Das alte Evangelium neu entdecken

Das alte Evangelium neu entdecken CoverDas Booklet Das alte Evangelium neu entdecken enthält das Einführungsessay von Dr. J.I. Packer, das der Neuherausgabe des Originalwerks von John Owen, The Death of Death in the Death of Christ, vorangestellt war. Das Essay ist einer der meistgelesenen Texte Packers und hat – obwohl die Erstveröffentlichung schon über 60 Jahre zurückliegt – seine Aktualität nicht verloren. Es enthält eine pointierte Darstellung und Verteidigung des „alten“ Evangeliums und lässt sich unabhängig vom Werk Owens lesen. Packer beleuchtet sehr klar die Folgen für den Glauben und die Predigt, wenn das „alte“ durch ein anderes, „neues“ Evangelium ersetzt wird.

Das Booklet kann hier als PDF-Datei heruntergeladen oder als Druckversion bestellt werden: www.evangelium21.net.

Neil Postman über den Cyberspace

Rückblickend kann man über diese Vorhersage und Manung von Neil Postman nur staunen:

Transformative Ethik – eine selbstgestrickte Anleitung zum „gelingenden Leben“

Christoph Raedel und Bernd Wannenwetsch haben eine sachliche und notwendige Kritik der Transformativen Ethik von Thorsten Dietz und Tobias Faix verfasst. Ich kann nur hoffen, dass dieses auf drei Bände angelegte Werk es nicht in die evangelikalen Ausbildungsstätten schafft. Es gab ja schon allerlei Versuche, den Entwurf hochzuloben. Steffen Kern, neuer Präses des Gnadauer Verbandes, schrieb etwa:

Diese Ethik ist in vielfacher Hinsicht ein besonderes Buch: Die Autoren machen ihre Glaubens- und Denkgeschichte selbst zum Thema, reflektieren ihre theologische Existenz und wissenschaftliche Perspektive innerhalb der großen Geschichte Gottes mit seiner Welt, um in der weiten Landschaft der Multioptionalität Wege zum Leben zu eröffnen.

Ist Selbstreflexion das, was man von einer Ethik erwartet? Trifft hier nicht genau die Kritik am postmodernen Ethos, die Nils Heisterhagen formuliert hat: Das postmoderne Subjekt schaut immer mehr auf sich, die Kategorie des Allgemeinen ist aufgegeben? Landen wir so bei einer expressionistischen Ethik?

Der FeG-Pastor Sebastian Rink, selbst Unterstützer der Initiative Coming-in, hat sogar geschrieben:

Thorsten Dietz und Tobias Faix ist nicht weniger gelungen als eine Ethik für die Gemeinde! Mit ihrem Anspruch, die Ethik bei den biblischen Narrativen beginnen zu lassen, zielen sie – sicher aus Überzeugung – besonders auf Gemeinden und Christ:innen, die sich in irgendeiner Weise als „evangelikal“ verstehen und von der Bibel her denken. Ihrer „Transformativen Ethik“ gelingt es vorzüglich, die Brücke zwischen engagierter Bibelfrömmigkeit und reflektierter theologischer Ethik zu schlagen. Damit leisten sie (hoffentlich) nicht nur Beiträge für die Ethik, sondern ihre „Einführung in eine Ethik zum Selberdenken“ ist zugleich ein Grundkurs in Fragen des Bibelverständnisses und eines reflektierten Bibelgebrauchs.

Faix und Dietz vermitteln nachvollziehbar zwischen ihrer großen Wertschätzung und einer bleibenden ethischen Bedeutung der biblischen Erzählung(en) und der Tatsache, dass die Welt sich in den letzten 2000 Jahren immer rasanter weitergedreht hat. Immer wieder machen sie mit ihrer Metapher von „Karte und Gebiet“ aufmerksam auf den Kontext, in dem Bibel und Gegenwart sich bewegen.

Aha. Irgendwie logisch. Wenn sich der Glaube weiterentwickelt, dann entwickelt sich auch die Ethik weiter. Die Heilige Schrift ist nicht mehr Norm der Ethik, sondern nur noch das Sprungbrett für eine „höhere Ethik“.

