Gesellschaft

»Wir haben mehr konsumiert als produziert«

George_Soros_Billington.jpgDer aus Ungarn stammende US-amerikanische Investmentbanker George Soros, übrigens ein Schüler Karl Poppers, sagt über die Folgen der Finanzkrise:

Der amerikanische Einfluss wird schwinden. Er hat bereits abgenommen. In den vergangenen 25 Jahren hatten wir stets ein Leistungsbilanzdefizit. Die Chinesen und die ölproduzierenden Staaten hingegen haben Überschüsse eingefahren. Wir haben mehr konsumiert als produziert. Während wir Schulden aufgehäuft haben, haben sie gespart und Reichtum geschaffen. Den Chinesen wird, mit wachsender Tendenz, eine Menge mehr von der Welt gehören, weil sie ihre Dollarreserven und US-Staatsanleihen in echte Aktivposten umwandeln werden. Das verändert das Machtgefüge. Die Machtverschiebung in Richtung Asien ist die Folge der amerikanischen Sünden in den vergangenen 25 Jahren.

Nebenbemerkung: Ich vermute, dass sich über den geistlichen Einfluss der USA Ähnliches sagen ließe.

DIE WELT hat eine Übersetzung des vollständigen Interviews publiziert: www.welt.de.

Auf Sand gebaut

Papst.jpgPapst Benedikt XVI. kommentierte die Finanzkrise während der Bischofssynode in Rom mit folgenden Worten:

Wir sehen jetzt durch den Zusammenbruch der großen Banken, dass Geld einfach verschwindet, dass es nichts bedeutet, und dass alle Dinge, die uns so wichtig erscheinen, in Wirklichkeit zweitrangig sind … Wer das Haus seines eigenen Lebens nur auf sichtbare und materielle Dinge – wie Erfolg, Karriere und Geld – aufbaut, der baut auf Sand.

Nur das Wort Gottes sei die einzig dauerhafte Realität, fügte der Papst laut n-tv hinzu.

Mehr Infos bei: www.n-tv.de.

Die Schleichwerbung der EU

EU_Logo.jpgDie Europäische Union verteilt Steuergelder an Journalisten, damit diese zugeneigt berichten. Diese strategische »Imageverbesserung« der EU ist keine Aufklärung, sondern Schleichwerbung. Denn, so kann man in der FAZ  (bzw. im Focus) lesen:

Bei der Bewerbung um die Zuschüsse müssen die Sender … »Anzahl, Namen, Aufgaben und Sprachkenntnisse des eingesetzten Personals, insbesondere Journalisten, angeben« und die Leitlinien ihrer redaktionellen Philosophie beschreiben, berichtet das Magazin »Focus«. Die geförderten Sender verpflichten sich, »europäische Programme … regelmäßig und zu Hauptsendezeiten auszustrahlen«.

Hier die Beiträge dazu aus dem Focus und der FAZ.

Indien: Friedensmarsch und »Dharna« gegen Christenverfolgung

Leiter von Kirchen, Gemeinden, christlichen Organisationen und Institutionen halten in New Delhi seit Sonntag eine 5-tägige Protestversammlung ab, um gegen die andauernden Grausamkeiten gegen Christen in Orissa und anderen indischen Bundesstaaten zu protestieren.

Die als Dharna bezeichnete Zusammenkunft ist eine typisch indische Form, Gerechtigkeit zu fordern, bei der man traditionell vor der Tür eines Schuldners oder einer Person, die einem Unrecht getan hat, sitzt und fastet, bis die Gerechtigkeit hergestellt ist. Dieses Dharna begann am Sonntag und dauert bis 2. Oktober, das ist der Geburtstag Mahatma Gandhis. An diesem Tag wird ein Friedensmarsch stattfinden, der am Ort der Einäscherung Ghandis enden wird.

Ein eintägiges Dharna wurde letzte Woche bei Raj Ghat abgehalten, um die Aufmerksamkeit der Regierung auf die andauernde Gewalt gegen Christen zu lenken. Vertreter andere Minderheiten haben sich dem friedlichen Protest der Christen angeschlossen und es fiel die Entscheidung, das längere Dharna abzuhalten. Auch H.D. Deve Gowda, ein ehemaliger Premierminister Indiens hat sich den Protesten angeschlossen. Er kam nach New Delhi um gemeinsam mit den Christen an diesem traditionellen indischen Sitzstreik teilzunehmen. Er kritisierte die, wie er es nannte »andauernden unmenschlichen Handlungen der Bajrang Dal«, der so genannten Hindukrieger und appellierte an die Zentralregierung, die Grausamkeiten gegen Christen zu beenden.

