Autorenname: Ron

Das Gericht predigen?

J.I. Packer schreibt (Knowing God, 2005, S. 167):

Die moderne Angewohnheit in der christlichen Kirche ist es, das Thema „Zorn Gottes“ herunterzuspielen. Diejenigen, die noch an den Zorn Gottes glauben (nicht alle tun das), sagen wenig darüber; vielleicht denken sie auch nicht viel darüber nach.

In einer Zeit, die sich schamlos an die Götter der Gier, des Stolzes, des Sexes und der Selbstverwirklichung verkauft hat, murmelt die Kirche über Gottes Güte, sagt aber praktisch nichts über sein kommendes Gericht. Wie oft hast du im vergangenen Jahr eine Predigt über den Zorn Gottes gehört, oder, wenn Du Pastor bist, hast Du darüber gepredigt? Ich frage mich, wie lange es her ist, dass ein Christ im Radio oder Fernsehen oder in einer dieser halbspaltigen Predigten, die in einigen nationalen Tageszeitungen und Magazinen erscheinen, direkt über dieses Thema gesprochen hat (und wenn einer das getan hätte, wie lange würde es dauern, bis er wieder gebeten würde, darüber zu sprechen oder zu schreiben).

Tatsache ist, dass das Thema des göttlichen Zorns in der modernen Gesellschaft zu einem Tabu geworden ist, und die Christen haben dieses Tabu im Großen und Ganzen akzeptiert und sich darauf konditioniert, das Thema nicht anzusprechen.

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Der standhafte Pastor

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Ein kurzes Zitat aus dem hilfreichen Buch The Unwavering Pastor: Leading the Church With Grace in Divisive Times von Jonathan Dodson (2022, S. 18):

Das Vertrauen eines standhaften Pastors kommt nicht von seinen theologischen Kenntnissen, seiner Erfahrung in der Seelsorge oder seinen treuen geistlichen Übungen. Unsere Zuversicht leitet sich aus Gottes unerschütterlichem Engagement für sein eigenes Evangelium ab, damit wir seine Gnade in Christus durch den Geist für Sünder bewahren, schützen und fördern können. Der dreieinige Gott setzt sich beharrlich dafür ein, und deshalb können wir auf seine ständige Gegenwart, seine unerbittliche Vergebung, seine unaufhaltsame Gnade und seine unübertroffene Erlösungskraft zählen. Wenn du das glaubst, dann kannst auch du ein standhafter Pastor sein.

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Sogar die Zahlen sind politisch

In den USA kursiert seit Jahren der Verdacht, Mathematik sei eine europäische und damit weiße Erfindung und müsse daher völlig neu bewertet werden. Nun geht es auch in Großbritannien der Mathematik im Namen der Wokeness-Bewegung an den Kragen.

Die FAZ schreibt: 

Die jüngsten Empfehlungen fordern eine von den Studenten mitbestimmte multikulturelle und entkolonialisierte Sicht auf die Fächer. Studenten müssten auf problematische Fragen in der Entwicklung der ihnen beigebrachten Inhalte aufmerksam gemacht werden, wie etwa darauf, dass Pioniere der Statistik die Rassenhygiene gefördert hätten und dass Mathematiker mit dem Sklavenhandel, dem Rassismus oder dem Nationalsozialismus verstrickt gewesen seien.

Die Mathematik steht als Ziel für Forderungen nach Gleichheit, Vielfalt, Zugänglichkeit und Inklusivität keineswegs allein da. Ähnliche Feststellungen und Anregungen finden sich in den jüngsten „Benchmark-Statements“ der QAA für fünfundzwanzig Fächer. So wird Informatikern nahegelegt, sich damit zu befassen, wie „Spaltungen und Hierarchien von kolonialem Wert“, was immer das heißen mag, in ihrem Fach vervielfältigt und bekräftigt würden.

Zurecht sehen einige Professoren die Gefahr der Verdummung und einer ideologischen Vereinnahmung durch aktivistische Akademiker.