Das Fazit von Christoph Raedel und Bernd Wannenwetsch in ihrer Rezension zur Transformativen Ethik lautet:

Angesichts der in der Summe doch befremdlichen Vergessenheit im Hinblick auf elementare Grundfesten der christlichen Ethik (Schrift, Tradition, Sünden‑/Gnadenlehre, Gemeinde) vermag es dann auch kaum zu verwundern, wenn der Begriff, der den Titel des Buches bildet: „Transformation“ hier in einer Verengung gebraucht wird, der der Tradition theologischer Ethik in keiner Weise gerecht wird. Was die Vf. unter „Transformation“ verstehen, ist im Kern nichts anderes als das Konglomerat von verschiedenen Transformationsprozessen von Individuum und Gesellschaft, wie diese von verschiedenen empirischen Disziplinen beschrieben werden. In der Rhetorik des „Ernstnehmen-müssens“ solcher Prozesse wird undeutlich, dass die christliche Ethik von einer sehr spezifischen Vorstellung von Transformation geleitet ist: der „Hineingestaltung in das Bild Christi“, oder traditionell gesprochen: der Heiligung. Eine Ethik ist dann als christliche greifbar, wenn sie den geistgewirkten Vorgang der Transformation des alten Adam in die neue Schöpfung in seiner Tiefenschärfe konturiert, gerade auch im erhellenden Kontrast zu den vielfältigen säkularen Transformationsprozessen, in die auch Christenmenschen eingespannt sind – „Schematisierungen“ (Röm 12,2), die es aus dem Geist des Evangeliums her zu erkennen, zu beurteilen und denen es gegebenenfalls zu widerstehen gilt. So bietet sich hier ein Buch, von dem zu fragen bleibt, inwiefern es tatsächlich als Lehrbuch christlicher Ethik verstanden werden will und fungieren kann. Wie die drei aneinander gereihten Titel des Werkes „Transformative Ethik – Wege zum Leben – Einführung in eine Ethik zum Selberdenken“ andeuten, in denen „christlich“ gar nicht vorkommt, haben wir es hier eher mit einem weiteren von zahlreichen Büchern auf dem gegenwärtigen Markt zu tun, in dem eine selbstgestrickte Anleitung zum „gelingenden Leben“ geboten wird, zu dem hier auch die ethische Reflexion als dazugehörig verstanden wird. Hierfür bedienen sich die Vf. gewiss auch einer langen Reihe ausgewählter Gedanken und Motive aus der christlichen Tradition. Dies mag das Buch für ein christliche Leserschaft interessant machen, es sollte aber nicht mit einem Lehrbuch christlicher Ethik verwechselt werden.

Hier die vollständige Rezension: rezensionen.afet.de.

Würde Jesus eine Maske tragen?

Mit öffentlichen Beurteilungen zur Corona-Strategie in Gesellschaft und Kirche bin ich zurückhaltend. Es scheint mir sehr schwer zu sein, hier endgültige Bewertungen abzugeben. Ich denke, dass in ein paar Jahren die rückblickende Urteilsbildung einfacher sein wird. Daher betrübt es mich, wenn Christen und Gemeinden die Christustreue von der Beurteilung der Corona-Maßnahmen abhängig machen. Gelegentlich gewinne ich den Eindruck, dass Brüder, die in dogmatischen Fragen manchmal sehr weitherzig sind, in der Corona-Frage schwere und resolute Geschütze auffahren (egal, von welcher Seite sie kommen).

Insofern will ich einen kurzen Beitrag von Bill Mounce empfehlen, der geschrieben hat:

Ich wünschte, die Kirche würde die Fragen des Heils und der Heiligung mit demselben Eifer angehen, [wie das Thema Corona]. Können Sie sich vorstellen, welche Auswirkungen es auf unsere Nachbarschaft hätte, wenn wir die Leidenschaft, die wir bei dem Thema Masken aufbringen, beim Erreichen von Menschen, die Jesus noch nicht kennen oder beim Wachstum in der Christusähnlichkeit zeigen würden? …

Ich bin davon überzeugt, dass die COVID-Pandemie den Christen die beste Plattform bietet, die wir seit Jahren hatten, um unseren Nachbarn zu zeigen, dass wir anders sind und dass unsere Hoffnung nicht in dieser Welt, sondern in Christus liegt.

Hier der Artikel „Würde Jesus eine Maske tragen?“: www.biblicaltraining.org.

Postmodernismus: Eine Kritik von links

41t1Y mMVBL SX351 BO1 204 203 200Der zur SPD gehörende Politikwissenschaftler Nils Heisterhagen macht den postmodernen Pluralismus für die Krise der Moderne verantwortlich. Ich zitiere mal aus dem Fazit seines Buches Kritik der Postmoderne (Springer, 2017, S. 241ff.):

Der Sprengstoff, der das Zusammenleben bedroht, ist der Relativismus . Es ist die Auffassung der Absage an Begründbarkeit, es ist die Aufgabe von Allgemeinheit.