»Ich glaube, der Herr wird dieses Ereignis verwenden und ich habe unsere Leiter in ganz Indien angewiesen, den Kontakt mit anderen christlichen Leitern zu suchen, mit ihnen Gemeinschaft zu haben und in dieser Zeit der Verfolgung an ihrer Seite zu stehen« sagte Dr. K.P. Yohannan, der Leiter von Gospel for Asia. Dr. Yohannan musste zu seinem Bedauern feststellen, dass sich zur selben Zeit, als sich indische Christen und Menschenrechtsaktivisten zum Dharna in New Delhi versammelten, die Situation in Orissa weiter verschlechterte. »Aber es wird jetzt nur wenig darüber nach außen berichtet, da die Medien von den Orten der Übergriffe ferngehalten werden, während sogar ganze Dörfer zerstört werden«, sagte Yohannan.

In einem Telefongespräch aus Indien berichtete Dr. Yohannan, was die radikalen antichristlichen Gruppen tun:

Die Politiker in New Delhi müssen wissen, dass auch jetzt radikale Hindus durch viele Bezirke ziehen und die Häuser von Hindus mit Hinduflaggen kennzeichnen. Dann gehen sie in die Häuser der Christen und geben ihnen so und so viele Tage, um zu konvertieren, ansonsten würden ihre Häuser zerstört. Wenn die Christen sich weigern, ihren Glauben zu verleugnen, ziehen die Hindus durch und zerstören ihre Häuser.

»Ich bete, dass dieses Dharna und die Gebete von Christen auf der ganzen Welt eine Auswirkung auf die Regierung haben werden«, erklärte Dr. Yohannan.

Noch werden die Dinge schlimmer. »Eine der schlimmsten Nachrichten, die ich gehört habe, ist, dass Polizisten die Menschen in den Flüchtlingslagern unter Druck setzen und versuchen, sie zur Rückkehr in ihre Dörfer zu bewegen«, sagte Dr. Yohannan. In ihren Dörfern, aus denen sie geflohen sind, würden sie attackiert und im schlimmsten Fall getötet.

Der Appell von Dr. Yohannan: »Den Christen im Westen möchte ich nur eines sagen: Bitte betet weiter!«.

– – –

Quelle: Gospel for Asia, Übersetzung: ÖEA.

Iran: Parlament verabschiedet Gesetz über Todesstrafe für Abfall vom Islam

Apostasie (das Verlassen des Islams) ist in jedem islamischen Land ein enorm riskantes, zuweilen sogar tödliches Unterfangen. Das ist nichts Neues für die Betroffenen und auch nicht für jeden, der sich ernsthaft mit Religionsfreiheit beschäftigt. Das traditionelle Recht der Scharia fordert den Tod des vom Islam Abgefallenen und stützt sich dabei auf den Haidth (Ausspruch Mohammeds): »Wer seine islamische Religion wechselt, tötet ihn« (Sahih Al-Bukhari, Band 9,57).

In Zeiten des politischen Machtverfalls in den islamischen Staaten insbesondere nach den beiden Weltkriegen und dem Aufstieg des sekulären arabischen Nationalismus kam man weitgehend von der Verhängung der Todesstrafe wegen Apostasie auf staatlicher Ebene ab. Während Konvertiten aus dem Islam häufig aus religiösem Hass oder im Namen der »Ehre« ermordet wurden, wurden von Staaten, die unter westlichem Mandat standen oder wirtschaftlich vom Westen abhängig waren, keine Todesurteile wegen Apostasie verhängt.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Die sunnitische Bewegung der Wahabiten konnte dank der enormen Gewinne aus den Ölexporten Saudi Arabiens ihre Lehren in vielen Ländern verbreiten. Nach Jahrzehnten sinkenden Lebensstandards in vielen islamischen Ländern sind die Menschen bereit, die Behauptung der Moslembruderschaft »der Islam ist die Lösung« in der Praxis zu testen. Seit der islamischen Revolution von 1979 und der Gründung der Islamischen Republik Iran ist zwar in breiten Bevölkerungsschichten Ernüchterung eingekehrt, doch Präsident Ahmadinedschad und der ultrakonservative schiitische Klerus wollen, getragen von apokalyptischem Eifer, das Kommen des Mahdi beschleunigen.

In diesem Klima ist der Iran im Begriff, neue Gesetze zu schaffen, durch die der Abfall vom Islam und die Förderung des Abfalls (auch über das Internet) mit dem Tod bestraft werden sollen. Dies geschieht im Namen der »geistigen Gesundheit« des Staates. Die Kleriker an der Spitze des iranischen Polizeistaats kümmern sich offensichtlich nicht um das Missfallen des Westens. Die Einführung der Todesstrafe für Apostasie ist für den Iran vielmehr ein geeignetes Mittel, den Westen zu brüskieren und die eigene Vormachtstellung im Mittleren Osten auf Kosten der USA zu zementieren.

