Groteske Attacken
22. Juni, 2018 von Ron Kommentar verfassen (Drucken)
Wenn ein Intellektueller mal etwas sagt, was nicht in den Mainstream passt, muss er sich auf einiges gefasst an:
Wenn etwa Rüdiger Safranski, der am heutigen Dienstag den noch von Helmut Schmidtinitiierten Deutschen Nationalpreis erhält, schon vor Monaten im „Spiegel“ zu einem Stichwortgeber der Neuen Rechten stilisiert wurde, zu einem geistigen Brandstifter, der philosophisch die Dekonstruktion nicht kapiert habe und nun „fast verzweifelt“ versuche, „in der Welt außerhalb seines Wohnortes Badenweiler eine feste Struktur zu entdecken, mit der man sich gegen den Zustrom und gegen die Integrationsprobleme stemmen kann“ – dann ist das in seinem argumentativen Gehalt so billig, dürftig und drollig, so kahl und, ja, in der Herablassung auch brutal, dass die Projektion mit Händen zu greifen ist. Safranski ist ein überbordendes Erzähltalent, das mit Biographien über Schopenhauer, Heidegger oder Nietzsche ein Massenpublikum für die Philosophie gewann, ein Goethebuch als Bestseller verfasste und aus seinem idealistischem Vernunftbegriff keinen Hehl macht. Ihm völkische Badenweiler Weltfremdheit zu unterstellen, die sich an einem Substanzdenken ergötzte, ist, gelinde gesagt, Unfug.
Mehr: www.faz.net.
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Wie werden wir abschneiden?
20. Juni, 2018 von Ron 3 Kommentare (Drucken)
Francis Schaeffer (Die große Anpassung, 1988, S. 87):
Gottes Wort wird nie vergehen, aber wenn wir auf die Zeiten des Alten Testaments und auf die Zeit nach Christus zurückblicken, dann müssen wir unter Tränen sagen, daß Gottes Wort aufgrund fehlender Standhaftigkeit und Treue des Volkes Gottes vielfach herabgewürdigt wurde, um es der gerade aktuellen, aber vergänglichen und sich verändernden Kultur der jeweiligen Zeit anzupassen, statt die Bibel als das unfehlbare Wort Gottes fest gegründet stehenzulassen, um den Zeitgeist und die kulturelle Umwelt der jeweiligen Epoche zu beurteilen. Im Namen des Herrn Jesus Christus: mögen unsere Kinder und Enkelkinder nicht sagen, daß man dies auch von uns behaupten kann.
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Das Wort Gottes und die Kultur
18. Juni, 2018 von Ron 13 Kommentare (Drucken)
Francis Schaeffer (Die große Anpassung, 1988, S. 75):
Oder, um es anders zu formulieren: die Kultur muß ständig aufgrund der Bibel beurteilt und nicht etwa die Bibel ständig der sie umgebenden Kultur unterworfen werden. Die frühe Kirche nahm die Bibel zum Maßstab, um damit die römischgriechische Kultur ihrer Tage zu beurteilen. Die Reformation tat dies zu ihrer Zeit in bezug auf die Ende des Mittelalters auftretende Kultur. Und wir dürfen nicht vergessen, daß all die großen Erweckungsprediger dasselbe taten, als sie die Kultur ihrer Tage beurteilten. Die christliche Kirche tat dies in jeder ihrer großen Epochen in der Geschichte.
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Christus im Zentrum, in Deutschland
17. Juni, 2018 von Ron Kommentar verfassen (Drucken)
Die Gospel Coalition hat einen Beitrag über die E21-Konferenz 2018 in Hamburg veröffentlicht:
TGC president Don Carson and TGC Council member Bryan Chapell joined Evangelium 21 (E21) from May 24 to 26 for its eighth main conference in Hamburg, Germany. About 800 attendees came to praise, pray, and fellowship with likeminded believers from all over German-speaking Europe, and to learn more about the conference theme: Christus im Mittelpunkt (Christ in the Center).
The plenary sessions from Carson and Chapell addressed how preaching Christ and his grace in all of Scripture should affect our churches and Christian lives. For the other sessions, E21 leaders Christian Wegert, Kai Soltau, Matthias Lohmann, and Martin Reakes-Williams exposited Mark 8:22–9:13 to unfold what it means to know Christ, live for Christ, follow Christ, and hear Christ. There were also several fantastic seminars on offer this year on themes like “Christ-Centered Family,” “Blogging for the Gospel,” and “Vocation as Calling? Following Christ in the Workplace.”