Der Relativismus regiert. Der Relativismus beherrscht den Zeitgeist. Der Blick für das Ganze geht so auch verloren. Das Subjekt schaut immer mehr auf sich. Das Wachsen des individualistischen Moments sorgt für eine Erosion der Moderne. Die Suche nach der Wahrheit und dem Gemeinsamen geht verloren. Der Neoliberalismus als hegemoniales Denken ist in so einem postmodernen Rahmennahezu logisch. Der Neoliberalismus passt zum postmodernen Zeitgeist. Es ist eine Hochzeit des Subjektivismus, die beide zusammengeführt hat. Die Postmoderne ist das Gerüst, wodurch der Neoliberalismus überhaupt erfolgreich stehen kann. Ohne die Postmoderne wäre der Neoliberalismus niemals so hegemonial. Der zusammengeführte postmoderne Liberalismus reklamiert für sich die Individuen befreit zu haben, aber er hat so gleichsam das Ganze geopfert. Der Blick für das Ganze ist verstellt. Das Allgemeine als Kategorie ist erodiert. Und die Postmoderne ist schuld. Die Schuld der Postmoderne liegt also darin, dem Relativismus alle Türen geöffnet zu haben, und sie liegt darin, dem Neoliberalismus zur Hegemonie verholfen zu haben.

Der postmoderne Zeitgeist ist aber ein Resultat eines Irrtums, eines Fehlers der Philosophiegeschichte. Und auch der Neoliberalismus ist eine Verirrung, auch er ist ein Fehler .

Ein neuer Konsens ist so gefordert. Findet er sich nicht, könnte auch zunehmend die Toleranz erodieren, die die postmodernen relativistischen Gesellschaften des Westens momentan noch einigermaßen befriedet. Ein Toleranzethos hält die relativistischen Gesellschaften noch zusammen. Als Toleranzdemokratien funktionieren die liberalen Demokratien noch. Aber sobald die Toleranz mehr und mehr schwindet, und der Antagonismus, der immer eine Möglichkeit des Relativismus ist, voll durchbricht, werden die liberalen Demokratien auch wieder zu Demokratien werden, wo Gewalt, Hass und Hetze als legitime Mittel des politischen Streits angesehen werden.

Wir müssen aufhören der Illusion zu erliegen, dass das „Ende der Geschichte“ (vgl. Fukuyama 1992) bereits erreicht sei. Denn das Ende ist nicht erreicht. Die Postmoderne darf nicht das Ende sein. Es muss weiter gehen. Der Relativismus ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Der Relativismus ist sogar das Ende der Philosophie. Dabei darf es nicht bleiben. Das war es einfach noch nicht. Das „goldene Zeitalter“ ist noch nicht erreicht.

Es braucht nun eine neue Philosophie.

Wie verändert Gott seine Gemeinde?

Prof. Volker Gäckle, Rektor der Internationalen Hochschule Liebenzell, hat das neue Buch Raus aus der Sackgasse! Wie die pietistische und evangelikale Bewegung neu an Glaubwürdigkeit gewinnt von Michael Diener besprochen.

Hier ein Auszug:

Das Plädoyer Michael Dieners würde mich deutlich mehr überzeugen, wenn sich der von ihm gelobte EKD-Protestantismus mit seiner vorbildlichen Pluralitätsfähigkeit vor Zulauf nicht mehr retten könnte und die Massen bei seinen offenen, einladenden, toleranten und in keiner Weise milieuverengten Gemeinden die Kirchentüren einrennen würden. Mir würde es auch schon reichen, wenn es wenigstens die eigenen Mitglieder tun würden. Aber dieser Protestantismus verliert gerade jedes Jahr etwa 2% seiner Mitglieder. Selbst an den Heiligabendgottesdiensten hat sich die Zahl der Besucher in 14 Jahren von 51% im Jahre 2005 um 30% auf 21% im Jahr 2019 (und das war vor der Pandemie!) reduziert. Warum soll der Pietismus der Hermeneutik, Theologie und Ethik eines Protestantismus folgen, der sich in Europa gerade im freien Fall befindet?

Die grundlegende Frage, die Michael Diener in seinem Buch stellt, ist die Frage nach der Veränderung der Gemeinde im Wandel der Zeiten. Diese Veränderungen hat es in der Geschichte des Volkes Gottes im alten und neuen Bund immer gegeben und sie stehen auch Kirche und Pietismus bevor. Davon bin auch ich überzeugt. Aber diese Veränderungen vollziehen sich nie einfach durch die Anpassung an eine dominierende Leitkultur, sondern weil Gott neu handelt, in neuer Weise wirkt durch neu geöffnete Augen für das Wort Gottes (Martin Luther und die Reformation), durch das Wirken seines Geistes in Zeiten der Erweckung, durch das Wachstum oder das Zusammenwachsen seines Volkes (Evangelische Allianz, Weltchristenheit). Es ist immer Gottes Wort und Geist, die seine Gemeinde verändern und die Gemeinde wird dieses verändernde Wirken Gottes auch in seinem Wort wiedererkennen. Genau das ist das Problem an unserer leidigen Diskussion um die Bewertung homosexueller Handlungen: Zu viele Menschen können nicht erkennen, dass der geforderte Wandel durch Gottes Wort und Geist bestätigt wird.

