A. Kuyper: Der rechte Prediger
Abraham Kuyper über die Predigtreflexion:
Ein rechet Prediger fragt nach Vollendung seines Dienstes jedesmal: Habe ich auch jemanden weggeleitet von den Pfaden des ewigen Todes?
Abraham Kuyper über die Predigtreflexion:
Ein rechet Prediger fragt nach Vollendung seines Dienstes jedesmal: Habe ich auch jemanden weggeleitet von den Pfaden des ewigen Todes?
Abraham Kuyper über das selbstherrliche Predigen:
Verächtlich ist uns der Prediger, der im Dienst des Wortes sich selbst sucht und nach der Predigt sich nicht fragt, ab er die Seelen zu Gott erhoben, getröstet und gesegnet hat, sondern zu erfahren wünscht, ob seine Predigt auch schön war, gefallen und seinen Ruf als Prediger verkündigt hat. Wer als Prediger nicht die Ehre Gottes sucht, ist eine unheilige Gestalt auf der Kanzel.
Abraham Kuyper über den sonntäglichen Gottesdienst:
„Die Gemeinde begegnet ihrem Gott“, ist der tiefste Sinn, den wir unserem Gottesdienst geben können.
Abraham Kuyper:
Alle Arbeit im Reich Gottes muss getan werden, nicht weil die Arbeiter das so richtig finden, sondern weil Gottes Wort es ihnen befiehlt, und die Arbeit muss geschehen, auf die Weise, die der HERR in seinem Wort vorschreibt, nicht wie wir es für am nützlichsten halten.
Zu den Hauptaufgaben eines Pastors oder Predigers gehört die Verkündigung des Wortes Gottes. Die Predigtschule am MBS-Studienzentrum München soll Verkündigern dabei helfen, die Schrift treu und wirksam weiterzugeben. Nächste Woche gehts los. Noch werden Anmeldungen angenommen (siehe Flyer: flyer_clark_3a2.pdf).

Abraham Kuyper über Gebet und Mission innerhalb „christlicher Länder“:
Weil nicht genug für die Kirche gebetet [wird], ist der Einfluss des christlichen Geistes auf das öffentliche und häusliche Leben beinahe gebrochen, und die christlichen Kreise bilden nur eine kleine Gruppe im Land. Es darf nicht heißen: die Kirche ist Nebensache, sondern unsere Bitte sei: dein Königreich komme, und zwar dadurch, dass du deine Kirche bewahrst und vermehrst.
Abraham Kuyper legt sehr viel Wert auf die Souveränität der Kirche:
Mag eine Kirche auch noch so laut für frei erklärt sein, sie bleibt abhängig, solange sie einer Macht außerhalb ihrer Mauern für das Brot danken muss, das ist isst. Selbständigkeit ist also gebunden an ein Leben aus eigenen Mitteln.
Vom 4. bis 5. Januar 2013 fand in Herrenberg bei Stuttgart eine AfeM-Tagung zur „Transformationstheologie“ statt. Das Buch mit den Referaten und einigen Mitschriften aus den Gesprächsrunden ist inzwischen erschienen als:
Der Inhalt:
Leuten, die sich für das Thema „Gesellschaftstransformation“ und die damit verbundene Debatte in Deutschland interessieren, sei das Buch zur Lektüre empfohlen.
Kampf gegen die Armut, Krieg oder Ungerechtigkeit – all das mag ein Teil des christlichen Auftrags sein. Doch die Stärke der Kirche liegt woanders, nämlich in der Verkündigung des Wortes. Thomas Schmid trifft den Nagel auf den Kopf, wenn er schreibt:
Es gibt Christen, die … eine neue Evangelisierung im Sinn haben. Viele von ihnen tun das defensiv und nicht ohne Unterwürfigkeit unter das, was als Geist der Zeit gilt. Man kennt diese Haltung des Anschmiegens an die je aktuellen Themen vor allem aus der evangelischen Kirche.
Da versucht man, die verloren gegangene spirituelle Kompetenz sozial-gesellschaftlich zu kompensieren: Kampf gegen die Armut, Kampf für soziale Gerechtigkeit, hier wie vor allem in den Ländern, die den Sprung in die wirtschaftliche Moderne noch nicht geschafft haben. Religion als Reform-, manchmal als Revolutionsersatz. Aber auch an den Katholiken ist diese Versuchung, den Glauben nicht für sich stehen zu lassen, sondern diesseitig auszubuchstabieren, nicht spurlos vorbei gegangen.
Papst Franziskus hat in seinem ersten apostolischen Schreiben einen überaus klaren Ton angeschlagen. Dort macht er zwar Mut und fordert gewissermaßen eine fröhliche Kirche: eine Kirche, deren Botschaft keine Drohbotschaft ist, eine Kirche, die sich nicht einigelt, sondern in die Welt geht und sich mit den Menschen, wie sie sind, ins Benehmen setzt.
Hier der Beitrag: www.welt.de.
Woran können wir rettenden Glauben erkennen? Martin hat sich mal hingesetzt, und die McArthur Studienbibel darauf hin befragt:
Ich habe seit wenigstens 5 Jahren die PDF-Ausgabe, die ich mir irgendwann einmal auf einer CD gekauft habe. Vielleicht bald kaufe ich mir die gebundene Ausgabe, wenn meine alte Lutherbibel in ihre Bestandteile zerfällt und eine Reparatur nicht mehr möglich ist. Die deutsche Ausgabe der McArthur-Studienbibel beruht auf der Schlachter-Übersetzung von 2000, die ich ganz besonders gerne lese, weil sie sehr wortgetreu ist.
Ein kleines Beispiel, warum ich die John-McArthur-Studienbibel so mag: beim Schmökern habe ich dort eine Aufstellung darüber gefunden, was nach der Bibel Kennzeichen des wahren, rettenden Glaubens sind.
Das ist interessant, weil in meiner Umgebung einige Leute sind, die andere positiv als “Christen” identifizieren bzw. wiederum andere Leute als “das ist kein Christ” verurteilen. Zumeist stimmen deren Kriterien nicht mit denen der Bibel überein.
Hier geht’s weiter: kindingottesreich.wordpress.com.