Mehr: www.thegospelcoalition.org.
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Journalisten sind grün und links
15. Juni, 2018 von Ron Kommentar verfassen (Drucken)
Eine neue Studien bestätigt die politisch linken Einstellungen von Journalisten in 17 Ländern. Es gibt in den Redaktionen durchschnittlich drei Mal so viele Grüne und Feministen wie im Rest der Bevölkerung.
Die BASLER ZEITUNG schreibt zur dänischen Studien:
Gestern wurden erste Resultate einer dänischen Studie veröffentlicht, welche die politischen Einstellungen von Medienschaffenden in 17 entwickelten Ländern – darunter der Schweiz – untersucht hat. Ziel war es, zu prüfen, ob Journalisten tatsächlich mehrheitlich politisch links eingestellt sind, wie ihnen ab und zu vorgeworfen wird. Die Studie basiert auf einzelnen Länderuntersuchungen, die zu einer übergreifenden Studie zusammengezogen wurden, und vergleicht die politischen Einstellungen der Redaktoren mit jenen der Bevölkerung. Die Daten aus der Schweiz stammen aus einer kürzlich durchgeführten Untersuchung von Marktagent.com, in deren Rahmen 332 Journalisten befragt wurden.
Die ersten Resultate der dänischen Studie unterstreichen das verbreitete Vorurteil. Am häufigsten stehen die Journalisten grünen Ideologien nahe, gefolgt vom Feminismus.
Leute mit nicht-linken Einstellungen sollten angesichts dieser tendenziösen Meinungsmache den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern fleißig Fächer studieren, die den Weg für eine Journalistenlaufbahn eröffnen. Schließlich wollen die Menschen mehr als linke Sichtweisen hören und sehen.
Hier: bazonline.ch.
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Medien machen eine Opfergruppe sexueller Gewalt unsichtbar
15. Juni, 2018 von Ron 1 Kommentar (Drucken)
Die auflagenstarke US-Zeitung USA TODAY berichtet, dass die intensive Berichterstattung über MeToo die häufigsten Opfer sexueller Übergriffe übergehe: Schwule, Lesben und Bisexuelle.
Das Blog Genderdrama berichtet unter Berufung auf den USA TODAY-Artikel:
Insgesamt sind Menschen, die sich als LGBTQ identifizieren, laut des Centers for Disease Control and Prevention einem höheren Risiko sexueller Gewalt ausgesetzt: 44% der Lesben und 61% der bisexuellen Frauen erleben Vergewaltigung, körperliche Gewalt und/oder Stalking durch einen Intimpartner, verglichen mit 35% der heterosexuellen Frauen. 37% der bisexuellen Männer erleben Vergewaltigung, körperliche Gewalt und/oder Stalking durch einen Intimpartner, verglichen mit 29% der heterosexuellen Männer. 40% der schwulen Männer und 47% der bisexuellen Männer haben andere sexuelle Gewalt als Vergewaltigung erlebt, verglichen mit 21% der heterosexuellen Männer. (…) Die am meisten beachteten Geschichten folgten einer Formel: Eine prominente Überlebende und ein mächtiger männlicher Täter.
Ich empfehle den vollständigen Artikel: eu.usatoday.com.
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„Die Kirche muss nichts anderswoher erbetteln“
14. Juni, 2018 von Ron Kommentar verfassen (Drucken)
Heinrich Bullinger (Dekade 1, Schriften III, S. 91):
Denn Gott hat im „Wort der Wahrheit“ seiner Kirche alles verkündet, was zum Heil und zu wahrer Gottesfurcht gehört. Alles, was uns von Gott, von seinen Werken, von seinen Urteilen, von seinem Willen und seinen Geboten, von Christus, vom Glauben an Christus und vom Führen eines heiligen Lebens zu wissen Not tut, ist uns vollständig im Wort Gottes gegeben. Und die Kirche muss nichts anderswoher erbetteln oder mit einem Flickwerk menschlicher Ergänzungen das anfügen, was dem Wort des Herrn scheinbar fehlt.
Mehr von Bullinger hier: twitter.com/Bullinger1504.