Hier die vollständige Rezension: Rezension_zu_Diener-Michael_Raus-aus-der-Sackgasse_Fragen-aus-der-Sackgasse_Volker-Gaeckle_2021-10-20.pdf.

VD: JT

Universität Bonn distanziert sich von Leitfaden des Gleichstellungsbüros

Das Gleichstellungsbüro der Universität Bonn hat einen Leitfaden Informationen und Anregungen zum Umgang mit Inhaltshinweisen in der Lehre herausgegeben, in dem Dozierenden empfohlen wird, Studierende vor möglicherweise unangenehmen Lehrinhalten zu warnen. Studierende sollen vor verstörenden Inhalten geschützt werden oder, wo das nicht möglich ist, entsprechend vorbereitet werden. Das heißt dann Folgendermaßen:

Inhaltshinweise können auch für Dozent*innen hilfreich sein, um im Voraus zu überlegen, wie sie ihre Inhalte für die Studierenden aufbereiten und ob angemessene Anpassungen für Studierende mit einem eventuell erschwerten Zugang zu den Inhalten möglich sind. Inhaltshinweise geben Anstöße dazu, die Auswahl der eigenen Lehrinhalte zu reflektieren und auf kritische Diskussionen in den Lehrveranstaltungen gut vorbereitet eingehen zu können. Weiterhin schützen sie auch Dozent*innen, denn ohne fachliche psychologisch-therapeutische Kenntnisse kann eine Situation, in der ein*e Seminarteilnehmer*in einen Flashback erlebt, eine Überforderung darstellen. Im Anhang auf Seite 7 finden Sie eine Liste mit Themenbereichen, die häufig mit Inhaltshinweisen versehen werden. Bitte beachten Sie, dass diese Liste selbst Begriffe verwendet, die als beunruhigend empfunden werden können.

In der Liste stehen dann Begriffe wie Missbrauch, Essstörungen, Körperhass und Fettphobie, Tod oder Sterben, Fehlgeburten/Abtreibung, Rassismus und rassistische Beleidigungen, Klassenkampf oder auch Transphobie und Transfeindlichkeit. Anliegen der Verfasser ist es, die Universität zu einem sicheren Ort zu machen. Thomas Thiel hat dieses Vorhaben für die FAZ im September kritisch reflektiert: 

Nun ist die Universität schon per se das Gegenteil eines sicheren Orts. Sie konfrontiert mit Dimensionen, die ein selbstzentriertes Weltbild durchschütteln. Ganz im Gegensatz dazu um­schmeichelt der Leitfaden das studentische Ego. Dozenten werden zu Psycho-Coaches umfunktioniert, die Seminarteilnehmer vor seelisch belastenden In­halten warnen und ihnen die Möglichkeit geben sollen, in solchen Fällen den Raum zu verlassen. Der Or­well’sche Neusprech reicht bis in den Ti­tel des Leitfadens hinein: Man will nicht wie an amerikanischen Hochschulen von Trigger-Warnungen, sondern neu­tral von Inhaltshinweisen sprechen, als hätte der Hinweis eine an­­dere als eine warnende Funktion. Ideologie beginnt bekanntlich dort, wo man Dinge nicht mehr beim Namen nennen darf.

Thiel fragt weiter: 

Der Leitfaden entwirft Studenten als Affektbündel, die nicht über die Fähigkeit verfügen, Dinge intellektuell zu dis­­tanzieren. Schon persönliches Beleidigtsein reicht als Grund, sich in der Tat verstörenden Themen wie Klassenkampf, Kriminalität oder sexuelle Ge­walt zu entziehen. Was drückt sich da­rin anderes aus als die Aufkündigung der Solidarität mit jenen, die davon be­troffen sind? Und welchen Wert hat ein Bildungsabschluss, der auf selektiver Wahrnehmung beruht?

Die Universität hat sich Ende September offiziell von diesem Leitfaden distanziert. Das Portal Forschung & Lehre informiert

Die Hochschulleitung erklärte sich über den „Umgang mit Inhaltshinweisen“ generell diskussionsbereit. Lehrende dürften jedoch nicht in der Auswahl ihrer Lehrinhalte eingeschränkt werden. Auch dürften bestimmte Themen nicht von vorneherein aus dem wissenschaftlichen Diskurs ausgeschlossen werden.

Ich kann nur hoffen, dass sich auch andere Universitäten von der Woke-Kultur distanzieren. 

