Praktische Theologie

Sproul: Kennzeichen des Gebets nach Calvin

R. C. Sproul sagte über das Gebet bei Calvin:

Wenn ich zusammenfasse, was Calvin über das Gebet sagt, würde ich formulieren: Die Hauptregel des Gebets ist, sich zu erinnern, wer Gott ist und wer wir sind. Wenn wir uns an diese zwei Dinge erinnern, werden unsere Gebete immer durch Anbetung und Bekenntnis gekennzeichnet sein.

VD: JT

Durch Christus hat er uns erwählt

John Piper meint, dass die kürzlich von Rick Gamache gehaltene Predigt über Epheser 1,4–5 die beste ist, die er über die Vaterschaft Gottes (und den Status seiner Kinder) je gehört hat. Der Predigttext lautet (nach der Neuen Züricher Übersetzung):

Denn durch ihn hat er uns erwählt vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und makellos seien vor ihm, in Liebe. Er hat uns schon seit langem dazu bestimmt, seine Söhne und Töchter zu werden durch Jesus Christus, nach seinem gnädigen Willen, …

Ein Mitschnitt der amerikanischen Predigt kann hier herunter geladen werden: 2010_02_07.mp3.

Tim Keller

Hier ein guter Trailer über Tim Keller und sein Buch »The Reason for God: Belief in an Age of Skepticism« (mehr hier). Wie ich hörte, soll das Buch noch in diesem Jahr in einem großen deutschsprachigen Verlag erscheinen. Wunderbar!

Deep Church

513RwtS66uL._SL160_Jim Belcher sucht nach einem Weg jenseits von Tradtionalismus und Emergenz. Brandon O’Brien von Christianity Today hat sein Buch Deep Church gelesen und kurz rezensiert. Er kommt zu dem Schluss:

In the end, Belcher’s »third way« skews toward traditionalism. But he is as critical of traditionalists as he is of the emerging movement, and his critiques are fair and balanced. Readers who recognize that the traditional church is ripe for reform but are wary of emerging alternatives will find Belcher a careful, sympathetic guide toward a more productive conversation.

Hier die Buchbesprechung: www.christianitytoday.com. Das Buch:

  • Jim Belcher: Deep Church: A Third Way Beyond Emerging and Traditional, Inter Varsity, 2009, 233 S.

kann hier bestellt werden:

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Lesslie Newbigin, Missionar und Lehrer

Krish Kandiah hat einen Artikel über Lesslie Newbigin geschrieben, der am 8. Dezember 100 Jahr alt geworden wäre (mehr zu Newbigin hier).

Kandiah sagt:

He challenges the post-Enlightenment separation between so-called objective facts in the public realm (taught at school and presented without the need for the preface „I believe“) and the subjective values of the private world of religion and ethics. He argues that the church needs to humbly yet boldly enter the public sphere with a persuasive retelling of the Christian story—not as personal spirituality, but as public truth. He takes the logic for this public dialogue from the scientific community. A scientist does not present research findings as a personal preference, but with hope for universal agreement if the findings stand up to investigation. In the marketplace of ideas, we should likewise present the gospel not as personal preference but as truth that should gain universal acceptance. This allows us to commend the faith with the humble admission that we might not have exhaustively grasped the truth, but that we have truth that needs to be investigated and seriously engaged.

Hier der Artikel: www.christianitytoday.com.

Paul Washer: Das vergessene Evangelium

Paul Washer hat vor einigen Wochen in Wales auf einer Konferenz die reformatorische Rechtfertigungslehre verteidigt. Ganz unzeitgemäß fordert Washer, klarer über das Thema »Sünde« und die Gerechtigkeit von Jesus Christus zu sprechen.

Ein Mittschnitt seiner Predigt kann hier eingesehen werden (Ton- und Qualität sind allerdings nicht besonders gut):

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