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„Missbrauch“: Eine Kritik des Skandalisierungsbegriffs
14. Juni, 2018 von Ron Kommentar verfassen (Drucken)
Der Soziologe Rainer Paris meint, moderne Gesellschaften befinden sich im Zustand aggressiver Dauererregung. Im Raum steht dabei stets der Generalverdacht des Missbrauchs von Macht, frei nach dem Credo: Die Mächtigen müssen die Bösen sein. So wird die Politik immer weiter moralisiert und die Sexualität zum großen Politikum.
Sein beachtenswerter Kommentar ist in der NZZ zu finden:
Entscheidend für die Brauchbarkeit und den ideologischen Wallungswert des Missbrauchsbegriffs ist der Umstand, dass er genügend diffus und unbestimmt ist, um ganz verschiedene Tatbestände, Handlungen und Situationen in den Anklageblick zu nehmen und öffentlich an den Pranger zu stellen. Er funktioniert vor allem als semantische Brücke zwischen den Diskursfeldern Macht/Politik und Sexualität/Geschlechterbeziehungen, und er bezieht daraus seine propagandistische Kraft: Alles Unglück der Welt sei verursacht von Männern, die ihre Macht missbrauchten.
Auf diese Weise unterwirft der Missbrauchsbegriff die Wahrnehmung von Wirtschaft und Politik einer permanenten, auch geschlechtlich konnotierten Moralisierung und betreibt zugleich die rigorose Politisierung der Sexualität, ja der Geschlechter- und Familienverhältnisse insgesamt. Das Ergebnis sind die schleichende Aushöhlung öffentlichen Vertrauens und die Austreibung jeder Unbefangenheit im Privaten, eine am Ende alles durchdringende Omnipräsenz von Misstrauen und Verdacht: Ob Mann oder Macht, der Missbrauch wartet an jeder Ecke.
Mehr: www.nzz.ch.
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Upload-Filter und Leistungsschutzrecht in der EU
12. Juni, 2018 von Ron 2 Kommentare (Drucken)
Während Vereine, Betriebe und Kirchengemeinden noch mit der Umsetzung der neuen Europäischen Datenschutzverordnung kämpfen (DS-GVO), deutet sich am Horizont eine Änderung des Urheberrechts an, die den Abschied von der Informationsfreiheit im Internet bedeuten könnte.
Die EU-Staaten haben im Mai eine gemeinsame Position zur Urheberrechtsreform beschlossen. Kommission, Parlament und Mitgliedsländer diskutieren derzeit hinter verschlossenen Türen über die endgültige Fassung eines neuen Urheberrechts auf europäischer Ebene. Es wird möglicherweise bald nicht mehr erlaubt sein, Zeitungsartikel und andere urheberrechtliche Veröffentlichungen kostenfrei zu verlinken. Plattformen und Blogs sollen zukünftig jeden Upload mit einer kostenpflichtigen Datenbank abgleichen, um Beiträge urheberrechtlich zu prüfen. Kritiker warnen vor „Zensurmaschinen“ und dem Ende der Informationsfreiheit.
Obwohl ich nachvollziehen kann, dass Verlage und Autoren ihre Texte besser schützen wollen, könnte das Leitungsschutzrecht die Architektur des Internet erheblich verändern.
T3n schreibt:
Jede Plattform soll zukünftig durch einen automatischen Mechanismus prüfen, ob ein Inhalt sich mit einer Datenbank voller urheberrechtlicher Beiträge beißt. Die Idee ist vergleichbar mit Youtubes Uploadfilter und alleine der Vergleich zeigt schon, wie sinnlos die Idee ist. Die Identifizierung wird schlichtweg nicht richtig funktionieren. Solche Systeme sind technisch hoch anfällig, unpräzise und in einem derart großangelegten Kontext gemeingefährliche Zensurmaschinen.
Noch wesentlich schlimmer ist die Tatsache, dass das System ganz simpel missbraucht werden kann. Jeder kann jederzeit Urheberrechte für Inhalte beanspruchen und dann sind alle Nutzer von der Gnade eines Algorithmus abhängig. Die Electronic-Frontier-Foundation beschreibt beispielsweise, was passieren würde, wenn jemand die ganze Wikipedia hochladen würde: Niemand wäre mehr in der Lage, Wikipedia-Inhalte zu zitieren oder zu verlinken, bis die Maschinerie den Unfug wieder aussortiert hätte.
Nutzer, deren Inhalte böswillig von einem anderen Nutzer als urheberrechtlich geschützt deklariert wurden, müssten erst einmal den Rechtsweg beschreiten und klagen – um ihre eigenen Inhalte wieder nutzen zu können.