VD: DV

Die Grammatik ist unschuldig

Olav Hackstein lehrt Historische und Indo germanische Sprachwissenschaft an der Ludwig- Maximilians-Universität München und verteidigt die historisch gewachsene Grammatik mit guten Argumenten gegen eine verordnete gendergerechte Sprache (FAZ, 18.10.2021, Nr. 242, S. 6):

Grammatik kann gerade deswegen weder rückständig sein noch diskriminierende Ziele verfolgen, da ihr einziger Da seinszweck darin besteht, eine erfolgreiche und ökonomische Kommunikation zu gewähren. Es gilt, zwischen dem er erbten, über den Spracherwerb erlernten sprachlichen System einerseits und der Sprachverwendung andererseits zu un terscheiden.

Das System, die Grammatik, besitzt a priori keine Intention zu diskriminieren. Die Sprachverwendung hingegen kann durchaus diskriminieren, zum Beispiel durch sprachliche Ausgrenzung oder diskriminierende Herabsetzung bis zu demagogischer und Hasssprache.

Wenn die Grammatik nun nachweislich rein kommunikationsunterstützend und somit unschuldig ist, ergibt sich folgende Frage. Haben staatliche Institutionen wie Ministerien, Behörden, Universitäten oder Stadtverwaltungen die Aufgabe oder das Recht, Grammatik zu verändern? Die Antwort lautet nein.

Mehr: zeitung.faz.net.

Die erlösenden Wendungen Gottes

Beale Redemptive ReversalsIn dem Buch Redemptive Reversals and the Ironic Overturning of Human Wisdom weißt Gregory Beale auf ironische Wendungen in der biblischen Geschichtserzählung hin. Daniel Vullriede hat das Buch gelesen und vorgestellt. Seine Fazit fällt alles in allem positiv aus:

Beale liefert ein kompaktes, tiefgehendes Buch über ein oft übersehenes, zentrales Thema innerhalb der biblischen Gesamtgeschichte. Zugegeben, der Titel Redemptive Reversals and the Ironic Overturning of Human Wisdom (Die erlösenden Wendungen Gottes und die ironischen Umstürze menschlicher Weisheit und Pläne) klingt etwas sperrig. Dennoch beleuchtet der Theologe das Thema auf eine interessante, teils spannende und sogar praktische Weise. Er arbeitet dabei eng an einzelnen Bibeltexten, geht aber auch konzeptionellen und anderen intertextuellen Verbindungen nach. Das Buch ist mit vielen Beispielen und Metaphern angereichert, um die biblisch-theologischen Wahrheiten noch griffiger zu machen. Außerdem endet jedes Kapitel mit Transfer- und Anwendungsfragen für die Leser oder mit konkreten Vorschlägen für ihren Alltag.

Beale ist ein erfahrener Autor und kann auf eine Fülle von Forschungsergebnissen zurückgreifen, was allerdings ein Schwachpunkt seines Buches ist. An mehreren Stellen wirken die Abschnitte nicht aus einem Guss, gerade weil der Theologe immer wieder auf Material aus seinen zahlreichen Publikationen zurückgreift. Die Kerngedanken und Argumente aus früheren Predigten, Fachartikeln, Sachbüchern und Bibelkommentaren sind durchaus gut, allerdings hätte man sie noch besser redigieren können, um die Leser auf einem gleichmäßigen Niveau in das Thema hineinzunehmen. Beales Auseinandersetzung mit anderen Theologen und Meinungen ist ausgewogen, allerdings verweist er in den Fußnoten zu einem großen Teil auf Sekundärliteratur aus den 70er und 80er Jahren, was manche seiner Argumente etwas angestaubt erscheinen lässt.

Insgesamt löst die Buchreihe mit Beales Titel ihr Versprechen ein. Der Neutestamentler bietet gesunde Lehre, um echte Jüngerschaft zu fördern. Er führt seine Leser kompetent und pastoral an die Bibeltexte heran und bietet ihnen manche neue Perspektive auf Gottes Wort.

Mehr: www.evangelium21.net.

Der Gebetsruf im Islam

Die Stadt Köln erlaubt den Muezzin-Gebetsruf. Zunächst befristet auf zwei Jahre. Der Muezzin darf freitags zwischen 12 und 15 Uhr für maximal fünf Minuten die Gläubigen zum Gebet rufen. Die Entscheidung wurde überwiegend begrüßt. Oberbürgermeisterin Henriette Reker sprach von einem „Zeichen des Respekts“ sowie von religiöser Freiheit und Vielfalt.

Geht es dabei wirklich nur um die selbstverständlich zuzugestehende Religionsfreiheit, also um die Frage, ob Muslime ihre Glaubenspflichten ungehindert erfüllen können? Ist der Gebetsruf eine schlichte Einladung zum Gottesdienst, so ähnlich wie das Läuten der Kirchenglocken?