Weiter heißt es zu Cancel-Culture: 

An den Hochschulen beanspruchen Studenten das Recht, nicht gekränkt zu werden, wie die Rektorin der Universität Oxford unlängst bedauerte. In Cambridge teilt die Rektorin eines Colleges den Studenten schriftlich mit, dass sie einen Vortrag der sich zur binären Geschlechterordnung bekennenden „Economist“-Journalistin Helen Joyce boykottieren werde, weil deren Ansichten „beleidigend und hassenswert“ seien. Kein Wunder, dass Studenten sich ermutigt fühlten, die wegen ihrer „genderkritischen“ Haltung geschasste Philosophieprofessorin Kathleen Scott durch Trommelprotest zu übertönen. Die Mentalität, die solchen Initiativen zugrunde liegt, hat die nigerianische Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie in der vergangenen Woche in ihrem Beitrag zur diesjährigen Vortragsreihe zu Ehren des BBC-Gründers John Reith aufgegriffen. Sie sprach im Zusammenhang mit dem Recht der freien Rede von einer durch die Cancel-Kultur verursachten „Epidemie der Selbstzensur“, die dazu führe, dass die Literatur zunehmend durch die ideologische Brille gesehen werde, statt nach literarischen Maßstäben bemessen zu werden.

Mehr (hinter einer Bezahlschranke): www.faz.net.

Gendersender

Rund 350 Sprach- und Literaturwissenschaftler hatten im Sommer einen Aufruf unterzeichnet, der die Gendersprache im öffentlich-rechtlichen Rundfunk kritisiert (vgl. dazu hier). Auf eine inhaltliche Einlassung der Anstalten warten sie bis heute. 

Die FAZ gab einem Mitverfasser des Aufrufs die Möglichkeit, einen Gastbeitrag zu veröffentlichen. Darin heißt es:

Die gesellschaftliche Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist in den letzten Jahren gesunken. Der ÖRR steckt in einer Vertrauenskrise. Schlagwörter dieser Krise sind: Vetternwirtschaft, Filz, Intransparenz, aufgeblähte Strukturen, üppige Gehälter, Haltungs- und Tendenzjournalismus. Und als genügten all diese Faktoren nicht, griff wie auf Absprache vor rund zwei Jahren auf allen Kanälen flächendeckend der Einsatz der sogenannten gendergerechten Sprache um sich. Mit dem „betreuten Sprechen“ (Joachim Gauck) treiben die Sender einen weiteren Keil zwischen sich und die Medienkonsumenten. Kritik an ihrer belehrenden, ideologisch motivierten Sprachpraxis lassen ARD und ZDF ebenso trotzig wie selbstgerecht an sich abperlen. Man sieht sich auf der Seite des moralischen Fortschritts und inszeniert sich als Avantgarde sprachlicher Erneuerung, fälschlicherweise als „Sprachwandel“ deklariert.

Mehr (hinter einer Bezahlschranke): www.faz.net.

Offensive zugunsten der Familie

Herrmann Binkert hat in der Zeitschrift DIE TAGESPOST die klassische Familie verteidigt (Ausgabe vom 01.12.22, S. 35). Eine Mehrheit von 61 Prozent der Bevölkerung in Deutschland verbindet laut der Studie „Familie macht den Unterschied“ (2022 durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut INSA Consulere, dem Binker vorsteht) mit einer klassischen Familie aus Vater, Mutter und Kindern etwas Positives. Der Ist-Zustand der Gesellschaft, z.B. der hohe Anteil der Alleinerziehenden, sei gar nicht das Ideal der Menschen.