Mehr: t3n.de.
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Sonderaktion des Betanien Verlags
11. Juni, 2018 von Ron Kommentar verfassen (Drucken)
Beim Betanien Verlag gibt es derzeit eine bemerkenswerte Sonderaktion. In der Zeit vom 11. bis 30. Juni 2018 werden wertvolle Bücher zu Preisen zwischen 0,50 bis 5,00 Euro abgegeben.
Unter den reduzierten Büchern sind etwa zu finden:
- Jonathan Leeman: Gemeindezucht
- Hans-Werner Deppe: Wie wird es in der Hölle sein?
- Donald A. Carson: Ach Herr, wie lange noch?
- Bibelnotizen mit System: Das Mitschreibbuch für Predigten und Bibelstudium
- James Montgomery Boice, Philipp G. Ryken: Die Lehren der Gnade
- Stephen Westerholm: Angriff auf die Rechtfertigung
- Thomas Schreiner & Ardel Caneday: Mit Ausharren laufen
- John F. MacArthur: Die lebendige Gemeinde
- Michael Lawrence: Biblische Theologie für die Gemeinde
- Kim Riddlebarger: Streitfall Millennium
Mehr hier:
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Vom Wesen des Neuen Testaments
8. Juni, 2018 von Ron 13 Kommentare (Drucken)
Der evangelikale Prof. Armin Baum und der historisch-kritische Theologe Prof. Udo Schnelle haben in einem idea-Streitgespräch über die Entstehung und Glaubwürdigkeit des Neuen Testaments debattiert. Das Netzwerk Bibel und Bekenntnis hat auf das Gespräch, das von Carsten Huhn moderiert wurden ist, verwiesen.
Hier ein Auszug:
Baum: Sie sagen: Es macht ja nichts aus, ob im Johannesevangelium nun die Worte Jesu stehen oder die Worte anderer. Für mich wäre es aber ein Problem, wenn in den Evangelien Jesus Worte in den Mund gelegt werden, die er nie gesagt hat – nicht einmal dem Sinne nach. Müsste man dann nicht von einer Fälschung reden? Dies stände im Widerspruch zum Anspruch der Heiligen Schrift, wahrhaftiges Wort Gottes zu sein.
Schnelle: Alle Evangelien gehen davon aus, dass der historische Jesus und der auferstandene Jesus eine Person sind. Sie sind miteinander verwoben. Deshalb sind die nachösterlichen Interpretationen über Jesus genauso wertvoll wie die Aussagen des historischen Jesus.
Baum: Ich halte die Auffassung, dass Jesus nachösterlich Worte in den Mund gelegt werden, für problematisch. Damit wird – auch nach antikem Wahrheitsverständnis – eine Grenze überschritten zwischen historischer Wirklichkeit und Fiktion. Das Johannesevangelium hat den Anspruch, historische Geschichte zu erzählen. Diese Geschichte wird nicht erst nachträglich mit Hilfe eines Osterglaubens mit göttlichem Glanz überstrahlt. Der Evangelist Johannes berichtet etwas, was in allen Religionen einzigartig ist: Gott wird Mensch und betritt mit seinem Sohn Jesus von Nazareth die Bühne der Weltgeschichte.
Schnelle: Ich glaube, dass Ihr Begriff des „Nachträglichen“ falsch ist. Alles im Neuen Testament ist nachträglich, weil es erst nach den Ereignissen geschrieben worden ist.
Baum: Darin sind wir uns einig. Schnelle: Das bedeutet, dass es notwendigerweise ein Ineinander von historischem Jesus und dem Christus des Glaubens gibt.
Baum: Sie gehen davon aus, dass der Verfasser des Johannesevangeliums Jesus nachträglich Worte zugeschrieben hat. Wenn das ein anderer antiker Historiker mit einem Feldherrn oder Politiker seiner Zeit tat, haben ihn seine Kollegen der historischen Unwahrheit bezichtigt.
Schnelle: Nein! Nie und nimmer. Johannes hat Jesus genial interpretiert …
Baum: … nach Ihrem Verständnis im Sinne eines Künstlers, aber nicht im Sinne eines Historikers.
Schnelle: Nein, im Sinne einer Einheit des irdischen und des himmlischen Wirkens. Sie lesen die Evangelien falsch, wenn Sie diese allein danach lesen, ob historisch etwas stimmt oder nicht.