Die Islamwissenschaftlerin Prof. Christine Schirrmacher weist in einer Stellungnahme aus dem Jahre 2005 darauf hin, dass der Gebetsruf nicht nur eine religiöse Dimension ausfüllt, sondern ebenso politische und gesellschaftliche Aspekte umfasst. Sie schreibt: 

Es geht bei der Forderung nach dem Gebetsruf per Lautsprecher deshalb auch nicht darum, daß Muslime erst durch den Einsatz des Lautsprechers das islamische Gesetz in Deutschland treu erfüllen können, denn es ist kein Lautsprecher notwendig, damit das Gebet gültig wird. Der lautsprecherverstärkte Gebetsruf berührt auch keine sonstige Bestimmung der islamischen Pflichtenlehre.

Die größte Bedeutung hat der lautsprecherverstärkte Gebetsruf dagegen als Mittel der Verkündigung des Islam: Klassischerweise teilt der Islam die ganze Welt in zwei Bereiche ein, nämlich in einen Bereich, in dem der Islam schon Staatsreligion ist und die islamische Ordnung aufgerichtet ist; dies ist das „Haus des Islam“ (arab. dâr al-islâm). Im „Haus des Krieges“ (dâr al-harb) gilt das islamische Recht noch nicht. Das Bestreben, zumindest von politisch aktiven muslimischen Gruppierungen, von welchen sich etliche in Moscheevereinen organisieren, geht nun dahin, im „Haus des Krieges“ die islamische Ordnung aufzurichten. Das geschieht nicht unbedingt auf militärischem Wege, sondern durchaus auf friedlichem Weg, mit Hilfe einer Durchdringung der Gesellschaft mit dem Islam und seinen Werten, denn der Islam versteht sich ja als umfassendes System, das nicht nur die Religion eines Menschen bestimmt, sondern seine familiären und sozialen Beziehungen ebenso regelt wie Leitlinien für Politik und Wirtschaft gibt.

Bei der Forderung nach dem Gebetsruf per Lautsprecher geht es deshalb vor allem darum, dem Islam öffentlich Gehör zu verschaffen, ja seine Ausbreitung zu demonstrieren, den aus muslimischer Sicht einzig wahren Gott und seinen Propheten Muhammad auszurufen, sowie den Glauben an Allah öffentlich zu proklamieren. Der Gebetsruf hat also nicht nur eine religiöse, sondern auch eine politische und gesellschaftliche Komponente. Er ist ein Mittel islamischer Propaganda.

Mehr hier: www.islaminstitut.de.

Bullinger: Von der Beschaffenheit der Liebe

Heinrich Bullinger schreibt über die Liebe und die Werke der Barmherzigkeit (Schriften III, 2006, S. 216–217):

Nun will ich noch einige Schriftzeugnisse hinzufugen, aus denen sich die Beschaffenheit der Liebe besser erkennen lässt, falls das, was bisher angeführt worden ist, etwas offen lassen sollte. Paulus schreibt Folgendes an die Korinther [1 Kor 13,4–7]: »Die Liebe ist langmütig, sie ist gütig; die Liebe eifert nicht, die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf, sie tut nichts Unschickliches, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht an; sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber mit der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.« Und im Römerbrief schreibt der Apostel Paulus [vgl. Röm 12,10.13–16]: »Die Liebe schätzt den andern höher, sie nimmt sich der Bedürfnisse der Heiligen an, sie pflegt die Gastfreundschaft. Sie segnet, die sie verfolgen, und wünscht kein Unheil auf sie herab, sie freut sich mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden und lässt sich in die Gemeinschaft mit den Niedriggestellten hineinziehen.« Auch heißt es [Röm 13,8–10]: »Seid niemandem etwas etwas schuldig, außer dass ihr einander liebet. Denn wer den anderen liebt, der hat das Gesetz erfüllt. Denn das Gebot: »Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren«, und wenn es irgendein anderes Gebot gibt, ist in diesem Wort zusammengefasst, in dem: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!« Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; so ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.«

Hierher gehören auch die Werke der Barmherzigkeit, die so, wie sie aus der Liebe hervorgehen, auch vom Herrn im Matthäusevangelium aufgezählt werden. Es sind vor allem: die Hungernden sättigen, den Dürstenden zu trinken geben, die Heimatlosen und Fremden aufnehmen, die Nackten bedecken und bekleiden und die Kranken und Gefangenen besuchen und trösten [vgl. Mt 25,3 5f.]. Im Hinblick darauf sagt Laktanz in seinen »Göttlichen Unterweisungen«, Buch 6, Kapitel 12,191 »Eine besonders vornehme Tugend ist die Gastfreundschaft und das Speisen von Bedürftigen. Auch der Loskauf von Gefangenen ist ein großes und lobenswertes Werk der Gerechtigkeit. Ein nicht minder großes Werk der Gerechtigkeit ist es, Waisen und Witwen zu beschützen und zu verteidigen, wie es das Gesetz Gottes überall vorschreibt. Auch Kranke, die niemanden mehr haben, der sich um sie kümmert, zu pflegen und zu unterstützen, ist ein großes Werk und entspricht höchster Menschlichkeit. Die letzte und höchste Aufgabe der Barmherzigkeit ist es, die Fremden und die Armen zu begraben.« So viel sei zu den Werken der Menschlichkeit gesagt, welche die wahre Nächstenliebe fordert.

