Martyn Lloyd-Jones überein. Wir sollten nicht behaupten, dass das Gesetz nur im Alten Testament zu finden ist. So, wie wir schon im AT die Gnade und das Evangelium finden, so werden wir im NT mit dem Gesetz und Gericht konfrontiert. Aber das ist hier Nebensache. Reinhören und nachmachen!

Schlimm, wie Kirchen mit ihrem Liedgut umgehen

Konfirmation in einer Kleinstadt an der Ruhr. Es ist eine gelungene kirchliche Feier. Nur an einem hapert es: dem Gesang. Der alte Kirchenlieder-Kanon wird nicht gepflegt, ein neuer nicht aufgebaut. Erstaunlich, dass der leitende Feuilletonredakteur der Zeitschrift DIE WELT die Christenheit in Deutschland darauf aufmerksam macht, dass es vielerorts um das Liedgut und den Gesang nicht gut bestellt ist.

Tilman Krause schreibt:

So weit, so gut und auf eine überzeugende Weise zeitgemäß. Aber: Was nahezu vollkommen auf der Strecke blieb, war das Zutrauen in die musikalische Überlieferung. Ein einziges von unseren wunderschönen, altbekannten Kirchenliedern war vorgesehen: „Großer Gott, wir loben dich“. Und hier erhoben denn auch einige Gemeindemitglieder ihre Stimme.

Bei den neuen Gesängen jedoch, von denen der Verfasser dieser Zeilen noch nie etwas gehört hatte, blieb es weitgehend stumm. „Morgenlicht leuchtet, rein wie am Anfang“, hieß das erste, das gar nicht mal schlecht oder besonders schwer zu singen war. Das galt auch für die folgenden: „Wohl denen, die noch träumen in dieser schweren Zeit!“ oder „Vergiss es nie, dass du lebst, war keine eigene Idee von dir“.

Über die wacklige Grammatik sah man gern hinweg, und der Refrain „Du bist du, das ist der Clou, du bist du“ erinnerte auf lustige Weise an das Schu-bi-du in ZDF-Hitparaden aus den Siebzigerjahren. Schließlich entpuppte sich „Möge die Straße uns zusammenführen“ mit dem bildkräftigen Refrain „Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand“ als richtiger Ohrwurm, mit dem man beschwingt die Kirche verlies.

Nur: Das alles nahmen die Gemeindemitglieder erst recht nicht an. Sie blieben zusehends still. Fragte man herum, erfuhr man, dass auch ihnen dieses neuere Liedgut unbekannt war. Aber wäre es dann nicht besser, die Menschen „dort abzuholen, wo sie stehen“ und sie bei solchen Gelegenheiten mit den Liedern zu konfrontieren, die sie kennen?

Dass die Einladung zu aktiver Mitgestaltung des Gottesdienstes an die Kirche bindet, hat man in dieser Gemeinde offenbar erkannt. Dass die einfachste Mitgestaltung von jeher im Mitsingen besteht, hingegen nicht. In keiner anderen Handlung (außer dem Abendmahl) erleben wir uns jedoch so intensiv als Christen wie im gemeinsamen Singen.

Dieses Singen müssen wir wieder lernen. Beginnen wir mit dem, was sich bewährt hat.

Mehr: www.welt.de.

Drei Gründe für „auslegende Apologetik“

Voodie Baucham Jr. erklärt kurz und knapp, weshalb die Apologetik für den Verkündigungsdienst wichtig ist. Von ihm stammt die Formulierung „auslegende Apologetik“. Er will damit zum Ausdruck bringen, dass es eine Aufgabe der Christen ist, die Fragen der Menschen mit den Inhalten der Bibel zu beantworten.

Ob wir nun Evangelisten, Prediger, Lehrer oder Leiter sind, unser Ziel ist das gleiche. Als auslegende Apologeten zeigen wir den Leuten Jesus Christus und rufen sie zur Buße und zum Glauben auf. Wir zeigen ihnen unaufhörlich, wie töricht und gefährlich es ist, irgendjemand anderem außer Ihm zu vertrauen. Im Grunde ist der auslegende Apologet ein Evangelist.

Evangelisation ist mehr als der Versuch, die Leute von der Richtigkeit des Christentums zu überzeugen und sie dazu zu bringen, am Altar ein Gebet zu sprechen. In der Evangelisation geht es darum, Jünger zu machen, also demgemäß Leute aus dem Reich des Irdischen in das Reich Gottes zu rufen. Dieser ‚Herrschaftswechsel‘ steht im Zentrum der auslegenden Apologetik.

Der Evangelist kennt die wichtigsten Aspekte der auslegenden Apologetik. Er weiß also erstens, woher der Unglaube kommt. Zweitens versteht er, wie man eine Unterhaltung zum Einstieg für die auslegende Apologetik nutzt. Ironischerweise ist der Evangelist der offensichtlichste Kandidat für die auslegende Apologetik, aber er ist nicht der wahrscheinlichste Kandidat dafür, sie konsistent anzuwenden.

Hier mehr: www.evangelium21.net.

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