Binkert schließt sein Plädoyer mit folgenden Worten: 

Viel spricht für die Analyse von Hans-Werner Sinn, dass „die wenigen jungen Menschen, die es trotz der Kinderarmut noch geben wird“, sich „an traditionelle Lebenswege erinnern und sich kopfschüttelnd vom Lebensmodell der verarmten Alten abwenden (werden), die nicht auf die Unterstützung ihrer Familien zurückgreifen können. Notwendig erscheint mir eine geistige Offensive zugunsten der Familie. Sie darf nicht nur unter funktionalen Gesichtspunkten gesehen werden. Ihr kommt in Staat und Gesellschaft eine grundlegende Rolle zu. Nur starke Familien sind als kleinste Einheit einer subsidiären Ordnung ein gutes Fundament für eine erfolgreiche Gesellschaft. Mit dieser Einsicht ist die Bevölkerungsmehrheit meines Erachtens der Politik voraus.

Pastorenmangel

Deutschland steht vor einem „katastrophalen“ Nachwuchsmangel für den geistlichen Dienst. Das befürchtet der Rektor der Freien Theologischen Hochschule (FTH) in Gießen, Prof. Stephan Holthaus. Die Zahl der Theologiestudenten sei in den letzten 40 Jahren auf den niedrigsten Stand aller Zeiten gesunken. Die Nachrichtenagentur idea meldet weiter:

Holthaus kritisierte zudem die „Enttheologisierung“ in Gemeinden, Ausbildungsprogrammen und christlichen Zeitschriften: „Wer meint, man könne auf Theologie verzichten und nur noch auf Performance, einige Kurse in Leiterschaft und Erfahrungsberichte setzen, baut ein Haus auf Sand.“ Die biblische Lehre sei das Fundament des Glaubens.

Den Theologen schrieb er ins Stammbuch, ihre Erkenntnisse alltagsrelevanter zu formulieren. Er wünsche sich bei jungen Menschen einen neuen Aufbruch hin zum geistlichen Dienst und in den Kirchen und Gemeinden eine Begeisterung für Gott und sein unfehlbares Wort.

Zutreffende Diagnose!

Mehr hier: www.idea.de.

The Nashville Statement in German

EikonIm Journal EIKON ist ein kurzer Artikel zum fünfjährigen Jubiläum der Nashville-Erklärung erschienen. Ich versuche dort, die Entstehung und Wirkung der deutschen Übersetzung zu schildern:

Ich kann mich noch gut an den Tag erinnern, als ich das erste Mal die Nashville-Erklärung zu sehen bekam. Das war Ende August im Jahr 2017. Nach der Erstlektüre dachte ich: Diese Erklärung wendet sich ziemlich genau den Fragen zu, die wir derzeit in den deutschsprachigen Gemeinden diskutieren. Sie schafft jene Transparenz und Klarheit, die wir benötigen, um uns den Herausforderungen zu stellen, die uns anti-essentialistischen Denkschulen und die LGBTQ+-Bewegung auch im kirchlichen Raum gebracht haben. Die gewählte Form mit ihren Bekräftigungen und Verwerfungen hilft, Missverständnisse und Schlupflöcher zu vermeiden.

Hier die originale Ausgabe: NAHSGER.pdf.

Weihnachtsaktion 2022

Wir nähern uns den Weihnachtstagen 2022. Ich möchte mich erneut bei allen TheoBlog-Lesern für das Interesse, persönliche Gespräche sowie die vielen anregenden Kommentare bedanken!

Etliche Besucher haben Bücher über TheoBlog bei Amazon bestellt (mehr dazu unter Punkt 2 hier). Zudem habe ich einige Spenden zur Unterstützung des Blogs erhalten. Das ermutigt mich, weiterzumachen!

Ich bin dankbar für jeden, der mit einer Spende der Arbeit mit dem Blog unter die Arme greift. Es fallen allerlei Kosten an, z.B. für das Webhosting, Wartungstools oder Literatur. Dafür gibt es eine Bankverbindung oder ein Paypal-Formular. Vielen Dank für Deine Unterstützung!

Erneut möchte ich mich durch eine Aufmerksamkeit erkenntlich zeigen. Der Softwarehersteller Faithlife ermöglicht in diesem Jahr eine Verlosung der phantastischen Bibelsoftware Logos 10 in der Edition Silber.