In der dunklen Herzkammer des Corona-Staates

Jürgen Habermas hat in den Blättern für deutsche und internationale Politik den Aufsatz „Corona und der Schutz des Lebens“ veröffentlicht. Er ist in der für ihn typischen Sprache verfasst. Schwer zu lesen und noch schwerer zu verstehen. Enthalten ist etwa der auf den ersten Blick harmlose Satz:

Die asymmetrische Beanspruchung der Bürgersolidarität auf Kosten gleichmäßig gewährleisteter subjektiver Freiheiten kann durch die Herausforderungen einer Ausnahmesituation gerechtfertigt sein. Legitim ist sie somit immer nur auf Zeit. Wie diese außerordentliche Autorisierung auch ohne weitere Notstandsregelungen rechtsdogmatisch mit dem Grundgesetz in Einklang zu bringen ist, soll am Ende dieser Erörterung stehen.

Andreas Rosenfelder hat den Aufsatz gründlich gelesen und ist alles andere als begeistert:

Wer sich auf diese Verdrehung unserer Rechtsordnung einlässt, landet in einer verkehrten Welt, die man nur als Horrorszenario umschreiben kann. Die nun plötzlich behauptete „Pflicht“ des Staates, „alle Strategien auszuschließen, bei denen er Gefahr läuft, die wahrscheinliche Gefährdung von Leben und körperlicher Unversehrtheit einer vorhersehbaren Anzahl unschuldiger Bürger in Kauf zu nehmen“ und – wie es in einem geradezu grotesken Zusatz heißt – „also selber zu verursachen“, führt ohne Umwege zur Idee eines Staates, der zur Kontrolle und Beschränkung sämtlicher Lebensbereiche verdammt ist: „Überwachen und Strafen“, wie Habermas’ leider viel zu früh verstorbener Kollege Michel Foucault das 1975 genannt hat.

So soll die Anti-Infektions-Politik des Jürgen Habermas „konkurrierende Rechtsansprüche“ gar nicht mehr berücksichtigen. Die Unversehrtheit des Körpers darf dann nicht mehr gegen andere Grundrechte wie die freie Entfaltung der Persönlichkeit abgewogen werden, obwohl beide im selben Artikel 2 des Grundgesetzes festgeschrieben sind – mit der Person an erster und dem Leben an zweiter Stelle. Lediglich die Todesfolge lässt Habermas als Grund gelten, um eine wirksame Gesundheitsschutzmaßnahme zu verwerfen.

Mehr, allerdings hinter eine Bezahlschranke: www.welt.de.

Calvins engagierte Predigten

41ym4jA4wtS SX331 BO1 204 203 200Peter Adam schreibt in „‚Preaching of a Lively Kind‘  – Calvin’s Engaged Expository Preaching“ (in: Mark D. Thompson (Hg.), Engaging with Calvin, S. 13–41, hier S. 13–14):

Calvin hat drei Arten von Schriften veröffentlicht, jede mit einem bestimmten Zweck, einer eigenen Gattung und einem speziellen Publikum. Die erste war sein theologisches Schrifttum , vor allem die Institutio. Hier wandte er sich an die Weltkirche und ging auf ihre Probleme ein. Die Gattung war die dichte Erläuterung eines Überblicks über theologische Themen. Der zweite Stil war die Erläuterung der Bibeltexte in seinen Kommentaren, die seine Vorlesungen für Studenten oder Geistliche in schriftlicher Form darstellten. Auch diese waren für die Weltkirche bestimmt.

Der dritte Stil war der seiner Predigten. Diese richteten sich an die Genfer Gemeinden und gingen auf ihre Probleme ein. Das Genre war die Auslegung und Anwendung der Bücher der Bibel. Dieser Stil war ursprünglich eher zum Hören als zum Lesen gedacht. Ab 1549 wurden seine Predigten jedoch systematisch stenografisch aufgezeichnet und anschließend veröffentlicht. So wurden die Predigten, die für die Genfer Kirche bestimmt waren, für das gesamte Volk Gottes zugänglich … Er ist der bedeutendste und zugleich der am meisten vernachlässigte Stil Calvins … Sie sind deshalb so bedeutsam, weil Calvin wusste, dass die großen Wahrheiten der christlichen Offenbarung ein Geschenk Gottes an sein Volk waren. Sie richteten sich nicht in erster Linie an Theologen und Pfarrer. Das Predigen, nicht die Theologie oder Bibelkommentare, ist das Herzstück des Dienstes und der Kirche.