Baum: Der Evangelist Johannes erhebt den Anspruch, dass es Augenzeugen gibt, die seinen Bericht belegen.
Mehr: Streitgespraech_Baum_Schnelle.pdf.
Einleitung in das Neue Testament - Evangelien und Apostelgeschichte von Armin D. Baum
Preis: EUR 70,00
51 gebraucht & neu erhältlich ab EUR 70,00
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Von allerlei Ängsten und steigenden Auflagen
7. Juni, 2018 von Ron 1 Kommentar (Drucken)
Der linksliberale Zeitgeist mokiert sich über die Ängstlichen, die noch nicht den Status souveräner Weltoffenheit erreicht haben. Aber könnte es nicht sein, dass viele Menschen gar keine Angst haben, sondern nur andere politische Präferenzen? Der Philosoph Konrad Paul Liessmann analysiert eine verbreitete politische Phrase: „Die Ängste der Menschen ernst nehmen“. In der NZZ schreibt er:
Unterstellte Ängste sind ein Hinweis auf paternalistische Besorgnis. Wie Kindern, die sich vor Gespenstern fürchten, versprechen die politischen Vormünder, den Menschen die Ängste zu nehmen. Vielleicht sollte man weniger die Ängste der Menschen als vielmehr diese selbst ernst nehmen. Aber genau das erzeugt offenbar ganz andere Ängste. Denn dieselben besorgten Intellektuellen, die die Ängste der Menschen ernst nehmen wollen, bekennen gerne, dass ihnen die aktuellen autoritären Tendenzen und die zunehmende Fremdenfeindlichkeit wirklich Angst machen. Sind diese Ängste wirklich um so viel begründeter als die der anderen? Haben die Tapferen, die Angst vor den Ängstlichen haben, wirklich nur die Menschenrechte und die Demokratie im Auge? Geht es nicht auch ein klein wenig um den drohenden Verlust von Macht und Einfluss?
Dass es sich lohnt, näher bei den Menschen zu sein, zeigt eine neue Entwicklung in Frankreich. Seit Jahren schrumpft dort die Presse. Mit einer erfreulichen Ausnahme: Die Tageszeitungen legen zu. Ein Grund für die neue Lust an der Zeitung ist die handwerklich gute Arbeit der Journalisten. Sie interessieren sich mehr für die Menschen und legen Wert auf solide Information (FAZ vom 05.06.2018; Nr. 127, S. 13):
Im Zeitalter der Beliebigkeit, Vulgarität und der Fake News ist bei den Anzeigenkunden eine neue Wertschätzung für ein anspruchsvolles, verlässliches redaktionelles Umfeld zu beobachten. Aber auch die Leser setzen wieder mehr Vertrauen in die Tageszeitungen. Die Pressekrise hatte für ihr Selbstbewusstsein durchaus heilsame Folgen. Die Zeitungen treten heute weniger arrogant und ideologisch auf, es ist ein Genuss, täglich den „Figaro“, „Libé“ und den „Monde“ zu lesen. Und weil es im Kiosk gar nichts mehr kostet, eben auch „L’Equipe“ und „Le Parisien“. Es gibt eine neue Lust an der Zeitung. In der jährlichen Umfrage von „La Croix“ sprechen in diesem Jahr 52 Prozent der Franzosen der Gattung Tageszeitung als Informationsmedium ihr Vertrauen aus. Das ist noch immer wenig – aber vor einem Jahr waren es 44 Prozent. Leicht besser schneidet nur der Rundfunk ab. Generell werden die traditionellen Medien wieder als verlässlicher wahrgenommen.
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Berliner SPD: Steuergelder für Pornos
6. Juni, 2018 von Ron 1 Kommentar (Drucken)
Auf dem Landesparteitag beschließt die SPD eine Filmförderung für feministische Pornofilme. Diese hätten sowohl gesundheits- als auch gleichstellungspolitische Relevanz. DER TAGESSPIEGEL meldet:
Nicht zuletzt prägt Pornografie – vor allem verbreitet über das Internet – heute als wesentlicher Teil sexueller Aufklärung maßgeblich das Bild, das junge Menschen von Sexualität haben, noch bevor es zu individuellen Erfahrungen kommt.
Aus diesem Grund gehe es um ein Thema, das sowohl gesundheitspolitisch als auch aufgrund des vermittelten Frauenbildes gleichstellungspolitisch Relevanz habe, sagt die Berliner Juso-Landesvorsitzende Annika Klose.