Dieses Gesetz ist eine Reaktion auf die Realität, dass sich immer mehr durch die scheinbar nie enden wollende Armut und Unterdrückung entmutigte iranische Moslems vom Islam abwenden. Eine kürzlich im iranischen Fernsehen übertragene Predigt eines schiitischen Imam zeigt, wie besorgt die Behörden wegen des Phänomens der Bekehrung vom Islam zu anderen Religionen sind und dass sie bereit sind, diese Bewegung zu stoppen. Ein Youtube Clip zeigt einen Ausschnitt aus der Predigt eines schiitischen Mullah, der die Gläubigen anleitet, sich nicht darum zu kümmern, Sunniten, Christen oder Anhänger des Zoroastrismus (Religion des vorislamischen Iran) zum schiitischen Islam zu bekehren. Denn – so warnt er – er sei durch das ganze Land gereist und die größte Gefahr sei die des Abfalls vom Islam, insbesondere unter jugendlichen Schiiten, die sich der Religion der alten Perser zuwenden. »Lasst es nicht zu, dass unsere jungen Schiiten unsere Religion verlassen«, brüllt er. Dabei erwähnt er die Übertritte zum Christentum mit keinem Wort.

Trotz der Gefahr für Konvertiten, ermordet zu werden, haben verschiedene westliche Länder in den letzten Jahren iranische Asylwerber, darunter auch Konvertiten aus dem Islam, in den Iran zurückgeschickt und sich dabei auf die Behauptungen des Hochkommissariats für Flüchtlingswesen der Vereinten Nationen (UNHCR) gestützt, dass diese dort nicht verfolgt würden.

Doch das UNHCR wird zur Kenntnis nehmen müssen, dass das iranische Parlament am 9. September einen Gesetzesentwurf angenommen hat, der zwingend die Todesstrafe für Konversion aus dem Islam vorsieht. Dieser Gesetzesantrag wurde mit 196 Ja-Stimmen und sieben Gegenstimmungen bei zwei Enthaltungen angenommen.

Der Weg dieses Gesetzesentwurfs durch das iranische Parlament gibt einer steigenden Zahl von Iranern, die den Islam verlassen und sich einer anderen Religion zugewandt haben, Anlass zu großer Sorge und stellt einen großen Rückschritt für die Menschenrechte im Iran dar. In dem Gesetzesentwurf werden neben Apostasie noch weitere Delikte angeführt, die mit dem Tode zu bestrafen sind, darunter die Einrichtung von Blogs und Webseiten, die Korruption, Prostitution oder den Abfall vom Islam fördern. In dem Gesetzesentwurf heißt es, dass wer dieser Delikte überführt wird, als »mohareb« (Feind Gottes) und »Verdorbener auf der Erde« zu bestrafen ist. Weiters ist vorgesehen, dass in all den genannten Fällen unbedingt die Todesstrafe zu verhängen und keine Strafnachsicht oder Umwandlung möglich ist.

Zum Inkrafttreten des neuen Gesetzes fehlt noch die Zustimmung des Wächterrats. Selbst wenn diese aus irgendeinem Grund nicht erteilt werden sollte, ist es sehr wahrscheinlich, dass Personen, die das Schariarecht in die eigene Hand nehmen und Lynchjustiz üben vom derzeitigen Regime nicht zur Rechenschaft gezogen werden.

Quelle: WEA-RLC u. IFI, übersetzt freundlicherweise von J.J.

Siehe auch die Meldung von Amnesty International (mit konkreten Handlungsanweisungen): www.amnesty.de sowie diesen Beitrag: theoblog.de.

Gottes Kicker

DAS MAGAZIN hat wieder kräftig zugeschlagen und knüpft sich diesmal Fußballspieler vor, die sich öffentlich zum Glauben an Jesus Christus bekennen.

Hier der Artikel von Cathrin Gilbert: www.spiegel.de. Für notwendige Richtigstellungen und konstruktive Anmerkungen ist Frau Gilbert bestimmt dankbar.

Das Zeitalter des Unglücks

Frank Schirrmacher hat am 17. September bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein desillusionierendes Klagelied eingereicht. Nach ihm erleben wir derzeit nicht nur eine Finanzkrise, sondern eine »brutale Vernunftkrise«, eine Sinnkrise der Gesellschaft überhaupt.

Es ging in all den Talkshows und Reden nie darum, einen Zukunftsentwurf von verbindender Kraft zu verwirklichen, sondern ein Triebverlangen abzureagieren, in dem Eitelkeit und messianische Sendung, hemmungslose Idealisierung der globalisierten Rationalität bei gleichzeitiger emotionaler Bevormundung einer ganzen Nation (»Risiken eingehen!«) eine Horror-Ehe eingingen. Die Ergebnisse sind nicht fiktiv, sie liegen vor Augen: Demoralisierung der nachwachsenden Generation, Zerstörung der Universitäten und Bildungsgänge, Zerstückelung von Biographien, Betrug über Alterssicherheit und Rente und so weiter – kurzum: Bedrohung oder Vernichtung des traditionellen Lebenszyklus in fast allen seinen Details.