Bullingers Briefwechsel

Vom Zürcher Reformator Heinrich Bullinger (1504-1575) sind rund 12.000 Briefe überliefert, die er selbst geschrieben oder erhalten hat. In den vergangenen drei Jahrzehnten wurde rund ein Viertel der Briefe vom Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte der Universität Zürich ediert. Mit dem Projekt «Bullinger digital» soll nun der gesamte Briefwechsel gescannt, digital erfasst, durchsuchbar und übers Internet zugänglich gemacht werden.

Das Projekt «Bullinger digital»: wird am 3. November 2021 zwischen 17.30 bis 19.30 Uhr vorgestellt. Zu den Mitwirkenden gehören Prof. Dr. Peter Opitz (Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte, UZH) und Prof. Dr. Martin Volk (Institut für Computerlinguistik, UZH).

Hier weitere Informationen und eine Möglichkeit zur Anmeldung: bookwhen.com.

Aufstieg und Triumph des modernen Selbst

41+mYYRIPWL SX331 BO1 204 203 200Claudio Canonica hat für Daniel Option das faszinierende Buch Aufstieg und Triumph des modernen Selbst ausführlich rezensiert. Hier ein Auszug zum Einfluss von Jean-Jacques Rousseau auf die Romantik und indirekt auch auf die sexuelle Revolution:

Ein spannendes Kapitel von Truemans Buch untersucht den Einfluss von Rousseaus Denken auf die Poeten Wordsworth, Blake, und Shelley, welche ihrerseits eine ganze Generation der Romantik geprägt haben. Rousseau hat den Naturzustand des Menschen idealisiert, und Wordsworth malte darauf den Lesern seiner Werke eine Rückkehr zum natürlichen, ländlichen Leben vor Augen. Seine Gedichte sind geprägt von einer Antithese, einem Kampf zwischen Natur und Kultur, wobei die Natur das Ideal ist, das durch den schädlichen Einfluss der Kultur zerstört wird.

Das Thema von Shelleys Denken ist die innere, rohe Kraft der Natur, die den Poeten bewegt und zu künstlerischem Ausdruck befähigt. Der Dichter wird zu einer Art Propheten, der mit der Stimme des urtümlichen, absoluten und natürlichen Lebens spricht. Damit rücken Kunst und Ästhetik für Shelley in die Nähe von Ethik und Politik. Die wirklich wichtigen Tugenden können im Menschen nur durch Formen der Kunst erzeugt werden, und die Poesie ist es, die den Menschen wirklich zum Menschen macht und ihn zum moralischen Urteil befähigt. Gleichzeitig ist Shelley ein scharfer Kritiker des Christentums. Gott ist für ihn ein Prototyp menschlicher Tyrann[ei], und Religion ein Machtsystem zur Unterdrückung von Minderheiten.

Wichtiger für Truemans Buch ist allerdings, dass bei Shelley eine klare Verbindung zwischen Religion, politischer Unterdrückung, und Restriktionen sexueller Aktivität auftaucht. Im Zentrum dieses Zusammenhanges steht die monogame Ehe. Für Shelley, wie auch für andere Denker seiner Zeit, stellt sie nur ein soziales Konstrukt dar, ein christliches Relikt, das geschaffen wurde, um den natürlichen Instinkt der Liebe zu kanalisieren und letztlich zu unterdrücken. Der einzige Weg, um sexuelle Verbindungen im Einklang mit der Natur wiederherzustellen, ist daher die Abschaffung der Ehe. Christliche Vorstellungen von Moral und lebenslanger Ehe sind für Shelley Instrumente der Unterdrückung, die Menschen fortgesetzt daran hindern, authentisch zu leben, sie sind daher grundsätzlich böse, gegen die Natur des Menschen. Vielleicht ist hier die erste Vorahnung einer Revolution zu finden, die in ihrem tiefsten Kern sexuell und antireligiös ist.

An dieser Stelle der Hinweis, dass Evangelium21 in Zusammenarbeit mit dem Verlag Verbum Medien die Rechte für die Übersetzung des Buches erworben hat. Wir arbeiten mit Hochdruck an einer deutschen Ausgabe und hoffen, diese im Jahr 2022 in den Buchhandel zu bringen. Als Team sind wir zuversichtlich, dass die pünktliche Herausgabe gelingt.

Falls jemand den Wunsch verspürt, die deutsche Ausgabe von The Rise and Triumph of the Modern Self: Cultural Amnesia, Expressive Individualism, and the Road to Sexual Revolution finanziell zu unterstützen, kann er sich gern mit mir über das Kontaktformular in Verbindung setzen. Wir können jede Form der Unterstützung gut gebrauchen. Das Projekt ist sehr ambitioniert. Vielen Dank!

Hier noch der Link auf die vollständige Rezension von Claudio Canonica: danieloption.ch.