Das Kino im Herzen

Was passieren kann, wenn Filme oder Serien unsere Herzen „formatieren“, beschreibe ich in dem Artikel „Das Kino im Herzen“. 

Manche Jugendliche lassen sich von Filmen zeigen, wer sie sind und was ihnen wichtig ist. Diese Beobachtung ist erst einmal neutral gemeint. Es gibt Filme, die pädagogisch wertvoll sind, etwa indem sie die Liebe zu Tieren fördern oder dabei helfen, mit Konflikten konstruktiv umzugehen. Filme werden genau wegen ihrer intensiven Wirkung dafür eingesetzt, bestimmte Vorstellungen über Religion, Familie, Gerechtigkeit, Lebenssinn oder Sexualität zu verstetigen. Sie transportieren gezielte Botschaften, häufig auf fast unmerkliche Weise (manchmal als „Subtexte“ bezeichnet). So nehmen sie Einfluss auf die Art und Weise, wie wir denken, fühlen und handeln. Sie stoßen quasi Verinnerlichungsprozesse an, bei denen die Haltungen filmischer Vorbilder von den Betrachtern übernommen werden.

Mehr dazu hier: www.evangelium21.net.

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6 Kommentare
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Daniel

Wenn Filme so stark prägen können, warum nutzen Christen dieses Medium so dürftig, so phantasie- und lieblos? „Why Christian Movies are bad

Matze

weil gute Filme einfach sehr viel Geld kosten und sich durch Besucherzahlen, Fernsehgelder (Rundfunkgebühren) oder/und Werbeinnahmen refinanzieren müssen, was bei christlichen Filmen alles nur eingeschränkt funktioneiert

Daniel

@Matze: Einfach mal das verlinkte Video anschauen. Für christliche Filme, die in Amerika produziert werden, gilt das Budget-Argument nur bedingt. Ähnlich wie christliche Musik, ist das ein profitabler Markt. Das hat dann aber zur Folge, dass nur zielgruppengerechte Standardware produziert wird.
Grundsätzlich gilt das „kleines Budget = schlechter Film“ aber auch nicht. Siehe Independent-Filme, die mit minimalen Mitteln beeindruckt haben (Rocky, Primer, Once, Open Water, …). Meine Theorie ist eher, dass wir anspruchvolles Geschichtenerzählen (vgl. Narnia, Herr der Ringe) nicht mehr wollen bzw. können und uns aus der Populärkultur verabschiedet haben. C.S. Lewis hielt selbst seine Gechichten für wirkungsvoller als seine apologetischen Debatten… hat dafür aber auch aus seinem reichen Schatz an Inspiration aus Bibel und klassicher Literatur geschöpft. Bei Filmen begnügen wir uns mit oben erwähnter, glattgebügelter Standardware. Quasi emotional verpackte altar-calls.
Im „klassisch-christlichen“ Bereich hat zumindest „The Chosen“ gezeigt, dass sich mit Liebe zum Detail und gut ausgeleuchteten Charakteren Bekanntes beeindruckend erzählen lässt.

Matze

USA und Europa kann man nicht vergleichen und die Rentrups und Lohs wären doch bestimmt schon lange aktiv, wenn das laufen würde. Und zudem: was ist das Ziel? Das muss sein dass Menschen zu Jesus finden und da ist der persönliche Kontakt das wichtigste. Es ist eher wichtig, dass wir Wege zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den Medien kommen und das Thema ist in vielen Gemeinden Fehlanzeige. Und: in den letzten Jahrzehnten wurden in Deutschland im Verhältnis fast nirgends soviel Spendengelder verbrannt wie bei gescheiterten Film- und Fernseharbeitsprojekten

Matze

Ron hat ausserdem die Antwort zu diesem Thema in dem Artikel bei E 21 sehr gut zusammengefasst und daraus folgt mit meinen Worten: der Inhalt von Medien von sich an der Schrift messen. Dies gilt auch für christliche Filme, wo auch nicht immer alles schriftgemäss ist.

Jutta

Neue Serie: The Chosen. https://www.amazon.com/The-Chosen-Season-1-DVD/dp/B08LLGNBKM Und natürlich der ganze amerikanische Hype drumrum .. T Shirts Tassen usw .. Ich denke, dies trifft nicht nur auf Jugendliche zu. Auch Erwachsene und vor allem Frauen lassen sich von den bunten Bildern beeindrucken, siehe der Hype ihm körperliche Schönheit und nur ja nicht dick sein. Vielleicht schaut sich ja jemand diese neue Serie an .. ich muss gestehen, dass ich schwach geworden bin und die ersten 8 Folgen der „Season 1“ angeschaut habe, nun wird „Season 2“ „releast“ … als dann aber die Frage an die Mutter Jesu erging, wie denn die Geburt und er als Kind war, habe ich abgeschaltet und mich in meiner Skepsis bestätigt gefühlt. Filme mit Bezug auf das Christliche sind in Ordnung, aber die Verfilmung der Evangelien .. mhmmm .. und: kam eigentlich schon mal jemand auf die Idee, die ersten Gemeinden mit den Briefen zu verfilmen? Das wäre doch mal ein Thema .. zu sehen, wie die… Weiterlesen »

Last edited 3 Monate zuvor by Jutta