Aktion: Logos 10 Silber

Logos ist eine führende Bibelsoftware und im deutschsprachigen Raum der größte Anbieter für digitale Literatur aus dem Bereich Theologie. Ich selbst arbeite seit vielen Jahren intensiv mit Logos und bin sehr zufrieden (siehe hier).

Die Bibliothek der Edition Silber enthält unglaublich viele Ressourcen wie etwa das Lexikon zur Bibel, die Biblia Hebraica Stuttgartensia oder das Griechisch-deutsche Wörterbuch zum Neuen Testament (Bauer-Aland), den Edition C Bibelkommentar und vieles mehr.

Das Paket eignet sich ideal für Bibelschüler, Älteste oder Laienprediger. Die Funktionen von Logos 10 Silber umfassen Studienhilfen, das Faktenbuch, einen Atlas, und vieles mehr. Die Software ist verfügbar unter Windows, Mac, Android, iOS und kann auch im Internet genutzt werden. Weitere Informationen über das Paket gibt es hier.

Falls ein Teilnehmer gewinnt, der die Logos 10 Silber Edition bereits besitzt, wird die Firma Faithlife großzügigerweise einen Gegenwert für das Nutzerkonto anrechnen.

Ich danke dem Produktmanagement von Faithlife Deutschland an dieser Stelle für ihre hervorragend Arbeit mit Logos und für die Unterstützung dieser Weihnachtsaktion! Ihr macht eine klasse Arbeit!

In diesem Jahr gibt es noch eine Besonderheit (die mit meiner Mitarbeit beim Verlag Verbum Medien zusammenhängt): Wer bei der Verlosung den zweiten Platz belegt, erhält eine Ausgabe des Buches Der Siegeszug des modernen Selbst von Carl Trueman. Derjenige, der den dritten Platz belegt, bekommt das Buch Tiefer: Wie Christen echte Veränderungen erleben von Dane C. Ortlund zugeschickt.

Jeder Blog-Leser hat die Chance, das Softwarepaket zu erhalten. Um Empfänger von Logos 10 Silber werden zu können, sind folgende drei Punkte zu beachten:

  • Du musst TheoBlog regelmäßig lesen (Vertrauenssache).
  • Du musst mir über das Kontaktformular Deine E-Mail-Adresse mitteilen (und dabei unbedingt exakt das Stichwort: „Weihnachtspäckchen 2022“ in der Mitteilung erwähnen, da Eingang automatisiert).
  • Am 21. Dezember werde ich von meiner jüngsten Tochter unter allen übersandten Adressen einen Empfänger über ein Losverfahren auswählen lassen und die gewählte Person kontaktieren (Vertrauenssache). Nach Übersendung der Anschrift stelle ich den Kontakt zur Firma Faithlife her, die dann die Software „freischalten“ wird. Bei den Büchern wird das Buch an die genannte Adresse versendet.

Vielen Dank!

Die empathischen Menschen sind die neuen Narzissten

Kaum eine Fähigkeit wird heute so gehypt wie die Empathie. Einfühlung ist Trend, jede Krise wird mit einem Gang zum Therapeuten beantwortet. Doch die Schattenseiten der Tugend blieben bislang weitgehend unthematisiert. 

Marie-Luise Goldmann stellt für DIE WELT den Roman Die Markierten der Isländerin Frida Ísberg vor, in dem der Tugend der Empathie der Kampf angesagt wird: 

Denn unsere Gegenwart ist nicht nur von handfesten Krisen geprägt, zu denen ein Krieg, eine Pandemie und ein Energiemangel gehören. Sondern es ist auch die Ära, in der psychologische Diagnosen wie Zauberpilze aus dem Boden schießen. So wie die Kategorien „toxisch“, „narzisstisch“, „traumatisch“ und „depressiv“ im Zweifel auf jede Störung passen, avanciert gleichzeitig das positive Gegenkonzept zum Patentrezept: die Empathie. Wer empathisch ist, sich also in andere Menschen hineinfühlen kann, befinde sich auf dem besten Weg zur Rettung der Welt und der eigenen Psyche – so der Tenor.