Schirrmacher neigt gelegentlich zur Dramatisierung, wird aber im Großen und Ganzen richtig liegen. Wir steuern auf schwere Zeiten zu und das Unglück, von dem man reden muss, ist ein von uns selbst konstruiertes.

In einem Punkt denke ich anders als der Mitherausgeber der FAZ: Es gab viele Stimmen, die vor den irgendwo herumlaufenden »Verrückten« gewarnt haben. Es wollte niemand auf sie hören! Das »geniale Schuldumwälzungsmodell« machte die Aktivierung der schmerzarmen Verdrängungsmechanismen vergleichsweise leicht. Nun sind die Kredite aufgebraucht, die Strohalme geknickt. Die Krisis, in der wir stecken, ist keine finanzielle, sondern eine geistliche.

Hier der Kommentar von Frank Schirrmacher: www.faz.de.

Die Herrschaft der Wall Street ist Geschichte

Der »moderne Mensch« verdankte seinen Erfolg protestantischen Tugenden wie Fleiß, Nüchternheit, Maßhalten, Selbstdisziplin und der Vermeidung von Schulden. Der »postmoderne Mensch« verdankt seinen Rausch (ohne Wirklichkeitsbezug) einem Leben auf Pump. Jetzt ist der Kredit aufgebraucht, die Party vorbei. Wir stehen vor einen Neuordnung des Finanzsystems, die von uns allen teuer bezahlt werden wird. Karneval ist »out«, Katerstimmung »in«.

Die Herrschaft der Wall Street ist Geschichte: www.welt.de.

„Aber in Zukunft ohne mich“: David Foster Wallace ist tot

Ein hochintelligenter und sprachgewaltiger Gesellschaftskritiker, eines der größten Talente neuer amerikanischer Literatur: David Foster Wallace, Autor des Kult-Romans Infinite Jest, ist in seinem Haus in Kalifornien tot aufgefunden worden. Offenbar hat sich der 46-Jährige am 12. September erhängt.

In einem seiner letzten Interviews bekannte Wallace: »Man kann nicht auf der Welt sein, ohne in Schmerzen zu leben, seelischen und körperlichen Schmerzen«. In Infinite Jest, einem der einflussreichsten postmodernen Bücher Amerikas, lässt David Foster Wallace eine Figur nach einem Selbstmordversuch feststellen: »Ich wollte mir nicht unbedingt weh tun. Oder mich irgendwie bestrafen. Ich hasse mich nicht. Ich wollte bloß raus. Ich wollte nicht mehr mitspielen, das ist alles.«

Hier einige lesenswerte Links:

  • DIE ZEIT veröffentlichte am 25. Januar 2007 ein Interview mit Wallace: www.zeit.de.
  • Andreas Borcholte hat für den SPIEGEL einen Nachruf verfasst: www.spiegel.de.
  • Guido Graf hat einen Nachruf für die FRANKFURTER RUNDSCHAU geschrieben: www.fr-online.de.
  • Jordan Mejias hat für die FAZ die Reaktionen in Nordamerika zusammengefasst: www.faz.de.
  • Die NEW YORK TIMES berichtet über den Selbstmord von David Foster Wallace: www.nytimes.com.
  • Sein Buch »Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich», erschien im Frühjahr 2008 bei Goldmann als Taschenbuch: www.amazon.de.

Christus und die Kultur

Mein Kollege Thomas K. Johnson ist 2006 in einem Vortrag der bedeutsamen Frage nachgegangen, wie sich christlicher Glaube und Kultur zueinander verhalten. Hier ein Auszug:

Das Wort Gottes leistet einen bereichernden Beitrag zur säkularen Kultur. Was bedeutet das? Auch wenn ein großer Teil des säkularen Europas das christliche Erbe, das es geformt hat, verleugnet und außer Acht lässt, gibt es viele Elemente in der europäischen Kultur, die unter dem Einfluss der biblischen Botschaft hervorgebracht und entwickelt wurden. Dies sind Aktivitäten, Institutionen oder Denkweisen, die kaum mit einer ungläubigen Weltsicht im Einklang zu stehen scheinen, und die, historisch gesehen, das Resultat des Einflusses der biblischen Botschaft auf die europäische Zivilisation zu sein scheinen. Als Gläubige können wir das als eine Art des Handelns Gottes sehen, durch die er diese Welt zu einem sehr viel schöneren und lebensfreundlicheren Ort gemacht hat.

Der Vortrag »Christus und die Kultur« kann frei herunter geladen werden: mbstexte100.pdf.

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