Von der SPD-Nachwuchsorganisation stammte auch der Antrag auf staatliche Förderung von feministischen Pornos, der am Sonnabend auf dem SPD-Parteitag beschlossen wurde. Künftig sollen demnach solche pornografischen Inhalte auch über die Mediatheken von ARD und ZDF verfügbar sein.
Na dann.
Mehr: www.tagesspiegel.de.
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Gottes Wort ist wahrhaftig
5. Juni, 2018 von Ron 1 Kommentar (Drucken)
Heinrich Bullinger über das Wesen von Gottes Wort:
Gott ist aber seinem Wesen nach wahrhaftig, gerecht, gut, rein, unsterblich und ewig. Daraus folgt, dass auch das Wort Gottes, das aus seinem Munde hervorgeht, wahrhaftig ist, gerecht, ohne List oder Falschheit, ohne Irrtum und böse Neigung, heilig, rein, gut, unsterblich und ewig. Denn der Herr sagt im Evangelium [Joh 17,17]: „Dein Wort ist Wahrheit.“ Und der Apostel Paulus sagt [2 Tim 2,9]: „Das Wort Gottes ist nicht gefesselt.“ Die ganze Schrift wiederum bezeugt [Jes 40,8; 1 Petr 1,25]:„Des Herrn iv Wort bleibt in Ewigkeit.“ Und auch Salomo sagt [Spr 30,5F.]: „Alle Rede Gottes ist lauter. Tue nichts zu seinen Worten hinzu, dass er dich nicht rüge und du als Lügner dastehest.“ Und David sagt [Ps 12,7]: „Die Reden des Herrn sind lautere Reden, sind Silber, das im Feuer geschmolzen und siebenmal von der Schlacke geläutert wird.“
H. Bullinger, Dekade 1, Schriften III, S. 57.
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Sieg der Vernunft: Konditor muss nicht
4. Juni, 2018 von Ron Kommentar verfassen (Drucken)
Der Oberste Gerichtshof in den USA hat einem Konditor rechtgegeben, der sich geweigert hat, eine Torte für eine schwule Hochzeit zu backen. Somit hat die Vernunft sich durchgesetzt. Kaum auszudenken, was passiert wäre, wenn sich die LGBT-Lobby durchgesetzt hätte. Der DLF meldet:
Die Entscheidung fiel mit 7 gegen 2 Richterstimmen. Das Urteil betont das Recht auf Religionsfreiheit. Der Fall reicht sechs Jahre zurück. Damals hatte ein schwules Paar seine Hochzeitstorte beim dem Konditor in Denver im US-Bundesstaat Colorado in Auftrag geben wollen. Der lehnte aber ab, mit dem Hinweis, zu einer Ehe gehörten laut Bibel Mann und Frau. Eine gleichgeschlechtliche Hochzeit wolle er nicht unterstützen. Das Paar legte Beschwerde bei der Bürgerrechtkommission von Colorado ein, die erklärte, das Verhalten des Bäckers sei diskriminierend.
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Vom Ursprung göttlicher Weisheit
2. Juni, 2018 von Ron Kommentar verfassen (Drucken)
Heinrich Bullinger über den Ursprung gesunder kirchlicher Lehre:
Alle christlichen Glaubenssätze und alle Grundsätze einer rechten, guten und gottgefälligen Lebensweise, kurz: alle wahre und göttliche Weisheit ist seit je den Zeugnissen und Urteilssprüchen des Wortes Gottes entnommen worden. So können auch heute wirklich weise Männer und treue, von Gott berufene Diener der Kirchen ihre Lehre aus keiner anderen Quelle als dem Worte Gottes schöpfen und wahrhaft begründen. Wer also das Wesen des Wortes Gottes und dessen Beschaffenheit nicht kennt, der ist selbst im Haus des Herrn und im Kreis der Hörerschaft Christi, aber auch beim Lesen der Heiligen Schrift nichts anderes als ein blinder, gehörloser und vernunftloser Mensch. Wenn also viele respektlos und nachlässig wirken, wenn sie die heiligen Predigten hören, beruht dies einzig darauf, dass sie die Kraft und wahre Beschaffenheit des Wortes Gottes weder recht verstehen noch sorgfältig genug erwägen.
H. Bullinger, Dekade 1, Schriften III, S. 57.
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