Das Problem: Der Hype um die Empathie führt zu einer bedrohlichen Aufspaltung in Partikularinteressen, aus denen kein gemeinsamer Nenner gebildet werden kann, weil alles bloß „eine persönliche Meinung“ ist, die man vor dem eigenen subjektiven Erfahrungshorizont zu begreifen habe. In der Kommentarfunktion auf sozialen Medien liest man Dinge wie „Nicht böse gemeint, ist nur meine Meinung“ oder „Sehe ich anders, aber du kannst ja deine Meinung haben, das ist okay“. Mit der Einsicht in die Begrenztheit menschlicher Perspektiven wird jedes Gespräch im Keim erstickt. Argumente werden als Waffen verunglimpft, Diskussionen als Kampf.

Mehr hier (hinter einer Bezahlschranke): www.welt.de.

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Gegenkatechese für ein digitales Zeitalter

Wir werden heute täglich mit säkularen Narrativen bombardiert, etwa in Werbung, Tweets, Musik, Geschichten, Stellungnahmen usw. Säkulare Narrative sind Überzeugungen über die Wirklichkeit, die uns von den meisten kulturellen Institutionen als unumstößliche, offensichtliche Wahrheiten eingeschärft werden. Etwa:

  • Identität: „Man muss sich selbst treu sein.“
  • Freiheit: „Man sollte frei sein, so zu leben, wie man will, solange man niemandem wehtut.“
  • Glück: „Du musst das tun, was dich glücklich macht. Das darfst du für niemanden opfern.“
  • Wissenschaft: „Der einzige Weg, unsere Probleme zu lösen, ist durch objektive Wissenschaft und Fakten.“
  • Moral: „Jeder hat das Recht, selbst zu entscheiden, was richtig und falsch ist.“
  • Gerechtigkeit: „Wir sind verpflichtet, für die Freiheit, die Rechte und das Wohl aller Menschen auf der Welt zu arbeiten.“
  • Geschichte: „Die Geschichte neigt sich dem sozialen Fortschritt zu und weg von der Religion.“

Ein jüngstes Beispiel: Der Kinofilm „Call Jane“ vermittelt die Botschaft, dass Abtreibung eine Angelegenheit frauenfreundlicher Gesundheitsversorgung ist und die allermeisten, die abgetrieben haben, froh über ihre Entscheidung sind. Die Perspektiven der Kinder, die abgetrieben wurden, bekommen keinen Raum. Wichtig ist, dass der Entschluss zum Schwangerschaftsabbruch das Leben leichter macht. Was wir lernen sollen: Ein Recht auf Abtreibung macht die Welt gerechter, solidarischer und schöner.

Tim Keller meint, dass wir – um der Wucht solcher säkularen Narrative begegnen zu können, so etwas wie eine Gegenkatechese benötigen. Denn:

Während jede dieser kulturellen Botschaften teilweise wahr ist (und tatsächlich, trotz Verzerrungen, historisch in der christlichen Lehre verwurzelt ist), sind sie alle theologisch falsch und in der Tat sogar schädlich für das menschliche Leben. Viele biblische Lehren und Wahrheiten untergraben, schwächen oder gleichen alle diese Narrative aus, und doch zeigt unsere gegenwärtige geistliche Unterweisung das nicht. Wir brauchen einen Gegenkatechismus, der die Katechismen der Welt den Christen erklärt, widerlegt und neu erzählt. In unserer Gegenkatechese wird jede der grundlegenden Narrative des säkularen Katechismus identifiziert, mit Beispielen aus der heutigen Kultur belegt, zum Teil bejaht, weil sie gewöhnlich eine Verzerrung oder ein götzendienerisches Ungleichgewicht von etwas Wahrem darstellen. Außerdem müssen sie untergraben und kritisiert werden, und es muss gezeigt werden, dass sie in ihrer besten Form nur in Christus erfüllt werden.

Mehr hier: www.evangelium21.net.

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