Freiheit ist auch Religionsfreiheit
Volker Kauder erinnert in WELT ONLINE an die anhaltende Verfolgung der Christen und anderer Glaubensrichtungen:
Wenn sich am heutigen Sonntag Christen in aller Welt treffen, um für ihre Brüder und Schwestern in Not zu beten, dann hat solch ein weltweiter Gebetstag bereits eine lange Tradition. Tage wie dieser sind wichtig, um an das Schicksal derjenigen zu erinnern, die aufgrund ihres Glaubens Unterdrückung oder Diskriminierung erleiden müssen und sogar mit dem Tod bedroht sind. Wir, die wir in Freiheit leben, übersehen leicht das Leid, das viele Christen um ihres Glaubens willen ertragen müssen. Dabei geht uns ihr Schicksal in besonderer Weise an: In unserem Glauben an Jesus Christus sind wir mit ihnen verbunden. Die Bibel gebraucht dafür das Bild, dass die Christen einen Leib mit vielen Gliedern bilden. Und so ist es notwendig, dass wir uns um die anderen Glieder dieses einen Leibs kümmern, uns für die Lage der Christen in aller Welt interessieren und uns für die Verfolgten einsetzen.
Hier mehr: www.welt.de .

Als ich 1983 für ungefähr fünf Monate beim 21. Evangelischen Kirchentag in Düsseldorf mitarbeitete, hieß der Präsident des Kirchentags Wolfgang Huber. Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, kann ich nur bestätigen, was viele denken und sagen: Bischof Huber hat erkannt, dass sich die Zeiten geändert haben und die Kirche ein »kantiges« Profil braucht, wenn sie nicht in der Bedeutungslosigkeit versinken möchte.